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Waffenmarkt-Intern

Das Branchen Magazin für den Handel


Seit 40 Jahren unterstützt WM-Intern den Handel der Jagd-, Messer-, Schießsport- und Security-Branche. Gegründet 1978 von Karlfranz Perey, weiterverlegt und weiterentwickelt von Maggy Moldenhauer, vormals Spindler.

Seit 2013 gehört Waffenmarkt-Intern dem Verlag J. Neumann-Neudamm an, und damit hat Heiko Schwartz das Magazin als Verleger übernommen.

Mit neuer Inspiration sowie vielen Ideen geht WM-Intern in eine spannende Zukunft.

Gehen Sie mit!

In unserer Februar-Ausgabe:

 

  • Gute Aussichten: Erste Vorschau auf die IWA OutdoorClassics 2019 inklusive Messeplaner
  • Vorbereitung auf den Frühling: Was Sie dafür im Sortiment haben sollten.
  • Schönes, Originelles, Interessantes und Praktisches: Deko und Mitnahmeartikel.
  • Werkstatt-Insider: Eine Handkanone mit Kultstatus – die Desert Eagle.

WM-Intern SzeneNews: Immer aktuell mit den neuesten Infos

Fr

22

Feb

2019

Die Waffen der Frauen

Das Waffenmuseum in Suhl

 

1971 gegründet, wurde 2008 die Dauerausstellung „Spezialmuseum zur Technik-Kulturgeschichte der Suhler Handfeuerwaffen“ eröffnet, nachdem das Malzhaus– es beherbergt das Museum – historisch restauriert wurde.

Seit der Ausstellungseröffnung vor zehn Jahren kamen 390.000 Besucher aus mehr als 20 Ländern ins Museum. Viele Exponate wurden durch Zukauf, Schenkungen, Spenden und Vererbungen der Ausstellung hinzugefügt, beispielsweise die Mustersammlung der VEB Feinmeßwerkzeuge Suhl, ein Pistolenpaar von J.P. Sauer aus dem Jahr 1770. Auch regionalgeschichtliche Exponate und Dokumente werden vom Museum gesammelt, dazu gehören Medaillensammlungen und der Nachlass von Erich Krempel – ein Suhler Sportler und erfolgreicher Waffenkonstrukteur.

Durchschnittlich 150 Besuchergruppen werden jährlich durch das Museum geführt. Um die Inhalte noch besser vermitteln zu können, kommen Audioguides in Deutsch und Englisch, die Gebärdensprache und Infosäulen zum Einsatz. Die Besucher werden durch geschickt hinterleuchtete Präsentationen bereits im Eingangsbereich mitten in Suhl willkommen geheißen (Bild rechts oben). Die Jagdwaffenvitrine steht scheinbar im Wald  und die Neuerungen an den Waffen, die durch Kriege motiviert waren, sind in einem auffälligen Rot hinterlegt. So wird eine Stimmung erzeugt, die den Besucher in die Ausstellung eintauchen lässt. 

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Mi

20

Feb

2019

Ballistol erweitert Waffenpflegesortiment

© Ballistol
© Ballistol

Die Waffenpflegeprofis aus Niederbayern erweitern ihr Portfolio um Putzstöcke, -stäbe sowie Reinigungsfilze, Patches und Adapter. Damit komplettiert Ballistol das hauseigene Sortiment und setzt konsequent auf moderne, ganzheitliche Lösungen. Die in diversen Stärken angebotenen Putzstäbe bestehen aus hochwertigem, bruchfestem Carbon. Gemeinsam mit dem innovativen Ballistol-Wechselgriffsystem sowie einem passenden Adapter erhalten Anwender einen modernen Putzstock, der allen Anforderungen gerecht wird. Carbon, das ebenfalls in der Luft- und Raumfahrttechnik sowie im Motorsport eingesetzt wird, vereint maximale Stabilität und enorme Flexibilität bei geringem Gewicht. Es ist beständig gegen sämtliche Reinigungsmittel und Öle, die zur Waffenpflege verwendet werden. Laufwände können nicht beschädigt werden. Bei sachkundiger Anwendung bietet Ballistol auf Carbonstäbe eine lebenslange Garantie. 

Der ergonomische Kunststoff-Wechselgriff hat ein M5-Innengewinde, wird zu 100 Prozent in Deutschland gefertigt und liegt optimal in der Hand. Ein Griff für alle Kaliber, egal ob Lang- oder Kurzwaffe, Büchse oder Flinte. Der mehrfach gelagerte Griff lässt alle bei Ballistol erhältlichen Filze, Patches und Werg den Zügen und Feldern so leicht folgen, dass Läufe gründlich gereinigt werden. Ballistol Filzreiniger passen perfekt in das jeweilige Laufprofil und sind genau auf Kalibermaß optimiert. Das umfangreiche Filzreiniger-Sortiment deckt alle Kalibergrößen ab und umfasst zwei Arten: Klassik und Spezial. 

