Heller, länger, weiter!

© Fenix
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Fenix, der bekannte chinesische Hersteller qualitativ hochwertiger Taschen­lampen, bietet mit seiner neuen PD36R ein universell anwendbares, solides Modell auf dem aktuellen Stand der Technik. So ist sie mit einem austauschbaren Akku der neuen Generation 21700 ausgerüstet. Dieser verfügt über eine Kapazität von 5.000 mAh und wird binnen vier Stunden direkt in der Lampe über den USB-C-Anschluss aufgeladen. Derart befeuert erzielt die Taschenlampe einen Lichtstrom von maximal 1.600 Lumen und eine Reichweite von 283 Metern. Bis zu 2 Stunden und 50 Minuten soll sie damit im Turbomodus durchhalten beziehungsweise ganze 115 Stunden im niedrigsten Modus bei 30 Lumen. Bedient wird die PD36R mit einem taktischen Endkappenschalter, über einen Seitenschalter werden die fünf Modi (plus Strobe) eingestellt. In letzterem ist zudem eine Kapazitätsanzeige integriert. Mit einem Gewicht von 85 Gramm (ohne Akku) und den Maßen von circa 136 x 26 Millimeter ist sie durchaus noch kompakt genug, um als potentes EDC-Tool tagtäglich in der Hosentasche mitgeführt zu werden. Der in Schwarz gehaltene Alu-Korpus ist darüber hinaus stoßfest und nach IP68 bis zu zwei Meter wasserdicht. Mitgeliefert werden zudem auch Clip, Lanyard und Holster sowie ein USB-C-Kabel. 

© Fenix
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Weiter bietet Fenix mit dem Modell WT40R einen starken, robusten und ebenfalls multifunktionalen Suchscheinwerfer an, der für Einsatzkräfte wie Anwender in der Indus­trie gleichermaßen geeignet ist. Mit der Länge von gut 20 Zentimetern und einem Gewicht von 742 Gramm (inklusive Akku) ist der WT40R zwar keine kleine, leichte Taschenlampe, bietet jedoch mit insgesamt 3.700 Lumen Lichtstrom und einer Reichweite von bis zu 425 Metern auch einiges an Leistung. Getragen wird der Scheinwerfer an einem Henkelgriff, an dessen Ende sich auch der primäre Daumenschalter wiederfindet. Damit lässt sich die Lampe in vier Modi zwischen 50 und 3.200 Lumen schalten. Für eine multifunktionale Anwendung wurde zudem am hinteren Ende eine zweite Seitenlampe integriert, welche wiederum drei Modi bis 500 Lumen bietet. Im Lieferumfang befinden sich neben einem Akku vom Typ ARB-L45-10400 mit 5200 (7,2 V / 5.200 mAh) auch ein USB-C-Kabel samt Netzteil, ein Ersatz-O-Ring sowie ein praktischer Schultergurt. 

www.fenixlight.com

www.fenix.de

www.flashlightshop.de

© LED Lenser
© LED Lenser

 

 

 

Seiner noch recht jungen Outdoor- und Campinglaterne ML6 stellt der Solinger Taschenlampenproduzent LED Lenser nun mit der ML4 eine kleinere, leichtere Version zur Seite. Bei einem Gewicht von lediglich 71 Gramm und den Maßen von 97 x 31 Millimeter spricht der Hersteller hier sogar von ultrakompakt. Der wiederaufladbare Akku vom Typ 14300 mit 750 mAh soll dabei ausreichen, die Laterne mit bis zu 300 Lumen mindestens 2,5 Stunden beziehungsweise bis zu 45 Stunden im niedrigsten Modus mit fünf Lumen zu befeuern. Die neun LEDs sollen dabei für eine blendfreie 360° Ausleuchtung sorgen. Bedient wird die ML4 über einen einzigen Knopf.

