Es werde Licht … (2/3)

Die neue Mag-Tac Rechargeable kommt mit viel Ladezubehör. © Maglite
Die neue Mag-Tac Rechargeable kommt mit viel Ladezubehör. © Maglite

Neues aus Übersee gibt es von Maglite. Die einstige US-amerikanische Lampenlegende versucht seit einiger Zeit, Anschluss auf dem LED-Lampenmarkt zu finden – mit Erfolg. So gibt es zum einen das bereits seit einigen Jahren am Markt befindliche taktische Modell Mag-Tac nun in einer verbesserten, wiederaufladbaren Version. Diese ist mit einem schnell ladenden Lithium-Eisenphosphat-Akku (LiFePO4) ausgestattet und wird samt USB-Ladegerät für Auto und Steckdose geliefert. In Sachen Helligkeit hat die Akkuversion gegenüber den Batteriemodellen ebenfalls um einiges zugelegt. Sie bringt es nunmehr auf 533 lm (543 lm in der Crowned-Bezel-Version) bei einer Reichweite von 178 m (181 m). Laut Hersteller soll der Akku im High-Modus 2,5 Stunden lang halten. Allerdings ist die ausschließlich in Schwarz erhältliche Mag-Tac Rechargeable nochmals deutlich teurer als die Standardausführungen. 

Kunden, die es lieber klassisch mögen, können zu den neuen Modellen der ML300-Serie greifen. Hier bekommt man die großen D-Zellen-Mags, wie man sie von früher kennt – jedoch technisch auf neuestem Stand. Erhältlich sind sie in zwei Versionen mit zwei oder drei D-Zellen in jeweils zwei Ausführungen: mit klassischem, feinem Checkering oder mit dem gröberen, sogenannten Waffeldesign. Der Lichtstrom wird mit 524 lm (2D) und 625 lm (3D) bei beeindruckenden Reichweiten von 366 m beziehungsweise 406 m beziffert. Drei Helligkeitsstufen und eine Strobo-Funktion sind verfügbar, die in vier Modi (General, Outdoor, Police, Tactical) geschaltet werden können. Das schlagende Argument für die langen, schweren Stablampen ist jedoch sicherlich ihre Ausdauer. So soll es die 23,7 cm lange 2D-Version auf 6,5 Stunden Leuchtdauer bringen, die 29,5 cm lange ML300LX 3D-Cell gar auf satte 16 Stunden – im 100-Prozent-Modus wohlgemerkt!

www.maglite.de

Klassische Form in neuem Design und moderne Technik vereint die ML300XL. © Maglite
Klassische Form in neuem Design und moderne Technik vereint die ML300XL. © Maglite

Die Nebo Redline ist eine kleine taktische Lampe mit Strobe und Sechsfach-Zoom. © Christoph Alpermann
Die Nebo Redline ist eine kleine taktische Lampe mit Strobe und Sechsfach-Zoom. © Christoph Alpermann
Die Nebo Slyde, hier im Verkaufsdisplay, macht nicht nur in der Werkstatt eine gute Figur. © Nebo
Die Nebo Slyde, hier im Verkaufsdisplay, macht nicht nur in der Werkstatt eine gute Figur. © Nebo

Mit der Marke Nebo startet die US-amerikanische Alliance Sport Group, die bereits die U.S. Army ausrüstet, den Vormarsch auf den europäischen Markt. Eine Taschenlampenmarke, die hierzulande längst nicht jeder kennt, sich in den Staaten aber bereits millionenfach verkauft. Die Modellpalette erstreckt sich von Arbeitslampen über Camping- und Outdoor-Leuchten bis hin zu taktischen Modellen oder schlichten Schlüsselanhängerlämpchen. Die meisten Lampen sind dabei mit einer zusätzlichen 360°-COB-LED ausgerüstet, wodurch sie sich ideal zur großräumigen Ausleuchtung der näheren Umgebung eignen. Insgesamt handelt es sich um relativ preisgünstige, aber dennoch gut verarbeitete und durchdachte Lampen, die der Kunde mal eben nebenbei mitnimmt. Entsprechend werden für den Handel ganze Thekendisplays zu zig Stück angeboten. 

Wir haben uns auf der diesjährigen OutDoor in Friedrichshafen einige Modelle angeschaut. Gefallen hat uns beispielsweise das kleine Allroundtalent Nebo Slyde mit Magnetfuß. Sie misst kompakte 17 cm und ist im Lampenkopf mit einer 250 lm emittierenden LED ausgestattet. Der Lampenkörper lässt sich auseinanderziehen, dann kommt eine zusätzliche COB-LED mit weiteren 190 lm Lichtstrom zum Vorschein. Betrieben wird sie mit AAA-Mignonzellen. Interessant ist auch die Nebo Transport, eine kleine 125 lm starke Taschenlampe, die im Zigarettenanzünder eines Fahrzeuges ihren Platz findet und dort geladen wird. Darüber hinaus gibt es unter der Untermarke iProtect weitere interessante taktische Modelle. Verschaffen Sie sich selbst einen Überblick unter

www.nebo-lights.de 

Praktisch, taktisch, gut. Die Nextorch TA10 überzeugt mit Multi-Batteriesystem. ©  Foto: Christoph Alpermann
Praktisch, taktisch, gut. Die Nextorch TA10 überzeugt mit Multi-Batteriesystem. © Foto: Christoph Alpermann


12 cm lang ist die sehr handliche taktische Lampe TA10 von Nextorch. Ihrem LED-Chip vom Typ Cree XP-L V5 wird ein Lichtstrom von maximal 560 lm bescheinigt. Maximal deshalb – und das ist der Clou an diesem rein taktischen Modell – da sie über ein Multi-Batteriesystem verfügt und von einer AA-Batterie über CR123A-Zellen bis hin zu 3,7-V-14500-Akkus betrieben werden kann. Nur mit letzteren erreicht sie die volle Lumenzahl, mit einer AA sind es hingegen nur 140 lm. Neben drei Helligkeitsmodi verfügt die TA10 auch über eine Strobo- und SOS-Funktion, die jeweils bequem über den Duo-Tastschalter an der Endkappe abrufbar sind. 

Der Heiligenschein der Saint Torch 1 punktet vor allem mit Ausdauer. © Foto: Christoph Alpermann
Der Heiligenschein der Saint Torch 1 punktet vor allem mit Ausdauer. © Foto: Christoph Alpermann


Eine weitere Neuheit präsentieren die Chinesen mit der Saint Torch 1. Die als Suchscheinwerfer konzipierte Handlampe bringt es zwar „nur“ auf 1000 lm, damit soll sie aber bis zu 640 m weit strahlen. Ihre Größe (20 cm Länge) ergibt sich in erster Linie durch ihren großen Reflektor und den Korpus, der vier 18650er-Akkus in sich aufnimmt. Die Lampe lässt sich aber genauso gut mit nur einem Akku dieses Typs betreiben. Die Laufzeiten hingegen sind gut: Voll bestückt wird ihr eine Leuchtdauer im höchsten Modus von 5 Stunden 8 Minuten attestiert. www.nextorch.de