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19

Apr

2017

Triebel Guntools: Präzise prüfen

 

Jäger tragen bei der Regulierung des Wildbestandes große Verantwortung und wenn ein Polizeibeamter im Dienst von seiner Waffe Gebrauch machen muss, ist es meist das „Ultima Ratio”, um sich oder einen anderen Menschen gegen einen lebensgefährlichen Angriff zu schützen. Aber auch Sportschützen, beispielsweise Biatlethen, haben bei der Jagd nach Medaillen einen hohen Anspruch an Funktion und Sicherheit ihrer Ausrüstung.

 

Das betrifft bei allen der genannten Gruppen insbesondere auch die verwendete Munition. Daher ist es nur zu begrüßen, dass die vorgegebenen Maße der Patronen gewerblicher Hersteller, die selbstverständlich auch Auswirkungen auf die Funktionssicherheit haben, von den zuständigen Beschussämtern kritisch überwacht werden müssen. 

In der Praxis sollten die maßliche Prüfung mit geigneten Patronenprüflehren erfolgen, die sowohl den Vorgaben der CIP, als auch den gesetzlichen Grundlagen des Beschussgesetzes genügen. Verbindliche Regelungen bestehen zum einen in besagten CIP-Tabellen, die über das Beschussgesetz im nationalen Recht verankert sind. Insbesondere sollte aber der Abschnit 7, „Zulassung von Munition” der Allgemeinen Verordnung zum Beschussgesetz Beachtung finden, welcher explizit auf die Nutzung von speziell geeigneten Patronenprüflehren für die Munitionszulassung hinweist. 

Darüber hinaus ist es unabdingbar, dass der Anwender derartiger Lehren über eine entsprechende Dokumention verfügt, welche die Rückführung auf nationale Normale ermöglicht – denn auch das hochwertigste Prüfmittel liefert erst dann ein verwertbares Ergebnis, wenn der entsprechende Kalibriernachweis für das jeweilige Lehren-System erbracht werden kann.

Die Firma Triebel Waffenwerkzeuge mit Sitz im Allgäu liefert hochwertige Patronenprüflehren, die selbst höchsten Ansprüchen namhafter Munitionshersteller und behördlichen Abnahmestellen genügen.

Das System besteht dabei aus der eigentlichen Patronenprüflehre und der zugehörigen Gegenlehre, sozusagen dem „Spiegel“ der Patronenprüflehre. 

Beide Komponenten werden auf moderenen CNC-Maschinen präzisionsgeschliffen und die Maße und Toleranzen aller Teilbereiche der Patrone exakt aufeinander abgestimmt. Die Gegenlehre ist unverzichtbar. Diese dient zum einen der Erstellung des nötigen Messprotokolls auf kalibrierten Messgeräten und zum anderen als sogenannter „Eichmeister” für die eigentliche Patronenprüflehre. Selbstverständlich erhalten sowohl die Gegenlehre als auch die Patronenprüflehre eine individuelle Seriennummer, die zusammen mit dem Messprotokoll und dem Kalibriernachweis des zur Endkontrolle verwendeten Messgerätes die Rückführung auf nationale Normale sicherstellt. 

Im praktischen Einsatz steht bei der Anwendung der Patronenprüflehren vor allem die einfache Handhabung im Vordergrund. Zur Prüfung der Maße einer Patrone wird diese einfach unter Berücksichtigung der üblichen Umgangsregeln für Muntion in die Lehre eingebracht. Eine Patrone darf nicht über dem Lehrenboden stehen und muss innerhalb eines exakt eingeschliffenen Absatzes im Lehrenboden liegen. 

Um sicherzustellen, dass die Patronenform überall den jeweiligen Vorgaben entspricht, kann die Patronenprüflehre werkseitig optional mit einem Sichtfenster auf der gesamten Länge ausgestattet werden. 

Somit ist ein schnelles und absolut exaktes Prüfen der Maßhaltigkeit fertig geladener Patronen oder leerer Hülsen mit wenigen Handgriffen möglich. 

Einsatz finden die Patronenprüflehren von Triebel Waffenwerkzeuge bereits bei diversen Munitionsherstellern und werden auch im Rahmen der Abnahmeprüfung in Beschussämtern sowie mehr und mehr bei Polizeibehörden eingesetzt. (cj)

www.triebel-guntools.de