WM-Intern News


Waffenmarkt-Intern

Das Branchen Magazin für den Handel


Seit 40 Jahren unterstützt WM-Intern den Handel der Jagd-, Messer-, Schießsport- und Security-Branche. Gegründet 1978 von Karlfranz Perey, weiterverlegt und weiterentwickelt von Maggy Moldenhauer, vormals Spindler.

Seit 2013 gehört Waffenmarkt-Intern dem Verlag J. Neumann-Neudamm an, und damit hat Heiko Schwartz das Magazin als Verleger übernommen.

Mit neuer Inspiration sowie vielen Ideen geht WM-Intern in eine spannende Zukunft.

Gehen Sie mit!

In unserer Februar-Ausgabe:

 

  • Unternehmen blicken in die Vergangenheit und planen die Zukunft.
  • Produktneuheiten der nächsten Messen – und ein gelüftetes Geheimnis.
  • Informationen zu den Werkstatt- Themen Wiederladen und Tuning.

Unsere Messeplaner: die perfekte Vorbereitung für Ihre Messebesuche zur Hohe Jagd & Fischerei 2018 in Salzburg und zur IWA OutdoorClassics 2018 in Nürnberg.

Kostenfrei zum Mitnehmen auf den Messen und zum online Blättern oder als pdf-Download.


WM-Intern SzeneNews: Immer aktuell mit den neuesten Infos

Fr

16

Feb

2018

Fachliteratur

Pfeil und Bogen in der römischen Kaiserzeit

Autor: Holger Riesch

Archäologische Funde und antike Bild- und Textquellen beweisen: Reflexbogen, Langbogen, Pfeile, Köcher und Zubehör gehörten zum Bogenschießen in der Römerzeit dazu. Zwar gibt es gute Detailanalysen und Fundbeobachtungen, auch erste praktische Erfahrungen mit ernsthaften rekonstruierenden Nachbildungen. Insbesondere für den interessierten Laien waren fundierte Informationen jedoch nur schwer und oft nur stückweise zugänglich. Mit diesem Band liegt nun erstmals ein Werk vor, das nicht nur die entsprechenden Funde und Belege versammelt und den aktuellen Stand der Forschung präsentiert. Es fügt darüber hinaus die verschiedenen Mosaiksteine zu einem Gesamtbild zusammen. Dieses Übersichtswerk bedient den wissenschaftlichen Anspruch der historischen Forschung ebenso wie den Wissendurst von Bogenschützen, Bogenbauern sowie Geschichtsdarstellern und vermittelt den Leserinnen und Lesern viele neue und oftmals überraschende Erkenntnisse. 

Pfeil und Bogen in der römischen Kaiserzeit. 300 Seiten, 200 Abbildungen. Verlag Angelika Hörnig, Ludwigshafen 2017, ISBN 978-3-938921-50-0

www.bogenschiessen.de

 

Selbstverteidigung für Frauen

Autoren: Jürgen Höller, Axel Maluschka, Stefan Reinisch

Die Fähigkeit zur optimalen Selbstverteidigung geht weit über Kampftechniken hinaus. Geht es um Leib und Leben ist eben alles erlaubt – auch kratzen, beißen und spucken. Dieses Buch zeigt die Möglichkeiten auf, schon im Vorfeld einer gefährlichen Situation präventiv zu agieren. Speziell für Frauen ist es aufgrund ihrer physischen Voraussetzungen extrem wichtig, ihre Aufmerksamkeit zu schulen und die psychologischen Möglichkeiten bei einem (drohenden) Angriff einzusetzen. Dafür nennt das Buch zahlreiche authentische Fallbeispiele, die grundlegende Verhaltensweisen in gefährlichen Situationen vorstellen. Ist eine Auseinandersetzung nicht mehr zu vermeiden, helfen die aufgeführten Techniken, sich effektiv zu verteidigen.

