Frankonia-Geselle ist Bundessieger im Büchsenmacherhandwerk

Von links: Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), Philipp Gottstein und Thomas Keindorf, Vorsitzender der Stiftung für Begabtenförderung im Handwerk e. V. © ZDH/Agentur Bildschön, Berlin
Von links: Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), Philipp Gottstein und Thomas Keindorf, Vorsitzender der Stiftung für Begabtenförderung im Handwerk e. V. © ZDH/Agentur Bildschön, Berlin

Bereits zum 67. Mal wurden am 1. Dezember 2018 im Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks die besten Gesellinnen und Gesellen des Handwerks prämiert. Zu den ausgezeichneten Preisträgern zählt als Bundessieger im Büchsenmacherhandwerk Philipp Gottstein, Geselle bei der Frankonia Handels GmbH & Co. KG. 

 

Annähernd 3.000 Gesellen hatten sich an den landesweiten Ausscheidungswettbewerben beteiligt, 735 von ihnen wetteiferten als Teilnehmer und Teilnehmerinnen auf Bundesebene. Im Rahmen eines feierlichen Festaktes hielt Elke Büdenbender, Ehefrau des amtierenden Bundespräsidenten Frank Walter Steinmeier, die Laudatio für die Bundessieger.

Stolz auf den eigenen erstklassigen Büchsenmachernachwuchs zeigt sich auch Frankonias Ausbildungsleiter Alexander Bär: „Wirklich eine überdurchschnittliche Leistung, die Herr Gottstein im Wettbewerb gezeigt hat und die mir zeigt, dass wir mit unserem Ausbildungskonzept auf dem richtigen Weg sind.“ Der naturverbundene 22-Jährige kam wie so viele Jagdscheinaspiranten während seiner Vorbereitung auf die staatliche Jägerprüfung erstmalig mit der Frankonia Handels GmbH & Co. KG in Kontakt. Das Interesse für die Jagd, Waffen und deren Technik war geweckt und so entschied sich Gottstein für die Erlernung eines äußerst vielseitigen Berufs, den des Büchsenmachers. Warum sich die traditionelle Ausbildung gerade bei Frankonia lohnt, erklärt Bär so: „Ich denke, dass die Lehrlinge besonders von der unheimlich breiten Systemvielfalt profitieren, die in unserer Werkstatt überprüft und repariert wird. Neben Sport- und Kurzwaffen findet sich von klassischen Kipplaufwaffen, edlen Luxuswaffen bis hin zu modernen Jagdrepetierern in unserer Zentralwerkstatt einfach alles, was der Jäger in Wald und Flur führt.“ 

Im Bereich der Büchsenmacher werden aktuell neun Lehrlinge ausgebildet, aufgeteilt auf drei Jahrgänge. Ab dem zweiten Lehrjahr werden sie für zwei bis drei Wochen in drei Blöcken in Filialen eingesetzt, um unter Anleitung erfahrener Kollegen die Werkstattarbeit vor Ort zu lernen. Die wichtigsten Aufgaben und Arbeiten ergeben sich hier durch den direkten Kundenkontakt. Somit werden die jungen Lehrlinge sehr breit aufgestellt, was ihr fachliches und praktisches Wissen betrifft. Ein weiteres Highlight: Ab dem dritten Lehrjahr darf jeder Lehrling seine eigene Büchse bauen und – wenn die Voraussetzungen erfüllt sind – auch erwerben. ali www.frankonia.de

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