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Waffenmarkt-Intern

Das Branchen Magazin für den Handel


Seit 40 Jahren unterstützt WM-Intern den Handel der Jagd-, Messer-, Schießsport- und Security-Branche. Gegründet 1978 von Karlfranz Perey, weiterverlegt und weiterentwickelt von Maggy Moldenhauer, vormals Spindler.

Seit 2013 gehört Waffenmarkt-Intern dem Verlag J. Neumann-Neudamm an, und damit hat Heiko Schwartz das Magazin als Verleger übernommen.

Mit neuer Inspiration sowie vielen Ideen geht WM-Intern in eine spannende Zukunft.

Gehen Sie mit!

In unserer Juli-Ausgabe:

 

  • Neuheiten aus den Bereichen Schießsport, Freie Waffen und deren Zubehör.
  • Aus den Unternehmen: Jubilare, neu besetzte Positionen und ein Börsengang.
  • Gut geschützt: Wie man Angreifer abwehren kann – zum persönlichen Schutz.
  • Werkstatt: Pistolenpatronen im Revolver

WM-Intern SzeneNews: Immer aktuell mit den neuesten Infos

Fr

17

Aug

2018

Langstreckenlampe von Umarex: OD40

© Umarex
© Umarex

Unter seiner neuen Marke Optical Dynamics hat Umarex nun ein erstes Produkt auf den Markt gebracht – die sogenannte Langstreckenlampe OD40, wobei OD für die Marke steht und 40 für die 40 mm durchmessende Linse des „Collimated Amplified Lens“-Systems, kurz CALS. Dieses soll das Licht derart projizieren, dass parallele Lichtstrahlen entstehen, welche einen klaren, klein fokussierten, scharf umrissenen Lichtkreis erzeugen. Dabei soll keinerlei Streulicht entstehen, welches reflektieren und das Auge des Nutzers blenden könnte. 

Einsatzbereich der Lampe ist laut Hersteller die Objekt- und Zielerkennung, speziell die – jedoch hierzulande unzulässige – Zielbeleuchtung bei der nächtlichen Jagd in Kombination mit einem Zielfernrohr. Dafür wird in den USA gleich ein Set mit Zielfernrohrmontage angeboten. Weiteres erhältliches Zubehör sind farbige Aufsatzlinsen sowie ein Kabelschalter. Durch die verbaute Cree-XM-L2-LED verspricht der Hersteller einen Lichtstrom von 

720 Lumen, mit zwei CR123A-Batterien bis zu 100 Minuten lang. Die OD40 misst 216 mm in der Länge und wiegt ohne Batterien 353 g. Mehr Infos unter 

www.longdistancelight.com

www.umarex.de

dg

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Mi

15

Aug

2018

Messerporträt: Skippy Phase IV

 

Christoph Daim schreibt über handgemachte Messer. Er ist Mitglied der Deutschen Messermacher Gilde und hat dort die Funktion des Lektors übernommen. Für WM-Intern schreibt er aus der Sicht des Messermachers über ausgefallene und kunstvolle Messer. 

www.viennablade.com

www.deutsche-messermacher-gilde.de

Dieses Messer von Christoph Daim möchte einem zu Unrecht wenig bekannten Science-Fiction-Film aus dem Jahr 1974 Reverenz erweisen. In „Phase IV“ von Saul Bass streben intelligent gewordene Ameisen nach der Weltherrschaft. © Christoph Daim
Dieses Messer von Christoph Daim möchte einem zu Unrecht wenig bekannten Science-Fiction-Film aus dem Jahr 1974 Reverenz erweisen. In „Phase IV“ von Saul Bass streben intelligent gewordene Ameisen nach der Weltherrschaft. © Christoph Daim

Das Modell Skippy ist ein kleines Ganzstahl-Messer, das ich aus verschiedenen nicht rostenden Stählen immer wieder in Handarbeit herstelle. Die Urversion habe ich aus einem Stück rostfreien Damast von Markus Becker gefertigt. Dieser Damast wurde unter anderem durch das Verarbeiten und Schmieden von Metallgittern hergestellt, woraus eine sehr ungewöhnliche Musterung resultiert. Die spezielle Form dieses Messers habe ich entworfen, um diese Musterung möglichst effektvoll sichtbar zu machen. Später hat sich herausgestellt, dass diese Form auch mit anderen Damaststählen harmoniert. Und wie dieses Messer hier zeigt, kann es auch in Monostahl, in diesem Fall ist es der Böhler-Stahl N690, sehr attraktiv sein. 

