Aktuell

Fr

24

Mai

2019

Medienecke Mai

Fürs Verkaufsregal

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Mi

22

Mai

2019

Aus dem peruanischen Dschungel in die Welt

© Esee
© Esee

„Diese ganzen Survival-Shows sind Bullshit“, sagt Jeff Randall im Interview. Seiner Erfahrung nach haben TV-Sendungen wenig mit der Realität gemein. Jeff Randall ist Geschäftsführer und Mitbegründer von TransEquatorial Solutions, Inc., dem Dachunternehmen, unter dem die Firmen ESEE Knives und Randall’s Adventure & Training geführt werden. Randall’s Adventure & Training, kurz R.A.T., bietet eine Vielzahl an spezifischen Lehrgängen und Seminaren im Bereich Survival, Bush­craft sowie „Search and Rescue“ (SAR) an. 

 

Der Ausbildungsstandort von R.A.T. liegt im Norden von Alabama, USA. Geprägt wird die Landschaft von einem Mittelgebirge mit weiten Flächen, durchzogen von steilen Kalkstein-Formationen, die sich hervorragend zum Klettern eignen. Cheftrainer Patrick Rollins beschreibt die Trainingsanlage: „Das Gelände umfasst circa 180 Morgen Land, einen Turm zum Üben von Abseiltechniken, Klassenräume, Schießanlagen und jede Menge Wald.“ Zusätzlich bietet R.A.T. auch mehrtägige Überlebenskurse im Dschungel von Peru an. „Die Hauptnachfrage nach unseren Kursen kommt weniger aus dem ‚Survival-Markt‘ an sich, sondern vielmehr von Firmen und Behörden, die bestimmte Fähigkeiten und Fertigkeiten lernen müssen“, ergänzt Randall. 

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Mo

20

Mai

2019

Steyr Zephyr II wird „rifle of the year“

© Steyr Arms
© Steyr Arms

Die Kleinkaliberbüchse im Randfeuerkaliber .17 HMR, .22 Long Rifle und .22 WMR wurde von der National Rifle Association of America (NRA) zum „Gewehr des Jahres 2019“ gekürt. Überzeugen konnte die Steyr Zephyr II hierbei sowohl mit der hochwertigen Verarbeitungsqualität und dem eleganten Design wie auch mit seiner Präzision.
Zusätzlich wurde die Steyr Zephyr II noch mit dem „Gray’s Best Award“ des Gray’s Sporting Journal ausgezeichnet.

Zusammen mit der Qualität der anderen Waffen aus dem Ramingtal sorgte die Steyr Zephyr II auch dafür, dass Steyr Arms von Sporting Classics Daily mit dem „2019 Awards of Excellence“ ausgezeichnet wurde. cj

www.steyrarms.com

www.akah.de

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Fr

17

Mai

2019

Wirklich multifunktional …

© Coolstuff
© Coolstuff

… ist das coole Wallet Ninja Multiwerkzeug. Handlich klein, nicht größer als eine Kreditkarte, ist dieses Stück gehärteter Stahl – und es verfügt über sagenhafte 18 verschiedene Funktionen: vier Schraubendreher, Schlüssel für Muttern in sechs unterschiedlichen Größen, Brieföffner, Cutter, Dosenöffner, Obstmesser, Flaschenöffner, Handystütze und Lineal (Zoll und Zentimeter). Das Wallet Ninja Multiwerkzeug passt also in die Brieftasche und ist dabei ein ebenso witziges wie praktisches Helferlein in vielen Alltagssituationen. Maße: 85 x 53 x 1 mm. Gewicht: 28 g. Material: 

4x gehärteter/wärmebehandelter (rostfreier) Stahl. mvc

www.coolstuff.de     

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Mi

15

Mai

2019

Österreichisches Bundesheer und Ruag Ammotec besiegeln Partnerschaft

Ruag Ammotec und das Österreichische Bundesheer arbeiten ab sofort noch enger zusammen. Offiziell besiegelt wurde die formelle Partnerschaft am 7. November 2018 in der Heerestruppenschule in Bruckneudorf (Burgenland) mit einem militärischen Festakt. 

Diese enge Kooperation von Industrie und Militär dient der systematischen Stärkung des Verständnisses für die militärische Landesverteidigung, indem der Erfahrungsaustausch auf unterschiedlichsten Ebenen stattfindet.

Georg Coester, Geschäftsführer von Ruag Ammotec Austria, freut sich entsprechend über die nun weiter gestärkte Achse zwischen den heimischen Streitkräften und Österreichs Marktführer im Vertrieb von Munition: „Für Ruag Ammotec Austria ist diese Partnerschaft einzigartig. Beide agieren als langfristige, verlässliche Partner, die wechselseitig vom Know-how profitieren, gemeinsam Projekte vorantreiben und mit den Soldaten der Heerestruppenschule hochkarätige Veranstaltungen organisieren werden. Die Bündelung unserer Stärken und Aktivitäten wird mit Sicherheit erheblich zur Verbreiterung des Verständnisses der militärischen Landesverteidigung in der Bevölkerung beitragen.“ cj

www.ruag.com  

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Mo

13

Mai

2019

Frankonia neu erleben in der Filiale Mülheim-Kärlich

© Frankonia
© Frankonia

Frankonia ist mit seiner Filiale in Mülheim-Kärlich umgezogen. Der neue Standort in der Industriestraße 51b befindet sich 300 Meter vom vorherigen Filialsitz entfernt. Filialleiter Bernhard Hautz betont: „In unserer neuen Filiale erwartet die Kunden ein vollkommen frisches, modernes und für die Branche maßgebendes Ladenkonzept mit vielen Raffinessen für die Jägerin und den Jäger sowie Sportschützen. Die zentrale Devise des neuen Konzeptes lautet: anfassen, ausprobieren und vergleichen.“ Herzstück und Anlaufstelle für alle Fragen und Services rund um die Themen Waffe und Optik ist die hauseigene Büchsenmacherwerkstatt. Das besondere Highlight der Filiale ist das Video-Schießkino, in dem die Handhabung aller vorrätigen Waffen simuliert werden kann. Auf den über 600 Quadratmetern Verkaufsfläche dürfen die Kunden zudem auf eine völlig neuartige Produktpräsentation gespannt sein. Dazu gehören neben dem großen zusammenhängenden Optikbereich auch eine verbesserte Möblierung und Raumaufteilung, wodurch den Kunden 50 Prozent mehr Artikel auf der Verkaufsfläche zur Verfügung stehen. Ergänzt wird das umfassende Angebot in der Filiale auch um einen Seminarraum, in dem regelmäßig Vorträge für die Jungjägerausbildung abgehalten werden. ak

www.frankonia.de

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Fr

10

Mai

2019

Die Grillsaison ist eröffnet!

© Heel Verlag
© Heel Verlag

Auch 2019 gibt es wieder jede Menge Neuheiten zum beliebten „Freiluft­kochen“ – wie dieses gerade erschienene Buch „Männer am Grill“, das im Set mit einem hochwertigen Tramontina-Steakmesser mit Kiefernholzgriff und 12 cm Klinge aus rostfreiem Edelstahl erhältlich ist. Grillweltmeister Oliver Sievers kennt die Vorlieben seiner männlichen BBQ-Brüder und trifft darin auf rund 140 Seiten mit seinen authentischen Rezepten ins Schwarze: Ob Tomahawk Caveman Style, Dry aged Schweinekotelett oder Pin Wheels – seine Gerichte bereitet er nicht nur auf geschmacklich höchstem Niveau zu, er versteht es als BBQ-Weltmeister auch, diese optisch spektakulär in Szene zu setzen. Dabei verrät er seine beliebtesten Rezepte, seine besten Tipps und liefert jede Menge Ideen für das perfekt gegrillte Fleisch. Wir finden: Das neue Buch inkl. Steakmesser in Geschenkbox ist ein schönes „Fundstück“ für richtige Kerle am Grill! mvc

www.heel-verlag.de

www.akah.de

 

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Mi

08

Mai

2019

Das URD 2.0 – neue Vermarktungskonzepte mit 3D-Druck im Serienbau

© Dirk Hofmeister
© Dirk Hofmeister

Zusammen mit dem deutschen Messermacher Dirk Hofmeister stellte Böker auf der diesjährigen IWA das URD 2.0 mit einem innovativen Vermarktungskonzept vor. Das kompakte Messer mit Cleaver-Klinge und kurzem Griff wird unter Böker Plus als Neck Knife kategorisiert. Dabei ist es viel mehr.

 

Das URD 2.0 ist das Kernstück eines umfassenden Baukastensystems, zu dem man sich auf einem handelsüblichen 3D-Drucker eine Vielzahl an Produkterweiterungen und Zubehör herstellen kann. Das Angebot reicht von unterschiedlichen Griffschalen in verschiedenen Formen und Größen über Scheiden hin zu Geschenkschatullen, die man als Datei herunterladen und in verschiedenen Farben und Materialien ausdrucken kann. „Aber wo liegt der Mehrwert für den Fachhandel?“, war die erste Frage an Marc Götzmann, Produktmanager bei Böker. Auch wenn 3D-Drucker immer gebräuchlicher werden, hat nicht jeder Verbraucher einen zu Hause stehen. Wer als Fachhändler eine niedrige dreistellige Investition nicht scheut, kann hier einen zusätzlichen Service bieten. Für den Download der Druckdatei entstehen geringe, einmalige Kosten, die weitere Gestaltung von Farbe, Struktur und natürlich auch des Preises liegen beim Fachhändler.

Ähnlich handhabt Midgards-Messer seinen „Druckservice“, womit auch Fachhändler unterstützt werden, die keinen 3D-Drucker besitzen. Wer nicht selber drucken möchte, kann gegen einen kleinen Aufpreis die Griffschalen oder Scheiden in gewünschter Farbe, Oberflächenstruktur und gewünschtem Material bestellen.

 

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Mo

06

Mai

2019

Meyton bleibt Meyton!

© Meyton
© Meyton

Nach der Gründung der Firma Meyton im Jahr 1991 und jahrelanger Erfolgsgeschichte ist mit dem Generationswechsel in der Geschäftsführung ein weiterer Meilenstein gesetzt.

Steffen Hoffmann und Stefan Tegelhütter, beide langjährige Mitarbeiter der Firma Meyton Elektronik GmbH, sind per 16. November 2018 in den Stand der Geschäftsführung getreten. Als vorsitzender Geschäftsführer freut sich Steffen Hoffmann, die Nachfolge des langjährigen Geschäftsführers Udo Witte anzutreten: „Der Erhalt der Unternehmenskultur und unserer Identität ist uns ein zentrales Anliegen“, betont Steffen Hoffmann.

Damit ist klar, dass Meyton den Firmensitz in Melle behalten wird. Das Unternehmen wird im Sinne der bisherigen Geschäftsleitung und mit dem Ziel der Kontinuität weitergeführt. Das Unternehmen ist aufgrund der zunehmenden nationalen und internationalen Expansion indes bereits dabei, in die Zukunft zu investieren, um die Innovationskraft des Unternehmens weiter zu stärken. Somit ist Meyton für die neuen Herausforderungen des Marktes bestens gewappnet. cj

www.meyton.de   

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Fr

03

Mai

2019

Wechsel in der Führungsspitze bei Blaser

Christian Socher (39) ist neuer Vertriebsleiter und Geschäftsführer bei Blaser. © Blaser
Christian Socher (39) ist neuer Vertriebsleiter und Geschäftsführer bei Blaser. © Blaser

Christian Socher, langjähriger Vertriebsmitarbeiter bei Blaser und seit 2013 CEO von Blaser USA in San Antonio, Texas, übernimmt ab sofort die Vertriebsleitung und Geschäftsführung bei Blaser in Isny. Der gebürtige Allgäuer bringt aufgrund seiner langjährigen Vertriebserfahrung auf internationalen Märkten und seiner erfolgreichen Arbeit für Blaser USA die besten Voraussetzungen für diese verantwortungsvolle Tätigkeit mit.

Dennoch verlässt er Texas und Blaser USA nicht leichten Herzens. Familiäre Gründe und nicht zuletzt seine beiden schulpflichtigen Kinder haben Socher nun aber dazu bewogen, sein leidenschaftliches Engagement für Blaser am Firmensitz in Isny in seiner alten Heimat weiterzuführen. „Es ist eine spannende Herausforderung und schöne Aufgabe, auf die ich mich riesig freue!“, sagt Christian Socher. cj

www.blaser.de 

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Mi

01

Mai

2019

Sauer: Ergo Heat Schaftheizung per App

© Screenshots App Sauer
© Screenshots App Sauer

Letztes Jahr hat Sauer die weltweit erste Pistolengriffheizung für Jagdbüchsen etabliert, die Ergo Heat. Ab sofort kann die Schaftheizung statt über die mitgelieferte Fernbedienung auch über das Smartphone gesteuert werden. Die Sauer Ergo Heat App ist kostenlos für die Betriebssysteme Android (Version ab 4.3) und iOS (Version ab 7.0) im jeweiligen App-Store erhältlich. Über die App ist nicht nur das Anwählen der drei Heizstufen möglich, sondern auch das Ablesen des exakten Akkustands. Außerdem kann die App die Akku-Software im Hinterschaft updaten sowie die LED in der Riemenbügelbuchse deaktivieren. Last but not least wird keine Fernbedienung mehr benötigt – das spart Batterien, außerdem hat man das Handy in der Regel griffbereit. ali

www.sauer.de

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Mo

29

Apr

2019

Medienecke

Fürs Verkaufsregal

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Fr

26

Apr

2019

Kupfer, Stahl und Waffenteile

Diese Wurmrot™-Klinge wurde mit zwei Lagen pro Seite hergestellt, sodass durch den Klingenschliff zwei „Wurmwellen“ kontrastreich sichtbar werden. Sie wird im New Product Center der IWA ausgestellt. © Moorschmied
Diese Wurmrot™-Klinge wurde mit zwei Lagen pro Seite hergestellt, sodass durch den Klingenschliff zwei „Wurmwellen“ kontrastreich sichtbar werden. Sie wird im New Product Center der IWA ausgestellt. © Moorschmied

Rechtzeitig zur IWA sollen die neuesten Entwicklungen bei „Moorschmied“ vorgestellt werden: Es ist den Moorschmieden erstmalig gelungen, einen Dekordamast aus Stahl und Buntmetall herzustellen, der den Messerklingen eine überraschend bezaubernde Optik verleiht.

