Ist ein Messebesuch derzeit möglich? Aber sicher!

© NürnbergMesse
© NürnbergMesse

Viele Messen und Konferenzen wurden infolge des Ausbruchs der Corona-Pandemie abgesagt, verschoben oder fanden in mehr oder weniger digitalisierten Formen statt. Darunter litten Messegesellschaften, Aussteller, Händler und teilweise sogar ganze Wirtschaftszweige. Messen gelten bundesweit nicht als Großveranstaltungen und dürfen in Bayern seit dem 1. September 2020 wieder stattfinden. Viele Interessenten beschäftigt jedoch die Frage, ob und wie ein Messebesuch sicher gestaltet werden kann. Eines ist klar: Das Fundament dafür liefert ein gut durchdachtes Hygienekonzept. Die NürnbergMesse hat in enger Zusammenarbeit mit der Bayerischen Staatsregierung ein Hygienekonzept erarbeitet, das die Durchführung der IWA OutdoorClassics im März 2021 ermöglicht.

 

Die aus dem Alltag bekannten AHA-Regeln sind uns allen mittlerweile in Fleisch und Blut übergegangen: Abstand, Hygiene, Alltagsmaske. Für Messen wurden diese Regeln um die Nachverfolgbarkeit der Teilnehmer erweitert. Doch wie setzt die NürnbergMesse diese Regeln um und welche Schritte geht das Unternehmen, um die Sicherheit aller Teilnehmer zu gewährleisten?

 

Luftaustausch binnen weniger Minuten

Ein essenzieller Bestandteil ist die leistungsstarke Belüftungsanlage und das eigens entwickelte Lüftungskonzept. Das modernisierte System garantiert einen vollständigen Luftaustausch in den Hallen in nur fünf Minuten. In einer Messehalle werden so 120.000 m³ Luft stündlich komplett ausgetauscht. Frischluft, die in die Hallen und Konferenzräume strömt, wird zusätzlich gefiltert. Abluft entweicht über die Hallendächer und gelangt nicht zurück in die Hallen oder auf das Gelände. 

 

Maskenpflicht auf dem Messegelände

Für alle Personen ab dem siebten Lebensjahr gilt eine allgemeine Maskenpflicht in den Innenräumen des Messegeländes. Dafür können bekannte Alltagsmasken, Tücher oder Schals aus dichtem Gewebe verwendet werden, die Mund und Nase vollständig bedecken.

Am Messestand kann die Maske am Besprechungstisch abgenommen werden, sofern der Sicherheitsabstand von 1,5 m eingehalten werden kann. Das Abnehmen der Maske erfordert jedoch eine separate Erfassung auf einer Gesprächsliste. Auch im Außenbereich ist es möglich, die Maske abzunehmen. Voraussetzung ist hier ebenfalls die Einhaltung des Mindestabstands. 

 

© NürnbergMesse
© NürnbergMesse

 

Einhaltung von Sicherheitsabständen

Die Einhaltung von Sicherheitsabständen ist also eine wichtige Maßnahme, um die Gesundheit der Besucher gewährleisten zu können. Ein digitales Leitsystem hilft entstehende Besucherströme auf dem Messegelände zu führen. Bodenmarkierungen und breitere Hallengänge ermöglichen den Besuchern die Einhaltung der Abstandsregelung. Aushänge weisen zusätzlich auf die Einhaltung des „Social Distancing“ hin.

Die Organisation der Ein- und Ausgänge der Messehallen ist dahingehend optimiert, dass es zu keinen unnötigen Menschenansammlungen kommt. Dafür werden eigens Entzerrungs- und Freiflächen eingerichtet. In Foren und Konferenzbereichen wird die Bestuhlung entsprechend angepasst, sodass auch hier der Sicherheitsabstand eingehalten werden kann. Darüber hinaus wird bei der Messeplanung darauf geachtet, dass Gänge mit einer Breite von unter 3 m weitestgehend vermieden werden.

 

 

Nachverfolgbarkeit von Messebesuchern

Ein weiterer wichtiger Punkt im Hygienekonzept ist die zuverlässige Kontaktnachverfolgung. Diese wird durch die Vorabregistrierung und ein so genanntes „Lead-Tracking-System“ gewährleistet. Es ermöglicht eine schnelle und unkomplizierte Erfassung der Messeteilnehmer über das Scannen des Barcodes auf dem Besucherticket. Besucher können diese auf ihr Smartphone laden, oder wie gewohnt ihr physikalisches Ticket mit sich führen. 

Online Ticketing und bargeldloses Bezahlen

Vor- beziehungsweise Vollregistrierung und Kauf der Tickets erfolgen einfach und bequem online. Das Ticket kann komfortabel auf das Handy geladen werden und es besteht die Möglichkeit, jede der vor Ort angebotenen Dienstleistungen bargeldlos zu bezahlen. Verpflegung kann jedoch wie gewohnt auch in bar bezahlt werden.

Die Verlagerung dieser Aktivitäten in den digitalen beziehungsweie Online-Bereich hilft dabei, den persönlichen Kontakt zwischen Besuchern und Servicepersonal auf ein Minimum zu reduzieren.

 

Desinfektion und Reinigung

Um den Hygienestandards gerecht zu werden, wird ein flächendeckendes Netz an Desinfektionsspendern auf dem gesamten Messegelände bereitgestellt. So können Hände nicht nur in den sanitären Einrichtungen gewaschen, sondern auch bequem in den Messehallen desinfiziert werden. Die Reinigung und Desinfektion von Oberflächen sowie Sanitäranlagen erfolgt in erhöhten Intervallen. 

Mitarbeiter und Servicedienstleister sind besonders zum persönlichen und aufgabenbezogenen Infektionsschutz geschult und unterwiesen. Zusätzlich bereitgestelltes Servicepersonal sorgt für die Einhaltung aller Schutzmaßnahmen. Darüber hinaus steht speziell geschultes medizinisches Personal auf Sanitätswachen für Rückfragen oder Informationsgespräche zur Verfügung.

 

Persönliches Networking? Aber sicher!

Alle Cateringbereiche sind für den persönlichen Austausch unter den bekannten Vorgaben der Gastronomie geöffnet. Auch Foren, Konferenzen und Vorträge beziehungsweie Workshops sind unter Einhaltung der AHA-Regeln wieder möglich. Dem Networking im gewohnt professionellen und exklusiven Umfeld steht nichts im Wege.

 „Meine Kolleginnen und Kollegen machen sich viele Gedanken und feilen permanent an smarten Lösungen, um allen Beteiligten einen komfortablen und vor allem sicheren Besuch zu ermöglichen. Wir sind zuversichtlich und freuen uns auf den gemeinsamen Re-Start im Frühjahr 2021“, so Tim Zychacek, PR Manager IWA OutdoorClassics. www.iwa.info

Weiterführende Links