Sie ist zudem mit einer Batteriezustandsanzeige, einem magnetischen Ladekabelsystem, einer Transportsicherung, einer Rotlichtfunktion und zum Aufhängen mit einem Karabinerhaken ausgestattet. Zudem sind Schalter und Boden phosphoreszierend ausgeführt und das Gehäuse ist regenfest nach IP66. Alternativ lässt sich die ML4 auch mit einer AA-Batterie betreiben. Ebenfalls erwähnenswert: Den großen Bruder ML6 mit 750 Lumen Lichtstrom gibt es nun auch in einer neuen Version mit warmweißem Licht für noch mehr Gemütlichkeit beim Campen. Auch für einige Kunden von Interesse sind zudem sicherlich die neuen professionellen Baustrahler und Arbeitsleuchten: stark, robust, multifunktional. Aber das ist im wahrsten Sinne des Wortes eine andere Baustelle.

www.ledlenser.com

© Nextorch
© Nextorch

 

Die taktische Lampe TA30 aus dem Hause Nextorch stellten wir in der November-Ausgabe 2018 von Waffenmarkt-Intern vor. Nachdem diese bereits mit einer neuen Version – aufgerüstet mit einer Osram-LED – einen Lichtstrom von 1.300 Lumen erreichte, legt der Hersteller aus China nun mit dem Modell TA30 Operator mit einem gemäß Behördenwünschen modifizierten Modell nach. Denn oftmals ist – allem voran im taktischen Bereich – weniger mehr. Gerade beim Einsatz auf engem Raum, etwa in Wohnungen mit hellen Wänden (oder gar Spiegeln), besteht die Gefahr der Eigenblendung. Und so verfügt die Operator nun über einen Modus, bei dem der taktische Endkappenschalter in der ersten Stufe (leicht gedrückt) nur noch 300 Lumen statt der bisher vollen 1.300 Lumen emittiert. Dies wird über den Ringschalter, der auch alle anderen Modi regelt, vorgewählt. Der Strobe in der zweiten Stufe (ganz durchgedrückt) ruft hingegen stets die volle Lichtleistung ab. Zudem wurde die Lampe gegenüber der normalen TA30 jetzt komplett (inklusive der bisher silberfarbenen Linsenkrone) in sattem Schwarzmatt ausgeführt. Sonst bleibt alles beim Altbewährten. 

© Nechtorch
© Nechtorch

Eine weitere Neuheit aus dem Hause Nextorch ist die vorrangig für den zivilen Einsatz angedachte, kleine Multifunktionslampe UT10. Eingebettet in einem 60 x 46 x 17 Millimeter flachen Gehäuse erzeugt die verbaute COB-LED ein bis zu 170 Lumen helles, weiches und blendarmes Flutlicht. Zudem verfügt sie über rotes Licht. Im Lieferumfang der 38 Gramm leichten UT10 finden sich ein Mehrzweck-Clip, ein Stirnband, eine Fahrradlenkerhalterung sowie ein für Helme ausgelegtes Tactical Kit. In allen Halterungen kann die Lampe um 180° rotiert werden. Die Einsatzmöglichkeiten sind somit überaus vielseitig. Der fest verbaute Lithium-Ionen-Akku mit 640 mAh wird per USB geladen. Eine farbige Anzeige neben dem Schaltknopf signalisiert den Ladezustand. 