Ähnlich dem Mokume-Gane (aus dem Japanischen: „Holzmaserung“), bei dem Edel- und Buntmetalle unterschiedlicher Färbung verbunden und bereits im 17. Jahrhundert für die Dekoration von Schwertbeschlägen eingesetzt wurden, ist der Moorschmied-Damast farblich bereichert worden.

 

„Wurmrot™ nennen wir unsere neue Schmiedeverbundtechnik, bei welcher wir Lagen einer speziellen Kupferlegierung unserem Stahlpaket beifügen und die Metalle miteinander feuerverschweißen. Messerklingen aus diesem Material erhalten ein ästhetisch außergewöhnliches Aussehen, welches durch den Kontrast von dem roten Kupfer zu dem tiefschwarzen Klingenstahl noch verstärkt wird“, führt Moorschmied Wolf Schröppe aus. 

Der Name für diese Klingen entstand in Anlehnung an den beinahe mythischen Begriff „Wurmbunt“, der vor etwa 1.500 Jahren von dem Gotenkönig Theoderich dem Großen geprägt wurde: Es beschreibt den Effekt einer sich bewegenden Schlange, eines Wurms, der an polierten Schwertklingen mit Torsionsschweißmustern im Licht sichtbar wird. Der legendäre Meisterschmied Manfred Sachse hat vor wenigen Jahrzehnten ein solches Schwert nach historischen Vorbildern geschmiedet. Das Phänomen des sich bewegenden Wurmes auf zwei nordischen Schwertklingen wird in einem Dankesbrief von Theoderich, Gotenkönig in Ravenna (um 500 n. Chr.), an Thrasamund, König der Vandalen, beschrieben: „(...) ihre Mitte, mit schönen Vertiefungen ausgehöhlt, erscheint wie mit Würmlein gekräuselt, und hier spielen so mannigfache Schatten, dass man glauben möchte, das glänzende Metall sei mit vielen Farben verwoben. (...) Solche Schwerter möchte man in ihrer Schönheit für das Werk Vulkans halten, von dem gesagt wird, dass er mit solcher Geschicklichkeit sein Handwerk veredelt habe, dass alles, was von seinen Händen gestaltet wurde, nicht mit menschlicher, sondern mit göttlicher Kraft gefertigt zu sein schien.“ 

Der Wurmrot™-Damast kann in allen üblichen Mustern und als Torsion geschmiedet werden. Er steht nun auch für Kleinserien im Klappmesser- und Steakbestecksegment den Moorschmied-Kunden zur Verfügung. „Selbstverständlich ist die Mittellage der Wurmrot™-Klingen als Schneidlage aus hochwertigem Messerstahl geschmiedet, um die erstklassigen Schneideeigenschaften unserer Messer weiterhin gewährleisten zu können“, ergänzt Wolf Schröppe.

 

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Mi

24

Apr

2019

Messerporträt: Eine runde Sache

 

Christoph Daim schreibt über handgemachte Messer. Er ist Mitglied der Deutschen Messermacher Gilde und hat dort die Funktion des Lektors übernommen. Für WM-Intern schreibt er aus der Sicht des Messermachers über ausgefallene und kunstvolle Messer. 

www.viennablade.com

www.deutsche-messermacher-gilde.de

Ein Pizzaschneider aus Damasteel von Christoph Daim. Der Durchmesser des Rades beträgt  52 mm, die Gesamtlänge des Werkzeugs, das komplett aus Edelstahl besteht, ist 22 cm. © Christoph Daim
Ein Pizzaschneider aus Damasteel von Christoph Daim. Der Durchmesser des Rades beträgt 52 mm, die Gesamtlänge des Werkzeugs, das komplett aus Edelstahl besteht, ist 22 cm. © Christoph Daim

Fast immer ist unser erster Gedanke, wenn wir „Messer“ hören, die Idee einer Klinge aus Metall mit einer Griffmöglichkeit. Dabei vergessen wir meistens, dass es sich dabei um eine deutliche Vereinfachung handelt und nicht alles, was schneidet, auch ein Messer ist. Fast jeder wird sich schon einmal an einem Papier, an einer Plastik- oder Metallfolie geschnitten haben. Es gibt sogar Schneidevorrichtungen, die nur mit einem gespannten Metalldraht, ganz ohne eine Klinge arbeiten und zum Beispiel für Weichkäse geeignet sind. Andererseits gibt es in technischen Bereichen „echte“ Messer mit Klingen, die auf den ersten Blick so gar nicht unserer Vorstellung von einem Messer entsprechen. Ich denke da zum Beispiel an Papierschneide-Vorrichtungen. Ein Teil dieser Geräte arbeitet mit einem fixierten Messer an einem Hebel, während andere ein rotierendes Messer verwenden. Und damit sind wir beim Thema: Wir wissen nicht, wer wann den ersten Pizzaschneider mit einem runden Messer erfunden hat und ob er vielleicht von einem solchen Papierschneider dazu inspiriert wurde. Aber ich möchte Ihnen hier den vermutlich ersten Pizzaschneider mit einer Damastklinge vorstellen. Das komplette Gerät inklusive Klinge ist aus Edelstahl und spülmaschinentauglich. Zu besichtigen war es auf dem Stand von WM-Intern zur der IWA 2019.


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Mo

22

Apr

2019

Exklusive Einzelfertigung: Repetierer „Alsace“

© Frankonia
© Frankonia

Die Werkstatt von Frankonia bietet ihren Kunden den Repetierer „Alsace“ als exklusive Einzelanfertigung an. Er basiert auf dem klassischen 98er System und wird nach alter Büchsenmacherart bunt eingesetzt. Bei dieser prächtigen aber anspruchsvollen Oberflächenbearbeitung werden die Eisenteile in verkohltes Leder gelegt. Beides zusammen kommt zum Glühen für mehrere Stunden bei rund 820 Grad in einen Ofen. Ziel dabei ist es, dass die Kohlenstoffatome in das Atomgitter des zu härtenden Stahls eindringen. Je länger die Glühzeit dauert, desto tiefer dringen die Kohlenstoffatome in das Metall ein. Sinn des Bunthärtens ist nicht nur das Erschaffen einer auffälligen Optik, sondern auch das Erhalten einer harten und verschleißfesten Oberfläche, wobei jedoch der Kern des Materials weich und flexibel bleiben soll, damit dieser seine schlagdämpfenden Eigenschaften beibehält. Es gibt nur noch sehr wenige Hersteller, die diese Art der Oberflächenbehandlung beherrschen. Frankonia schätzt sich glücklich, mit einem Zulieferer zusammenzuarbeiten, der diese Technik kunstvoll einzusetzen vermag.

Bei jeder einzelnen „Alsace“ kann sich der Kunde die Visierung aussuchen und entscheiden, ob er den Bunteinsatz rot, gelb oder schwarz haben möchte. Des Weiteren steht zur Wahl, ob die Waffe mit Basen von EAW oder mit der neuen Stahlschiene von APEL ausgestattet werden soll. Auch beim Schaft gibt es mehrere Möglichkeiten, entweder klassisch, mit Bayerischer Backe, mit Falz-Fischhaut oder völlig nach Kundenwunsch. Jede Waffe wird einzeln gefertigt. ali

www.frankonia.de

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Fr

19

Apr

2019

Jagderinnerungen konservieren

Schuss- und Jagdtagebuch – Erinnerungen auf Papier. © Anna Kaufmann
Schuss- und Jagdtagebuch – Erinnerungen auf Papier. © Anna Kaufmann

Jeder Jagdtag an sich ist ein Erlebnis, ganz gleich, ob er von Erfolg gekrönt ist oder nicht. Dabei gibt es prinzipiell unzählige Möglichkeiten, jenen Erfolg und die unvergessliche Erinnerung, die unabweislich dazugehört, festzuhalten.

 

Die einfachste und persönlichste Form, Jagderinnerungen zu konservieren, ist das Führen eines Jagdtagebuches, egal ob klassisch auf Papier oder digital. Hier kann alles festgehalten werden: jeder Reviergang, jeder Anblick, jede Erlegung. In den geschriebenen Worten spiegelt sich die Erfahrung und Wahrnehmung des Schreibers wider. 

Im Zeitalter der Smartphones ist es leicht – sofern die Licht- und Witterungsverhältnisse es erlauben – schnell mal ein Foto zu schießen. Jagd- und Natur­erlebnisse können so mit wenig Aufwand in einem digitalen Fotoalbum festgehalten werden. Wer lieber etwas in den Händen hält oder Hochwertiges schätzt, der erstellt sich ein Fotoalbum oder lässt sich eine besondere Momentaufnahme auf Leinwand drucken.

 

Ich kam schon oft mit leeren Händen von der Jagd zurück – doch noch nie mit leerem Herzen.

 

Trophäen, in welcher Form auch immer, sind Andenken an einen einmaligen Jagderfolg. Wie diese in Szene gesetzt werden, obliegt dem individuellen Geschmack und den räumlichen Möglichkeiten: ob als Wanddekoration, traditionell aufgesetzt (inzwischen gibt es neben Brettchen aus Holz auch welche aus Schiefer, Glas, Gusseisen und sogar Silber), als Kunstobjekt in Form eines Ganz- oder Teilpräparats, als Bodenbelag oder Möbelstück – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. 

Eine weitere Möglichkeit ist die Trophäenverarbeitung zu Schmuck und Accessoires. Nicht nur aus Hirschhorn lassen sich Unikate für die Ewigkeit fertigen, sondern auch aus Fuchshaken, Fellen bzw. Decken können schmucke Mode- und Wohnaccessoires hergestellt werden.    

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Mi

17

Apr

2019

Medienecke

Fürs Verkaufsregal

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Mo

15

Apr

2019

Reenactment-Waffen und Zubehör sind mehr als Requisite

Die Axt von Ragner Lothbrok aus der erfolgreichen TV-Serie „Vikings“ – in leicht verwittertem Design wird sie auf einer limitierten Wandtafel mit Echtheitszertifikat präsentiert. © Swords and More
Die Axt von Ragner Lothbrok aus der erfolgreichen TV-Serie „Vikings“ – in leicht verwittertem Design wird sie auf einer limitierten Wandtafel mit Echtheitszertifikat präsentiert. © Swords and More

 

 

 

 

 

 

Reenactment, die Darstellung verschiedener zeitlicher Epochen im Rahmen von Lagerleben, Märkten oder Darstellung, erfreut sich das ganze Jahr über großer Beliebtheit. Vom mittelalterlichen Ostermarkt über Wikinger-Dörfer, Ritterspiele bis hin zum historischen Weihnachtsmarkt tauchen Besucher solcher Veranstaltungen gerne in eine andere Zeit ein und entfliehen so dem Alltag. 

 

Während Vereine in anderen Bereichen mit sinkenden Mitgliederzahlen kämpfen, freuen sich Vereine für Darstellung und historische Kampfkünste über einen konstanten Mitgliederzuwachs. Oftmals sind es Kinofilme, TV-Serien und Computerspiele, die die Begeisterung für historische Waffen wecken. „Die Axt von Vikings läuft gerade wie geschnitten Brot“, verrät uns Manuel Schmidt, Geschäftsführer der Swords and more GmbH mit Sitz in Hamburg. Neben einem Ladengeschäft in der Hansestadt führt Swords and more als Großhändler ein außergewöhnliches Portfolio an Blankwaffen. Besonders erfolgreich sind Produkte mit hohem Wiedererkennungswert. Sie geben dem Kunden das Gefühl, ein Stück Geschichte in der Hand zu halten, ungeachtet von Realität oder Fiktion. Je populärer eine Geschichte oder eine bestimmte Marke ist, desto erfolgreicher ist natürlich das damit verbundene 

Merchandise. Dabei ist es wichtig, den direkten Bezug hervorzuheben und mit Details zu unterfüttern. www.swordsandmore.com

 

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Fr

12

Apr

2019

Wortgewaltige Sonderausstellung im Waffenmuseum Suhl

© Waffenmuseum Suhl
© Waffenmuseum Suhl

Waren Sie auch schon einmal dort, wo sich Fuchs und Hase „Gute Nacht“ sagen? Oder haben jemanden dahin geschickt, wo der Pfeffer wächst? Nein? Dann auf nach Suhl! Dort, hinter den sieben Bergen, bei den sieben Zwergen … ach falsch, das war ja etwas anderes. Also auf ins grüne Herz Deutschlands zum Südhang des Thüringer Waldes, denn das Waffenmuseum Suhl hat sprichwörtliche Redensarten ins Visier genommen und lädt ein zu einer interaktiven Entdeckungsreise durch unseren Alltagssprachgebrauch.

