Der Neue im Revier Ein echter Jäger – der Gruma Hunter

Nicht nur optisch eine Augenweide – der Mercedes Gruma Hunter. © Magnus Pelz
Nicht nur optisch eine Augenweide – der Mercedes Gruma Hunter. © Magnus Pelz

Wer viel in seinem Revier unterwegs ist, wer im Sommer wie im Winter bei jeder Wetterlage jagt, Kirrungen bestückt, Pirschwege anlegt und Fallen kontrolliert, braucht ein Auto, auf das er sich im Gelände verlassen kann. Gut, Geländewagen gibt es viele, aber wäre es nicht schön, wenn es ein Auto gäbe, was über die normale Geländetauglichkeit hinaus perfekt auf den jagdlichen Alltag zugeschnitten wäre? 

 

Genau das gibt es: Die Gruma Automobile GmbH, eine Mercedes-Benz-Autohauskette aus Mittelsachsen, hat sich darauf spezialisiert, die Mercedes-Modelle Vito, G-Klasse und neu jetzt auch die X-Klasse in einer speziellen Jagdausführung zu konstruieren und anzubieten. Dabei herausgekommen ist unter anderem auf Basis der X-Klasse der Gruma Hunter, der wie kein anderes Fahrzeug auf die Bedürfnisse von Jägern zugeschnitten ist und keine Wünsche offen lässt. „Was, eine X-Klasse? Ist das nicht ein Nissan mit Stern?“, denken sich vielleicht einige. Aber weit gefehlt, denn mal von der Antenne abgesehen, gibt es eigentlich nichts, was die Mercedes-Ingenieure nicht angefasst und modifiziert haben. Von den Stoßfängern über die Vorderachse, die Spur, das Bremssystem, die Stabilisatoren, die Lenkabstimmung bis hin zur Hinterachse (um nur einige Änderungen am Fahrwerk zu nennen) ist alles an diesem Auto „echt Mercedes“. 

Dieses an sich schon perfekt geländegängige Fahrzeug wird von Gruma in Döbeln dann noch einmal speziell für den Jäger ausgerüstet. Zuerst bekommt es eine mattgrüne Folierung, um im Revier weniger sonnenreflektierend zu wirken und somit weniger aufzufallen. Es besticht darüber hinaus mit einem wasserdichten und separat abschließbaren Waffenfach in der Heckklappe und – besonders wichtig im Revier – mit einer Fahrwerkshöherlegung, perfekt abgestimmten 265er–285er BF Goodrich-Reifen auf 18-Zoll-Alufelgen und einer Frontseilwinde. Gegen „Angriffe“ von unten ist der Gruma Hunter durch einen 6-mm-Unterfahrschutz bestens gewappnet. Auch die Ladefläche des Pick-ups erfährt ein jagdliches Make-over. Sie wird komplett mit einer Gummibeschichtung ausgesprüht, sodass man hier ebenfalls keine Angst vor Schäden haben muss. Besonders ins Auge fällt jedoch der Pritschenaufbau, der eine gelungene Kombination aus Stau- und Hundebox ist, in der der Vierbeiner sicher aufgehoben ist. Unter dem Aufbau rundet eine Seilwinde die Jagdausführung ab. Mit ihr kann mittels einer Rampe Wild anstrengungsfrei auf die Ladefläche gezogen werden. Das durchdachte Konzept des Gruma Hunter lässt selbst beim sehr praxisorientierten Jäger keine Wünsche offen.

Und das Beste: Wer bereits Besitzer einer X-Klasse ist, kann sich diese bei der Gruma GmbH in Döbeln selbstverständlich zu einem Gruma Hunter umrüsten lassen. Ich selbst fahre diese Jagdausführung, seit es sie gibt, und es war Liebe nicht nur auf den ersten Blick.

 

Kontakt

Weitere Infos unter www.gruma-hunter.de oder direkt bei dem Markenverantwortlichen Johannes Thamsen unter 03431-5785919.

Der Autor

Magnus Pelz ist Jäger, Autor, Globetrotter und Filmemacher. Als freier Journalist und Miteigentümer von HuntInMotion ist er jagdlich gleichermaßen in Amerika, Afrika und Europa zu Hause. Sein Steckenpferd ist die Ruflockjagd auf Raubwild aller Kontinente.