Haenel erhielt Zuschlag

Das neue Scharfschützengewehr in .338 Lapua Magnum aus der Suhler Waffenschmiede Haenel. © c.g. Haenel
Das neue Scharfschützengewehr in .338 Lapua Magnum aus der Suhler Waffenschmiede Haenel. © c.g. Haenel

Das neue Scharfschützengewehr der Bundeswehr für mittlere Reichweiten kommt von der Firma C. G. Haenel GmbH aus Suhl. Das bereits bewährte Haenel RS9 wird von der Bundeswehr übernommen und erhält dort die interne Bezeichnung G29. Eingerichtet ist das G29 für die leistungsstarke Patrone .338 Lapua Magnum. Eine erste Lieferung von 115 Exemplaren ist für die Spezialkräfte des Heeres sowie der Marine bestimmt. Das RS9 wird für die Anforderungen der Bundeswehr modifiziert.

Die Reichweite der einsatzbereit rund 8 Kilogramm schweren Waffe wird offiziell mit 1.500 Meter angegeben. Wie zu hören ist, wird die Waffe mit einem Steiner-Military 5–25x56-Zielfernrohr ausgerüstet. Auf der Mündung des G29-Laufs befindet sich eine B&T Mündungsbremse, die gleichzeitig als Schnellaufnahme für den ebenfalls von B&T kommenden Schalldämpfer dient. (hjh) 

www.cg-haenel.de

www.steiner.de

www.bt-ag.ch