 

Redensarten, Sprichwörter und geflügelte Worte begleiten uns durch unser Leben, sie bereichern unsere Sprache auf bildhafte Weise, indem wir Positives wie Negatives einfach durch die Blume sagen. Wir verwenden sie täglich, oftmals, ohne dass es uns bewusst wird. Welche Bedeutung ursprünglich dahintersteckt, wissen wir meist gar nicht mehr, und nur selten bleibt die Zeit, solchen Dingen auf den Grund zu gehen. Dabei nutzen wir alle jeden Tag im Durchschnitt einhundert Redewendungen.

Haben Sie nicht mal wieder Lust auf ein Kaffeekränzchen? Was möchten Sie trinken? Kaffee? Tee? Kakao? – Es ist schon klar, dass Sie nicht durch letzteren gezogen werden wollen. Doch anstatt hier eine Milchmädchenrechnung aufzumachen, möchten wir Ihnen lieber reinen Wein einschenken. Ein bisschen Geduld müssen Sie aber haben, da hilft nur Abwarten und Tee trinken. Oder eben Kaffee. Am besten zeitgemäß, also echter Bohnenkaffee, frisch aufgebrüht von einem qualifizierten Barista. Wobei die neueste Mode ja nun auch schon wieder kalter Kaffee ist. Glauben Sie nicht?

Es war das Trendgetränk des letzten Sommers: Cold Brew Coffee. Bei dieser Zubereitungsmethode, die bereits im 17. Jahrhundert nachweisbar ist, wird der Kaffee kalt aufgesetzt und soll dadurch nicht nur aromatischer, sondern sogar bekömmlicher sein. Mit dem schalen Geschmack von kaltem Kaffee hat das nun aber gar nichts zu tun. In der bekannten Redensart wird diese Eigenschaft analog zu der Uninteressantheit einer Darstellung gesetzt. Logisch, dass kalter Kaffee daher für die meisten wohl eher unspannend ist. Wenn Sie dennoch nach einer Alternative suchen, bestenfalls koffeinfrei, dann nehmen Sie doch Muckefuck. Der ist als Ersatz für echten Bohnenkaffee im Allgemeinen zwar auch nicht gut gelitten; hergestellt aus gerösteten Pflanzenteilen, wie beispielsweise Gerste, Malz, Roggen, Eicheln oder Zichorien, hat er jedoch bestimmt alles Zeug zum Trendsetter, wenn dieser alte Hut mit neuem Namen versehen zum letzten Schrei aufsteigt.

Echter Bohnenkaffee, der bekömmlich, weil sehr dünn geraten, ist gemeinhin unter der Bezeichnung „Blümchenkaffee“ bekannt. Der Begriff ist negativ konnotiert, weil darin einst ein Missverhältnis zwischen dem teuren Porzellan und dem sparsam verwendeten Kaffeepulver gesehen und dies als Zeichen von Geiz gewertet wurde. Dabei hat das Blümchen im Kaffee einen durchaus bemerkenswerten Ursprung. Es ist auf die Meißener Porzellanmanufaktur zurückzuführen, die dieses in der Biedermeierzeit sehr beliebte Motiv am Boden der Tasse zu Beginn des 19. Jahrhunderts eingeführt hat. Sicherlich sind Ihnen auch noch andere Redewendungen bekannt, die sich mit diesem alten Handwerk assoziieren lassen. Sie kennen doch bestimmt den „Elefant im Porzellanladen“ oder den berühmten Sprung in der Schüssel, und Sie wissen, dass Vorsicht die Mutter der Porzellankiste ist.

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Mi

10

Apr

2019

Neue VDB-Mitglieder – Waffen Laux aus Dachsenhausen

© Waffen Laux
© Waffen Laux

Angefangen hat Kay-Sven Laux mit einer Werkstatt, die der Büchsenmachermeister nach seiner Ausbildung in Suhl im Jahr 2013 im rheinland-pfälzischen Dachsenhausen eröffnet hat. Auf rund 15 Quadratmetern kümmert er sich hier seitdem um die Belange seiner Kunden wie Kurz- und Langwaffentuning, Änderungen, Montagen, Anpassungen und Neufertigungen von Sport- und Jagdwaffen. Durch seine langjährige Tätigkeit in der Entwicklung für Militär- und Behördenmunition kann der 41-Jährige darüber hinaus vor allem umfassend beraten, wenn es um Munition, Schalldämpfer oder die Kombination mit Waffensystemen geht. 

 

© Waffen Laux
© Waffen Laux

 

Im Januar 2019 hat Kay-Sven Laux nun sein Geschäftsfeld erweitert und zusätzlich ein Ladenlokal eröffnet. Auf 90 Quadratmetern (inklusive Tresorraum, Lager, Kundentoilette und Büro) bietet der Sportschütze, der seit 2013 im Besitz des Jagdscheins ist und seit einigen Jahren auch den Befähigungsschein nach § 20 und § 27 SprengG für Nitro-, Schwarz- sowie Böllerpulver besitzt, Kurz- und Langwaffen für Sportschützen und Jäger, die dazugehörige Munition sowie freie Waffen aller Art zum Verkauf an. Das Portfolio umfasst außerdem Schützenbedarf vom Gehörschutz bis zur Zielscheibe sowie alles rund um die Waffenpflege. „Ich führe zudem Jagdliches vom Pirschstock bis zum Schweißriemen und vielerlei Helferlein im Revier – von der Taschenlampe in verschiedenen Ausführungen über Jagdmesser und Artikel für die Wildbrethygiene bis hin zur beheizten Kleidung für die kalte Jahreszeit“, erzählt der Geschäftsinhaber. Ersatzteile von der Schaftkappe bis zum Austauschschaft sowie verschiedene Montagen sind ebenfalls vorrätig. In den Vitrinen können Nachtsichttechnik, Entfernungsmesser und Zieloptiken angeschaut und direkt erworben werden. mvc

 

Kontakt

Waffen Laux 

Inhaber: Kay-Sven Laux

Im Rosberg 30

56340 Dachsenhausen

E-Mail: waffen-laux@arcor.de 

Die Homepage www.waffen-laux.de befindet sich derzeit im Aufbau.

 

 

Wir stellen vor …

Interessante Menschen und neue Gesichter – immer wieder ist es spannend zu sehen, wer sich mit einem Fachgeschäft für Waffen sowie Jagd- und Outdoorbedarf, einem Handelsunternehmen, einem Vertriebsbüro, einer Büchsenmacher-Werkstatt oder einem ähnlichen Handwerks- beziehungsweise Dienstleistungsbetrieb selbstständig gemacht hat. Die Branche zu vernetzen, das ist unter anderem das Anliegen unseres Business-Magazins. Daher entstand die Idee, Neumitglieder des Verbandes Deutscher Büchsenmacher und Waffenfachhändler (VDB) in WM-Intern vorzustellen. 

www.vdb-waffen.de


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Mo

08

Apr

2019

Puma feiert 250. Jubiläum mit Sondermodellen

Im Jahr 1769 beginnt die Geschichte der Firma Puma. © Puma
Im Jahr 1769 beginnt die Geschichte der Firma Puma. © Puma

Die Geschichte des Puma-Werks beginnt konkret im Jahr 1769 als Johann Wilhelm Lauterjung sein Markenzeichen in die Messermacherrolle eintragen ließ. Die Tradition des Herstellers reicht jedoch noch weiter zurück bis in eine Zeit, in der noch zahlreiche Schleifstätten, die sogenannten Kotten, entlang der Wupper standen. Auf Natursandsteinen, von Wasserkraft angetrieben, wurden hier Klingen geschliffen. Einer der frühen Kotten gehörte der Familie Lauterjung. An der vermuteten Stelle steht heute immer noch der Balkhauser Kotten, ein lebendiges Museum.

Zum 250-jährigen Jubiläum hat Puma verschiedene Jahres- und Jubiläumsmesser entworfen. 

Das Puma Jahresmesser 2019 vereint die 250-jährige Puma-Philosophie der Messermacherkunst: höchster Praxisnutzen, in Form und Design ausgewogen, für eine lange Lebensdauer entwickelt. Das Modell in Dolch-Form ist als Hirschfänger und Jagdmesser geeignet. Dabei ist es gleichermaßen der Blickfang in der Vitrine eines jeden Messersammlers. Die limitierte Edition von 50 Exemplaren ist mit einer 24 Zentimeter langen und sechs Millimeter starken Klinge ausgestattet, auf der eine Klingenätzung an die Firmengründung erinnert. Ebenfalls edel ausgeführt ist der Griffbereich mit einer Beschalung aus Eichenholz, eingerahmt durch eine Parierstange und einen Knauf aus Neusilber.

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Fr

05

Apr

2019

50 Jahre Karl Nill GmbH, 10 Jahre Ergosign EvoComp

Geschäftsführer Wilfried Nill ist stolz auf seine innovativen und hochqualitativen Griffe und Schäfte. © Karl Nill GmbH
Geschäftsführer Wilfried Nill ist stolz auf seine innovativen und hochqualitativen Griffe und Schäfte. © Karl Nill GmbH

Ein doppeltes Jubiläum wird dieses Jahr im schwäbischen Mössingen gefeiert: das 50-jährige Betriebsjubiläum der Karl Nill GmbH sowie die zehnjährige Markteinführung des Schaftsystems „Ergosign EvoComp“.

Im Jahr 1969 von Karl Nill gegründet, stehen Nill-Griffe seither weltweit für Schützen, Jäger, Händler und Hersteller für hochqualitative und passgenaue Griffschalen. Das Unternehmen wird seit knapp zwei Jahrzehnten in zweiter Generation von Wilfried Nill geleitet, der bereits seit 1978 aktiv im Betrieb tätig ist. 

Zudem kann in diesem Jahr auf die zehnjährige Markteinführung des 

Ergosign EvoComp angestoßen werden. Wilfried Nill hat damit rückblickend einen Meilenstein im Sektor des vollverstellbaren Schaftsystems gesetzt – und für die weitere Entwicklung im Markt den Grundstein für modulare Schaftsysteme im Sportflintenbereich gelegt. Die verbesserte Führung der Flinten durch die ergonomische Optimierung und die individuellen Verstellmöglichkeiten stellen bis heute eine Innovation im Wurfscheiben-Schießsport dar. Schützen mit Ergosign-EvoComp-Schäften konnten bisher fünf Medaillen bei den Olympischen Spielen, unzählige Platzierungen bei nationalen und internationalen Wettkämpfen sowie einige Weltrekorde für sich entscheiden. 

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Mi

03

Apr

2019

Aus einer Hand – Softwarelösungen von ShotLine

© Inosys
© Inosys

Die kaufmännische Software-Lösung ShotLine, welche von Inosys speziell für den Waffenfachhandel entwickelt wurde, ist laut Herstellerangaben die meist genutzte Lösung der Branche. ShotLine ist als Client- und/oder Server-Version mit lokaler SQL-Datenbank erhältlich. Laut Inosys ist die Software-Lösung dank ihrer modernen Oberfläche sehr anwenderfreundlich, intuitiv bedienbar und flexibel erweiterbar. Wirtschaftsvorfälle können komplett elektronisch, effizient und strukturiert abgewickelt werden. Behördenmeldungen werden schnell und einfach erstellt sowie versendet.

Die ShotLine-Editionen werden zur IWA in der neuesten Version 2019 vorgestellt. Gänzlich neu entwickelt wurde von Inosys das Meldecenter. Im Zuge der NWR-Anbindung ist dies ein neuer Hauptbestandteil der Software. Webshop-Systeme und Schnittstellen rund um ShotLine können von Inosys „aus einer Hand“ geliefert werden.

Besonders stolz ist Roland Ehry auf den bereits angekündigten ShotLine-Marktplatz, welcher zur IWA erstmalig dem Kundenstamm als Demonstration zur Verfügung stehen wird. ShotLine-Lizenzen können sowohl im Kaufmodell als auch im Nutzungsmodell erworben werden.

Mit dem Datenübernahme-Service von Inosys ist ein Umstieg auf die Shotline-Software mit geringem Aufwand umzusetzen. Nutzern von ShotLine steht der Inosys-Support von Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr zur Verfügung. Die Beratung von Interessenten erfolgt unverbindlich, zum Beispiel im Rahmen einer Präsentation. Terminvereinbarungen werden gern sowohl telefonisch unter 0931-35286-54 als auch per E-Mail an ehry@inosys.de angenommen. cj 

www.shotline.de  

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Mo

01

Apr

2019

Stellenausschreibung

Büchsenmachermeister (m/w) oder Techniker / Ingenieur (m/w) gesucht!
DEVA-0419-Stellenausschreibung-91x125.pd
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Fr

29

Mär

2019

Mit Augenmaß: VDB bei Innenminister Seehofer

Kritik am Waffenrechtsentwurf

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Fr

29

Mär

2019

45. Waffen-Sammlerbörse Luzern feiert sein Jubiläum

© ZT Fachmessen
© ZT Fachmessen

 

Vom 29. bis 31. März 2019 treffen sich Jäger, Sammler und Schützen zur 45. Internationalen Waffen-Sammlerbörse in Luzern. Mit dem Jahrgang 1973 reiht sie sich als älteste Waffenbörse der Schweiz mit Kultstatus ein. Unter Kennern ist die in Luzern gelegene Traditionsmesse zweifellos der wichtigste Liebhaber-Treffpunkt im Jahr.

www.waffenboerse-luzern.ch

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Mi

27

Mär

2019

Museumstour Deutschland

© Landesmuseum Würtemberg
© Landesmuseum Würtemberg

Neben dem wohl bekanntesten Waffenmuseum Deutschlands in Suhl, Europas einzigem Spezialmuseum für Handfeuerwaffen, gibt es auch andernorts zahlreiche Sammlungen und Ausstellungen, die einen Ausflug lohnen. Wir präsentieren Ihnen in loser Folge die interessantesten Orte, an denen Sie waffenhistorische Zeitzeugnisse entdecken können.