Die Gravur übernimmt in diesem Fall die dekorative Funktion und spielt mit der Auflösung der strengen Form und der perfekten Oberfläche, so als wäre es das Werk der Ameisen. Auch bei diesem Messer, das wieder in Kooperation mit der Graveurin Stefanie Ottilie entstanden ist, muss man beide Seiten betrachten und sogar angreifen, um es wirklich ganz zu erfassen – denn während die kleinen Ameisen im Flachstich graviert wurden, sind die großen plastisch graviert und haben dadurch einen dreidimensionalen, fühlbaren Körper.

 

 


Mo

13

Aug

2018

Nordic Pocket Saw – die Kettensäge für die Hosentasche

© Daniel Guthannß
© Daniel Guthannß

Mit der Nordic Pocket Saw kommt aus Schweden eine äußerst kompakte und leichtgewichtige Handkettensäge für unterwegs, die – um es vorwegzunehmen – hervorragend arbeitet. Das gute Stück besteht aus einer Sägekette, wie man sie prinzipiell auch von Motorsägen kennt, mit dem entscheidenden Unterschied, dass die Kettenglieder hier jeweils umgekehrt angeordnet sind, sodass diese in beide Richtungen schneiden. Die Kette selbst misst 65 cm und verfügt über 33 Sägeglieder. Die Gesamtlänge inklusive der solide vernähten Handschlaufen beläuft sich auf rund 113 cm. Das Gewicht liegt bei 132 g. 

Ausgeliefert wird die Nordic Pocket Saw in einer praktischen, schwarzen Nylontasche (10 x 10 x 4 cm) mit Klettverschluss und Gürtelschlaufe – so lässt sie sich auch einfach in Jacken-, Hosentasche oder Rucksack verstauen. Damit ist sie bestens geeignet für jeglichen Outdoortrip, sei es um Wege freizuräumen, einen Unterstand zu bauen oder Feuerholz zu machen. Der Hersteller verspricht dabei eine Zugkraftbelastung von 5,94 Kilonewton, was in etwa dem 20-fachen dessen entspricht, dem die Säge im normalen Betrieb ausgesetzt wäre. So lassen sich mit ihr auch große Holzstücke ziehen. Die Anwendungsmöglichkeiten sind vielschichtig. Ob Förster oder Jäger, ob Outdoorer oder Prepper – die Nordic Pocket Saw ist stets schnell zur Hand.

© Daniel Guthannß
© Daniel Guthannß

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Fr

10

Aug

2018

Nikon: Entfernungsmessung mit Bildstabilisator

© Nikon
© Nikon

In seinen Laserentfernungsmesser Monarch 3000 Stabilized hat Nikon einen Bildstabilisator eingebaut. Christian Reding, Produktmanager Sport Optics bei der Nikon GmbH, beantwortete WM-Intern-Redakteurin Adina Lietz einige Fragen zu diesem innovativen Produkt.

 

WM-Intern: Das Vorgängermodell des Monarch 3000 Stabilized, der Monarch 7i VR, ist ja noch gar nicht lange auf dem Markt. Warum haben Sie so schnell eine überarbeitete Version nachgeschoben?

Nikon: Die Produktentwicklungszyklen können natürlich über den Zeitverlauf variieren. Das neue Modell konnte nun deutlich kompakter und mit einer noch größeren Messreichweite realisiert werden.

 

WM-Intern: Was ist der größte Vorteil des 3000 zum 7i VR?

Nikon: Die Stärke des Monarch 3000 ist die Kombination einer Reihe von Optimierungen. Besonders sticht aber sicher die deutlich größere Messdistanz von nunmehr bis zu rund 2.740 Metern gegenüber rund 915 Metern beim 7i VR heraus.

 

WM-Intern: Warum heißt der neue Entfernungsmesser völlig anders als das Vorgängermodell? Wofür steht die Zahl 3000?

