Weihnacht sternenklar

© Cocoon
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Outdoor-Aktivitäten sind beliebter denn je. Und gerade wenn die Nächte lang und kalt sind, sehnt man sich umso mehr nach den lauen Sommernächten am Lagerfeuer unterm Himmelszelt. Auch um unterm Tannenbaum die Vorfreude auf die nächste Outdoor-Saison bereits ein wenig zu schüren – denn die kommt bestimmt –, sind Präsente für draußen stets gern gesehen.

 

Outdoor hat stets etwas damit zu tun, in der Freizeit die Seele baumeln zu lassen und mal so richtig gemütlich draußen abzuhängen. Womit kann man dieses Ziel wohl besser erreichen als mit einer Hängematte, dachte man sich wohl auch beim Innenschlafsackspezialisten Cocoon aus Stainz. Denn seit Kurzem haben die Österreicher eine Hängematten-Serie ins Programm aufgenommen. Da gibt es zum einen die Ultralight Hammock. Sie misst 325 x 148 Zentimeter bei einem Gewicht von nur 240 Gramm. Das Material besteht aus 20-Denier-Hexagonal-Ripstop-Nylon mit Vierfachnähten. Dadurch ist sie mit 140 Kilogramm belastbar. Eine Ridgeline sorgt dafür, dass ein definierter Winkel der Hängematte und somit eine optimal-diagonale Liegeposition eingehalten werden kann. Mit im Lieferumfang sind ein Paar 12-KN-Aluminiumkarabiner sowie ein Packsack. Das kompakte Packmaß liegt bei nur 17 mal sieben Zentimetern. Die Cocoon Ultralight Hammock ist in drei Farben, Oliv und zwei Blautönen, erhältlich.

Ausschließlich in Grün-Schwarz gehalten ist hingegen die Ultralight Mosquito Net Hammock. Diese ist, wie ihr Name bereits verrät, mit einem feinen Moskitonetz versehen, wodurch sie mit 395 Gramm auch etwas mehr Gewicht auf die Waagschale bringt. Die Seitenöffnungen sind durchgehend und mit einem YKK-Reißverschluss ausgestattet. Zudem beträgt das Packmaß der Ultralight Mosquito Net Hammock einen Zentimeter mehr in der Länge. Darüber hinaus bietet Cocoon mit der Travel Hammock eine dritte Option für den kleineren Geldbeutel, die es auch als Doppelhängematte für zwei Personen gibt. Zur Befestigung aller Hängematten an Bäumen etc. bietet das Unternehmen überdies mit den Hammock Straps praktische Aufhängeschlaufen. Mehr dazu unter www.cocoon.at

© Euroschirm
© Euroschirm

Die Eberhard Göbel GmbH & Co. KG – EuroSchirm – aus Ulm ist unter anderem auch für ihre robusten Trekkingschirme bekannt. Jüngster Spross aus dieser Serie ist das Modell Swing backpack mit einem zehn Zentimeter langem Extra­dach für den Rucksack. Dieses fährt beim Öffnen automatisch am Schirm aus und schützt so vor allem den Bereich zwischen Rücken und Rucksack. Schließt man den Schirm, fährt der Bezug wieder ein, sodass der Schirm nicht dicker aufträgt als andere Modelle. Ansonsten punktet der Swing backpack mit allen Qualitätsmerkmalen, mit welchen auch die sonstigen Schirme der Serie aufwarten: Er ist leicht, aber robust, elastisch, wind- und korrosionsbeständig und vor allem langlebig. Der Polyesterbezug ist teflonbeschichtet und in Rot, Marine und Schwarz erhältlich, zudem speziell ausgerüstet mit einem Silber-UV-Schutz und in sicherheitserhöhender Reflective-Ausführung. Er wiegt nur circa 350 Gramm, bei einer Gesamtlänge von 76 Zentimetern. Der Durchmesser des Schirms beträgt rund 100 Zentimeter (plus zehn nach hinten). Alle näheren Infos zu den Trekkingschirmen von EuroSchirm gibt es unter www.euroschirm.com

© Leatherman
© Leatherman

Mit einem Leatherman als Geschenk liegt man eigentlich immer richtig. Doch dürfte vor allem das neue Leatherman Charge+G10 in der Limited Edition (nicht nur) bei Outdoor-Enthusiasten für Freudentränen sorgen. Das Charge hat sich in den letzten Jahren zu einem der beliebtesten Leathermans überhaupt gemausert. Es verfügt über 19 Werkzeuge, darunter Zange, Drahtschneider, Messer, Wellenschliffklinge, Säge, Schere, diamantbeschichtete Feile, kleine und große Bithalter, Schraubenzieher, Flaschen- und Dosenöffner und so einiges mehr. Die Messerklinge ist aus sehr korrosionsbeständigem S30V-Stahl gefertigt. Leider ist diese als von außen zu öffnende Einhandklinge ausgeführt, was das Multitalent – zumindest hierzulande unter Berücksichtigung des Paragraphen 42a WaffG – auf das Führen im Zusammenhang mit einem berechtigten Interesse beschränkt. (Leatherman nimmt übrigens Stellung dazu in seiner Rubrik „Häufig gestellte Fragen“ unter: 

