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Waffenmarkt-Intern

Das Branchen Magazin für den Handel


Seit 40 Jahren unterstützt WM-Intern den Handel der Jagd-, Messer-, Schießsport- und Security-Branche. Gegründet 1978 von Karlfranz Perey, weiterverlegt und weiterentwickelt von Maggy Moldenhauer, vormals Spindler.

Seit 2013 gehört Waffenmarkt-Intern dem Verlag J. Neumann-Neudamm an, und damit hat Heiko Schwartz das Magazin als Verleger übernommen.

Mit neuer Inspiration sowie vielen Ideen geht WM-Intern in eine spannende Zukunft.

Gehen Sie mit!

In unserer März-Ausgabe:

 

  • Die große IWA-Vorschau: mehr als 30 Seiten voller Produktneuheiten.
  • Aus den Unternehmen: Jubiläen, neue Gesichter und alte Bekannte.
  • Aus einer anderen Zeit: Reenactment, der Trend zum authentischen Rollenspiel.
  • Werkstatt-Insider: Karbon im Waffenbau

WM-Intern SzeneNews: Immer aktuell mit den neuesten Infos

Mo

25

Mär

2019

Der Jagdkatalog – reloaded

Mit der Ausgabe 2019/20 geht „Der Jagdkatalog“  in seinen dritten Verteilungszyklus und soll dabei neue Maßstäbe in der Kundenbindung sowie in den unmittelbaren Partizipationsmöglichkeiten des Facheinzelhandels bieten. 

 

Als unabhängiger Katalog für den Jagdfachhandel ist er 2017/18 gestartet. Seitdem hat er sich einen Namen als wirksamer Fachkatalog machen können, der vom Verbraucher ebenso gut angenommen wird wie von den zahlreichen Facheinzelhändlern, die längst verstanden haben, wie sie dieses neuartige Katalogkonzept für die eigene Kundenbindung einsetzen können. Konsequent sind die Verteilungszyklen dual als wertige Printvarianten sowie mit einer responsiven Onlineausgabe durchgeführt worden. Dabei ist es bisher dem potenziellen Käufer überlassen worden, sich den gewünschten Einkaufsweg selbst zu suchen. 

Laut Initiator des Jagdkatalog-Konzeptes, Herausgeber Heiko Schwartz, soll der PoS-Aspekt in der neuen Variante noch unmittelbarer werden. Auch 2019/20 wird es wieder die gut eingeführte Printversion zur Verteilung durch die Fachhändler geben. Die responsive, aber letztlich immer noch passive Onlineausgabe wird jedoch um ein interaktives Einkaufsportal erweitert, das die Produktwelten des Kataloges abbildet und durch multimediales Zusatzmaterial ausbaut. Außerdem hat der interessierte Kunde von hier aus die Möglichkeit, direkt einen Fachhändler zu finden, der die gewünschten Produkte führt und gegebenenfalls schon online dort zu bestellen oder eben einen Besuch im Ladengeschäft zu planen. In jedem Fall soll der Weg zwischen Kunde und Fachhandel auch online deutlich verkürzt werden, um die positiven Kaufanreize des Jagdkataloges letztlich nicht ins Leere laufen zu lassen.

Aus der Kombination mit dem Einkaufsportal ergeben sich mehrere Optionen:

Für die Produktdarstellung

  1. In der optischen Produktdarstellung lassen sich online mehrere Perspektiven abbilden, wodurch der Kunde eine bessere Vorstellung von dem Produkt bekommt.
  2. Hersteller haben die Möglichkeit, online mehr Varianten einzubuchen, als in der begrenzten Printauflage möglich sind. 
  3. Der Jagdkatalog kann online das volle multimediale Potenzial ausschöpfen, also auch Einsatz-, Erklär- und Imagevideos oder Audiodateien einbinden. 

Für den Kunden

  1. Mehr spezifische Informationen zu den Produkten im Katalog.
  2. Kürzere Verbindung vom Katalog zum tatsächlichen Einkauf.
  3. Mehrwert durch ein erweitertes Informationsangebot rund um Marken, Produkte und Einsatzmöglichkeiten.

Für den teilnehmenden Fachhandel

  1. Kunden werden aktiv auf die Kontaktdaten der teilnehmenden Fachhändler geleitet.
  2. Fachhändler haben die Möglichkeit, ihre eigenen Onlineshops einbinden zu lassen oder alternativ einen individualisierten Onlineshop innerhalb des Einkaufsportals zu betreiben.
  3. Facheinzelhändler haben durch die Teilnahme am Einkaufsportal deutlich bessere Chancen, online von der richtigen Zielgruppe gefunden zu werden, als wenn sie als Einzelkämpfer im Netz unterwegs sind. 
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Fr

22

Mär

2019

Kupfer, Stahl und Waffenteile

© Moorschmied
© Moorschmied

Rechtzeitig zur IWA stellten die Moorschmiede ihre neuesten Entwicklungen vor: Es ist den Moorschmieden erstmalig gelungen, einen Dekordamast aus Stahl und Buntmetall herzustellen, der den Messerklingen eine überraschend bezaubernde Optik verleiht.