Der Filzreiniger Klassik besteht zu 100 Prozent aus Schafwolle und enthält weder Füll- noch Hilfsstoffe. Der Spezial ist zusätzlich mit Messingfasern durchsetzt. Durchdachtes Highlight: ein neuer Filzadapter, der drei Filze anstelle der üblichen zwei aufnehmen kann. Die Filzreiniger sind formstabil, dabei elastisch, extrem laufschonend und ohne chemische Substanzen. cj

www.ballistol.de

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Mo

18

Feb

2019

Graveurskunst – kreatives Handwerk

Was den Beruf des Graveurs auszeichnet, ist ein ausgeprägtes Interesse an kreativer Handarbeit. Aber auch die Liebe für unterschiedliche Materialien, künstlerisches Talent und zeichnerische Fähigkeiten sowie technisches Verständnis sollten Graveure mitbringen. Was sie dann aus den verschiedenen Zier-, Schmuck- und Gebrauchsgegenständen, die sie bearbeiten, machen können, ist wirklich sehr beeindruckend.

 

Das Gravieren diente seit jeher der Kennzeichnung des Eigentums, um vor allem Waffen und Werkzeuge dem jeweiligen Besitzer besser zuordnen zu können. Doch mit der Zeit ging es immer stärker um die Verzierung und Verschönerung, wodurch wahre Kunstwerke entstanden. Die Technik hat sich dabei im Laufe der Jahre nur wenig verändert: Noch immer wird in erster Linie mit Hammer und Stichel gearbeitet, doch bedingt durch die späteren beruflichen Anforderungen in einigen Graveurbetrieben wird das verwendete Werkzeug heutzutage durch die CNC-Technik und moderne Maschinen wie etwa Fräser oder Lasersysteme ergänzt.

Wenn wir von der traditionellen Handwerkskunst sprechen, dann sind es noch immer vor allem Jagdwaffen und Messer, die mit Flachstichtechnik, Reliefgravur und der Tauschierung – der Einlegearbeit von Linien, Flächen und Monogrammen aus Gold und Silber in Stahl (ähnlich der Intarsienarbeit in Holz) – „verschönert“ werden und so ihre ganz individuelle Optik erhalten. Aber auch Schmuck und Uhren lassen sich auf diese Weise zu exklusiven Unikaten gestalten. Die ausgebildeten Graveurinnen und Graveure versehen dabei in Handarbeit die jeweilige Oberfläche mit Beschriftungen, Ornamenten oder bildlichen Darstellungen. Das können beispielsweise Monogramme oder das Familienwappen, plastische Tiermotive oder komplette naturgetreue Jagdszenen sein.

 

Meist sind die zu gravierenden Gegenstände aus Metall – in erster Linie aus Stahl, aber auch aus Gold, Silber, Kupfer, Messing oder Zinn. Es gibt jedoch ebenso schöne Graveurarbeiten auf Acrylglas, Holz, Horn, Leder oder Stein. Hier sei besonders die Scrimshaw-Gravur erwähnt, denn das „Einritzen“ von Zeichen und Symbolen, das unsere Vorfahren in Horn, Knochen und Zähne erlegter Tiere vorgenommen haben, entwickelten Inuit und Walfänger im 18. und 19. Jahrhundert weiter. Sie begannen damit, feine Linien in Walrosszähne und Knochen zu ritzen, die zu komplexen Bildern wurden. Heute ist die Scrimshaw-Gravur eine anerkannte Kunstform, die Sammler überall auf der Welt begeistert – vor allem in Europa und den USA. Richard „Ritchi“ Maier ist gelernter Graveur und der bekannteste Scrimshaw-Künstler in Deutschland. Die Geschichte und Arbeitstechnik der Scrimshaw-Gravur erläutert er in einem Band der Workshop-Reihe des Messer Magazins. Der Hauptteil des Buches ist eine praktische Anleitung für alle Interessierten, die sich selbst daran versuchen wollen. Der Autor gibt zahlreiche Tipps zu Materialien und Werkzeugen und beschreibt jeden einzelnen Arbeitsschritt im Detail. Zahlreiche Fotos von Arbeitstechniken, Arbeitsabläufen und fertigen Arbeiten runden „Scrimshaw-Gravur in Theorie und Praxis“ ab. (Wieland Verlag, 

ISBN 978-3-938711-38-5) www.wieland-verlag.com

 

 

 

 

