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Waffenmarkt-Intern

Das Branchen Magazin für den Handel


Seit 40 Jahren unterstützt WM-Intern den Handel der Jagd-, Messer-, Schießsport- und Security-Branche. Gegründet 1978 von Karlfranz Perey, weiterverlegt und weiterentwickelt von Maggy Moldenhauer, vormals Spindler.

Seit 2013 gehört Waffenmarkt-Intern dem Verlag J. Neumann-Neudamm an, und damit hat Heiko Schwartz das Magazin als Verleger übernommen.

Mit neuer Inspiration sowie vielen Ideen geht WM-Intern in eine spannende Zukunft.

Gehen Sie mit!

In unserer Juli-August-Ausgabe:

  • Das gibt es Neues in den Bereichen Schießsport, Zubehör und freie Waffen.

  • Firmen-News und Informationen zur aktuellen Entwicklung der Gesetzeslage.

  • Interessante Neuigkeiten und bewährte Marken für das vielseitige Sortiment.

  • Werkstatt-Insider – Von klassisch bis modern.


WM-Intern SzeneNews: Immer aktuell mit den neuesten Infos

Fr

19

Jul

2019

Zack und weg – Taschendiebstahl in Deutschland

© Daniel Guthannß
© Daniel Guthannß

Die Anzahl der registrierten Fälle von Taschendiebstahl ist laut den aktuellen Zahlen des BKA offiziell rückläufig. Doch darf dies bei Weitem nicht als Entwarnung gelten. 

Noch im Jahr 2015 registrierte die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS)* 168.142 Fälle von Taschendiebstahl im gesamten Bundesgebiet. Diese sank bis 2018 auf 104.196. Jedoch ist hierbei von einer weitaus höheren Dunkelziffer auszugehen. Zudem kommt es auch auf die Region an. So schlagen beispielsweise in dem urban geprägten Bundesland Berlin rund 20.000 derartiger Fälle zu Buche, während ganz Bayern in der PKS nicht einmal auf 5.000 Taschendiebstähle kommt. Doch selbst wenn die Zahlen zurzeit rückläufig sind, Grund zur Freude ist das nicht. All dem steht nach wie vor die deutschlandweit schlechte Aufklärungsquote von 5,7 Prozent (2015: 6,4 Prozent) gegenüber, der entstandene Schaden belief sich auf 34,2 Millionen Euro. 

Opfer eines Taschendiebstahls – größtenteils übrigens Frauen – werden daher eher selten ihr Gestohlenes zurückbekommen. Besser ist es, sich von vornherein gegen Taschendiebe zu wappnen. An erster Stelle ist es dabei wichtig zu wissen, wo Taschendiebstahl in der Regel vorkommt und wie die Diebe vorgehen. Menschengedränge jedweder Art schaffen den Tätern Gelegenheit. Tatorte können Stadt- und Einkaufszentren oder Märkte ebenso sein wie diverse Veranstaltungen, Flughäfen und Bahnhöfe oder die öffentlichen Verkehrsmittel selbst – insbesondere zu Urlaubs- und Stoßzeiten. Die Täter gehen dabei gelegentlich allein vor. Oft sind es organisierte Gruppen, die in Teamarbeit mithilfe diverser Tricks** versuchen, (vorläufig) unbemerkt ihrem Opfer die Wertsachen zu entwenden. Häufig wird dabei ein künstliches Gedränge erzeugt, doch die Methoden sind mannigfaltig. Durchschnittlich sind über zwei Drittel der Tatverdächtigen über 21 Jahre alt (und zu 75 Prozent nichtdeutscher Herkunft), doch auch Kinderbanden schlagen vermehrt zu. 