 

Landesmuseum Württemberg

Für Kurzentschlossene ist noch bis zum 28. April die Sonderausstellung „Faszination Schwert“ im Alten Schloss in Stuttgart zu sehen.

Seit dem 13. Oktober 2018 wird erstmals die gesamte Erfolgsgeschichte des Schwertes vom 

2. Jahrtausend vor Christus bis hin zu den heutigen Schwertern in Serien und Computerspielen vorgeführt. Das Schwert als ein Zeichen der Macht erfährt dabei immer wieder neue Definitionen: Es ist unter anderem als tödliche Waffe, Grabbeigabe, Prestigeobjekt oder auch als wertvolles Markenprodukt konnotiert. Gezeigt werden nicht nur einzigartige Objekte, wie z. B. 3.600 Jahre alte Originale, und beeindruckende Repliken, sondern auch Kunstwerke, Handschriften, Hollywood-Plakate sowie Merchandisingprodukte der Gegenwart.

Insgesamt nennt das Landesmuseum Württemberg über 1.000 Schwerter aus vier Jahrtausenden sein Eigen. Viele Stücke aus dieser Sammlung sind dauerhaft im Alten Schloss zu sehen. Darüber hinaus umfassen die Bestände der Waffensammlung rund 500 Schutzwaffen (Harnische, Helme, Schilde usw.), gut 600 Blankwaffen (Schwerter, Säbel, Spieße usw.) und rund 420 Schusswaffen (Kanonen, Gewehre, Armbrüste usw.), die unter anderem aus der herzoglichen Kunstkammer, dem Württembergischen Armeemuseum oder der Königlichen Gewehrkammer stammen. Viele dieser Objekte wurden zwischen dem 16. und dem 19. Jahrhundert in Südwestdeutschland hergestellt oder dort verwendet. Ergänzend dazu finden sich im Militaria-Bestand rund 500 Uniformen und Kopfbedeckungen, etwa 250 Blatt Militärgrafik sowie rund 200 Fahnen und Fahnenfragmente, aber auch das Offizierssilber ehemaliger württembergischer Regimenter.

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Mo

25

Mär

2019

Der Jagdkatalog – reloaded

Mit der Ausgabe 2019/20 geht „Der Jagdkatalog“  in seinen dritten Verteilungszyklus und soll dabei neue Maßstäbe in der Kundenbindung sowie in den unmittelbaren Partizipationsmöglichkeiten des Facheinzelhandels bieten. 

 

Als unabhängiger Katalog für den Jagdfachhandel ist er 2017/18 gestartet. Seitdem hat er sich einen Namen als wirksamer Fachkatalog machen können, der vom Verbraucher ebenso gut angenommen wird wie von den zahlreichen Facheinzelhändlern, die längst verstanden haben, wie sie dieses neuartige Katalogkonzept für die eigene Kundenbindung einsetzen können. Konsequent sind die Verteilungszyklen dual als wertige Printvarianten sowie mit einer responsiven Onlineausgabe durchgeführt worden. Dabei ist es bisher dem potenziellen Käufer überlassen worden, sich den gewünschten Einkaufsweg selbst zu suchen. 

Laut Initiator des Jagdkatalog-Konzeptes, Herausgeber Heiko Schwartz, soll der PoS-Aspekt in der neuen Variante noch unmittelbarer werden. Auch 2019/20 wird es wieder die gut eingeführte Printversion zur Verteilung durch die Fachhändler geben. Die responsive, aber letztlich immer noch passive Onlineausgabe wird jedoch um ein interaktives Einkaufsportal erweitert, das die Produktwelten des Kataloges abbildet und durch multimediales Zusatzmaterial ausbaut. Außerdem hat der interessierte Kunde von hier aus die Möglichkeit, direkt einen Fachhändler zu finden, der die gewünschten Produkte führt und gegebenenfalls schon online dort zu bestellen oder eben einen Besuch im Ladengeschäft zu planen. In jedem Fall soll der Weg zwischen Kunde und Fachhandel auch online deutlich verkürzt werden, um die positiven Kaufanreize des Jagdkataloges letztlich nicht ins Leere laufen zu lassen.

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Fr

22

Mär

2019

Kupfer, Stahl und Waffenteile

© Moorschmied
© Moorschmied

Rechtzeitig zur IWA stellten die Moorschmiede ihre neuesten Entwicklungen vor: Es ist den Moorschmieden erstmalig gelungen, einen Dekordamast aus Stahl und Buntmetall herzustellen, der den Messerklingen eine überraschend bezaubernde Optik verleiht.

Ähnlich dem Mokume-Gane (aus dem Japanischen: „Holzmaserung“), bei dem Edel- und Buntmetalle unterschiedlicher Färbung verbunden und bereits im 17. Jahrhundert für die Dekoration von Schwertbeschlägen eingesetzt wurden, ist der Moorschmied-Damast farblich bereichert worden.

 

„Wurmrot™ nennen wir unsere neue Schmiedeverbundtechnik, bei welcher wir Lagen einer speziellen Kupferlegierung unserem Stahlpaket beifügen und die Metalle miteinander feuerverschweißen. Messerklingen aus diesem Material erhalten ein ästhetisch außergewöhnliches Aussehen, welches durch den Kontrast von dem roten Kupfer zu dem tiefschwarzen Klingenstahl noch verstärkt wird“, führt Moorschmied Wolf Schröppe aus. 

Der Name für diese Klingen entstand in Anlehnung an den beinahe mythischen Begriff „Wurmbunt“, der vor etwa 1.500 Jahren von dem Gotenkönig Theoderich dem Großen geprägt wurde: Es beschreibt den Effekt einer sich bewegenden Schlange, eines Wurms, der an polierten Schwertklingen mit Torsionsschweißmustern im Licht sichtbar wird. Der legendäre Meisterschmied Manfred Sachse hat vor wenigen Jahrzehnten ein solches Schwert nach historischen Vorbildern geschmiedet. Das Phänomen des sich bewegenden Wurmes auf zwei nordischen Schwertklingen wird in einem Dankesbrief von Theoderich, Gotenkönig in Ravenna (um 500 n. Chr.), an Thrasamund, König der Vandalen, beschrieben: „(...) ihre Mitte, mit schönen Vertiefungen ausgehöhlt, erscheint wie mit Würmlein gekräuselt, und hier spielen so mannigfache Schatten, dass man glauben möchte, das glänzende Metall sei mit vielen Farben verwoben. (...) Solche Schwerter möchte man in ihrer Schönheit für das Werk Vulkans halten, von dem gesagt wird, dass er mit solcher Geschicklichkeit sein Handwerk veredelt habe, dass alles, was von seinen Händen gestaltet wurde, nicht mit menschlicher, sondern mit göttlicher Kraft gefertigt zu sein schien.“ 

Der Wurmrot™-Damast kann in allen üblichen Mustern und als Torsion geschmiedet werden. Er steht nun auch für Kleinserien im Klappmesser- und Steakbestecksegment den Moorschmied-Kunden zur Verfügung. „Selbstverständlich ist die Mittellage der Wurmrot™-Klingen als Schneidlage aus hochwertigem Messerstahl geschmiedet, um die erstklassigen Schneideeigenschaften unserer Messer weiterhin gewährleisten zu können“, ergänzt Wolf Schröppe.

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Mi

20

Mär

2019

Dörr Foto: Neue Webseite www.doerr-outdoor.de

Ab sofort ersetzt der neue Internetauftritt www.doerr-outdoor.de die bisherige Webseite von Dörr (www.outdoor-focus.de). Bei dem Relaunch stand in erster Linie die Bereitstellung einer effektiven Handelsplattform im Vordergrund, um in Zukunft Bestellprozesse sowie Produktinformationen schneller und zielgerichteter bereitstellen zu können. Eine wichtige Änderung ergibt sich ebenfalls durch die Öffnung des Onlineshops für Endkunden, um mittels dieser attraktiven Onlinepräsenz einen stärkeren Einfluss auf die Warenpräsentation zu nehmen sowie den Bekanntheitsgrad zu erhöhen. 

Weiterführendes Ziel der neuen Onlinepräsenz ist es, mittels Social Media das Marktgeschehen zu beeinflussen und Kaufanreize beim Endkunden zu erzeugen. Durch die neuen Inhalte auf der Webseite und in den sozialen Medien will Dörr seine Marke fester in den verschiedenen Absatzkanälen etablieren und noch stärker in den Fokus des Endkunden rücken. Ausdrucksstarke Produkt- sowie Imagefilme sollen hierbei eine große Rolle spielen.

 

Vorteil für den Händler

Die zukünftige Webseite soll laut Dörr auch den Service für die B2B-Kunden verbessern. So besteht nun für Geschäftskunden die Möglichkeit, online alle Produkte einzusehen, zu bestellen und alle geschäftsrelevanten Daten (Rechnungen, Lieferscheine, Rücksendungen) online zu verwalten. Darüber hinaus soll der Dörr-Außendienst mittels der neuen Onlinepräsenz noch umfangreicher und zielgerichteter beraten und selbstständig Aufträge im Dörr-eigenen Enterprise-Resource-Planning-System (ERP) auslösen können. Auf diese Weise liegen wesentlich kürzere Zeiten zwischen dem Erfassen eines Auftrages und dem Versand der Ware. ali

www.doerr-outdoor.de

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Mo

18

Mär

2019

10 Jahre WAIMEX!

© Waimex
© Waimex

Der 29. Januar 2019 ist ein ganz besonderes Datum in der noch recht jungen Historie der Firma Waimex Jagd- und Sportwaffen GmbH. An diesem Tag feierte das Fürther Großhandelsunternehmen sein 10-jähriges Bestehen.

 

2009 waren die Vorzeichen für eine Gründung eines neuen Großhandelsunternehmens alles andere als optimal. Besonders die globale Finanz- und Wirtschaftskrise, die zu diesem Zeitpunkt herrschte, erschwerte den Start enorm. Dennoch gelang es den damaligen Geschäftsführern Otwin Sayle und Thilo Kuchler, der gesamten Waffenbranche auf der im März stattfindenden IWA OutdoorClassics 2009 mit einem rund 20 Quadratmeter großen Messestand einen neuen Großhändler rund um die Themen Jagd- und Sportwaffen, Munition, Optik und Zubehör zu präsentieren.

Im Sommer 2009 ersetzte Eduard Mijal Otwin Sayle als geschäftsführenden Gesellschafter. Des Weiteren konnte mit der Alljagd GmbH ein starker Partner hinzugewonnen werden.

Von Anfang an war es das Ziel, einen Spezialisten zu erschaffen, der durch ein attraktives, innovatives und hochwertiges Produktsortiment, durch kompetente, sachliche Beratung, durch umfangreiche Serviceleistungen und durch eine faire und ehrliche Geschäftsstrategie dem Fachhandel jederzeit zur Seite steht. Darüber hinaus sollte ein verlässlicher, motivierter Partner für Hersteller der ganzen Welt entstehen, bei dem jedes einzelne Produkt einen ganz besonderen Stellenwert genießt.

Die Firma Waimex hat es geschafft, sich in den letzten Jahren auf dem Markt zu etablieren und eine feste Größe der Waffenbranche zu werden. Namenhafte Hersteller wie Smith & Wesson, Heckler & Koch, Weihrauch, Tanfoglio, SK Lapua und viele weitere vertrauen seitdem dem Fürther Unternehmen.

2017 gab es einen weiteren Wechsel in der Geschäftsführung. Ab Januar 2017 wurde Christopher Mijal in die Geschäftsleitung berufen und leitet seither zusammen mit seinem Vater Eduard Mijal die Geschicke des Großhändlers.

Die Geschäftsleitung möchte sich auf diesem Wege bei allen Partnern für die vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit und Unterstützung bedanken und freut sich sehr, diese gemeinsam weiter fortzuführen.

Das Waimex-Team würde sich freuen, alle Freunde und Partner zu einem kleinen Umtrunk auf ihrem Messestand in Halle 1, Stand 538 begrüßen zu dürfen. cj

www.waimex.com

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Fr

15

Mär

2019

Geschäftsbetrieb bei EAW geht nahtlos weiter

© EAW
© EAW

Das Bekanntwerden der Insolvenz der Firma Ernst Apel Würzburg, EAW, hat zu unterschiedlichen Reaktionen in der Branche geführt.

Der geänderte Bedarf, weniger Suhler Einhak- und Schwenkmontagen, mehr Aufschub- und Aufkippmontagen auf Picatinny-Schiene sowie immer mehr Waffenhersteller mit eigenen Montagen, ist sicher einer der Gründe, die zur Insolvenz führten.

Die Belegschaft wurde teils aus wirtschaftlichen Gründen, teils durch vorgezogenen Renteneintritt der Mitarbeiter reduziert. Der neue Geschäftsführer Stefan Schilling, der in der laufenden Insolvenz gemeinsam mit der Bendel Insolvenzverwaltung AG, Würzburg, den Sanierungsprozess vorantreibt, erklärt: „Wir stehen am Anfang der Sanierung des Unternehmens. Nach wie vor liefern wir pünktlich und in der bekannten Qualität unsere Produkte aus. Der Betrieb läuft ausgesprochen gut weiter. Hierfür möchten wir auch ausdrücklich an dieser Stelle unseren Kunden, Mitarbeitern und Partnern ganz herzlich Danke sagen.“

Als gelernter Büchsenmacher betont er, dass EAW weiterhin für Kunden und den damit verbundenen Service zur Verfügung stehen wird. Besonders am Herzen liegt ihm der Ausbau der Produktpalette im Bereich Picatinny-Schiene. Hier wird EAW zur IWA einige Neuheiten zeigen.