Selbstverteidigung für Frauen. 2., überarbeitete Auflage, 208 Seiten, Meyer & Meyer Verlag, Aachen 2016, ISBN 978-3-8403-7500-2

www.dersportverlag.de

 

Sportschießen. Mehr wissen – besser treffen

Autor: Klaus Wiegand

Dieser Ratgeber unterstützt nicht nur die Aus- und Fortbildung der Übungsleiter und Trainer im Sportschießen, er bietet auch allen aktiven Sportschützen eine wertvolle Hilfe beim Training. Das Buch beginnt mit einem Kapitel zu ausgewählten Fragen der Waffentechnik und Ballistik. Danach werden die Grundfertigkeiten des Sportschießens erläutert wie Anschlagstabilität, Drücken am Abzug und Zielen. Wie diese optimiert werden können, zeigen zahlreiche praktische Tipps. Das Kapitel „Motorisches Lernen“ beschäftigt sich mit allgemeinen Fragen und zeigt Wege auf, wie der Schütze Schritt für Schritt seine Leistung verbessern kann. Die Ausführungen zur Belastungsgestaltung, Trainingsplanung und -kontrolle sind vor allem für höhere Leistungskader mit der Möglichkeit des regelmäßigen Trainings gedacht.

Sportschießen. Mehr wissen – besser treffen. 160 Seiten, Meyer & Meyer Verlag, Aachen 2014, ISBN 978-3-89899-936-2

www.dersportverlag.de

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Mo

12

Feb

2018

Hohe Nachfrage bei Frankonia zur Schalldämpfermontage

Das Gewinde wird in Handarbeit in den Lauf gefräst. © Frankonia
Das Gewinde wird in Handarbeit in den Lauf gefräst. © Frankonia

Dass Jäger immer mehr auf ihr Gehör achten, ist schon seit über zehn Jahren Trend. Nicht nur zur Schallreduktion, sondern auch für den wärmenden Nebeneffekt für die Ohren tragen immer mehr Jäger einen elektronischen Gehörschutz. Immer mehr Jäger lassen sich aber auch Schalldämpfer auf ihre Waffen montieren, um nicht nur ihr eigenes Gehör, sondern auch das Gehör von Mitjägern, Hunden und Treibern zu schützen. Denn großkalibrige Jagdwaffen erreichen einen Schalldruckpegel von bis zu 160 Dezibel. Genug, um selbst bei kurzer Belastung irreparable Schäden des Gehörs zu verursachen. 

 

In der Büchsenmacherwerkstatt der Frankonia ist dieser Trend spürbar. Die Nachfrage in den 23 Filialen ist enorm und etliche jagdlich geführte Repetierbüchsen, Kipplaufbüchsen, sogar Stutzen und einige Selbstladebüchsen werden in der zentralen Büchsenmacherwerkstatt zur Schalldämpfermontage angeliefert. Bayern hat als erstes Bundesland 2015 einen flächendeckenden Einsatz von Schalldämpfern ermöglicht, inzwischen haben andere Bundesländer nachgezogen. 

„Die Reduktion des Mündungsknalls bei Verwendung eines Schalldämpfers liegt je nach Kaliber und Lauflänge im Bereich zwischen 18 und 35 dB“, so Büchsenmacher Sebastian Baier. Das empfinden die meisten Jäger als sehr angenehm, denn auch der Rückschlag und das Mündungsfeuer beim Schießen mit dem Schalldämpfer werden verringert und der Kugelschlag sowie das Zeichnen des Wildes können besser verfolgt werden. 

Ein aufgeschnittenes Modell zeigt das Innere eines Schalldämpfers der Marke Jaki. © Frankonia
Ein aufgeschnittenes Modell zeigt das Innere eines Schalldämpfers der Marke Jaki. © Frankonia

Wer plant, einen Schalldämpfer auf seine Waffe montieren zu lassen, sollte sich diesen zunächst bei seiner unteren Jagdbehörde genehmigen lassen. Das ist von Bundesland zu Bundesland verschieden. Schalldämpfer sind im waffenrechtlichen Erlaubnisverfahren der zugehörigen Waffe gleichgestellt (WaffG, Anlage 1, Ziffer 1.3 in Verbindung mit §4 und §10 Abs.1), daher ist ein Eintrag in die Waffenbesitzkarte erforderlich. 

Sobald die Waffe beim Büchsenmacher ist, wird zunächst der Mündungsdurchmesser gemessen, der dann das Mündungsgewinde und den Schalldämpfer bestimmt. „Wir raten den Kunden, den Gewindedurchmesser ca. 1,5 mm kleiner als den Mündungsdurchmesser zu wählen, um eine entsprechend große Anlagefläche zu schaffen, damit die Zentrierung des Schalldämpfers gewährleistet wird“, sagt Baier. Das Gewinde muss zentrisch zur Laufseelenachse und nicht zur Laufaußenkontur sein und wird in Handarbeit an der Drehmaschine angebracht. Frankonia-Bestseller ist der Overbarrel-Schalldämpfer Jaki Semi Classic.