Allein durch erhöhte Aufmerksamkeit ist aber längst niemand vor Langfingern gefeit. So rät unter anderem die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK), es den Tätern in erster Linie nicht zu leicht zu machen. Prävention beginnt damit, nicht mehr Bargeld oder Wertgegenstände mit sich zu führen als nötig. In oben genannten Situationen gilt stets: Augen auf! Handtaschen oder Jacken sollte man weder im Zug noch im Restaurant außerhalb des Blicks über die Sitzlehne hängen, erst recht nicht im Straßencafé. Außerdem sollte man die Wertsachen wie Geld, Kreditkarten und Handy an verschiedenen Stellen am Körper verteilen: Eine verschließbare Innentasche, ein Brustbeutel oder sogenannter Geldgürtel können hierbei hilfreich sein. Gesäß- oder äußere Jackentaschen sind für Geldbeutel und Co eine ausgesprochen schlechte Wahl. Handtaschen sollten stets verschlossen vor dem Körper getragen werden. Und generell ist eine gesunde Prise Misstrauen angebracht, wird man in der Öffentlichkeit angesprochen, angerempelt, „versehentlich“ beschmutzt oder sonst wie bedrängt. 

Der Markt bietet eine Vielzahl an Produkten: angefangen von einer einfachen Kellnerkette am Geldbeutel bis hin zu ausgetüftelten Reise-Lösungen inklusive RFID-Blocker, wie sie beispielsweise das Unternehmen PacSafe bietet (www.pacsafe.com). Und sollte man trotz allem einmal bestohlen werden, ist es ratsam, unverzüglich die Polizei zu informieren sowie die Kreditkarten zu sperren (Sperr-Notruf: 116 116). dg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

*Datenquelle: PKS Bundeskriminalamt, Jahresbericht 2018, zuletzt eingesehen am 2. April 2018 unter: www.bka.de/DE/AktuelleInformationen/StatistikenLagebilder/PolizeilicheKriminalstatistik/PKS2018/pks2018_node.html

**Die gängigen Taschendiebstahl-Tricks kann man einsehen unter www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/diebstahl-und-einbruch/taschendiebstahl oder unter www.bundespolizei.de/Web/DE/02Sicher-im-Alltag/01Vorsicht-Taschendiebstahl/06Tricks-der-Taschendiebe/tricks-der-Taschendiebe_anmod.html 


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Mi

17

Jul

2019

Denim Workwear für Power-Frauen

© Dovetail
© Dovetail

Best dressed in job and leisure! Mit ihrer Marke Dovetail Workwear wollen die Gründerinnen Kate Day und Kyle Begley die Balance zwischen Style und Funktionalität schaffen: egal, ob es um einen handwerklichen Beruf geht oder man gerne draußen beim Jagen, Fischen, Wandern, Klettern oder Gärtnern ist. Dovetail-Workwear-Produkte sind speziell für den Körper der Frau gemacht. Die Passform der Hosen zeichnet sich durch eine mittlere Leibhöhe, Stretchstoff, Schrittnähte und einen insgesamt bequemen Schnitt aus. Die Workpants sind in verschiedenen Größen von Small bis Plus-Size erhältlich. 

Die Maven Slim Workpant ist aus hochwertigem North Carolina 10 oz Cone Denim hergestellt und an Stellen, die stark beansprucht werden, mit Metallnieten versehen. Insgesamt ist die Workpant mit zehn tiefen Taschen ausgestattet. Optisch erobert die Maven Slim Workpant als moderne Slim-Fit-Hose das Herz stilbewusster Frauen, die gerne anpacken. 

Die neue Straight Leg Hose Britt Utility sitzt locker an Hüften und Beinen und kann über dem Stiefel getragen werden. Die High-Performance-Hose ist ideal für Frauen, die sich eine Unisex-Hose am Arbeitsplatz wünschen. Die Hose besteht aus Stretch Duck Canvas, der wesentlich resistenter als der anderer Anbieter ist. Das macht sie absolut robust und funktionsfähig. Zusätzliche Seitentaschen bieten viel Platz und die Einsätze am Knie mehr Bewegungsfreiheit. 