Ein neuer Messestand in Halle 3A, Stand 503 und ein besonderes Plus an Service erwartet die Messebesucher. 

„Zukünftig soll verstärkt in Vertriebsaktivitäten und besondere Maßnahmen zur Unterstützung der Kunden investiert werden. EAW steht immer noch für Qualität „made in Germany“, darauf legen wir größten Wert. cj

www.eaw.de

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Mi

13

Mär

2019

Jagdjacke Supertrack von Decathlon im Test

Kennen Sie Decathlon? Das ist ein großer Sportartikel-Discounter aus Frankreich: Surfbretter, Ski, Reitbekleidung, Fahrräder, Tauchzubehör – es gibt kaum etwas, was der französische Riese nicht im Portfolio hat. Hierzulande ist Decathlon nicht so präsent und populär wie in seiner Heimat, dennoch hat das Unternehmen nicht den schlechtesten Ruf. So auch bei mir: Eigentlich bin ich ein Fan von Decathlon und war daher sehr neugierig, als ich einen Newsletter bekam, in dem neue Jagdbekleidung beworben wurde. Die Jagdjacke Supertrack kostet nur günstige 98,99 Euro und wurde laut Webseite „für Jägerinnen bei der Drückjagd auf Hochwild bei regnerischer Witterung entwickelt“. „Toll“, dachte ich, „muss ich haben!“. Da es in meiner näheren Umgebung kein Decathlon-Geschäft gibt, habe ich online bestellt. Für das Ermitteln der richtigen Größe steht ein umfangreiches Programm zur Verfügung, das ich sehr gewissenhaft ausgefüllt habe.

Als ich die Jacke auspacke, ist mein erster Gedanke: „Oh, ganz schön kurz!“. In der Tat reicht mir die Jacke nicht über den Schritt hinaus. Zu kurz für meinen Geschmack – beim Durchdrücken von Brombeeren oder dem Durchkriechen von Dickungen ist es doch ganz nett, wenn die Jacke untenherum etwas länger ist. „An den weiblichen Körperbau angepasste Passform und vorgeformte Ellenbogen für einfachere Bewegungen“, heißt es auf der Webseite. Leider fühlt sich die Jacke an wie ein starrer Panzer, Bewegungen im Schulterbereich werden zum Kraftakt. Wie es scheint, soll die französische Jägerin lediglich durchdrücken, aber keine Waffe in den Anschlag nehmen. 

Wenn ich die Jacke bis zum Hals schließe, ist der Kragen so eng, dass er mich fast würgt. Dabei passt mir die Jacke insgesamt eigentlich recht gut. Ich darf mich nur nicht bewegen und nicht atmen. Ein Rätsel sind mir die zwei nach unten offenen, senkrechten Reißverschlüsse an den Seiten der Jacke. Diese sollen „dem schnellen Zugriff zum Messer“ dienen. Ja, bewahre ich mein Messer denn in der Hosentasche auf? Aber die Jacke hat auch Pluspunkte zu bieten: Das Material macht einen sehr soliden Eindruck und auch die Verarbeitung ist wirklich sauber. Die Farbe ist mega-knallig und den Regentest hat die Jacke auch bestens bestanden. 

Fazit: Material und Verarbeitung sehr gut – Funktionalität mangelhaft. 

www.decathlon.de 

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Mo

11

Mär

2019

Die IWA 2019 – der letzte Tag

Und schon beginnt der letzte IWA-Tag. Wir streifen noch einmal durch die Hallen und fangen ein paar Messeimpressionen ein.

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So

10

Mär

2019

Die IWA 2019 – 3. Tag

Auf zum 3. Messetag!

Wir sind noch ein bisschen malad von der Feierei zum Ausstellerabend, aber wir sind ja nicht aus Zucker ;-)

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Sa

09

Mär

2019

Die IWA 2019 – 2. Tag

Neuer Tag, neues Glück. Schauen wir mal, was der zweite IWA-Tag zu bieten hat.

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Fr

08

Mär

2019

Jetzt geht's los! Die IWA 2019

Endlich ist es soweit. Die IWA OutdoorClassics 2019 hat ihre Tore geöffnet. Begleiten Sie uns durch die Messehallen und entdecken Sie mit uns interessante Neuheiten.

Und Mädels, nicht vergessen: Ab 17 Uhr findet bei uns in Halle 3, Stand 335 der 4. Frauenpower-Stammtisch statt. Kommt vorbei und netzwerkt mit uns. Wir freuen uns auf euch!

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Fr

08

Mär

2019

Die große IWA-Vorschau

Die interessierten Daheimgebliebenen können hier durch die IWA-Neuheiten unserer März-Ausgabe blättern.

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Do

07

Mär

2019

IWA 2019 – die letzten Vorbereitungen

Morgen geht's los. Heute wird noch fleißig am Messestand gearbeitet. Die Kaffeemaschine wird installiert und der Secco kaltgestellt. Am Nachmittag stürzen wir uns in die Enforce Tac und frühen Abend in die Eröffnungsfeier der diesjährigen IWA.

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Mi

06

Mär

2019

Hermann Historica: 78. Auktion

Prinz Heinrich von Preußen (1862 - 1929) – Silbermodell der  SMS Kaiser Friedrich III.  Startpreis: 200000 Euro. @ Hermann Historica
Prinz Heinrich von Preußen (1862 - 1929) – Silbermodell der SMS Kaiser Friedrich III. Startpreis: 200000 Euro. @ Hermann Historica

Mit einer zweitägigen Auktion am 14. und 15. März, in der gleich drei hochkarätige Spezialkataloge zum Aufruf kommen werden, startet Hermann Historica in sein Auktionsjahr 2019. Neben kostbaren Objekten aus königlichem und kaiserlichem Besitz kann eine Auswahl besonderer Sammlungsstücke aus fünf Jahrhunderten der Büchsenmacherkunst angeboten werden.

Bei den antiken Schusswaffen findet sich mit einem signierten Steinschloss-Doppelwender aus der Salzburger Werkstatt Cornelius Cletts ein wahrer Sammlertraum. Der um 1660 gefertigte Wender ist auf den Schlössern mit feinem Rankendekor graviert. 

Eine ganz andere Ästhetik zeigend und früheren Datums ist ein Radschloss­puffer der kursächsischen Leibtrabanten, gefertigt von Zacharias Herold in Dresden. Von diesen Puffern sind nur rund zwölf dieser Machart bekannt. Die Waffe ist aufwendig geschnitten und teils vergoldet, der Vollholzschaft ist mit gravierten und geschwärzten Einlagen aus Bein belegt und die Silber­auflagen sind mit geätzten Ranken dekoriert. 

Eine Ganzmetall-Steinschlossflinte von Johann Glett aus Passau, eines Nachfahren der ursprünglich in Suhl ansässigen Büchsenmacherdynastie Glett bzw. Klett, wurde 1680/90 gefertigt. Diese Waffe ist auf dem Schloss mit der Darstellung von Hunden und Jägern graviert, mehrfach signiert und der eiserne Abzugsbügel ist mit geschnittenem Akanthusdekor versehen.

Interessant ist auch der Prototyp einer gemarkten Mauserpistole Nickl mit Bescheinigung über Nichtbeschuss. Von Joseph Nickl bei Mauser entwickelt, ging die Waffe im Unternehmen nicht in Produktion. 

Hermann Historica wird 2019 Präsenzauktionen in den Monaten März, Mai, Oktober und Dezember sowie mindestens drei Onlineauktionen durchführen. www.hermann-historica.com

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Mo

04

Mär

2019

Mit den Kindern in den Frühling

Das Messer aus rostfreiem Stahl lässt sich leicht nachschärfen und ist sowohl zum Schnitzen als auch zum Schneiden von Lebensmitteln geeignet. Mittels Filzscheide und Alukarabiner wird das Messer am Gürtel oder Rucksack befestigt. © HABA
Das Messer aus rostfreiem Stahl lässt sich leicht nachschärfen und ist sowohl zum Schnitzen als auch zum Schneiden von Lebensmitteln geeignet. Mittels Filzscheide und Alukarabiner wird das Messer am Gürtel oder Rucksack befestigt. © HABA

 

 

Der Frühling naht, die Tage werden wieder länger. Gerade die Kleinsten haben jetzt den größten Bewegungsdrang. Was gibt es da Besseres, als zusammen mit seinen Kindern an der frischen Luft Spaß zu haben und die ersten Sonnenstrahlen zu genießen? Vielleicht kann man noch mit dem letzten Schnee spielen? Auf jeden Fall gibt es wieder Neues zu entdecken. 

 

Junge Triebe lassen sich leicht entrinden und schnitzen. Sei es für den Spazierstock, das Stockbrot oder vielleicht ineinander verflochten für einen niedrigen Zaun – mit dem richtigen Werkzeug bieten sich unendliche Möglichkeiten. In seiner Outdoor-Reihe Terra Kids bietet HABA ein neues Schnitzmesser mit stumpfer Spitze, die bei Bedarf nachgeschliffen werden kann. Unter dem Motto „Wir machen Werkzeug, kein Spielzeug für Kinder“ vertritt Terra Kids den Anspruch, Kinder ernst zu nehmen. Indem Erwachsene Kindern zutrauen, dass sie verantwortungsvoll mit richtigen Werkzeugen wie einem Schnitzmesser umgehen, begegnen sie Kindern auf Augenhöhe und stärken deren Selbstvertrauen.

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Fr

01

Mär

2019

Stellenausschreibung

Büchsenmacher/in; Büchsenmachermeister/in gesucht!
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Fr

01

Mär

2019

Gut vorbereitet zur IWA 2019

Auch 2019 wird die IWA OutdoorClassics elf Messehallen der NürnbergMesse belegen. Aus rund 1.500 Ausstellern gilt es die relevanten auszuwählen, die für Sie als Fachbesucher von Interesse und einen Besuch wert sind. Dabei sollen Ihnen die Vor-IWA-Berichte und natürlich der bewährte Messeplaner von Waffenmarkt-Intern eine Hilfe sein.

 

Wie jedes Jahr liegt in unserer Februar-Ausgabe der Messeplaner zur IWA bei. Neben einem Überblick über das Messegelände und die einzelnen Themenbereiche der IWA sind alle Messehallen mit deren Belegung sowie eine alphabetische Ausstellerliste, mit Halle und Standnummer enthalten. Die punktuellen Werbepartner sind auf den Hallenplänen und in der Ausstellerliste farbig markiert. 

 

www.wm-intern.net/2019/01/31/ihr-plan-für-die-iwa-outdoorclassics-2019

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Mi

27

Feb

2019

Frauenpower bei den Moorschmieden

Schmieden ist ein Männerhandwerk? Weit gefehlt! Bei den Moorschmieden im niedersächsischen Darlaten können auch Frauen mit Spaß am Zupacken ein Messer selbst schmieden, wie der erste reine Mädels-Kurs  Ende Juni bewies. 

Mit Katrin, Miss Jägerin 2015, Benia, Jungjägerin, Elke, angehende Jungjägerin, und Claudia, Redakteurin von Waffenmarkt-Intern, kamen vier vollkommen unterschiedliche Frauen zusammen, die unter der fachkundigen Anleitung und Hilfestellung von Wolf Schröppe in der Moorschmiede ihr eigenes Messer schmieden wollten. Genauso unterschiedlich sollten auch die Messer sein: Vom Jagdknicker zum Aufbrechen und Zerwirken über ein großes Küchenmesser bis zum feinen Filetierer reichte die Bandbreite der geplanten Einzelstücke. 

 

Die als Familienbetrieb geführte Moorschmiede wird von Familienoberhaupt Wolf Schröppe, seinem Schwiegersohn Reinhard Herrmann und seinen beiden Söhnen Wieland und Weking Schröppe geleitet. Seit 2016 bieten sie Messerschmiedekurse an, in denen die Teilnehmer am gesamten Prozess der Messerherstellung vom rohen Stahl bis zum fertigen Stück selbst teilhaben können. 

Los geht es für die vier Frauen am Freitagnachmittag – mit Zeichnen! Denn jedes Unikat beginnt mit einem Entwurf. Wie lang und breit soll die Klinge sein? Was für eine Griff-Form wird benötigt? Wie groß muss der Griff sein, damit er auch gut in der Hand liegt? Braucht man – beispielsweise zum Aufbrechen – ein Parierstück? Die Vorlage wird während des Kurses immer wieder herangezogen, um danach die Form des Messers Schritt für Schritt auszuarbeiten. 

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Mo

25

Feb

2019

EnforceTac & U.T.SEC 2019

© NürnbergMesse
© NürnbergMesse

Am 6. und 7. März feiert die Spezialmesse EnforceTac ihre achte Ausgabe im Messezentrum Nürnberg. Auf der Internationalen Fachmesse für Führungs- und Einsatzmittel der Behörden mit Sicherheitsaufgaben werden alljährlich die neuesten Trends der Law-Enforcement-Branche vorgestellt. Parallel finden die Europäische Polizeitrainer Fachkonferenz (EPTK) mit Vorträgen und Trainings zum Thema Aus- und Weiterbildung sowie die U.T.SEC – Summit for Drones, Unmanned Technologies & Security statt. Die Schirmherrschaft der Enforce Tac hat das deutsche Bundesinnenministerium übernommen.

2019 wird die Enforce Tac erstmals in Halle 12, Eingang West, ausgerichtet – ebenerdig und mit noch mehr Raum für Aussteller und ihre Präsentationen. Denn zum jetzigen Zeitpunkt liegt die gebuchte Fläche deutlich über dem Endstand von 2018. Im vergangenen Jahr nahmen rund 3.400 Fachbesucher das Angebot der 243 Aussteller aus aller Welt wahr.

