HANDEL Über Sendewildkameras

© GT Outdoors
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Wildkameras spielen für Jäger schon lange eine wichtige Rolle. Heutzutage sind Fotofallen, die die Bilder auf eine App schicken, Stand der Technik. Es gibt sie zwar schon länger, doch früher musste der Anwender umständlich den Versand über E-Mail einrichten und sich extra eine SIM-Karte mit Datenvolumen kaufen. Die Bilder kamen dann alle im Posteingang des E-Mail-Kontos an. Jetzt werden die meisten Wildkameras mit einer SIM-Karte ausgeliefert. In der Kamera ist schon alles fertig eingestellt und der Nutzer muss sich nur noch einen Account beim jeweiligen Anbieter anlegen. Dort wird die Wildkamera registriert und dort geschieht auch die Abrechnung des Bildversandes. Alle Bilder sind auf der App einsehbar, können dort gelagert und verschickt werden. Einige Anbieter wie ICUserver ermöglichen sogar einige Steuerungen der Wildkamera über den Browser. So lässt sich einstellen, welchen Modus die Kamera nutzt, also ob Fotos oder Videos erstellt werden, oder welche Auflösung diese haben. Ebenfalls lassen sich Arbeitszeiten einstellen, wenn der Nutzer beispielsweise nur nachts Fotos machen lassen möchte. Der größte Vorteil von Sendewildkameras ist, dass der Jäger nicht mehr zu der Kamera hin muss und jeder Zeit über Bewegungen vor der Kamera informiert wird. Nur zum Leeren der SD-Karte und zum Erneuern der Batterien muss der Anwender noch ins Revier. Dadurch sind die Fotofallen perfekte Mittel, um auch Wildruhezonen zu überwachen. Die ICUserver-4G-Wildkamera bietet zudem die Möglichkeit, große 18650-Akkus zu verwenden. Dadurch spart man Müll und verlängert die Laufzeit im Vergleich zu AA-Batterien von drei Wochen auf zwei Monate. Zusätzlich gibt es einen externen Akku, der die Laufzeit noch um zusätzliche drei Monate erweitert. Dadurch kann die ICUserver-4G-Wildkamera bis zu fünf Monate im Revier verbleiben, bevor der Akku getauscht werden muss. Alle 4G- oder LTE-Wildkameras nutzen das schnellere 4G/LTE-Netz. Dadurch geht der Bildversand schneller und es wird Strom gespart. Außerdem wird das 3G-Netz in Zukunft eingestellt. Dann arbeiten zwar alle 3G-Wildkameras noch im 2G-Netz, doch dauert der Versand lange und verbraucht viel Batteriekapazität.

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