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Waffenmarkt-Intern

Das Branchen Magazin für den Handel


Seit 40 Jahren unterstützt WM-Intern den Handel der Jagd-, Messer-, Schießsport- und Security-Branche. Gegründet 1978 von Karlfranz Perey, weiterverlegt und weiterentwickelt von Maggy Moldenhauer, vormals Spindler.

Seit 2013 gehört Waffenmarkt-Intern dem Verlag J. Neumann-Neudamm an, und damit hat Heiko Schwartz das Magazin als Verleger übernommen.

Mit neuer Inspiration sowie vielen Ideen geht WM-Intern in eine spannende Zukunft.

Gehen Sie mit!

In unserer April-Ausgabe:

 

  • Auf Stimmenfang – die Branche blickt auf die IWA OutdoorClassics zurück.
  • Aus den Unternehmen – neue Ansprechpartner und lange Tradition.
  • Für das Verkaufsregal – Outdoor-Equipment, Buchergänzung und Neuheiten.
  • Werkstatt-Insider – Ruger 10/22 – Objekt der Waffentuner

WM-Intern SzeneNews: Immer aktuell mit den neuesten Infos

Mo

22

Apr

2019

Exklusive Einzelfertigung: Repetierer „Alsace“

© Frankonia
© Frankonia

Die Werkstatt von Frankonia bietet ihren Kunden den Repetierer „Alsace“ als exklusive Einzelanfertigung an. Er basiert auf dem klassischen 98er System und wird nach alter Büchsenmacherart bunt eingesetzt. Bei dieser prächtigen aber anspruchsvollen Oberflächenbearbeitung werden die Eisenteile in verkohltes Leder gelegt. Beides zusammen kommt zum Glühen für mehrere Stunden bei rund 820 Grad in einen Ofen. Ziel dabei ist es, dass die Kohlenstoffatome in das Atomgitter des zu härtenden Stahls eindringen. Je länger die Glühzeit dauert, desto tiefer dringen die Kohlenstoffatome in das Metall ein. Sinn des Bunthärtens ist nicht nur das Erschaffen einer auffälligen Optik, sondern auch das Erhalten einer harten und verschleißfesten Oberfläche, wobei jedoch der Kern des Materials weich und flexibel bleiben soll, damit dieser seine schlagdämpfenden Eigenschaften beibehält. Es gibt nur noch sehr wenige Hersteller, die diese Art der Oberflächenbehandlung beherrschen. Frankonia schätzt sich glücklich, mit einem Zulieferer zusammenzuarbeiten, der diese Technik kunstvoll einzusetzen vermag.

Bei jeder einzelnen „Alsace“ kann sich der Kunde die Visierung aussuchen und entscheiden, ob er den Bunteinsatz rot, gelb oder schwarz haben möchte. Des Weiteren steht zur Wahl, ob die Waffe mit Basen von EAW oder mit der neuen Stahlschiene von APEL ausgestattet werden soll. Auch beim Schaft gibt es mehrere Möglichkeiten, entweder klassisch, mit Bayerischer Backe, mit Falz-Fischhaut oder völlig nach Kundenwunsch. Jede Waffe wird einzeln gefertigt. ali

www.frankonia.de

© Frankonia
© Frankonia
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Fr

19

Apr

2019

Jagderinnerungen konservieren

Schuss- und Jagdtagebuch – Erinnerungen auf Papier. © Anna Kaufmann
Schuss- und Jagdtagebuch – Erinnerungen auf Papier. © Anna Kaufmann

Jeder Jagdtag an sich ist ein Erlebnis, ganz gleich, ob er von Erfolg gekrönt ist oder nicht. Dabei gibt es prinzipiell unzählige Möglichkeiten, jenen Erfolg und die unvergessliche Erinnerung, die unabweislich dazugehört, festzuhalten.

 

Die einfachste und persönlichste Form, Jagderinnerungen zu konservieren, ist das Führen eines Jagdtagebuches, egal ob klassisch auf Papier oder digital. Hier kann alles festgehalten werden: jeder Reviergang, jeder Anblick, jede Erlegung. In den geschriebenen Worten spiegelt sich die Erfahrung und Wahrnehmung des Schreibers wider. 

Im Zeitalter der Smartphones ist es leicht – sofern die Licht- und Witterungsverhältnisse es erlauben – schnell mal ein Foto zu schießen. Jagd- und Natur­erlebnisse können so mit wenig Aufwand in einem digitalen Fotoalbum festgehalten werden. Wer lieber etwas in den Händen hält oder Hochwertiges schätzt, der erstellt sich ein Fotoalbum oder lässt sich eine besondere Momentaufnahme auf Leinwand drucken.

 

Ich kam schon oft mit leeren Händen von der Jagd zurück – doch noch nie mit leerem Herzen.