Bei der Montage von Schalldämpfern auf Selbstladebüchsen kann es, insbesondere bei Waffen mit Rollenverschluss und Gasdruckladern ohne verstellbare Gasabnahme, zu Störungen kommen. In diesen Fällen beraten die Büchsenmacher der Frankonia die Kunden individuell. Die Preise richten sich nach dem Umfang der Anpassungsarbeiten, darunter fallen Laufkürzung, Versetzen des Kornträgers und erneutes Einschießen oder die Neuanbringung der Montagebasen. 

www.frankonia.de

Fr

09

Feb

2018

11 Hallen zur IWA OutdoorClassics 2018

Vom 9. bis 12. März 2018 ist es wieder so weit, die NürnbergMesse öffnet die Pforten zur 45. IWA OutdoorClassics. Durch elf Messehallen wird das internationale Publikum strömen, um sich über die Neuheiten der Branche zu informieren. Die Aussteller sind thematisch in folgende Gruppen unterteilt: Target Sports, Nature Activities und Protecting People. Ein wie immer umfangreiches Rahmenprogramm, beispielsweise mit dem New Product Center, der Demonstration Area, der Archery Shooting Range und der Bloggerlounge, lädt die Besucher auch jenseits der Messestände zum Testen und Schauen ein.

Auch der Marktplatz der Büchsenmacher I Gunmaker Market – eine Kooperation der NürnbergMesse mit dem Verlag J. Neumann-Neudamm – wird wieder im Übergang zwischen den Hallen 3A und 4A (Foyer) angeboten. Hier können Büchsenmacher ihren IWA-Messeauftritt realisieren – ohne großen Aufwand als günstiges Komplett-Paket! Die Anmeldung zur Teilnahme am Marktplatz der Büchsenmacher ist noch bis zum 31. Dezember möglich. 

Gleich nebenan öffnet unser Hardy wieder sein Café, in dem der 40. Geburtstag von Waffenmarkt-Intern gefeiert wird, sich am Messefreitag ab 17 Uhr der Frauenpower-Stammtisch trifft und auch sonst jede Menge Austausch stattfindet. Kommen Sie vorbei!

 

Zur Vorbereitung auf Ihren Messebesuch können Sie hier den bewährten Messeplaner online durchblättern oder als pdf-Datei herunterladen.

 

www.iwa.info

www.neumann-neudamm.de

www.wm-intern.de

Legende

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Mi

07

Feb

2018

Nachgehakt … bei den Organisatoren der DIANA Challenge.

Von links: Richard Glazik von RI Sport, der Sieger Oliver Schröder und Markus Dombrowski von Diana. © Diana
Von links: Richard Glazik von RI Sport, der Sieger Oliver Schröder und Markus Dombrowski von Diana. © Diana

Erste DIANA Challenge trifft voll ins Schwarze!

 

Im Oktober veranstalteten die Firmen Diana und German Sport Guns (GSG) in enger Kooperation mit dem Schützenverein SV Unterberg-Hagen erstmalig die „DIANA Challenge“ im westfälischen Hagen. Bei diesem neuen Event hatten Interessierte die Möglichkeit, mit Luftdruckwaffen zu schießen und erste Erfahrungen im Umgang mit Luftgewehren und -pistolen zu sammeln.

Auf dem Schießstand des Schützenvereins wurde auf acht Bahnen um jeden Ring gekämpft. Mit dem Freizeitgewehr Diana 340 N-TEC Premium konnten die Teilnehmer ihr Können auf die Entfernung von 10 Metern beweisen. Fast 100 Teilnehmer traten dabei an, sich in einem fairen Wettkampf für die acht Finalstartplätze zu qualifizieren.

In der Jugend-Wertung konnte sich Isaak Jürgens mit 135 Ringen bei 15 Schuss durchsetzen. Seine Leistung wurde mit einem DIANA Eleven Luftgewehr belohnt. Bei den Senioren setzte sich im Finaldurchgang Oliver Schröder mit 82 Ringen bei 10 Schuss durch – vor Martin Danz (71 Ringe) und Jörg Rickert (63 Ringe). Die drei Erstplatzierten erhielten jeweils hochwertige Druckluftwaffen aus dem Hause Diana und einen Siegerpokal. Die weiteren Finalteilnehmer durften sich über diverse Gutscheine freuen. Jeder Schütze erhielt außerdem eine Teilnehmermedaille. 