Die Gravuren von Ritchi Maier, der Ende der 1990er Jahre gemeinsam mit Messermacher Egon Trompeter Trompeter & Ritchi gegründet hat, genießen heute Weltruf und befinden sich in internationalen Sammlungen. Über Jahre hinweg kreierte er seinen eigenen unverwechselbaren Stil. 

www.trompeter-ritchi.de

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Fr

15

Feb

2019

S&W Club 30 Germany besucht HTBLVA-Ferlach

 © Tino Schmidt – caliber
© Tino Schmidt – caliber

Um die guten Beziehungen des Smith & Wesson Club 30 Germany mit der HTBLVA Ferlach zu vertiefen, fand eine Büchsenmacherschulung als Erweiterung zur Herbsttagung vom 27. bis 30. Oktober 2018 statt. Der letzte Besuch der Club-Mitglieder in Ferlach lag immerhin elf Jahre zurück, damals entstand das Revolvermodell HTL-Ferlach.

 

Die Schulung sollte das Interesse von jungen Menschen für Arbeiten an Kurzwaffen fördern. In vier Werkstätten der renommierten Büchsenmacherschule wurde mit der Abschlussklasse ein Grundkurs an den Modellreihen S&W 686 und 1911 durchgeführt. Unter der Anleitung der vier Dozenten Paul Frauenberg, Ralf Merkle, Otto Spatz und Thomas Spohr sowie den Mitgliedern des Club 30 arbeitete man Hand in Hand mit den 20 Schülern. So baute das Lehrer-Schüler-Team an den S&W 686 International Revolver neue Schlaghähne und Abzüge aus hochwertigem Werkzeugstahl ein. Neue Auswerfersterne wurden eingepasst und das Timing überarbeitet. Die 6“ 1911 Sparta-Pistolen (9x19) bekamen neue Club-30-Läufe mit Polygonprofil. Ebenso wurden während der zwei Tage immer wieder praktische Lösungsbeispiele für Störungen an Revolvern und Pistolen durchgenommen, um die Schüler auf ihre Zeit im Berufsleben vorzubereiten. Am Ende der Schulung konnten die Teilnehmer auf dem hauseigenen Testschießstand der Schule einen Waffentest mit den überarbeiteten Waffen durchführen.

Die Abschlussurkunden wurden am Dienstagabend beim gemütlichen Beisammensein im Gasthaus Schaidabauer in Ferlach überreicht. Alle Beteiligten waren begeistert von den beiden Tagen und der Wunsch wurde geäußert, diese Schulung in den nächsten Jahren zu wiederholen. Die überarbeiteten Waffen sind ab Frühjahr 2019 bei den Mitgliedern des Clubs verfügbar. ali

www.club30.de

www.htl-ferlach.at 

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Mi

13

Feb

2019

IWA OutdoorClassics und Enforce Tac 2019: Förderung junger Unternehmen

© NürnbergMesse
© NürnbergMesse

Der Gemeinschaftsstand „Innovation made in Germany“ ermöglicht es jungen Unternehmen, sich auf der IWA OutdoorClassics und Enforce Tac in Nürnberg der Fachöffentlichkeit vorzustellen und Produktinnovationen zu präsentieren. Die Unternehmen erhalten zudem Exportberatung durch den AUMA, den Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der deutschen Wirtschaft. 

Einen Großteil der Kosten für die Messebeteiligung erstattet das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Gefördert werden können Unternehmen, die folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • Firmensitz und Geschäftsbetrieb liegen in der Bundesrepublik Deutschland,
  • das Unternehmen wurde innerhalb der letzten zehn Jahre gegründet und
  • es erfüllt die aktuell gültige EU-Definition für ein kleines Unternehmen, das heißt, es hat weniger als 50 Mitarbeiter und eine Jahresbilanzsumme bzw. einen Jahresumsatz von höchstens 10 Millionen Euro. 

Aussteller am Gemeinschaftsstand „Innovation made in Germany“ erhalten folgende Leistungen: 

  • Standfläche mit einheitlichem Standbau und Grundmöblierung, 
  • einheitliche Standbeschriftung, Beleuchtung, kostenfreier Stromanschluss, 
  • AUMA-Gebühr, 
  • Marketing-Services, 
  • Reinigung und Entsorgung, 
  • Standbauversicherung und -bewachung, 
  • Nutzung der Gemeinschaftsflächen inkl. Besprechungsecken,
  • Hostessenbetreuung, 
  • Lagerkabine, 
  • Kaffeeküche, 
  • Telefon und Internetzugang.

Weitere Informationen und Kontakte für interessierte Unternehmen gibt es unter 

www.iwa.info/de/aussteller/teilnahme/foerderung-junger-unternehmen bzw.

www.enforcetac.com/de/aussteller/teilnahme/foerderung-junger-unternehmen.

www.iwa.info

www.enforcetac.com