Optikneuheiten – Auf kurze Distanz (2/2)

© Minox
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Zwei neue Fernglasserien hat Minox auf den Markt gebracht: X-active und X-lite. Die X-active-Serie bezeichnet Minox als leistungsstarke Allround-Gläser. Die insgesamt sieben Modelle sind mit einer acht- beziehungsweise zehnfachen Vergrößerung ausgestattet und besitzen laut Minox ein Sehfeld von bis zu 140 m. Die Allroundtalente sollen eine sehr gute optische Leistung mit neutraler Farbwiedergabe und hohem Kontrast bieten.

© Minox
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Ebenfalls sieben Modelle gibt es von der robusten Einsteiger-Serie X-lite. Eine Stickstoff-Füllung verhindert das Beschlagen von innen.

www.minox.de

www.akah.de

© Noblex
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Die neuen N6-Zielfernrohre von Noblex besitzen einen 6-fachen Zoomfaktor, große Sehfelder, ultrafeine Absehen mit dimmbarem Leuchtpunkt für präzise Schüsse auch auf weite Entfernungen sowie eine intuitiv zu bedienende Leuchtpunktsteuerung. Moderne Glasmaterialien und Beschichtungstechniken sollen für helle, kontrastreiche, randscharfe und brillante Abbildungen sorgen. Die N6-Zielfernrohre existieren als N6, N6 comfort und als NZ6 inception. Das „normale“, jagdliche N6 gibt es in den Abmessungen 2,5-15x56, 2-12x50 und 1-6x24. Das N6 comfort ist für Sportschützen gedacht. Drei Modelle liegen in der gleichen Abmessung (1-6x24) vor: in der Basis-Version, als TAC IPSC und im Paket mit dem Noblex sight IPSC.

Die neuen Noblex-inception-Zielfernrohre der NZ 6-Linie bieten ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis für Jäger und Sportschützen. Durch das Baukastensystem konnten die thüringischen Ingenieure die Anzahl von Gleichteilen, beispielsweise beim Umkehrsystem, so steigern, dass Noblex seine Zielfernrohre in einer so attraktiven Preisklasse präsentieren kann. Präzision und Zuverlässigkeit standen bei der Auswahl der Materialien im Mittelpunkt. Vier verschiedene Modelle mit teilweise wählbaren Absehen sind erhältlich: 1-6x24, 2-12x50, 3-18x56 und 5-30x56.

Für den schnellen Schuss hat Noblex drei Reflexvisiere im Programm: das Sight II plus, das Sight III und das Sight C. Das Sight III ist im Vergleich zum Sight II nachtsichttauglich. Das Sight C besitzt eine ceracote Beschichtung für verbesserten Korrisionsschutz und hohe Abriebfestigkeit.

Ein leichtes Outdoor-Fernglas ist das Modell NF inception mit wahlweise 8- oder 10-facher Vergrößerung. Das stoßsichere Polycarbonatgehäuse wurde mit Glasfasern so verstärkt, dass ein Sturz aus 1,5 m Höhe die präzise Justage der optischen Elemente gewährleistet.

Mini-Spektiv in Taschenformat: Das 530 g leichte und nur 22 cm lange NS 8-24x50ED ist prädestiniert für Vogelbeobachter, Wanderer, Angler und nicht zuletzt Jäger. Ausgestattet mit einem optischen Zoom, der sich im Handumdrehen von 8-facher auf 24-fache Vergrößerung hochdrehen lässt, und einem lichtstarken 50-mm-Objektivdurchmesser, beginnt das Minispektiv dort, wo herkömmliche Ferngläser an ihre Grenzen stoßen. 

www.noblex-germany.com

www.akah.de

© SIG Sauer
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Sig Electro-Optics ergänzt sein Rangefinder-Sortiment um den Kilo1000 beziehungsweise Kilo1000 BDX. Mit beiden Entfernungsmessern sind präzise Messungen bis zu 1.100 m möglich (reflektierend), bis zu 730 m bei Bäumen und bis zu 550 m bei Wild. Durch die Lightwave-DSP-Entfernungsmessertechnologie erfolgt die digitale Signalverarbeitung sehr schnell. Das Monokular mit 5-facher Vergrößerung ist mit einer SpectraCoat-Antireflexbeschichtungen versehen, die für sehr gute Lichtdurchlässigkeit und optische Klarheit sorgt. Der Kilo1000 BDX ist außerdem mit allen Sierra BDX-Zielfernrohren von Sig Sauer kompatibel. Das BDX-Feature steht dabei für das Zusammenspiel von Zielfernrohr und Rangefinder. Der größte Vorteil ist ein automatisch korrigierter Haltepunkt für den Schuss auf jede Distanz in jedem Gelände.

www.sigsauer.com/products/electro-optics

www.germansportguns.de

© Spypoint
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Zubehör für nicht-mobilfunkfähige Wildkameras: Der Spypoint Cell-Link ist ein universeller Mobilfunk-Adapter, der herkömmliche Wildkameras in Funkkameras ver­wandelt. Der kompakte und unauffällige Cell-Link hat eine integrierte LTE-fähige SIM-Karte.

www.spypoint.com

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Die Autorin dieses Artikels ist Adina Lietz (ali).

Er ist in der Juni-Ausgabe 2020 in WM-Intern erschienen.