Das Get Dirty Graphic V-Neck Tee, dessen Farben auf Wasserbasis hergestellt sind, besteht aus 100 Prozent Baumwolljersey – für ein angenehmes Gefühl auf der Haut. Der V-Ausschnitt steht für Femininität sowie Leichtigkeit. Für die nötige Lockerheit sorgt der kecke Spruch „Get dirty“ und ist zugleich Aufruf dafür, keine Scheu vor Schmutz zu haben und sich wortwörtlich dreckig zu machen. ak

www.dovetailworkwear.com


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Mo

15

Jul

2019

Neue VDB-Mitglieder – Schiessbude Wetzlar

© Schiessbude Wetzlar
© Schiessbude Wetzlar

Diesmal ist es die Schiessbude Wetzlar – ein kleines Lädchen mit gemütlichen 40 Quadratmetern im Wetzlarer Ortsteil Münchholzhausen, circa 300 Meter vom Schieß- und Jagdkino Wetzlar entfernt (mit dem es allerdings nicht in Verbindung steht). Ausreichend Parkmöglichkeiten befinden sich direkt vor dem Geschäft. Die „Schiessbude Wetzlar“ als Ausrüster rund um Jagd, Schießsport und Outdoor gibt es seit März 2019. Die Produktpalette erstreckt sich von Jagd- und Sportwaffen sowie der dazugehörigen Munition über Optik bis hin zu Jagdbekleidung und Schuhen. Die angebotenen Marken sind unter anderem Krieghoff, Steyr, Anschütz, Leica, Minox, Northern Hunting und Hanwag. 

Die Idee, einen Jagd- und Schießsportladen zu eröffnen, war für Gründer Kai Köhler ein längerer Prozess: „Die ersten Weichen wurden 2008 gestellt, als mir mein damaliger Arbeitgeber ‚Schmidt & Bender‘ ermöglichte, in einem Drei-Wochen-Kurs den Jagdschein zu machen“, erzählt der 42-Jährige. Zusammen mit seiner Ehefrau Susanne führte er dann seit 2011 einen Schärfbetrieb und war zudem für die Waffenmanufaktur Krieghoff aus Ulm für diverse kleinere Events tätig. Das weitete sich über die Jahre aus, sodass der Jäger und Sportschütze auf fast allen deutschen Jagdmessen als Standpersonal eingesetzt wurde. 

 

© Schiessbude Wetzlar
© Schiessbude Wetzlar

„Zuletzt eröffnete sich mir die Gelegenheit, die gleiche Tätigkeit für die Firma Leica auszuüben. Dadurch konnte ich auch den Optikpart vertiefen“, führt der Geschäftsinhaber weiter aus. „Die vielen netten Gespräche auf den Messen und das Fachsimpeln auf diversen Veranstaltungen formten nach und nach den Wunsch, irgendwann einmal ein eigenes kleines Geschäft zu eröffnen. Diesen Traum konnte ich mir dann im März 2019 erfüllen“, so Kai Köhler, der in seinem Laden tatkräftig von seiner Frau und seinen drei Kindern unterstützt wird. Sein Anspruch ist es, sein erlangtes Wissen einzubringen und den Kunden ein kompetenter Berater zu sein: „Anbieten möchte ich ausschließlich Waren, von denen ich absolut überzeugt bin, um mit gutem Gewissen zu handeln.“ 

Wir stellen vor …

Interessante Menschen und neue Gesichter – immer wieder ist es spannend zu sehen, wer sich mit einem Fachgeschäft für Waffen sowie Jagd- und Outdoorbedarf, einem Handelsunternehmen, einem Vertriebsbüro, einer Büchsenmacher-Werkstatt oder einem ähnlichen Handwerks- beziehungsweise Dienstleistungsbetrieb selbstständig gemacht hat. Die Branche zu vernetzen, das ist unter anderem das Anliegen unseres Business-Magazins. Daher entstand die Idee, Neumitglieder des Verbandes Deutscher Büchsenmacher und Waffenfachhändler (VDB) in WM-Intern vorzustellen. 