Ähnlich dem Mokume-Gane (aus dem Japanischen: „Holzmaserung“), bei dem Edel- und Buntmetalle unterschiedlicher Färbung verbunden und bereits im 17. Jahrhundert für die Dekoration von Schwertbeschlägen eingesetzt wurden, ist der Moorschmied-Damast farblich bereichert worden.

 

„Wurmrot™ nennen wir unsere neue Schmiedeverbundtechnik, bei welcher wir Lagen einer speziellen Kupferlegierung unserem Stahlpaket beifügen und die Metalle miteinander feuerverschweißen. Messerklingen aus diesem Material erhalten ein ästhetisch außergewöhnliches Aussehen, welches durch den Kontrast von dem roten Kupfer zu dem tiefschwarzen Klingenstahl noch verstärkt wird“, führt Moorschmied Wolf Schröppe aus. 

Der Name für diese Klingen entstand in Anlehnung an den beinahe mythischen Begriff „Wurmbunt“, der vor etwa 1.500 Jahren von dem Gotenkönig Theoderich dem Großen geprägt wurde: Es beschreibt den Effekt einer sich bewegenden Schlange, eines Wurms, der an polierten Schwertklingen mit Torsionsschweißmustern im Licht sichtbar wird. Der legendäre Meisterschmied Manfred Sachse hat vor wenigen Jahrzehnten ein solches Schwert nach historischen Vorbildern geschmiedet. Das Phänomen des sich bewegenden Wurmes auf zwei nordischen Schwertklingen wird in einem Dankesbrief von Theoderich, Gotenkönig in Ravenna (um 500 n. Chr.), an Thrasamund, König der Vandalen, beschrieben: „(...) ihre Mitte, mit schönen Vertiefungen ausgehöhlt, erscheint wie mit Würmlein gekräuselt, und hier spielen so mannigfache Schatten, dass man glauben möchte, das glänzende Metall sei mit vielen Farben verwoben. (...) Solche Schwerter möchte man in ihrer Schönheit für das Werk Vulkans halten, von dem gesagt wird, dass er mit solcher Geschicklichkeit sein Handwerk veredelt habe, dass alles, was von seinen Händen gestaltet wurde, nicht mit menschlicher, sondern mit göttlicher Kraft gefertigt zu sein schien.“ 

Der Wurmrot™-Damast kann in allen üblichen Mustern und als Torsion geschmiedet werden. Er steht nun auch für Kleinserien im Klappmesser- und Steakbestecksegment den Moorschmied-Kunden zur Verfügung. „Selbstverständlich ist die Mittellage der Wurmrot™-Klingen als Schneidlage aus hochwertigem Messerstahl geschmiedet, um die erstklassigen Schneideeigenschaften unserer Messer weiterhin gewährleisten zu können“, ergänzt Wolf Schröppe.

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Mi

20

Mär

2019

Dörr Foto: Neue Webseite www.doerr-outdoor.de

Ab sofort ersetzt der neue Internetauftritt www.doerr-outdoor.de die bisherige Webseite von Dörr (www.outdoor-focus.de). Bei dem Relaunch stand in erster Linie die Bereitstellung einer effektiven Handelsplattform im Vordergrund, um in Zukunft Bestellprozesse sowie Produktinformationen schneller und zielgerichteter bereitstellen zu können. Eine wichtige Änderung ergibt sich ebenfalls durch die Öffnung des Onlineshops für Endkunden, um mittels dieser attraktiven Onlinepräsenz einen stärkeren Einfluss auf die Warenpräsentation zu nehmen sowie den Bekanntheitsgrad zu erhöhen. 

Weiterführendes Ziel der neuen Onlinepräsenz ist es, mittels Social Media das Marktgeschehen zu beeinflussen und Kaufanreize beim Endkunden zu erzeugen. Durch die neuen Inhalte auf der Webseite und in den sozialen Medien will Dörr seine Marke fester in den verschiedenen Absatzkanälen etablieren und noch stärker in den Fokus des Endkunden rücken. Ausdrucksstarke Produkt- sowie Imagefilme sollen hierbei eine große Rolle spielen.

 

Vorteil für den Händler

Die zukünftige Webseite soll laut Dörr auch den Service für die B2B-Kunden verbessern. So besteht nun für Geschäftskunden die Möglichkeit, online alle Produkte einzusehen, zu bestellen und alle geschäftsrelevanten Daten (Rechnungen, Lieferscheine, Rücksendungen) online zu verwalten. Darüber hinaus soll der Dörr-Außendienst mittels der neuen Onlinepräsenz noch umfangreicher und zielgerichteter beraten und selbstständig Aufträge im Dörr-eigenen Enterprise-Resource-Planning-System (ERP) auslösen können. Auf diese Weise liegen wesentlich kürzere Zeiten zwischen dem Erfassen eines Auftrages und dem Versand der Ware. ali

www.doerr-outdoor.de

Mo

18

Mär

2019

10 Jahre WAIMEX!

© Waimex
© Waimex

Der 29. Januar 2019 ist ein ganz besonderes Datum in der noch recht jungen Historie der Firma Waimex Jagd- und Sportwaffen GmbH. An diesem Tag feierte das Fürther Großhandelsunternehmen sein 10-jähriges Bestehen.

