Perfekt fürs Zwiebelprinzip: Weste „Woolpower Vest 400“

© Woolpower
© Woolpower

Die Vest 400 aus 400 g/m² Ullfrotté (70 % Merinowolle, 28 % Polyamid, 2 % Elastan) kann bei niedrigeren Temperaturen als wärmende Zwischenschicht über hautnaher Unterwäsche und unter einer wasser- oder windabweisenden äußeren Schicht getragen werden. Sie eignet sich aber ebenso bei wärmeren Temperaturen als modische Weste über der Freizeitbekleidung. Der Bund schließt in der Taille gerade ab, der Kragen ist verstärkt. Das frotteegestrickte Material aus feiner Merinowolle und einem Polyamidanteil ist besonders verschleißfest. Die luftigen Frotteeschlingen in Kombination mit der gekräuselten Struktur der Wollfasern bilden einen Strick, der sehr viel Luft bindet, wodurch das gute Isolationsvermögen entsteht. Die Vest 400 ist erhältlich in den Farben Schwarz, Grau, Pine Green und Blau sowie in den Größen XXS-XXXL (unisex).

 

Woolpower Vest 400 im Praxistest

Direkt beim Auspacken macht die Vest 400 einen guten Eindruck: sauber verarbeitet, sehr angenehmes Material. Obwohl ich sonst keine Wolle am Hals vertrage (Merino ist da leider keine Ausnahme), scheint die Mischung mit Polyamid für meine empfindliche Haut unproblematisch zu sein. Die Passform ist angenehm lang, selbst bei meinen knapp 1,80 Metern Körpergröße reicht die Weste in der bestellten Größe S locker bis zur Gesäßmitte. Wunderbar! Die Vest liegt schmal am Körper an, ohne einzuengen. Dadurch, dass sie keine Taschen besitzt, trägt sie sehr wenig auf. Dieser Vorteil ist zugleich auch ein Nachteil, denn wenn man die Weste solo trägt, wären Taschen doch recht schön. 

Der zweite Wunsch an Woolpower wäre ein großzügigerer dimensionierter Reißverschluss, der Zipper in der Test-Weste ist doch etwas störrisch und fummelig. Sehr gut funktioniert die Thermoregulation: Ich habe die Weste sowohl als Zwischenschicht unter einer Herbstjacke als auch als oberste Schicht über einem Funktions-Longsleeve getragen – in beiden Fällen fühlte ich mich pudelwohl. Bemerkenswert finde ich, dass alle Woolpower-Produkte vom Garn bis zum fertig genähten Kleidungsstück von dem selben Näher genäht werden. Jeder kontrolliert sein Kleidungsstück und vervollständigt es schließlich mit einem Namensetikett, sodass man immer weiß, wer ein Kleidungsstück genäht hat.

www.woolpower.de

www.scandic.de

WM-Intern-Autorin Adina Lietz …

© Adina Lietz
© Adina Lietz

… ist Dipl.-Sportwissenschaftlerin mit Schwerpunkt Medien und Kommunikation sowie Fotografin. Seit 13 Jahren arbeitet sie als freie Redakteurin für verschiedene Jagd- und Hundemagazine, als Lektorin für Fachbücher und als Texterin. Sie lebt in Ostwestfalen, wo sie auch zur Jagd geht.