Neu: Drohnen-Fachmesse in Nürnberg "U.T.Sec"

Mit der U.T.SEC (Unmanned Technologies & Security – Expo & Conference) findet am 2. und 3. März 2017 erstmals eine Fachveranstaltung rund um das Thema Drohnen im Messezentrum Nürnberg statt. Im Mittelpunkt stehen die technischen Möglichkeiten zur Erhöhung der Sicherheit durch unbemannte Systeme, aber auch der Schutz vor ungewolltem Einsatz derselben im zivilen, industriellen und staatlichen Bereich. Zur Premiere werden rund 80 Aussteller in Halle 12 des Messegeländes erwartet. 

 

Starker Trend: Drohnen

Drohnen, UAV, Multicopter – für die Fluggeräte schwirren eine ganze Reihe von Bezeichnungen durch den Raum, die zum Teil untereinander austauschbar sind, zum Teil aber auch bestimmte Abgrenzungen vornehmen. Der aus dem Tierreich entlehnte Begriff „Drohne“, der dort eine männliche Biene bezeichnet, steht für ein unbemanntes Luftfahrzeug und ist im deutschen und englischen Sprachraum schon relativ lange verbreitet. In Letzterem wird auch immer häufiger die Abkürzung „UAV“ für „Unmanned Aerial Vehicle“ verwendet, da „Drohne/drone“ wiederum häufig Assoziationen in militärischem Kontext weckt. Beide Begriffe sagen nichts über den Antrieb des Luftfahrzeugs aus – dieser kann mittels Propellern, Rotoren oder Strahltriebwerken erfolgen. Die Steuerung erfolgt in aller Regel durch einen Piloten mit einer Funkfernsteuerung, tragbar oder in einem Kontrollzentrum. Die Größe des Luftfahrzeugs reicht derzeit von Zwergen mit wenigen Zentimetern bis zur Größe eines ausgewachsenen Flugzeugs. 

Die Bezeichnung „Multicopter“ weist auf die Art des Antriebs hin: Hier wird das Fluggerät wie ein Helikopter von mehreren Rotoren angetrieben und durch die Luft manövriert. Je nach Anzahl dieser Rotoren wird unter dem Überbegriff Multicopter teilweise auch spezifischer von Quadrocoptern mit vier, Hexacoptern mit sechs oder Octocoptern mit acht Rotoren gesprochen. 

Die Mehrzahl der heutigen UAVs wird aus der Distanz von einem Piloten gesteuert. Allerdings wird auch an Systemen gearbeitet, die ohne diesen auskommen, also „autonom“ ihre programmierte Aufgabe erfüllen. In der englischen Abkürzung wechselt dann das „A“ seine Bedeutung und steht nicht mehr nur für „aerial“, sondern für „autonomous“ innerhalb des Begriffs UAV – oder auch UAS = „Unmanned Autonomous System“, zumal es sich je nach Anwendung und Einsatzgebiet nicht mehr nur um Fluggeräte, sondern auch um Boden- oder Wasserfahrzeuge handelt. (ali)

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www.drohne-quadrocopter.de