https://www.leatherman.com/de_DE/CustomerService-FAQ.html) In der limitierten Edition punktet es dafür aber mit den für Leatherman neuartigen Griffen aus G10, die sich zudem in den intensiven Farbtönen Rot oder Orange präsentieren. Damit liegt das Charge+G10 nicht nur außerordentlich gut in der Hand, man findet es auch gleich wieder, falls es mal im Dunkeln zu Boden fällt. Und nicht zuletzt trägt die 25-jährige Garantie des Herstellers dazu bei, dass der Beschenkte lange seine Freude an dem Multitool haben wird. Weitere Infos zum neuen Leatherman Charge+G10 unter www.leatherman.de

© Mora
© Mora

Vom schwedischen Gebrauchsmesserspezialisten Mora gibt es ein neues Bushcraft-Messer mit im Griff integrierten Feuerstahl, das Companion Spark. Die leicht mattierte Clip-Point-Klinge im Scandi-Schliff aus Sandvik-Stahl 12CV27 bietet mit ihrer Länge von 9,9 Zentimetern ideale Voraussetzungen für alle Tätigkeiten am und ums Feuer. Mit einer Stärke von 2,4 Millimetern ist sie zudem auch stark genug für all jene angedachten Arbeiten und am Rücken entsprechend scharfkantig gehalten, um ordentlich Funken zu schlagen. Der Erl ist in etwa zu drei Viertel Länge im Griff eingearbeitet. Bei einem Gewicht von 95 Gramm trägt das Messer auch weder am Gürtel noch im Rucksack auf. Wem dieses Messerkonzept übrigens irgendwie bekannt vorkommt, dem sei gesagt: Das Companion Spark ist quasi die optimierte Version, der Nachfolger sozusagen, des populären Fire Knife von Light my Fire. Auch dieses wurde zuvor bereits von Morakniv entworfen und produziert. Zielsetzung war, das neue Messer insbesondere für Buschcraft-Anwendungen etwas nützlicher und robuster zu gestalten, sodass nun vor allem auf die Klingenform des Companion-Modells gesetzt worden ist. Zum Lieferumfang gehört auch ein Stück reflektierendes Paracord, damit man im Falle des Herunterfallens bei Nacht den Feuerstahl leicht wiederfindet. Ist dieser verbraucht, kann man ihn natürlich nachkaufen. (Es passen aber auch die alten Feuerstahl-Refills des vorherigen Fire Knifes.) Das Morkniv Companion Spark ist demnach auch ein tolles Upgrade für jene, die bereits das Fire Knife besitzen. www.morakniv.se

© Nextorch
© Nextorch

Unter der Marke Nextool bringt das ansonsten für seine taktischen Taschenlampen bekannte chinesische Unternehmen Nextorch Werkzeuge wie Multitools oder Tactical Pens auf den Markt. Neu dabei ist nun ein multifunktionaler Klappspaten, den der Hersteller als besonders robust und durchdacht anpreist. Und in der Tat überrascht der Nextool Frigate mit einer Menge an Funktionen. Doch erst einmal zum Spaten selbst: Dieser kommt zerlegt in mehreren Teilen in einer Transporttasche. Wie bei Klappspaten allgemein üblich kann die Schaufel am Griff in mehreren Positionen fixiert und so zum Graben als auch Hacken verwendet werden. Um drei weitere Stücke lässt sich der Griff verlängern, sodass er schließlich zum vollwertigen Stiel wird. Insgesamt kommt der Frigate so auf eine Gesamtlänge von einem Meter bei einem Gewicht von rund zwei Kilogramm. Durch Verwendung hochwertiger Materialien (20Cr13-Edelstahl für die Schaufel, 6061-T6-Aluminium für Griff und Stiel) verspricht der Hersteller, dass der Frigate einer Belastung von 1.800 Kilogramm standhält und somit auch zum Aufhebeln von Türen oder sonstigen belastungsintensiven Arbeiten eingesetzt werden kann. In der Schaufel selbst sind integriert: Säge, Gurtschneider, Sechskantschlüssel – selbst als Bratpfannenersatz soll sie sich eignen. Weiter sind in den Griff­stückelementen untergebracht: Kompass, Glasbrecher, Schraubenzieher, Paracord und Feuerstahl. Die Anwendungsmöglichkeiten sind somit vielfältig. Mit dem Nextool Frigate bekommt man für einen fairen Preis jedenfalls deutlich mehr als einfach nur einen Klappspaten. Kontakt und weiterführende Infos zu dem neuen Tool unter www.nextorch.de