www.nextroch.com

www.nextorch.de

© Nitecore
© Nitecore

Ganz frisch am Markt ist die Nitecore Chameleon CI7. Damit haben die Chinesen einen weiteren waschechten Taktiker im Programm. Denn dieses Modell vereint zwei Lampen in einer. Einmal einen Weißlichtmodus, in dem sie bis zu 2.500 Lumen Lichtstrom emittiert –, und einen Infrarotmodus mit bis zu 7 Watt IR-Lichtleistung (Wellenlänge 940 nm). Dazu wird einfach der 40 Millimeter durchmessende Lampenkopf hervorgezogen und um 45° gedreht. Der viergeteilte Reflektor setzt sich dann direkt über die jeweils anderen vier LEDs. Im Weißlichtbetrieb verfügt die CI7 über fünf Stufen plus Stroboskop, im Infrarotmodus über drei. Betrieben wird die 148 Millimeter und 158 Gramm (ohne Batterie) schwere Lampe mit dem mitgelieferten 18650er-Akku mit 3.500 mAh Kapazität oder alternativ mit zwei CR123A-Zellen. Damit soll sie in höchster Stufe eine Reichweite von 279 Metern erzielen. Die Leuchtdauer soll dabei für 30 Minuten (errechneter Wert) im Turbomodus und 130 Stunden in Ultralow reichen. Weiter finden sich im Lieferumfang Holster, Clip, Lanyard und Ersatzdichtringe.

© Ntecore
© Ntecore

Ein weiteres Highlight stellt die neue P12 dar. Gegenüber der Standard-P12 punktet die offiziell unter dem Namen New P12 firmierende taktische Lampe mit dem neuen Akkustandard vom Typ 21700. Damit erzielt sie dank 4.000 mAh trotz Leistungssteigerung von 1.000 auf 1.200 Lumen einen erheblichen Zuwachs in der Leuchtdauer: von 75 Minuten auf 225 Minuten (gemessen nach ANSI FL1-Standard). Und bei Verwendung eines optional erhältlichen Akkus mit 5.000 mAh ist hierbei sogar noch Luft nach oben – und nach unten: Denn per mitgelieferter Hülse lässt sie sich ebenfalls mit 18650er-Akkus oder CR123A-Batterien betreiben. Die Reichweite wird mit 238 Metern beziffert. Bei einem Gewicht von 83 Gramm misst sie insgesamt 154 x 25,4 Millimeter und passt somit auch in die gängigen Waffenmontagen von Nitecore. 

www.nitecore.com

www.nitecore-shop.de

 

© Olight
© Olight

Vom ebenfalls aus China stammenden Lampenproduzenten Olight gibt es mit der M2R Warrior Pro ein Upgrade der beliebten taktischen Lampe. Im Vergleich zum Vorgänger arbeitet die Pro-Version nun ebenfalls mit der neuen Lithium-Ionen-Akkugeneration, einem 21700er mit 5.000 mAh. Damit soll sie laut Hersteller einen Lichtstrom von 1.800 Lumen und eine Reichweite von 300 Metern generieren. Auch wurde die Zackenkrone der Lünette deutlich aggressiver ausgeführt. Der wasserdichte Korpus aus hart eloxierter Aluminiumlegierung wurde mit einer sehr griffigen Oberflächenstruktur versehen. Mit den Maßen von 136,5 x 26,2 Millimeter (29,5 Millimeter am Lampenkopf) und einem Gewicht von rund 180 Gramm (inklusive Akku und Taschenclip) liegt die Warrior Pro gut in der Hand. Bedient wird sie über einen Seitenschalter, mit dem man alle Modi (sechs Stufen plus Strobe) nacheinander durchschaltet, oder mit dem taktischen zweistufigen Endkappenschalter, der mit zwei verschiedenen Operationsmodi belegt werden kann. Letzterer dient zugleich als Anschluss für das Magnet-Ladekabel. Neben Akku und USB-Ladekabel befinden sich im Lieferumfang eine Handschlaufe, ein Holster und ein abnehmbarer Taschenclip. Optional sind für die Waffenmontage eine Picatinny-Montage und ein magnetischer Kabelschalter erhältlich. Die M2R Warrior Pro ist in Schwarz und ansprechendem, aber limitiertem Camouflage-Muster erhältlich. 

www.olightworld.com

www.olightstore.de

© Petzl
© Petzl

Mit der Swift RL hat der französische Bergsportspezialist Petzl aus Crolles eine neue Stirnlampe im Programm, die Maßstäbe setzt. Mit den kompakten Maßen von 5,5 x 3,5 x 3 Zentimetern (BxHxT) und einem Gewicht von nur 