 

2009 waren die Vorzeichen für eine Gründung eines neuen Großhandelsunternehmens alles andere als optimal. Besonders die globale Finanz- und Wirtschaftskrise, die zu diesem Zeitpunkt herrschte, erschwerte den Start enorm. Dennoch gelang es den damaligen Geschäftsführern Otwin Sayle und Thilo Kuchler, der gesamten Waffenbranche auf der im März stattfindenden IWA OutdoorClassics 2009 mit einem rund 20 Quadratmeter großen Messestand einen neuen Großhändler rund um die Themen Jagd- und Sportwaffen, Munition, Optik und Zubehör zu präsentieren.

Im Sommer 2009 ersetzte Eduard Mijal Otwin Sayle als geschäftsführenden Gesellschafter. Des Weiteren konnte mit der Alljagd GmbH ein starker Partner hinzugewonnen werden.

Von Anfang an war es das Ziel, einen Spezialisten zu erschaffen, der durch ein attraktives, innovatives und hochwertiges Produktsortiment, durch kompetente, sachliche Beratung, durch umfangreiche Serviceleistungen und durch eine faire und ehrliche Geschäftsstrategie dem Fachhandel jederzeit zur Seite steht. Darüber hinaus sollte ein verlässlicher, motivierter Partner für Hersteller der ganzen Welt entstehen, bei dem jedes einzelne Produkt einen ganz besonderen Stellenwert genießt.

Die Firma Waimex hat es geschafft, sich in den letzten Jahren auf dem Markt zu etablieren und eine feste Größe der Waffenbranche zu werden. Namenhafte Hersteller wie Smith & Wesson, Heckler & Koch, Weihrauch, Tanfoglio, SK Lapua und viele weitere vertrauen seitdem dem Fürther Unternehmen.

2017 gab es einen weiteren Wechsel in der Geschäftsführung. Ab Januar 2017 wurde Christopher Mijal in die Geschäftsleitung berufen und leitet seither zusammen mit seinem Vater Eduard Mijal die Geschicke des Großhändlers.

Die Geschäftsleitung möchte sich auf diesem Wege bei allen Partnern für die vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit und Unterstützung bedanken und freut sich sehr, diese gemeinsam weiter fortzuführen.

Das Waimex-Team würde sich freuen, alle Freunde und Partner zu einem kleinen Umtrunk auf ihrem Messestand in Halle 1, Stand 538 begrüßen zu dürfen. cj

www.waimex.com

Der Messestand der Firma Waimex 2009 (links) und 2018. © Waimex
Der Messestand der Firma Waimex 2009 (links) und 2018. © Waimex

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Fr

15

Mär

2019

Geschäftsbetrieb bei EAW geht nahtlos weiter

© EAW
© EAW

Das Bekanntwerden der Insolvenz der Firma Ernst Apel Würzburg, EAW, hat zu unterschiedlichen Reaktionen in der Branche geführt.

Der geänderte Bedarf, weniger Suhler Einhak- und Schwenkmontagen, mehr Aufschub- und Aufkippmontagen auf Picatinny-Schiene sowie immer mehr Waffenhersteller mit eigenen Montagen, ist sicher einer der Gründe, die zur Insolvenz führten.

Die Belegschaft wurde teils aus wirtschaftlichen Gründen, teils durch vorgezogenen Renteneintritt der Mitarbeiter reduziert. Der neue Geschäftsführer Stefan Schilling, der in der laufenden Insolvenz gemeinsam mit der Bendel Insolvenzverwaltung AG, Würzburg, den Sanierungsprozess vorantreibt, erklärt: „Wir stehen am Anfang der Sanierung des Unternehmens. Nach wie vor liefern wir pünktlich und in der bekannten Qualität unsere Produkte aus. Der Betrieb läuft ausgesprochen gut weiter. Hierfür möchten wir auch ausdrücklich an dieser Stelle unseren Kunden, Mitarbeitern und Partnern ganz herzlich Danke sagen.“

Als gelernter Büchsenmacher betont er, dass EAW weiterhin für Kunden und den damit verbundenen Service zur Verfügung stehen wird. Besonders am Herzen liegt ihm der Ausbau der Produktpalette im Bereich Picatinny-Schiene. Hier wird EAW zur IWA einige Neuheiten zeigen.

Ein neuer Messestand in Halle 3A, Stand 503 und ein besonderes Plus an Service erwartet die Messebesucher. 

„Zukünftig soll verstärkt in Vertriebsaktivitäten und besondere Maßnahmen zur Unterstützung der Kunden investiert werden. EAW steht immer noch für Qualität „made in Germany“, darauf legen wir größten Wert. cj

www.eaw.de