 

© Petromax
© Petromax

Feuer gehört vor allem in der kalten Jahreszeit einfach zum Outdoor-Erlebnis mit dazu. Doch welcher Outdoor-Fan will sich schon lumpen lassen und dieses einfach so mit einem Feuerzeug entfachen. Doch jedes Mal schweißtreibend mit dem Feuerbohrer loszulegen muss nun auch nicht unbedingt immer sein. Eine tolle und zugleich spektakuläre Alternative bietet da das Magdeburger Unternehmen Petromax mit ihrem Feuerkolben. Das gute Stück basiert auf einer seit Jahrhunderten bewährten Art des Feuermachens, indem in einem Kolben Zunder durch schlagartige Luftkompression zum Glühen gebracht wird. Dafür wird zunächst der Dichtring geschmiert, dann etwas Zunder eingelegt und mit einem beherzten Schlag, der circa 400° C Hitze erzeugt, gezündet. Nun muss dieser nur noch vorsichtig in ein zuvor vorbereitetes Glutnest eingebracht werden, welches dann durch sachtes Pusten entfacht wird. Das macht Spaß und schindet Eindruck. Ein echtes Outdoor-Highlight für wenige Euro. Schmiermittel und Zunder sind mit im Lieferumfang und unter Schraubdeckeln im Kolben selbst untergebracht. Sie können bei Bedarf einfach aufgefüllt werden. Und sollte es einmal partout nicht klappen mit dem Feuerkolben, findet sich darin versteckt auch noch ein Feuerstahl für den Notfall. Ein Transportbeutel gehört selbstverständlich auch mit zum Lieferumfang. Ergänzend dazu – um das Glutnest punktgenau zu entfachen oder das Feuer am Lodern zu halten –, bietet sich auch das neue Petromax-Feuerrohr an. Es ist teleskopierbar von 60 auf 98 Zentimeter und gefertigt aus Edelstahl und Buchenholz. Alle Details zum Feuerkolben und Feuerrohr gibt es auch online unter www.petromax.de

© Victorinox
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Ein Schweizer Taschenmesser ist generell sicherlich keine schlechte Idee für den Gabentisch. Doch gibt es auch andere interessante Produkte von Victorinox aus Ibach im Kanton Schwyz, mit denen Outdoor-Begeisterte nicht nur im Wald eine gute Figur machen. So beispielsweise mit der Armbanduhr Fieldforce Chrono, die mit diversen Chronographenfunktionen und einer Tachymeter-Anzeige aufwartet. Sportlich, markant, elegant meistert die 42 Millimeter durchmessende Herrenuhr mit ihrem rustikalen Lederarmband und dem robusten Edelstahlgehäuse fast alle Lebenslagen. Mit ihrem dreifach beschichteten, kratzfesten und nicht-reflektierenden Saphirkristallglas ist ihr keine Umgebung zu extrem. Die Wasserfestigkeit beziffert der Hersteller mit 100 Meter. Extra große Zeiger und Ziffern mit Super-LumiNova-Material sorgen tags wie nachts für eine gute Ablesbarkeit. Auch haben die Designer das Gegengewicht des roten Sekundenzeigers in seiner Formgebung an ein Schweizer Taschenmesser angelehnt. Neben dem hier abgebildeten Modell sind weitere Varianten erhältlich. Alle Infos unter www.victorinox.com

Bereits seit Jahrzehnten ist die Merino-Unterwäsche von Woolpower aus Schweden bei skandinavischen Armeen und im Outdoor-Bereich im Einsatz. Und nun, seit diesem Herbst, bietet Woolpower aus Östersund seine beliebte Lite-Serie, die es bislang ausschließlich in Nordic Blue und Schwarz gab, auch im passenden Nadelbaum-Farbton an: Pine Green. Die Lite-Serie umfasst Allround-Funktionswäsche für das ganze Jahr. Darunter zählen die Produkte Tee, Crewneck, Zip Turtleneck, Long Johns, Beanie und Balaclava sowie das Tube. Neben reiner Merino-Wolle bestehen die Woolpower-Stücke zu 20 Prozent aus Polyamid und sind bis zu 60° C maschinenwaschbar. An der bewährten Qualität ändert sich also nichts, nur die Farbe ist attraktiver geworden für praxisorientierte Taktiker, für naturnah orientierte Outdoor-Enthusiasten und für den Weihnachtsbaum. Nähere Informationen gibt es unter www.woolpower.de

www.scandic.de

© Woolpower
© Woolpower

Der Autor dieses Artikels ist Daniel Guthannß.

Er ist in der Oktober-Ausgabe 2019 in WM-Intern erschienen.