100 Gramm ruft sie einen Lichtstrom von bis zu 900 Lumen (nach ANSI FL1) ab. Die Reichweite beziffert der Hersteller auf maximal 150 Meter. Der Clou an ihr aber ist das bereits von vorherigen Petzl-Modellen bekannte Reactive-Lightning-System (RL). Es passt die Reichweite und Helligkeit der Lampe automatisch den äußeren Bedingungen an. So hat der Nutzer stets genauso viel Licht, wie er benötigt. Zudem spart dies Energie und verlängert somit die Leuchtdauer deutlich. Gespeist wird sie von einem austauschbaren, internen 2.380-mAh-Akku, der einfach über das mitgelieferte Micro-USB-Kabel geladen wird. Damit kann sie je nach Modus mindestens 2 bis maximal 100 Stunden betrieben werden. Insgesamt verfügt die Lampe über drei Modi: maximale Leuchtdauer, Standard und maximale Leuchtstärke, die jeweils im per Sensor automatisch gesteuerten RL- oder im regulären Standard-Betrieb genutzt werden können. Alles wird nutzerfreundlich über nur einen Schalter bedient. Zudem ist die Petzl mit Ladezustandsanzeige, Reservelichtfunktion, Transportsicherung und reflektierendem Stirnband ausgestattet. Erhältlich ist die für verschiedenste Sportarten geeignete Swift RL in drei Farbvarianten: Schwarz, Blau und Rot. Und brandaktuell erreichte uns noch kurz vor Redaktionsschluss die Nachricht, dass es ab Februar 2020 die Swift RL auch in einer taktisch schwarzen Pro-Variante geben wird, die zudem über eine Rotlicht-Option verfügt. 

www.petzl.com

© Srefire
© Srefire

Eine handliche, kleine EDC-Lampe für die Hosentasche bietet das US-amerikanische Unternehmen Surefire mit seinem Modell Stiletto. Der Name ist hier Programm; denn laut Werbeversprechen lässt sich die flache Taschenlampe so schnell ziehen wie ein Messer. Dank des robust ausgeführten Clips wird die Stiletto einfach an der Tasche oder am Gürtel eingehakt und ist somit stets schnell griffbereit. Die Bedienung ist durchdacht und intuitiv. Über den vorn angebrachten Hauptaster werden drei Helligkeitsstufen (5, 250 und 650 Lumen) abgerufen. In höchster Stufe reicht das breite, Max Vision Beam genannte Flutlicht 78 Meter weit. Über den zweiten, taktischen Schalter am Lampenende wird das Momentlicht oder das einen Angreifer stark irritierende Stroboskoplicht aktiviert. Auch lässt sich die Schaltung je nach Gusto ein wenig variieren. Die flache Taschenlampe misst circa 11 x 2 Zentimeter. Das Gehäuse ist aus Kunststoff gefertigt, der Lampenkopf aus gehärtetem Aluminium. So wiegt die Stiletto samt integriertem 950-mAh-Akku nur 79 Gramm und trägt demnach kaum auf in der Hosentasche. Im höchsten Modus soll der Akku dabei 105 Minuten durchhalten, bis zu 30 Stunden im niedrigsten. Geladen wird sie mithilfe des mitgelieferten USB-Kabels. Eine Akkuzustandsanzeige ist ebenfalls integriert. Natürlich ist die Stiletto auch wasserdicht nach IPX7. Surefire-typisch ist die in den USA produzierte und mit einem lebenslangen Garantieversprechen staffierte Stiletto jedoch auch in einem etwas höheren Preissegment angesiedelt. Dafür bekommt aber insbesondere der qualitätsverwöhnte Kunde einen angemessenen Gegenwert. 

www.surefire.com

Der Autor dieses Artikels ist Daniel Guthannß.

Er ist in der Dezember-Ausgabe 2019 in WM-Intern erschienen.