Nikon: Unsere Marktforschung hat ergeben, dass die Abkürzung „VR“ zwar bei den Nikon-Fotografen weitläufig bekannt ist, nicht aber bei allen Nutzern von Distanzmessgeräten. Deshalb wurde die Abkürzung „VR“ (für Vibration Reduction) vom Begriff „Stabilized“ abgelöst, um den großen Vorteil der Stabilisierung noch deutlicher und für alle verständlich hervorzuheben. Die Zahl 3000 steht für die unter optimalen Testbedingungen maximal erreichbare Messdistanz von bis zu 3.000 Yards (ca. 2.740 Meter).

© Nikon
© Nikon

 

WM-Intern: Stammt die Bildstabilisationstechnologie aus dem Nikon-Fotobereich?

Nikon: Die Stabilisationstechnologie stammt aus dem Hause Nikon, wobei die langjährige Erfahrung im Bereich der Objektivkonstruktion natürlich ein hervorragendes Fundament ist.

 

WM-Intern: Ist der Einsatz dieser Technologie eventuell in Zukunft auch für jagdliche Ferngläser angedacht?

Nikon: Zu zukünftigen Produkten können wir leider keine Aussagen machen. Tatsächlich ist die Stabilisierung bei einem Fernglas aber grundsätzlich aufwendiger als bei einem Monokular.

 

WM-Intern: Waren Sie mit dem Monarch 3000 Stabilized schon einmal auf Jagd oder haben es beim Wandern ausprobiert? Wenn ja, was war dabei für Sie das herausstechende Merkmal?

Nikon: Beobachtungen durch ein Spektiv mit sechsfacher Vergrößerung ohne Stativ scheinen ein sehr einfaches Vorhaben zu sein. Wie stark man dabei zittert, wird einem erst bewusst, wenn man den Monarch 3000 Stabilized verwendet! Plötzlich bleibt der Bildausschnitt stabil und die Beobachtungen scheinen für das Auge viel weniger ermüdend zu sein. Dass das Gerät nun durch die Hyper-Read-Technologie blitzschnell auch noch eine akkurate Distanzmessung anbietet, wird da manchmal fast schon zur Nebensache.

 

WM-Intern: Herr Reding, vielen Dank für das Interview.

 

www.nikon.de

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Mi

08

Aug

2018

Sellmark mit Sightmark

© WM-Intern
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Amerikanischer Optikhersteller will Europa erobern 

 

Eine der Marken, die ihr Glück in Europa versuchen wollen, ist die amerikanische Firma Sellmark mit ihrer Marke Sightmark, mit europäischem Geschäftssitz in Sofia, Bulgarien.

 

In der Darstellung gibt sich die Marke mit umfangreichem Sortiment noch sehr amerikanisch, militärisch. Die Produkte selbst sind in der Regel Fernost-Ware – Qualität erkennt man im Sortiment durchaus am Preis. Die Redaktion von WM-Intern konnte mehrere Produkte in der Praxis testen. 

Bei den Ferngläsern sehen wir trotz attraktiver Preise deutliches Verbesserungspotenzial und auch wenn deutsche und japanische Hersteller in der Regel etwas teurer sind, macht sich der Unterschied für das kleine Mehrinvestment doch bezahlt. Die Produkte sind in ihrem Aufbau noch nicht ausreichend für ein mitteleuropäisches Handling ausgelegt. So ist zum Beispiel die Farbwiedergabe toll und die Verarbeitungsqualität für ein amerikanisches Produkt chinesischer Herkunft völlig in Ordnung, aber in Sachen Randschärfe und Dämmerungsleistung ist noch Potenzial vorhanden.

Die Zieloptiken schneiden da besser ab. Die Zielfernrohre werden mit Montageringen geliefert und sind so zum Beispiel für eine Picantinny-Schiene sofort und ohne Aufwand montierbar. Alle Funktionen von der Einstellung des Leuchtpunktes bis hin zur ASV sind intuitiv bedienbar. Teurere Wettbewerbs-Produkte haben mehr Leistungsmerkmale, kleinere Leuchtpunkte etc., aber insgesamt bekommt man bei den Zielfernrohren das, was man für sein Geld erwartet. Wer in der jagdlichen Praxis aber die deutschen Produkte der teureren Wettbewerber vergleicht, der wird sich wünschen, doch etwas mehr für sein Werkzeug ausgegeben zu haben. Extrem vielfältig ist die Auswahl der Absehen, aber nicht jedes Glas kann auch mit jedem Absehen geliefert werden – das macht das Ganze etwas undurchsichtiger als nötig. 

 

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