Wolframcarbit-Folder von Sandrin Knives

Sandrin Knives setzt neue Maßstäbe mit seiner Wolframcarbit-Legierung für EDC-Folder. © Sandrin
Sandrin Knives setzt neue Maßstäbe mit seiner Wolframcarbit-Legierung für EDC-Folder. © Sandrin
Das Lanzo wirkt mit seiner Drop-Point-Klinge etwas vertrauter als die beiden anderen Modelle mit Sheepfoot- und Wharncliffe-Klingen. © Sandrin
Das Lanzo wirkt mit seiner Drop-Point-Klinge etwas vertrauter als die beiden anderen Modelle mit Sheepfoot- und Wharncliffe-Klingen. © Sandrin

Seit November 2019 vertreibt ACMA exklusiv die junge italienische Messermarke Sandrin. 

 

Sandrin Knives ist eine Tochter der Firma Turmond S.p.A. mit Sitz in Turin, Italien. Die Muttergesellschaft ist spezialisiert auf die Herstellung von technisch aufwendigen Industrieklingen und Maschinenbauteilen aus Wolframcarbit. Wolframcarbit ist eine Legierung aus dem Übergangsmetall Wolfram und einer Aufkohlung aus Kohlenstoff und besitzt im Vergleich zu Stahl eine überlegene Härte und hohe Verschleißfestigkeit. Aufgrund des extrem hohen Härtegrades und der damit einhergehenden erhöhten Bruchempfindlichkeit war das Material bislang für die Messerindustrie unattraktiv. Alessandro Colombatto, Inhaber von Turmond S.p.A. und seit seiner Jugend ein Messerenthusiast, gelang es jedoch, eine Legierung für Messer zu entwickeln. Mit einer Härte von 71 HRC sind Messerklingen von Sandrin Knives flexibel und bruchunempfindlicher als Keramikklingen. Nach Angaben des Herstellers ist die Schnitthaltigkeit um ein Vielfachs höher als bei den besten Premiumstählen aus Pulverstahl. Obwohl keinerlei Chrom in den Klingen enthalten ist, sind Sandrin Knives genauso rostträge wie Stainless Steel Messer.

Im November stellten Sandrin und ACMA als erstes Modell das Sandrin TCK 2.0 vor. TCK steht für Tungsten Carbide Knife, oder auf Deutsch „Wolframcarbitmesser“. Für dieses Frühjahr stellt Sandrin zwei weitere Modelle vor, das Dellatore und das Lanzo. Das Dellatore zeichnet sich durch eine Sheepfoot-Klinge aus, während man für das Lanzo eine klassische Drop-Point-Klinge wählte. Was der Hersteller als „Slip Lock“ bezeichnet, ist letztendlich ein klassisches Slip Joint. Die Klinge wird mit zwei Händen geöffnet und arretiert nicht, sondern wird über die Reibung im Gelenk in der Arbeitsposition gehalten. Sandrin wählt für seine Taschenmesser ein schlankes, zeitlos elegantes Design. Als Markenzeichen ist jede Klinge mit fünf Bohrlöchern versehen, deren Größe und Abstand einer geometrischen Darstellung der Fibonacci-Zahlenfolge entsprechen. ah

www.sandrinknives.com

www.acma.de