Durch den Umzug der EnforceTac in die unmittelbar angrenzende Halle der U.T.SEC ergeben sich verstärkte Synergien: „Zur dritten Ausgabe der U.T.SEC wollen wir den Networking-Gedanken weiter stärken“, so Thomas Preutenborbeck, Executive Director Exhibitions bei der NürnbergMesse. „Im Gespräch mit Ausstellern, Besuchern und Verbänden bei den beiden vorhergehenden Veranstaltungen hat sich gezeigt, dass der Bedarf an Information und Austausch unter Fachleuten auf diesem noch recht jungen Gebiet sehr hoch ist. Zudem erschien eine engere Verbindung zur parallel stattfindenden Fachmesse EnforceTac und damit der Fokussierung auf die Zielgruppe der Sicherheitsbehörden als sehr wichtig für alle Beteiligten.“ ak

www.enforcetac.com

www.utsec.de

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Fr

22

Feb

2019

Die Waffen der Frauen

Das Waffenmuseum in Suhl

 

1971 gegründet, wurde 2008 die Dauerausstellung „Spezialmuseum zur Technik-Kulturgeschichte der Suhler Handfeuerwaffen“ eröffnet, nachdem das Malzhaus– es beherbergt das Museum – historisch restauriert wurde.

Seit der Ausstellungseröffnung vor zehn Jahren kamen 390.000 Besucher aus mehr als 20 Ländern ins Museum. Viele Exponate wurden durch Zukauf, Schenkungen, Spenden und Vererbungen der Ausstellung hinzugefügt, beispielsweise die Mustersammlung der VEB Feinmeßwerkzeuge Suhl, ein Pistolenpaar von J.P. Sauer aus dem Jahr 1770. Auch regionalgeschichtliche Exponate und Dokumente werden vom Museum gesammelt, dazu gehören Medaillensammlungen und der Nachlass von Erich Krempel – ein Suhler Sportler und erfolgreicher Waffenkonstrukteur.

Durchschnittlich 150 Besuchergruppen werden jährlich durch das Museum geführt. Um die Inhalte noch besser vermitteln zu können, kommen Audioguides in Deutsch und Englisch, die Gebärdensprache und Infosäulen zum Einsatz. Die Besucher werden durch geschickt hinterleuchtete Präsentationen bereits im Eingangsbereich mitten in Suhl willkommen geheißen (Bild rechts oben). Die Jagdwaffenvitrine steht scheinbar im Wald  und die Neuerungen an den Waffen, die durch Kriege motiviert waren, sind in einem auffälligen Rot hinterlegt. So wird eine Stimmung erzeugt, die den Besucher in die Ausstellung eintauchen lässt. 

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Mi

20

Feb

2019

Ballistol erweitert Waffenpflegesortiment

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Mo

18

Feb

2019

Graveurskunst – kreatives Handwerk

Was den Beruf des Graveurs auszeichnet, ist ein ausgeprägtes Interesse an kreativer Handarbeit. Aber auch die Liebe für unterschiedliche Materialien, künstlerisches Talent und zeichnerische Fähigkeiten sowie technisches Verständnis sollten Graveure mitbringen. Was sie dann aus den verschiedenen Zier-, Schmuck- und Gebrauchsgegenständen, die sie bearbeiten, machen können, ist wirklich sehr beeindruckend.

 

Das Gravieren diente seit jeher der Kennzeichnung des Eigentums, um vor allem Waffen und Werkzeuge dem jeweiligen Besitzer besser zuordnen zu können. Doch mit der Zeit ging es immer stärker um die Verzierung und Verschönerung, wodurch wahre Kunstwerke entstanden. Die Technik hat sich dabei im Laufe der Jahre nur wenig verändert: Noch immer wird in erster Linie mit Hammer und Stichel gearbeitet, doch bedingt durch die späteren beruflichen Anforderungen in einigen Graveurbetrieben wird das verwendete Werkzeug heutzutage durch die CNC-Technik und moderne Maschinen wie etwa Fräser oder Lasersysteme ergänzt.

Wenn wir von der traditionellen Handwerkskunst sprechen, dann sind es noch immer vor allem Jagdwaffen und Messer, die mit Flachstichtechnik, Reliefgravur und der Tauschierung – der Einlegearbeit von Linien, Flächen und Monogrammen aus Gold und Silber in Stahl (ähnlich der Intarsienarbeit in Holz) – „verschönert“ werden und so ihre ganz individuelle Optik erhalten. Aber auch Schmuck und Uhren lassen sich auf diese Weise zu exklusiven Unikaten gestalten. Die ausgebildeten Graveurinnen und Graveure versehen dabei in Handarbeit die jeweilige Oberfläche mit Beschriftungen, Ornamenten oder bildlichen Darstellungen. Das können beispielsweise Monogramme oder das Familienwappen, plastische Tiermotive oder komplette naturgetreue Jagdszenen sein.

 

Meist sind die zu gravierenden Gegenstände aus Metall – in erster Linie aus Stahl, aber auch aus Gold, Silber, Kupfer, Messing oder Zinn. Es gibt jedoch ebenso schöne Graveurarbeiten auf Acrylglas, Holz, Horn, Leder oder Stein. Hier sei besonders die Scrimshaw-Gravur erwähnt, denn das „Einritzen“ von Zeichen und Symbolen, das unsere Vorfahren in Horn, Knochen und Zähne erlegter Tiere vorgenommen haben, entwickelten Inuit und Walfänger im 18. und 19. Jahrhundert weiter. Sie begannen damit, feine Linien in Walrosszähne und Knochen zu ritzen, die zu komplexen Bildern wurden. Heute ist die Scrimshaw-Gravur eine anerkannte Kunstform, die Sammler überall auf der Welt begeistert – vor allem in Europa und den USA. Richard „Ritchi“ Maier ist gelernter Graveur und der bekannteste Scrimshaw-Künstler in Deutschland. Die Geschichte und Arbeitstechnik der Scrimshaw-Gravur erläutert er in einem Band der Workshop-Reihe des Messer Magazins. Der Hauptteil des Buches ist eine praktische Anleitung für alle Interessierten, die sich selbst daran versuchen wollen. Der Autor gibt zahlreiche Tipps zu Materialien und Werkzeugen und beschreibt jeden einzelnen Arbeitsschritt im Detail. Zahlreiche Fotos von Arbeitstechniken, Arbeitsabläufen und fertigen Arbeiten runden „Scrimshaw-Gravur in Theorie und Praxis“ ab. (Wieland Verlag, 

ISBN 978-3-938711-38-5) www.wieland-verlag.com

 

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Fr

15

Feb

2019

S&W Club 30 Germany besucht HTBLVA-Ferlach

 © Tino Schmidt – caliber
© Tino Schmidt – caliber

Um die guten Beziehungen des Smith & Wesson Club 30 Germany mit der HTBLVA Ferlach zu vertiefen, fand eine Büchsenmacherschulung als Erweiterung zur Herbsttagung vom 27. bis 30. Oktober 2018 statt. Der letzte Besuch der Club-Mitglieder in Ferlach lag immerhin elf Jahre zurück, damals entstand das Revolvermodell HTL-Ferlach.

 

Die Schulung sollte das Interesse von jungen Menschen für Arbeiten an Kurzwaffen fördern. In vier Werkstätten der renommierten Büchsenmacherschule wurde mit der Abschlussklasse ein Grundkurs an den Modellreihen S&W 686 und 1911 durchgeführt. Unter der Anleitung der vier Dozenten Paul Frauenberg, Ralf Merkle, Otto Spatz und Thomas Spohr sowie den Mitgliedern des Club 30 arbeitete man Hand in Hand mit den 20 Schülern. So baute das Lehrer-Schüler-Team an den S&W 686 International Revolver neue Schlaghähne und Abzüge aus hochwertigem Werkzeugstahl ein. Neue Auswerfersterne wurden eingepasst und das Timing überarbeitet. Die 6“ 1911 Sparta-Pistolen (9x19) bekamen neue Club-30-Läufe mit Polygonprofil. Ebenso wurden während der zwei Tage immer wieder praktische Lösungsbeispiele für Störungen an Revolvern und Pistolen durchgenommen, um die Schüler auf ihre Zeit im Berufsleben vorzubereiten. Am Ende der Schulung konnten die Teilnehmer auf dem hauseigenen Testschießstand der Schule einen Waffentest mit den überarbeiteten Waffen durchführen.

Die Abschlussurkunden wurden am Dienstagabend beim gemütlichen Beisammensein im Gasthaus Schaidabauer in Ferlach überreicht. Alle Beteiligten waren begeistert von den beiden Tagen und der Wunsch wurde geäußert, diese Schulung in den nächsten Jahren zu wiederholen. Die überarbeiteten Waffen sind ab Frühjahr 2019 bei den Mitgliedern des Clubs verfügbar. ali

www.club30.de

www.htl-ferlach.at 

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Mi

13

Feb

2019

IWA OutdoorClassics und Enforce Tac 2019: Förderung junger Unternehmen

© NürnbergMesse
© NürnbergMesse

Der Gemeinschaftsstand „Innovation made in Germany“ ermöglicht es jungen Unternehmen, sich auf der IWA OutdoorClassics und Enforce Tac in Nürnberg der Fachöffentlichkeit vorzustellen und Produktinnovationen zu präsentieren. Die Unternehmen erhalten zudem Exportberatung durch den AUMA, den Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der deutschen Wirtschaft. 

Einen Großteil der Kosten für die Messebeteiligung erstattet das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Gefördert werden können Unternehmen, die folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • Firmensitz und Geschäftsbetrieb liegen in der Bundesrepublik Deutschland,
  • das Unternehmen wurde innerhalb der letzten zehn Jahre gegründet und
  • es erfüllt die aktuell gültige EU-Definition für ein kleines Unternehmen, das heißt, es hat weniger als 50 Mitarbeiter und eine Jahresbilanzsumme bzw. einen Jahresumsatz von höchstens 10 Millionen Euro. 

Aussteller am Gemeinschaftsstand „Innovation made in Germany“ erhalten folgende Leistungen: 

  • Standfläche mit einheitlichem Standbau und Grundmöblierung, 
  • einheitliche Standbeschriftung, Beleuchtung, kostenfreier Stromanschluss, 
  • AUMA-Gebühr, 
  • Marketing-Services, 
  • Reinigung und Entsorgung, 
  • Standbauversicherung und -bewachung, 
  • Nutzung der Gemeinschaftsflächen inkl. Besprechungsecken,
  • Hostessenbetreuung, 
  • Lagerkabine, 
  • Kaffeeküche, 
  • Telefon und Internetzugang.

Weitere Informationen und Kontakte für interessierte Unternehmen gibt es unter 

www.iwa.info/de/aussteller/teilnahme/foerderung-junger-unternehmen bzw.

www.enforcetac.com/de/aussteller/teilnahme/foerderung-junger-unternehmen.

www.iwa.info

www.enforcetac.com    

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Mo

11

Feb

2019

Firmenporträt Lothar Walther: König der Läufe

Firmengründer Lothar Walther. © Lothar Walther
Firmengründer Lothar Walther. © Lothar Walther

Als der Ingenieur Lothar Walther die Firma Lothar Walther am 1. Juli 1925 in Zella-Mehlis gründete, war ihm vermutlich nicht klar, dass er damit den Grundstein für eine beeindruckende Laufbahn legte. Als jüngster Sohn von Carl Walther, dem Erfinder der weltbekannten Pistolen, stammte er aus einem Haus, das seit Generationen mit der Waffenfertigung vertraut war. Damals waren die Städte Zella-Mehlis und Suhl das Zentrum der deutschen Sport- und Jagdwaffenindustrie in Deutschland. 

 

Lothar Walther wurde ein Experte in der Fertigung von spanlos gezogenen (kaltfließgepressten) Läufen höchster Treffgenauigkeit. Als Angehöriger der deutschen Nationalmannschaft der Pistolenschützen errang Lothar Walther viele deutsche Meistertitel und Länderkampfsiege sowie die Bronzemedaille bei den Weltmeisterschaften 1939. So war er aus eigenem Erleben bestens mit den Bedürfnissen der Schützen vertraut und konnte präzise mit seinen Produkten auf diese eingehen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg und der damit verbundenen Umsiedlung in das heutige Baden-Württemberg wagte Lothar Walther nochmals den Neuanfang in Königsbronn. Ab den 1960er Jahren wurde er dabei von seinen Söhnen Albrecht und Klaus unterstützt. Klaus Walther und gelernter Feinmechaniker- und Werkzeugmachermeister, Sportschütze und passionierter Jäger, führte die Firma bis 1996.

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Fr

08

Feb

2019

SIG Sauer gewinnt zwei Awards

Starke Feuerkraft in außergewöhnlich kompaktem Design: die neue P365. © SIG Sauer
Starke Feuerkraft in außergewöhnlich kompaktem Design: die neue P365. © SIG Sauer

Die traditionsreiche Waffenschmiede SIG Sauer ist mit zwei Awards der amerikanischen Fachzeitschrift Guns&Ammo ausgezeichnet worden. In der Kategorie „Handgun of the year 2018“ konnte sich die mikro-kompakte Pistole P365 im Kaliber 9x19 durchsetzen. Als „Innovation of the year 2018“ wurde das Optiksystem BDX prämiert.

