Neuigkeiten vom Sportwaffenmarkt 1/3

Die Sportwaffenbranche boomt, zumindest national in Sachen Neuheiten, allen voran Matchwaffen für die olympischen Wettbewerbe. Dies sind bei den Matchsystemen vorrangig Pressluftsysteme. Fachautor Rainer Thamm hat sich für WM-Intern auf der diesjährigen IWA OutdoorClassics im Bereich Schießsport umgesehen.

 
Präzision aus Oberndorf: Feinwerkbau Pressluftgewehre. Zur IWA wurde das gesamte Matchgewehrprogramm auf das 800er System umgestellt. Einzige Ausnahme bleibt das 500er Modell als Einsteigerversion. Damit vollzieht FWB 2014 den Schritt in die nächste LG Ge
Präzision aus Oberndorf: Feinwerkbau Pressluftgewehre. Zur IWA wurde das gesamte Matchgewehrprogramm auf das 800er System umgestellt. Einzige Ausnahme bleibt das 500er Modell als Einsteigerversion. Damit vollzieht FWB 2014 den Schritt in die nächste LG Ge

 

Zur IWA OutdoorClassics präsentierte die Oberndorfer Firma Feinwerkbau (FWB) ihr 800er System als Standard für alle Modellvarianten. Die Produktion des 700er Systems läuft dagegen aus bzw. ist bereits eingestellt. Konkret bedeutet das: Sowohl in den Modellreihen Basic, Universal und Alu – ohne den Zusatz X und damit mit einfacher Aluschaftversion – dient das bereits beim Topmodell 800 X (mehrteiliger Aluschaft) erfolgreich eingeführte 800er System mit neu entwickelter Druckminderer-Technik als Ausgangssystem. Neben dem jetzt linear zur Schussrichtung arbeitenden Druckminderer-System verfügt das FWB 800er System selbstverständlich über die bewährte pressluftgesteuerte Absorbertechnik. Erste Tests bestätigten die versprochene Wirkung – ruhige und schnelle Schussentwicklung. Zumindest letzteres gilt auch für die energiestarken Field Target Versionen (Alu und Holz) des 800er Systems. Eher für den internationalen Freizeitmarkt gedacht ist das neue Knicklaufmodell aus Oberndorf. Es stellt eine Reminiszenz an das frühere FWB Modell dar – trumpft aber mit zeitgemäßem Innenleben auf. Zur IWA OutdoorClassics zeigte Feinwerkbau sein Modellprogramm ebenso bereinigt, so ist zwar die Perkussionspistole nach wie vor im Lieferprogramm, dafür fehlte aber der populäre Nachbau des Roger & Spencer Perkussionsrevolver.

www.feinwerkbau.de

 
Nostalgie hauptsächlich für den Export: das brandneue FWB für den Freizeitschützen. Technisch arbeitet es nach dem klassischen Prinzip: das Spannen erfolgt über das Abknicken des Laufes.
Nostalgie hauptsächlich für den Export: das brandneue FWB für den Freizeitschützen. Technisch arbeitet es nach dem klassischen Prinzip: das Spannen erfolgt über das Abknicken des Laufes.
Aufwertung im Low-Budget-Bereich der Matchluftpistolen aus dem Hause Carl Walther Sportwaffen – hier das Hämmerli Modell AP20 Puls mit liegendem Presslufttank und Naturholz-Matchgriff.
Aufwertung im Low-Budget-Bereich der Matchluftpistolen aus dem Hause Carl Walther Sportwaffen – hier das Hämmerli Modell AP20 Puls mit liegendem Presslufttank und Naturholz-Matchgriff.

 

Viel Neues von Carl Walther: Zunächst kommt das bereits sehr gut eingeführte Hämmerli Modell AP 20 als Einsteiger Match-LP aufgewertet als Modell AP 20 Puls mit besserer Ausstattung (liegender Pressluft-tank). Zudem gibt es die Sparversion der Walther 400 mit dem Kunststoffgriff der AP 20.

Walther LG 400 Black TEC: Anleihen in Sachen Kunststoffgriff und Vorderschaft machten die Ulmer ebenfalls bei ihrem Hämmerli Low Budget Match LG AR 20. Auf Basis des populären Alutec Aluträger des 300er Modells präsentierten die Ulmer eine neue, preisgünstige Einsteigerversion ihres 400er Modells. Das System verfügt über alle Features der Topclass-Reihe, die – nachvollziehbare – Modellphilosophie verzichtet für die Zielgruppe „Einsteiger“ aber auf komplexe Absorbertechnik.

www.carl-walther.de

Brandneu das Walther LG 400 Black TEC – der 300er Alutec Nachfolger startet als Low-Budget-Version jetzt mit dem aktuellen 400er System (300-bar-Technik) unter Verzicht auf die Absorbertechnik.
Brandneu das Walther LG 400 Black TEC – der 300er Alutec Nachfolger startet als Low-Budget-Version jetzt mit dem aktuellen 400er System (300-bar-Technik) unter Verzicht auf die Absorbertechnik.