Mit 1000 Hörnern gegen die Jagdreform

Zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland gehen Jäger gemeinsam auf die Straße, um gegen eine falsche Naturschutzpolitik zu protestieren. Der Jäger in Deutschland ist ein genügsamer Mensch. Wie kein anderer Bürger hat er eine „Reform" nach der anderen über sich ergehen lassen.

 

Allein das Landesjagdgesetz in NRW wurde seit 1994 tatsächlich zehn Mal geändert. Kein anderes Gesetz wurde so häufig missbraucht, um bei Wahlen das politische Zünglein an der Waage machthungriger Parteien zu sein.

 

Mit ideologisch geprägten Argumenten werden die Jagd und mit ihr die Jäger unter Nutzung vieler medialer Kanäle in Misskredit gebracht, beleidigt und verunglimpft. Wähler werden bewusst über die Notwendigkeit der Jagd in ihrer heutigen Form getäuscht und belogen.

Der Schutz des Waldes wird vor den Schutz der Tiere gestellt. Dabei zählt eben nicht – wie häufig vorgegaukelt – die Natur, sondern nur noch die Steigerung der wirtschaftlichen und politischen Macht einzelner Gruppierungen.

Der Jäger in Deutschland ist ein genügsamer Mensch. Bis heute. Denn ab sofort geht der Jäger nicht nur ins Revier, sondern auch auf die Straße, um für seine Rechte einzutreten! Namentlich das Recht, das auch Verpflichtung gegenüber dem ihm anvertrauten Wild ist, das es zu schützen gilt. Am 22. September 2012 wird dank der vom Jäger und Hamburger Werber Klaus Gummersbach auf Facebook ins Leben gerufenen Aktion „1000 Hörner" (www.1000Hoerner.de) und unter tatkräftiger Unterstützung der Initiative „Pro-Jagd-NRW" (www.pro-jagd-nrw.de) in Düsseldorf Geschichte geschrieben: Erstmals seit Bestehen der Bundesrepublik Deutschland werden Jäger öffentlich gegen eine naturferne Politik und eine weitere Beschneidung eines der besten Jagdgesetze der Welt demonstrieren.

Die Bürgerinitiative „1000 Hörner" ruft alle Jäger in Deutschland auf, am 22. September 2012 in Düsseldorf ins Horn zu blasen. Wem es nicht möglich ist, vor Ort das Jagdhorn ertönen zu lassen, der soll das „Halali" um Punkt 12 Uhr erklingen lassen, wo immer es ihm oder ihr gerade möglich ist.

Mit dem tausendfach erschallenden „Halali – Jagd vorbei" wird das Ende der Jagd unüberhörbar sein. Es soll signalisieren, dass man nicht mehr willens ist, weitere faule Kompromisse einzugehen. Der Salami-Taktik der Jagdgegner, die nicht weniger im Sinn haben, als die Jagd vollständig abzuschaffen, wird hier ebenso der öffentliche Widerstand angesagt wie den Verhandlungen hinter verschlossenen Türen. Gemeinsam wird bewiesen, dass Waidgerechtigkeit keine althergebrachte Philosophie ist, sondern lebendiger und notwendiger Teil eines gelebten ökologischen und nachhaltigen Naturschutzes in einer Demokratie.

 

Ganz nebenbei will die Initiative mit ihrer Aktion „1000 Hörner" und dem damit verbundenen größten Bläsercorps der Welt auch den Einzug ins Guinness Buch der Rekorde schaffen.

Ansprechpartner:
Klaus Gummersbach Katja Peters-von Döllen
Initiative „1.000 Hörner" Pro-Jagd-NRW

info@1000hoerner.de
pvd@1000hoerner.de
http://www.1000hoerner.de
http://www.pro-jagd-nrw.de

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