„Die Auszeichnungen sind für uns nicht nur eine Ehre, sondern vor allem eine Bestätigung“, weiß der Geschäftsführer von SIG Sauer, Tim Castagne, zu berichten: „Durch unsere innovativen Produkte sind wir mittlerweile Impulsgeber einer ganzen Branche geworden. Und der Weg geht weiter.“

Die P365 von SIG Sauer ist eine Schlagbolzenschlosspistole aus leichtem Polymer. Sie eignet sich laut Hersteller aufgrund ihrer sehr geringen Abmessungen, ihres geringen Gewichts und der hohen Magazinkapazität von wahlweise 10+1 oder 12+1 Schuss optimal als Fangschusswaffe für die Jagd. Dank der eng an der Visierlinie ausgerichteten Seelenachse sind auch auf für Sportschützen relevante Distanzen engste Streukreise möglich. 

Das Optikpaket BDX (Ballistic Data Xchange) steht für ein Zusammenspiel von Zielfernrohr und Entfernungsmesser. Ein automatisch korrigierter Haltepunkt ermöglicht präzise Schüsse auf jeder Distanz und in jedem Terrain. 

Guns&Ammo ist eine der bekanntesten Waffenfachzeitschriften der USA. Sie erscheint monatlich und hat pro Ausgabe etwa 5,8 Millionen Leser. 

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Mi

06

Feb

2019

Hohe Jagd & Fischerei - Hier ist Ihr Plan

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Di

05

Feb

2019

Stellenausschreibung

Büchsenmacher/in; Büchsenmachermeister/in gesucht!
FZH-0219-BüMa-Stellenanzeige-91x60.pdf
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Mo

04

Feb

2019

HGM: Virtuelle Fresken in der Ruhmeshalle

© HGM
© HGM

Besucher des Wiener Heeresgeschichtlichen Museums (HGM) können die Fresken von Karl von Blaas in der Ruhmeshalle nun virtuell ganz nah erleben. Die Ruhmeshalle ist der repräsentativste Raum des ältesten österreichischen Museumsbaus, welcher zwischen 1850 und 1856 errichtet wurde. Die Fresken des Künstlers Karl von Blaas wurden in einer Höhe von bis zu 30 Metern geschaffen und bilden ein eindrucksvolles Beispiel visueller Erinnerungskultur. Die Malereien stellen bedeutende Ereignisse aus der österreichischen Militärgeschichte vom Mittelalter bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts dar. Für die Umsetzung wurde die Ruhmeshalle neu fotografiert und virtuell konstruiert. Die interaktive Interpretation führt die Erzählung nun aus großer Höhe direkt an die Museumsgäste heran und eröffnet neue Perspektiven sowie eine intuitive, zeitgemäße Rezeption der Gesamterzählung. ak

YouTube: https://youtu.be/nGvsASHdvjs

www.hgm.at

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Fr

01

Feb

2019

Frauenpower-Stammtisch: Save the Date!

Am 8. März ist internationaler Frauentag – und Frauenpower-Stammtisch in Hardys Café.

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Do

31

Jan

2019

Ihr Plan für die IWA OutdoorClassics 2019

Auch 2019 wird die IWA OutdoorClassics elf Messehallen der NürnbergMesse belegen. Aus rund 1.500 Ausstellern gilt es die relevanten auszuwählen, die für Sie als Fachbesucher von Interesse und einen Besuch wert sind. Dabei sollen Ihnen die Vor-IWA-Berichte und natürlich der bewährte Messeplaner von Waffenmarkt-Intern eine Hilfe sein.

 

Wie jedes Jahr liegt in unserer Februar-Ausgabe der Messeplaner zur IWA bei. Neben einem Überblick über das Messegelände und die einzelnen Themenbereiche der IWA sind alle Messehallen mit deren Belegung sowie eine alphabetische Ausstellerliste, mit Halle und Standnummer enthalten. 

Firmen, die mit einer Anzeige neben einem Hallenplan vertreten sind, sind im Plan und in der Ausstellerliste farbig hervorgehoben – so sind sie auf einen Blick zu finden.

Und wenn wir schon bei der Messeplanung sind, ein wichtiger Hinweis in eigener Sache: Direkt neben dem IWA-Forum, in der Halle 3 Stand 335 finden Sie den neuen Standplatz von Waffenmarkt-Intern aus der Neumann-Neudamm GmbH.

Riskieren Sie einen Blick in die mediale Zukunft sowie auf unsere digitalen Media-Wände und besuchen uns auf der IWA-OutdoorClassics.

Dort hat unser Hardy wieder sein Café für die Branche geöffnet.

Am IWA-Freitag, dem internationalen Frauentag (8. März 2019), finden sich dort bitte die Powerfrauen zum Stammtisch ein!

Mutige Männer sind ebenfalls willkommen.

www.iwa.info 

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Mi

30

Jan

2019

Im Porträt: VFG Waffenpflege

© VFG
© VFG

 

 

Im Januar 2018 hat Hans-Jürgen Willing als neuer Produktmanager den Bereich Waffenpflege in der Vereinigte Filzfabriken AG (VFG) übernommen. Er ist seit über 30 Jahren bei der VFG beschäftigt und darüber hinaus für den Bereich MATPROTEX verantwortlich. Als passionierter Jäger kennt er sich mit dem Thema Waffenpflege sehr gut aus.

Für 2019 sind Änderungen im Produktportfolio geplant. Die VFG wird sich im Bereich der Waffenpflege neu aufstellen. Auch ein neues Messekonzept für die Jagd & Hund soll es geben. Besonderes Augenmerk wird auf den neuen Verkaufsständern liegen, die sehr übersichtlich mit den VFG Waffenpflegeprodukten bestückt sind.

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Mo

28

Jan

2019

Im Praxistest: Wintergummistiefel „Wetland“ von Muck Boot

© Adina Lietz
© Adina Lietz

Der Winter steht vor der Tür und damit nicht nur die Nachfrage nach Drückjagd-Zubehör, sondern auch nach warmen Gummistiefeln für die Entenjagd. WM-Intern-Redakteurin Adina Lietz, sonst eingefleischte Aigle-Trägerin, hat den Premium-Field-Boot „Wetland“ von Muck Boot ausprobiert.

Wie auf Wolken! – so fühlt man sich mit dem robusten Wetland-Wintergummistiefel von Muck Boot. Grund dafür ist die sehr ausgeprägte EVA-Dämpfung, die vom Gefühl her an das Laufen mit Croc-Sandalen erinnert. Obwohl der Stiefel eher klobig wirkt, ist er ultraleicht. Die Sohle ist sehr dick, sodass man locker zwei Zentimeter größer ist. Der Wetland besitzt eine grobstollige 

MS-1-Sicherheits-Laufsohle, mit der man im Wald problemlos sehr steile Hänge herauf- und herunterklettern kann, die aus feuchtem Boden, einer Blätterschicht und dicken Wurzeln bestehen. Der Wetland ist sowohl für Herren als auch für Damen gedacht, sodass Schmalfüßler wie ich in dem breiten Fußbett leicht etwas ins Schwimmen kommen. Von der Länge her fällt der Stiefel einen Tick kleiner aus. Bei der Isolation kann der Wetland voll punkten: Wohlig warme Füße bei fünf Grad Lufttemperatur und bei dauerhaftem Stehen im Bach. Kein Wunder, denn der Stiefel ist laut Hersteller für Temperaturen von minus 

30 °C bis plus 10 °C ausgelegt. ali

www.muckbootcompany.eu

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Fr

25

Jan

2019

Mit den Augen des Jägers

© Marco Ritter
© Marco Ritter

Für viele aktive und passionierte Jäger ist das Jagen weit mehr als das pure Erlegen von Wild oder das Verarbeiten der Jagdbeute. Sie genießen die Natur, die kleinen Wunder des Alltags, den Anblick von besonderen Zusammenhängen und können auf dem Ansitz vom hektischen Arbeitsalltag entschleunigen. Hierbei verwundert es nicht, dass so mancher Jäger das Revier, in dem er regelmäßig unterwegs ist, wie seine Westentasche kennt und spannende sowie eindrucksvolle Dinge erlebt, die so mancher Otto-Normal-Bürger vor der eigenen Haustüre nicht vermuten würde.

 

Meine Jagdpassion hat mich zur Wildlife-Fotografie geführt. Ich wollte die Erlebnisse, von denen ich bis dahin nur erzählen konnte, auch zeigen. Irgendwann begann ich vom Ansitz aus die ersten Rehe zu fotografieren und merkte schnell, dass ein gutes Foto weit aufwendiger zu bekommen ist als der Bruch am Hut. So müssen Lichtstimmung, Perspektive und Entfernung zum Wild passen – ein Bock kann hingegen ohne Probleme in der Spätdämmerung, vom Hochsitz auf 150 Meter sauber erlegt werden, wenn der Schütze ein wenig trainiert ist.

© Marco Ritter
© Marco Ritter

Außerdem ist es immer wieder eine Herausforderung, sich nah ans Wild heranzuarbeiten. Dabei kann man sich ultimativ mit den Sinnen des Gegenübers messen. Leider ist die jagdliche Ausübung der Pirsch in vielen Revieren fast unmöglich geworden, da viele Erholungsuchende zu allen Uhrzeiten an den unmöglichsten Stellen im Revier unterwegs sind. Da ist der Schuss vom Hochsitz aus die sicherere Alternative. 

Nach meiner ersten Jagdreise nach Namibia bei der viel gepirscht wurde, ist das Pirschen mit der Kamera zu einem Jagdersatz geworden, bei dem ich mich nah ans Fotomotiv herantaste, um ein möglichst perfektes Bild zu schießen. Andererseits entstehen viele Fotos am gezielten Ansitz, beispielsweise im Frühjahr am Fuchsbau, wenn die Welpen ihre Umgebung erkunden. Ebenso gibt es wunderbare Zufallsprodukte beim Reviergang oder der Gummipirsch mit dem Auto. Die Vielfalt der Bildentstehung ist ebenso wie die Motivauswahl – z. B. die verschiedenen Wildarten, Vögel, Insekten oder auch Landschaften und Lichtstimmungen – unbegrenzt.

© Marco Ritter
© Marco Ritter

Wie man schon an der kleinen gezeigten Auswahl der im heimischen Revier entstandenen Aufnahmen sieht, kann es sich lohnen, ab und an die Kamera griffbereit zu halten. Zudem entsteht bei mir immer wieder ein Anflug von Jagdfieber, wenn ich meine Kamera auf Wild ausrichte – selbst beim ersten Jungfuchs der Saison zittere ich regelmäßig. 

Man muss nur aufpassen, dass einen nicht die Fotopassion packt und man lieber einen guten Bock bestätigt und porträtiert, als ihn zu erlegen und in die Kühlkammer zu hängen. Der begeisterte Fotograf wird recht schnell beginnen, die unterschiedlichsten Motive zu suchen. Ebenso wird er sich über Tipps zu besonderen Motiven, wie beispielsweise einen abnormen Bock oder den Zugang zu einem Brunftplatz, freuen und ist sicherlich bereit, seine Aufnahmen dem Tippgeber bereitzustellen – wobei alle Beteiligen profitieren.

Der Autor

Marco Ritter ist schon seit seiner Kindheit gerne in Wald und Flur unterwegs. Den Anstoß zum Fotografieren erhielt Ritter von einem guten Freund, der sich schon seit längerer Zeit mit der Naturfotografie beschäftigte. Bis heute hat er seine fotografischen Fähigkeiten kontinuierlich gesteigert und verfügt über ein stetig wachsendes Portfolio von Wild- und Naturbildern sowohl aus der heimischen Wildbahn als auch aus Afrika, wo er in Namibia fast etwas wie eine zweite Heimat gefunden hat.

www.ritter-nature-pictures.com


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Mi

23

Jan

2019

Messerporträt: Verzierte Klingen

 

Christoph Daim schreibt über handgemachte Messer. Er ist Mitglied der Deutschen Messermacher Gilde und hat dort die Funktion des Lektors übernommen. Für WM-Intern schreibt er aus der Sicht des Messermachers über ausgefallene und kunstvolle Messer. 

www.viennablade.com

www.deutsche-messermacher-gilde.de

Verzierte Klingen © Christoph Daim
Verzierte Klingen © Christoph Daim

Ein Messer kann aus einem, mehreren oder unter Umständen sogar aus vielen Bauteilen bestehen. Jedes davon kann verziert und dekoriert werden: die Griffschalen, die Schrauben, sogar die Nieten u. v. m. Das gilt selbstverständlich auch für die Klinge. Ein gängiges „Motiv“ ist hier natürlich der Name bzw. das Logo des Herstellers. Sehr frühe Beispiele dafür sind die legendären mittelalterlichen Schwerter, auf denen der Name +VLFBERH+T zu finden ist. Es wird vermutet, dass mit „Ulfberth“ eine fränkische Person gemeint ist, aus deren Name und Werkstatt später eine Art Handelsmarke entstand.

Auch der wirkliche (oder behauptete) Ort der Herstellung wird schon lange und gerne auf Klingen verewigt. Besonders beliebt in Ost und West war da immer schon „Solingen“. Aber nicht nur Werbung oder Gravuren können Klingen verzieren. Die kleinen, praktischen und günstigen Messer, die unter dem Namen deejo seit einigen Jahren völlig zu Recht so populär geworden sind, treiben die Dekorationsmöglichkeiten auf die Spitze. Was als ultraleichtes Outdoor-Messer konzipiert wurde, hat sich zu einem modischen Accessoire entwickelt, bei dem die Funktionalität natürlich gegeben ist, aber nicht mehr allein im Vordergrund steht. Die grafischen Gestaltungsmöglichkeiten, wie Wolken oder Wellen und die „Tattoos“, lassen die Klinge praktisch zur Leinwand werden. Die unglaublich vielfältige Motivauswahl und die zusätzlichen Kombinationsmöglichkeiten lassen solch ein Messer so kurz vor Weihnachten zum idealen Geschenk für spätentschlossene Kunden werden, wenn man es Ihnen nur angemessen präsentiert.