Rundherum wurde ein interessantes Rahmenprogramm geboten: Alle Teilnehmer und Zuschauer hatten die Möglichkeit, auf dem benachbarten Pistolenstand weitere Druckluftwaffen von Diana, Sig Sauer und Mauser unter professioneller Aufsicht auszuprobieren. Am Ende des Tages waren sich alle – inklusive der Teilnehmer – einig, dass diese Veranstaltung wiederholt werden sollte. 

Ein besonderer Dank von Diana und GSG geht an den ausrichtenden Schützenverein SV Unterberg-Hagen, Richard Glazik von RI Sport für die hervorragende Organisation und an alle Sponsoren, Teilnehmer und die fleißigen Helfer, ohne die ein solches Event nicht zu realisieren gewesen wäre. 

www.diana-airguns.de

www.germansportguns.de

Mo

05

Feb

2018

Firmen im Visier von Hackern

Eine Umfrage zeigt: Die Zahl der von Cyberkriminellen attackierten deutschen Unternehmen steigt rasant.

 

Einer aktuellen Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach für die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte zufolge sind Deutsche Unternehmen immer häufiger von Cyberattacken betroffen. 27 Prozent der Führungskräfte von 400 mittleren und großen Unternehmen gaben an, ihre Firma sei täglich IT-Angriffen ausgesetzt. Vor einem Jahr waren es 22 Prozent, im Jahr 2013 lediglich zwölf Prozent. 20 Prozent der Befragten erfahren laut Studie einmal oder mehrmals pro Woche einen Angriff.

Eine Befragung von 450 Unternehmen durch die Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY (früher Ernst & Young) schlägt ebenfalls Alarm. 44 Prozent der Firmen wurden nach eigenen Angaben in den vergangenen drei Jahren ausspioniert, gut dreimal so viele wie noch vor zwei Jahren. Die Dunkelziffer sei jedoch höher.

Der IT-Sicherheitsdienstleister Nexus hat fünf „todsichere Tipps” zusammengestellt, um sich vor Hackerangriffen zu schützen:

 

Zwei-Faktor-Authentifizierung 

Ein Passwort mit weniger als acht Zeichen zu knacken, dauert in der Regel keine Minute. Längere Passwörter sind zwar sicherer, ratsam ist jedoch die Kombination mit einer weiteren Authentifizierungsmethode – beispielsweise einer Smartcard. Eine solche Zwei-Faktor-Authentifizierung bietet einen zuverlässigen Schutz und hilft, Sicherheitsrisiken zu vermeiden.

 

Ein „Schlüssel” für alles

Wer sämtliche Zugänge auf einer geschützten Karte speichert, hat nicht nur eine bessere Übersicht über seine Datenträger, sondern muss sich bei Verlust nur um die Sperrung einer einzigen Karte kümmern.

 

Blacklists vs. Whitelists

Sogenannte Blacklists mit gefährlich eingestuften Webseiten sind kein Ersatz für Anti-Viren-Scanner. Deshalb setzen viele Unternehmen lieber auf Whitelists, die die erlaubten Applikationen im Firmennetzwerk und vertrauenswürdigen E-Mail-Adressen enthalten.

 

 

Vorsicht vor fremden Links

Wer unbekannte Links anklickt, lädt Erpresser geradezu ein. Entdeckt wird eine Infektion mit „Ransomware” (Schadsoftware) jedoch meist erst, nachdem das Programm die Daten des Nutzers verschlüsselt und unzugänglich gemacht hat. Um wieder auf die Daten zugreifen zu können, muss der Nutzer ein Lösegeld zahlen.

 

Regelmäßig updaten

Software sollte regelmäßig aktualisiert werden. Softwarehersteller geben Updates nicht nur aus, wenn es neue Features und Verbesserungen gibt, sondern auch, um Sicherheitslücken zu schließen. Wer die Wartung und das Aktualisieren von Plug-ins ignoriert und sich auf Instandhaltungsarbeiten alle drei Jahre verlässt, macht sich selbst zur Zielscheibe für alle, die Geheimnisse stehlen wollen. www.bdb.de

Ein Rat vom Bankenverband

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