Mythen, Schrecken und der Glanz der Vergangenheit

Platz 3 beim Jagdbuch des Jahres 2018 – Kategorie Sachbuch

Rominten – Carinhall – Bialowiecza

Das Fotoalbum des Grafen Eric von Rosen 1937

Autoren: Wolfgang Rothe und Daniela Wiemer

 

Der schwedische Graf Carl Gustaf Bloomfield Eric von Rosen (1878–1948) wird beschrieben als Globetrotter, Forschungsreisender und Entdecker des zentralafrikanischen Batwa-Stammes, als Ethnologe, Ägyptologe, Großwildjäger und Bergsteiger sowie als Schöpfer privater Naturparks, Komponist und Schriftsteller, der in Schwedisch, Englisch und Deutsch publizierte – wahrlich ein vielseitiger, weltoffener Mann.

Graf von Rosen widmete sein Fotoalbum dem OFM Walter Frevert als Dankgeschenk für die Betreuung während eines Jagdaufenthalts im September/Oktober 1937 in Rominten. Es enthält Fotodokumente, die bisher nicht veröffentlicht worden sind – aus Rominten, aus Carinhall und auch aus Białowieża.

Hardcover

120 Seiten

zahlreiche Abbildungen

Format: 21 x 20 cm

ISBN 978-3-7888-1683-4

Rominten 1936–1944

Das Fotoalbum des Forstmeisters Dietrich Micke

Autoren: Wolfgang Rothe, Daniela Wiemer und Carsten Streufert

 

Rominten – für die alt gewordene Generation der Jäger und der Ostpreußen das Synonym für das seinerzeit wohl in ganz Europa berühmteste und bekannteste Rotwildrevier mit den stärksten Trophäen. Es gehört als solches unumkehrbar und unwiederbringlich der Vergangenheit an.

Einblick in die unvergleichliche Landschaft gibt das Fotoalbum des letzten Forstamtsleiters in Rominten Dietrich Micke (1908–1986) mit seinen bemerkenswert guten Aufnahmen aus seiner Zeiss. Es zeigt sowohl das Forstamt Rominten als auch die anderen Forstämter mit seinen kundigen Beamten sowie den Jägerhof als Zentrum der Jagd auf den roten Hirsch.

 

2. Auflage

Hardcover

96 Seiten

zahlreiche Abbildungen

Format: 22,6 x 31 cm

ISBN 978-3-7888-1502-8

Zum Gedenken an den 150. Todestag des Königlichen Oberförsters zu Nassawen (Rominter Heide) 

Carl Reiff

Autoren: Andreas Gautschi und Helmut Suter

 

Carl Friedrich Reiff (1814–1867) war der bedeutendste Forstmann und Jäger der Rominter Heide im früheren Ostpreußen. Auf ihn ist die Erhaltung des Rotwildbestandes der Heide wie im ganzen damaligen Regierungsbezirk zurückzuführen. Im Zusammenhang mit der Bewältigung von Insektenkalamitäten gigantischen Ausmaßes und der Begründung einer neuen Waldgeneration leistete er nahezu Übermenschliches. Anderthalb Jahrhunderte sind vergangen, seit er in Nassawen, Rominter Heide bei der Bestätigung eines Feisthirsches an der Grenze seines Reviers zur Warner Forst durch Wildererhand ums Leben kam. Aus Anlass seines 150. Todestages erschien die vorliegende kleine Schrift, die alles Bekannte aus seinem Leben zusammenfasst.

 

Efalineinband mit Goldprägung

224 Seiten

35 Schwarz-Weiß-Abbildungen

Format: 12,5 x 19 cm

edition nimrod

ISBN 978-3-7888-1890-6

Platz 2 beim Jagdbuch des Jahres 2018 – Kategorie Belletristik

Im Zauber der Karpathen 

Autor: August Roland von Spieß 

 

„In unsern Karpathenwäldern muss man eben sowohl auf positive als auch auf negative Überraschungen gefasst sein. Wer damit nicht rechnet und beim ersten Misserfolg verzagt die Flinte ins Korn wirft, ist kein Waidmann in unserem Sinne. Wer in den karpathischen Wäldern jagen will, muss eben Unverzagtheit, Geduld, Ausdauer und Standhaftigkeit mitbringen. Fehlt ihm aber nur eine dieser Eigenschaften, dann bleibe er lieber daheim bei seinen bequemen Kulturrevieren, wo der Berufsjäger die Arbeit und er den bequemen unverdienten Lohn hat. In unsern Urwaldbeständen braucht man eben ganze Männer“, konstatiert August Roland von Spieß.

Erleben Sie in diesem Buch die Jagd in den weiten Wäldern und Bergen der Karpaten auf Hirsch, Gams, Bock und Bassen, wie sie zu Beginn des 20. Jahrhunderts war.

 

Hardcover

336 Seiten

zahlreiche Schwarz-Weiß-Abbildungen 

Format: 16,8 x 23,5 cm

ISBN 978-3-7888-1878-4

Die Autorin dieses Artikels ist Benia Hüne (hb).

Er ist in der März-Ausgabe 2018 in WM-Intern erschienen.