www.vdb-waffen.de


© Schiessbude Wetzlar
© Schiessbude Wetzlar

Kontakt

Schiessbude Wetzlar 

Inhaber: Kai Köhler

Ohlacker 1

35581 Wetzlar-Münchholzhausen

Telefon: 06441/80561-26

schiessbude-wetzlar@web.de 

www.schiessbude-wetzlar.de

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Fr

12

Jul

2019

150 Jahre Böker

Erst legt Kirsten Schulz-Dalichow Tim Kurzbach die Schürze an, dann gibt es eine kleine Einweisung von Carsten Felix-Dalichow. Und Action! © WM-Intern – Claudia Jahn
Erst legt Kirsten Schulz-Dalichow Tim Kurzbach die Schürze an, dann gibt es eine kleine Einweisung von Carsten Felix-Dalichow. Und Action! © WM-Intern – Claudia Jahn

Am 6. Mai 2019 lud die Messermanufaktur Böker auf dem Werksgelände in Solingen zur Feier des 150. Firmenjubiläums ein. Die Geschäftsführer Carsten Felix-Dalichow und Kirsten Schulz-Dalichow eröffneten den Festtag mit dem Oberbürgermeister der Klingenstadt Solingen Tim Kurzbach der die erste Flasche des Tages mit dem berühmten Champagner-Säbel köpfte. 

Gegründet 1869 von Heinrich Böker, entwickelte sich die Solinger Messer-Manufaktur mit dem Kastanienbaum als Qualitätssiegel, zum, laut Firmenangaben, weltweit größten Innovationsführer und Hersteller von ausgefallenen Sport- und Sammlermessern in Europa. Es sind oft Messer mit einer besonderen Geschichte, individueller Seriennummer und limitierter Stückzahl für Sammler und Messerfans. Per Lasergravur personalisierte Messer mit der eigenen Unterschrift auf der Klinge oder einem Firmenlogo erfreuen sich großer Beliebtheit. Böker feiert das Manufakturjubiläum im Frühjahr 2019 mit zwei limitierten Sondereditionen.

In den „alten Zeiten“, bevor Elektrizität zum Standard wurde, stellte Dampfkraft die Haupt-Energiequelle für die zahlreichen Maschinen in der Fertigung dar. Diese zentral erzeugte Dampfkraft wurde über große Schwungräder und Transmissionsriemen quer durch die ganze Manufaktur zu den einzelnen Maschinen geleitet. So wurden die unterschiedlichen Maschinen angetrieben. Eines dieser riesigen Transmissionsräder steht auch heute noch als Erinnerungsstück auf dem Firmengelände. Es hält das Andenken an die Anfangszeit unseres Unternehmens und den Wandel wach, den Böker in den letzten eineinhalb Jahrhunderten durchlaufen hat.

Der Welle dieses Transmissionsrades wurde ein massives Stück entnommen, um den Damaststahl der Dampfmaschinendamast-Serie zu schmieden. cj

www.boker.de

Mo

08

Jul

2019

Das JANA-Sommerfest 2019

Am ersten vollen Wochenende im Juli startete das Team der Neumann-Neudamm GmbH mit vielen Ausstellern ins JANA-Sommerfest. Zum Auftakt hielt Carsten Zulauf vom Jagdservice Franken am Freitagabend einen Vortrag zum Thema Nachtsicht- und Wärmebildgeräte in der Deutschen Jagdbibliothek. Das Sommerfest mit vielen Ausstellern, einem Rahmenprogramm mit Jagdbläsergruppen, Hundevorführungen, Aktivitäten für Kinder und einem kulinarischen Angebot von Wildbratwurst, -burgern über Eis bis zum traditionellen Kuchenbuffet lockte auch in diesem Jahr viele Besucher nach Melsungen in den Schwalbenweg 1. Es war wieder eine gelungene Veranstaltung von der die Gewinner der Haupttombola besonders glücklich nach Hause gingen und nächstes Jahr am 4. und 5. Juli bestimmt wieder zum JANA-Sommerfest kommen. cj   

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