 

Trophäen, in welcher Form auch immer, sind Andenken an einen einmaligen Jagderfolg. Wie diese in Szene gesetzt werden, obliegt dem individuellen Geschmack und den räumlichen Möglichkeiten: ob als Wanddekoration, traditionell aufgesetzt (inzwischen gibt es neben Brettchen aus Holz auch welche aus Schiefer, Glas, Gusseisen und sogar Silber), als Kunstobjekt in Form eines Ganz- oder Teilpräparats, als Bodenbelag oder Möbelstück – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. 

Eine weitere Möglichkeit ist die Trophäenverarbeitung zu Schmuck und Accessoires. Nicht nur aus Hirschhorn lassen sich Unikate für die Ewigkeit fertigen, sondern auch aus Fuchshaken, Fellen bzw. Decken können schmucke Mode- und Wohnaccessoires hergestellt werden.    

Rehgehörn klassisch aufgesetzt aufs Holzbrett. © Anna Kaufmann
Rehgehörn klassisch aufgesetzt aufs Holzbrett. © Anna Kaufmann
Dekorative Tasche mit Applikation (Damwilddecke). © Anna Kaufmann
Dekorative Tasche mit Applikation (Damwilddecke). © Anna Kaufmann

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Mi

17

Apr

2019

Medienecke

Fürs Verkaufsregal

Rehwild. Vom Lebewesen zum Lebensmittel

Autor: Fabian Grimm / haut-gout.de

Das Reh lebt frei und artgerecht in Wald und Feld, bis ein gezielter Schuss es unvermittelt tötet. Aufgebrochen, ohne Decke und Knochen, bleiben vom Reh etwa sechs Kilo Wildbret von höchster Qualität. Ein Tier zu zerteilen, ist eine der ältesten Aufgaben des Menschen. Jäger erleben sie noch Tag für Tag, wenn sie Beute gemacht haben, und können sich so beim Erlegen, Verarbeiten, Aus-der-Decke-Schlagen und Zerwirken ganz intensiv mit dem Leben, dem Tod und der eigenen Ernährung auseinandersetzen. Mit der Jagd, der Aufbereitung und Vermarktung des Wildbrets leisten sie einen wichtigen Bestandteil der nachhaltigen Naturnutzung. Dieses Buch ist die Anleitung, um aus dem Lebewesen Reh ein Lebensmittel zu machen. In Schritt-für-Schritt-Anleitungen geht es vom erlegten Stück bis zum vakuumierten Braten, wobei die reichhaltige Bebilderung und die nachvollziehbare Erklärung jeden Schnittes alle Schritte auch für Anfänger leicht nachvollziehbar machen. Ein Praxisbuch, das in keiner Wildkammer fehlen darf. 

Hardcover, 176 Seiten mit zahlreichen Abbildungen, Verlag J. Neumann-Neudamm, Vertrieb über JANA Jagd + Natur, Melsungen 2018, 

ISBN 978-3-7888-1947-7 

www.neumann-neudamm.de 

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Mo

15

Apr

2019

Reenactment-Waffen und Zubehör sind mehr als Requisite

Die Axt von Ragner Lothbrok aus der erfolgreichen TV-Serie „Vikings“ – in leicht verwittertem Design wird sie auf einer limitierten Wandtafel mit Echtheitszertifikat präsentiert. © Swords and More
Die Axt von Ragner Lothbrok aus der erfolgreichen TV-Serie „Vikings“ – in leicht verwittertem Design wird sie auf einer limitierten Wandtafel mit Echtheitszertifikat präsentiert. © Swords and More

 

 

 

 

 

 

Reenactment, die Darstellung verschiedener zeitlicher Epochen im Rahmen von Lagerleben, Märkten oder Darstellung, erfreut sich das ganze Jahr über großer Beliebtheit. Vom mittelalterlichen Ostermarkt über Wikinger-Dörfer, Ritterspiele bis hin zum historischen Weihnachtsmarkt tauchen Besucher solcher Veranstaltungen gerne in eine andere Zeit ein und entfliehen so dem Alltag. 

 

Während Vereine in anderen Bereichen mit sinkenden Mitgliederzahlen kämpfen, freuen sich Vereine für Darstellung und historische Kampfkünste über einen konstanten Mitgliederzuwachs. Oftmals sind es Kinofilme, TV-Serien und Computerspiele, die die Begeisterung für historische Waffen wecken. „Die Axt von Vikings läuft gerade wie geschnitten Brot“, verrät uns Manuel Schmidt, Geschäftsführer der Swords and more GmbH mit Sitz in Hamburg. Neben einem Ladengeschäft in der Hansestadt führt Swords and more als Großhändler ein außergewöhnliches Portfolio an Blankwaffen. Besonders erfolgreich sind Produkte mit hohem Wiedererkennungswert. Sie geben dem Kunden das Gefühl, ein Stück Geschichte in der Hand zu halten, ungeachtet von Realität oder Fiktion. Je populärer eine Geschichte oder eine bestimmte Marke ist, desto erfolgreicher ist natürlich das damit verbundene 

