Streifenpolizisten mit Ulbrichts-Titanhelmen

Gemeinsam mit Innenminister Wolfgang Sobotka (ÖVP, 2. v. r.) übergab Georg Scharpenack (3. v. r.), Geschäftsführer Ulbrichts Protection, die neuen Titanhelme an die österreichische Polizei. © Ulbrichts
Gemeinsam mit Innenminister Wolfgang Sobotka (ÖVP, 2. v. r.) übergab Georg Scharpenack (3. v. r.), Geschäftsführer Ulbrichts Protection, die neuen Titanhelme an die österreichische Polizei. © Ulbrichts

Haben Sie auch noch die Bilder des G20-Gipfels in Hamburg vor Augen? Die Heftigkeit der Ausschreitungen hat unter anderem mit dazu beigetragen, dass sich kürzlich 12 von 16 deutschen Bundesländern dazu entschlossen haben, Streifenpolizisten mit ballistischen Schutzhelmen wie dem „Hoplit“ von Ulbrichts Protection auszustatten. In Österreich konnte sich der Spezialhelmhersteller in einer europaweiten Ausschreibung ebenfalls durchsetzen: Sowohl den österreichischen Streifenpolizisten als auch den Mitgliedern der Eliteeinheit COBRA steht damit nun der ballistische Kopfschutz zur Verfügung.

Kurz nach dem Notruf sind es meistens Streifenpolizisten (First Responder), die zuerst am Einsatzort eintreffen. Viele Einsatzszenarien, insbesondere Amok- oder Terrorlagen, erlauben es nicht, zunächst auf die Kollegen vom SEK zu warten. Neue Einsatzkonzepte sehen daher ein sofortiges Eingreifen vor. Eine große Bedrohung geht dabei von Projektilen aus, die aus kurzer Distanz abgefeuert werden. 

Titanhelme bieten den wirksamsten Schutz gegen direkten Kugelbeschuss. Ulbrichts-Helme, wie zum Beispiel das Modell „Hoplit“, erfüllen die technischen Anforderungen der europaweit anerkannten Technischen Richtlinie (TR) „Gesamtsystem Ballistischer Schutzhelm“ 05/2010. Diese berücksichtigt nicht nur die Stoppwirkung, sondern gemäß der VPAM*-Prüfrichtlinie HVN 2009 auch den gefährlichen Trauma-Effekt. Mit diesem Begriff werden tödliche Verletzungen bezeichnet, die durch die Verformung des Helmes entstehen können, auch wenn das Geschoss durch den Helm gestoppt wurde.

Mit dem Titanhelm „Hoplit“ bietet Ulbrichts Protection einen ballistischen Schutzhelm, der Streifenpolizisten zum Beispiel in Terror- oder Amoklagen wirksam schützt. Dabei erreicht der Hoplit das gleiche Schutzniveau, das zuvor Spezialeinheiten vorbehalten war. Durch den speziellen Zuschnitt auf die Bedürfnisse von Streifenpolizisten ist der Hoplit jedoch deutlich leichter als die großen SEK-Helme. Neben dem Quick-Size-System zur schnellen Größenverstellung sind die Hoplit-Titanhelme optional mit einem Visieradapter sowie verschiedenen ballistischen Visieren erhältlich. Ein zusätzlich verbesserter Splitter- und Kugelschutz kann durch die Wahl einer Hybrid-Variante (Titan-Aramid-Verbund) erreicht werden. (ali)

www.protection.ulbrichts.com