Nachgehakt zur DIANA Collectors' Challenge

 

Versteigerungen für den guten Zweck

Über Jahrzehnte hinweg bewahrte die traditionsreiche Firma Diana viele Modelle ihrer Gewehre aus den verschiedenen Produktionsjahren auf und lagerte sie ein – teilweise sogar unbenutzt und original verpackt. Beim Umzug 2015 von Rastatt nach Ense wurde schnell klar, dass sich mit diesen Schätzen leicht ein firmeneigenes Museum bestücken ließe. Überwältigt von der Masse an alten Gewehren, Plakaten, Zeitungsartikeln und Bildern kam man in Ense rasch zu einem Entschluss: „Wir müssen nicht alle Stücke behalten. Viel lieber möchten wir unsere Begeisterung mit unseren Kunden teilen. Wir möchten den Menschen die Möglichkeit geben, sich ein eigenes Stück deutsche Geschichte, ein ganz persönliches Stück Diana-Geschichte zu sichern.“ Nachdem der Geschäftsführer von Diana, Michael Swoboda, diesen Wunsch geäußert hatte, war die Idee einer monatlich stattfindenden Auktion geboren. Von Anfang an war klar, dass es sich um Versteigerungen für den guten Zweck handeln sollte. „Wir möchten Familien aus Ense helfen, die beispielsweise durch Krankheit oder Arbeitslosigkeit in eine Misslage geraten sind. Es gibt so viele Menschen, die durch die üblichen karitativen Raster fallen“, so der Geschäftsführer Michael Swoboda. Des Weiteren sollte ein Teil der Spenden dem Natur- und Artenschutz in Afrika zugutekommen. Hierbei erhielt die Firma Diana Unterstützung von Rolf D. Baldus, der sich dort über den „International Council for Game and Wildlife Conservation” (CIC) für die Erhaltung des Wildes einsetzt (WM-Intern 4/2016).

Seit dem 1. April 2016 fand auf der Internet-Plattform eGun die Diana Collectors’ Challenge statt. Für einen Zeitraum von jeweils 30 Tagen startete an jedem Ersten eines Monats die Versteigerung eines ausgesuchten Luftgewehres. Mit dem original verpackten Modell Nr. 16 ging es los. Auf der Plattform herrschte eine rege Beteiligung. Das zweite Modell, das über 100-jährige Diana Modell Nr. 30, brachte einen Erlös von über 1.000 Euro ein. In der Juni-Auktion wurde das Diana Modell Nr. 14a für 1.200 Euro verkauft. Den größten Erlös brachte allerdings die Oktober-Versteigerung des Modells 58 mit knapp 1.400 Euro. Der Plan schien aufgegangen zu sein, jeden Monat freute sich jemand über ein eigenes Schmuckstück aus der 126-jährigen Diana-Geschichte. 

Nach 12 Monaten und 12 Luftgewehren zieht die Firma Diana nun Bilanz. Mit den Versteigerungen wurden knapp 6.500 Euro eingenommen und viele Menschen glücklich gemacht – hierzu zählen sowohl die neuen Besitzer als auch die Empfänger der Spenden. Die Erlöse gingen an Familien im Umkreis von Ense und an den Nashorn- und Elefantenschutz in Simbabwe. Abschließend lässt sich also sagen, dass die Collectors’ Challenge ein voller Erfolg war. cj

www.diana-airguns.de

www.cic-wildlife.org

© Diana
© Diana

Hubert Wegener, Bürgermeister von Ense, Brigitte Kösling, Sozialarbeiterin, Michael Swoboda, Diana-Geschäftsführer,  und Tobias Schmidt, Diana-Vertriebsleiter (von links), freuen sich über die rege Teilnahme an den Versteigerungsaktionen und die Möglichkeit, mit dem Erlös Menschen aus der Region helfen zu können.

© Diana
© Diana

Ein wichtiges Anliegen: Mit einem Teil der Einnahmen aus der DIANA Collector's Challenge wird der Natur- und Artenschutz in Afrika unterstützt. Von links: Heli Siitari (CIC-Internationaler Rat zur Erhaltung des Wildes und der Jagd), Willy Pabst (Eigentümer der Sango Ranch, Save Valley Conservancy), Weldon Schenck, Vorsitzender der Save Valley Conservancy und Eigentümer der Hammond Ranch), Braulio Ferreira de Souza Dias, Exekutivsekretär der UN-Biodiversitätskonvention  (CBD).