Merchandise. Dabei ist es wichtig, den direkten Bezug hervorzuheben und mit Details zu unterfüttern. www.swordsandmore.com

 

© Swords and More
© Swords and More

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Fr

12

Apr

2019

Wortgewaltige Sonderausstellung im Waffenmuseum Suhl

© Waffenmuseum Suhl
© Waffenmuseum Suhl

Waren Sie auch schon einmal dort, wo sich Fuchs und Hase „Gute Nacht“ sagen? Oder haben jemanden dahin geschickt, wo der Pfeffer wächst? Nein? Dann auf nach Suhl! Dort, hinter den sieben Bergen, bei den sieben Zwergen … ach falsch, das war ja etwas anderes. Also auf ins grüne Herz Deutschlands zum Südhang des Thüringer Waldes, denn das Waffenmuseum Suhl hat sprichwörtliche Redensarten ins Visier genommen und lädt ein zu einer interaktiven Entdeckungsreise durch unseren Alltagssprachgebrauch.

 

Redensarten, Sprichwörter und geflügelte Worte begleiten uns durch unser Leben, sie bereichern unsere Sprache auf bildhafte Weise, indem wir Positives wie Negatives einfach durch die Blume sagen. Wir verwenden sie täglich, oftmals, ohne dass es uns bewusst wird. Welche Bedeutung ursprünglich dahintersteckt, wissen wir meist gar nicht mehr, und nur selten bleibt die Zeit, solchen Dingen auf den Grund zu gehen. Dabei nutzen wir alle jeden Tag im Durchschnitt einhundert Redewendungen.

Haben Sie nicht mal wieder Lust auf ein Kaffeekränzchen? Was möchten Sie trinken? Kaffee? Tee? Kakao? – Es ist schon klar, dass Sie nicht durch letzteren gezogen werden wollen. Doch anstatt hier eine Milchmädchenrechnung aufzumachen, möchten wir Ihnen lieber reinen Wein einschenken. Ein bisschen Geduld müssen Sie aber haben, da hilft nur Abwarten und Tee trinken. Oder eben Kaffee. Am besten zeitgemäß, also echter Bohnenkaffee, frisch aufgebrüht von einem qualifizierten Barista. Wobei die neueste Mode ja nun auch schon wieder kalter Kaffee ist. Glauben Sie nicht?

Es war das Trendgetränk des letzten Sommers: Cold Brew Coffee. Bei dieser Zubereitungsmethode, die bereits im 17. Jahrhundert nachweisbar ist, wird der Kaffee kalt aufgesetzt und soll dadurch nicht nur aromatischer, sondern sogar bekömmlicher sein. Mit dem schalen Geschmack von kaltem Kaffee hat das nun aber gar nichts zu tun. In der bekannten Redensart wird diese Eigenschaft analog zu der Uninteressantheit einer Darstellung gesetzt. Logisch, dass kalter Kaffee daher für die meisten wohl eher unspannend ist. Wenn Sie dennoch nach einer Alternative suchen, bestenfalls koffeinfrei, dann nehmen Sie doch Muckefuck. Der ist als Ersatz für echten Bohnenkaffee im Allgemeinen zwar auch nicht gut gelitten; hergestellt aus gerösteten Pflanzenteilen, wie beispielsweise Gerste, Malz, Roggen, Eicheln oder Zichorien, hat er jedoch bestimmt alles Zeug zum Trendsetter, wenn dieser alte Hut mit neuem Namen versehen zum letzten Schrei aufsteigt.

Echter Bohnenkaffee, der bekömmlich, weil sehr dünn geraten, ist gemeinhin unter der Bezeichnung „Blümchenkaffee“ bekannt. Der Begriff ist negativ konnotiert, weil darin einst ein Missverhältnis zwischen dem teuren Porzellan und dem sparsam verwendeten Kaffeepulver gesehen und dies als Zeichen von Geiz gewertet wurde. Dabei hat das Blümchen im Kaffee einen durchaus bemerkenswerten Ursprung. Es ist auf die Meißener Porzellanmanufaktur zurückzuführen, die dieses in der Biedermeierzeit sehr beliebte Motiv am Boden der Tasse zu Beginn des 19. Jahrhunderts eingeführt hat. Sicherlich sind Ihnen auch noch andere Redewendungen bekannt, die sich mit diesem alten Handwerk assoziieren lassen. Sie kennen doch bestimmt den „Elefant im Porzellanladen“ oder den berühmten Sprung in der Schüssel, und Sie wissen, dass Vorsicht die Mutter der Porzellankiste ist.

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