 

 


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Mo

21

Jan

2019

NEU: Rucksack „Modular“ von Beretta

© Beretta
© Beretta

Der geräumige und äußerst robuste Jagdrucksack mit viel Stauraum besitzt ein modulares Taschensystem (M.O.L.L.E., Modular Lightweight Loadcarrying Equipment), über das sich viele, als Zubehör erhältliche Taschen befestigen lassen. Dadurch ist es möglich, den Rucksack je nach Bedarf zu konfigurieren, um wirklich nur das Benötigte tragen zu müssen. Die Innentasche ist herausnehmbar, gegen Regen gibt es eine wasserfeste Hülle in Signalorange. Der Rucksack selbst besteht aus robustem und dennoch leichtgewichtigem Ripstop-Polyester-Gewebe. Durch eine Seitentasche ist ein direkter Zugriff in das Innere des Rucksacks möglich. Die Tragegurte sind gepolstert, der Brustgurt kann bei Bedarf entfernt werden. Durch ein ergonomisches Netzrückteil und Luftkanäle wird eine gute Belüftung am Rücken gewährleistet. Der Boden des Rucksacks ist wasser- und schmutzabweisend, im Inneren befindet sich eine ebenfalls wasserfeste Schweißeinlage, die sich herausnehmen lässt. Den „Modular“ von Beretta gibt es in zwei Größen: in 35 und 65 Liter Volumen. ali

www.beretta.com/de 

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Fr

18

Jan

2019

Schreckschuss-News

© ME-Sportwaffen
© ME-Sportwaffen

 

 

 

Die Parabellum-Pistole, auch Luger genannt, feiert in diesem Jahr ihr 110-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass hat ME-Sportwaffen eine auf 250 Stück limitierte Auflage im „antik-look“ mit schwarzen Fischhaut-verschnittenen Holz-Griffschalen im Kaliber 9 mm P.A. Knall und Jubiläums-Laserung gebaut. Die 1908 im Deutschen Reich als Pistole 08 eingeführte Ordonnanzwaffe wird heute noch als eine der meist gesammelten Waffen bezeichnet. 

Jede Waffe ist mit einer laufenden Nummer versehen. Die Waffe wird in einer Holzkiste mit Schaumstoffeinlage, Abschussbecher und Reinigungsbürste sowie Bedienungsanleitung und Zertifikat geliefert. 

www.me-sportwaffen.de

 

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Mi

16

Jan

2019

Robuste Begleiter – „Was du trägst, soll auch dich tragen“

© Anna Kaufmann
© Anna Kaufmann

Rüdemeister Chris Balke, Leiter der Schweißhundstation Schaalsee, absolviert mit seinem Team um die 450 Nachsucheneinsätze im Jahr. Seine Ausrüstung muss allerhöchsten Ansprüchen genügen. Ein besonderes Augenmerk legt der Berufsjäger auf sein Schuhwerk. Im Interview verrät er, warum er sich für den Haix Nachsuchenstiefel Nature Trace GTX entschieden hat.

 

Welche Anforderungen muss ein Schuh für Dich erfüllen?

Es gibt einen schönen Spruch, der trifft es ziemlich gut: „Was du trägst, soll auch dich tragen.“ Gerade beim Schuhwerk gehe ich keine Kompromisse ein. Ich muss mich im Revier auf meine Schuhe verlassen können. Speziell die Nachsuche stellt extreme Anforderungen an den Schuh – das heißt, er muss viel aushalten und langlebig sein. Natürlich spielen auch Passform und Tragekomfort eine wesentliche Rolle. Die Sohle darf nicht zu dick und nicht zu hart (Abrollverhalten) sein. Ist sie beispielsweise zu dünn, können Wurzeln und Steine durchdrücken.

 

Wodurch zeichnet sich für Dich ein guter Nachsuchenschuh aus?

An den Fersen und an den Knöcheln muss er guten Halt bieten. Zudem lege ich Wert auf ein ergonomisches Fußbett. Die Sohle braucht wie eingangs erwähnt eine gewisse Stabilität und sollte ein griffiges Profil aufweisen. Wichtig ist auch die Schnürung – für eine perfekte Anpassung. Die Schürsenkel sollten strapazierfähig und reißfest sein. Da ich oft in moorigen Gebieten unterwegs bin, sollte der Schuh stark wasserabweisend und gleichzeitig atmungsaktiv sein. 

 

Wie lange trägst Du den Haix Nature Trace GTX schon?

Er wurde am 29. Juni 2018 geliefert und ist seitdem unentwegt im Einsatz.

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Mo

14

Jan

2019

Medienecke

Fürs Verkaufsregal

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Fr

11

Jan

2019

„OutDoor by ISPO“ in München

© Messe München
© Messe München

OutDoor oder OUTDOOR – die Verwirrung ist vorprogrammiert, denn 2019 wird es gleich zwei Fachmessen für diese boomende Branche der Freizeitsportler und Naturliebhaber geben: Während sich am „alten“ Standort am Bodensee die OUTDOOR Friedrichshafen etablieren möchte (wir berichteten in Ausgabe 10/2018), ist die OutDoor nach München umgezogen und wird dort vom 30. Juni bis 3. Juli 2019 unter dem neuen Markennamen „OutDoor by ISPO“ erstmals stattfinden. 

 

Dabei verbirgt sich hinter „OutDoor by ISPO“ ein ganz neues Konzept: Es handelt sich nämlich um „die ganzjährige Plattform für eine neue Outdoor-Bewegung, kombiniert mit der jährlich international größten Fachmesse für die Outdoor-Branche“, heißt es seitens der Messe München. Sie wird in enger Partnerschaft mit dem Branchenverband European Outdoor Group (EOG) durchgeführt. ISPO Business Solutions erweitern also das Portfolio, denn mit dieser 365-Tage-Plattform stehen Marken und Herstellern ganzjährig digitale und analoge Kanäle für den Austausch mit ihren Kunden zur Verfügung. 

Die OutDoor by ISPO ist somit eine international übergreifende Plattform für die Outdoor-Branche, die Inhalte kreiert, Beziehungen fördert, Begeisterung für Outdoor-Themen weckt und neue Möglichkeiten schafft. „Das neue Konzept greift aktuelle Anforderungen auf und bietet Mehrwert für alle Marktteilnehmer: ob Start-up, mittelständisches Unternehmen oder globale Marken“, führte Markus Hefter, Projektleiter der OutDoor by ISPO, während der Launch Conference im Juni diesen Jahres aus. Kern der jährlich stattfindenden Fachmesse sind demnach die etablierten Outdoor-Themen wie Bergsteigen oder Klettern. Hinzu kommen jedoch Segmente, die für den Konsumenten heute schon längst Outdoor sind, darunter Urban Outdoor, Yoga, Wellbeing, Running und Trailrunning sowie Mountainbiking. Weitere Segmente sind unter anderem Reisen, Surfen und Wassersport, Outdoor Digital mit Wearables sowie ein Bereich für textile Innovationen und Start-ups. 

Für die erste Veranstaltung haben sich bereits zahlreiche Aussteller aus bisher 25 Ländern angemeldet, darunter unter anderem Arc‘terix, Maloja, Mountain Hardware, Jack Wolfskin, Ortlieb, Petzl, Scott, Sining Rock, Tatonka und Vaude sowie die Oberalp-Gruppe mit ihren Marken Dynafit, Salewa, Pomoca und Wild Country. Eine wöchentlich aktualisierte Übersicht der angemeldeten Marken und Hersteller ist online verfügbar. 

Die OutDoor by ISPO ist Branchentreffpunkt aber nicht nur für große, sondern auch für kleine Marken und spricht somit alle Unternehmensgrößen an. Mit dem Angebot „Outdoor Easy“ richtet sie sich besonders an Aussteller mit kleinem Budget und ermöglicht mit einem flexiblen und kostengünstigen Standbaukonzept einen unkomplizierten Messeauftritt. Das Konzept beinhaltet ein kosteneffizientes Komplettpaket und bietet eine offene und einladende Flächengestaltung, ergänzt durch eine gute Platzierung in der Halle. 

 

Während die Fachmesse wie gewohnt nur für Fachbesucher geöffnet sein wird, sind Verbraucher bei den parallel stattfindenden „OutDays Munich“ willkommen. Geplant sind zur Messelaufzeit vom 30. Juni bis 3. Juli 2019 daher zahlreiche Events in der Innenstadt. 

www.ispo.com/outdoor mvc

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Mi

09

Jan

2019

Es geht auf die IWA zu!

© Screenshot www.iwa.info
© Screenshot www.iwa.info

 

 

 

 

Vom 8. bis 11. März 2019 ist es wieder soweit: Die IWA OutdoorClassics öffnet ihre Tore zum 46. Mal. In Nürnberg präsentieren die Unternehmen ihre Neuheiten aus den Bereichen Schusswaffen, Munition, Optik, Bekleidung, Outdoor-Equipment, Jagdzubehör, Geschenkartikel, Bogensport, Messer sowie ziviler und behördlicher Sicherheitsbedarf.

 

Wie jedes Jahr bietet die IWA jenseits der nach jetzigem Stand fast 1.500 Aussteller auch ein interessantes Rahmenprogramm: 

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Mo

07

Jan

2019

JM Büchsenmacher Meisterwerkstatt

Stefan Müller (links) an der Fräsmaschine und Wolfgang Jaskulla, Büchsenmachermeister, beim Pistolentuning. © JM Büchsenmacher Werkstatt
Stefan Müller (links) an der Fräsmaschine und Wolfgang Jaskulla, Büchsenmachermeister, beim Pistolentuning. © JM Büchsenmacher Werkstatt

Die beiden Inhaber Wolfgang Jaskulla und Stefan Müller waren bis August 2017 gemeinsam bei einem Waffengeschäft in der Werkstatt tätig und spielten schon länger mit dem Gedanken, sich selbstständig zu machen. Die Idee war, eine reine Werkstatt ohne Ladengeschäft zu gründen, um Reparaturen für Privatpersonen auszuführen, aber auch Waffenhändler ohne eigenen Büchsenmacher bedienen zu können. Als Standort entschieden sie sich für Cham, da der Ort für das Einzugsgebiet eine optimale Lage hat. Ende letzten Jahres war es dann so weit: Nach Bau beziehungsweise Kauf der Einrichtung und der benötigten Maschinen sowie nach diversen Genehmigungen konnten Jaskulla und Müller ihren Betrieb eröffnen. Inzwischen existiert ein ordentlicher Kundenstamm, dem auf Bestellung alles sowohl rund um die Jagd als auch den Schießsport verkauft werden kann. Die Zusammenarbeit mit anderen Waffengeschäften für Auftragsarbeiten funktioniert ebenfalls gut. „Regional läuft es derzeit schon sehr erfreulich, doch wir möchten künftig auch verstärkt überregionale Kunden ansprechen“, so Stefan Müller. Die JM Büchsenmacher Meisterwerkstatt ist ein Zwei-Personen-Betrieb mit Hersteller- und Handelslizenz, ohne Angestellte. Die Leistungen decken den ganzen Büchsenmacherbereich ab. Öffnungszeiten: Di, Mi, Do 10:00 bis 12:00 und 13:00 bis 18:00 Uhr, Fr 12:00 bis 19:00 Uhr, Sa 9:00 bis 12:00 Uhr. 

 

Kontakt

JM Büchsenmacher Meisterwerkstatt

Inhaber: Wolfgang Jaskulla und Stefan Müller

Badermannweg 17 · 93413 Cham

Tel. 09971/8984300

Fax 09971/8984302

E-Mail: jm.waffenbuma@gmail.com

Internet: https://jm-waffenbuma.jimdo.com oder 

www.facebook.com/Büchsenmacher-Meisterwerkstatt-172326686712679 mvc

 

@ JM Büchsenmacher Werkstatt
@ JM Büchsenmacher Werkstatt

Wir stellen vor …

Interessante Menschen und neue Gesichter – immer wieder ist es spannend zu sehen, wer sich mit einem Fachgeschäft für Waffen sowie Jagd- und Outdoorbedarf, einem Handelsunternehmen, einem Vertriebsbüro, einer Büchsenmacher-Werkstatt oder einem ähnlichen Handwerks- beziehungsweise Dienstleistungsbetrieb selbstständig gemacht hat. Die Branche zu vernetzen, das ist unter anderem das Anliegen unseres Business-Magazins. Daher entstand die Idee, Neumitglieder des Verbandes Deutscher Büchsenmacher und Waffenfachhändler (VDB) in WM-Intern vorzustellen. 

www.vdb-waffen.de


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Fr

04

Jan

2019

Wie man sich bettet …

… ist natürlich immer Geschmackssache. Der eine bevorzugt unifarbene Bettwäsche, der andere träumt nachts vielleicht lieber unter grafischen Mustern oder bunten Motiven. Für Jäger, Naturliebhaber und sonstige Kunden der Branche ist vermutlich eine Variante mit Wildtieren genau das Richtige. Erweitern Sie Ihr Sortiment doch beispielsweise um diese kuschelige Edelflanellbettwäsche von Frankonia. Bis in den Schlaf hinein begleiten einen hier die Natur und die Wildnis: Vom dezenten, in Fliedertönen gehaltenen Streifenhintergrund heben sich in Grün und Weiß die Hirsch-Silhouetten ab, die Rückseite ziert ein grün-weiß-fliederfarbenes Karomuster. Material: 

100 Prozent Baumwolle. Mit Knopfverschluss. Erhältlich ist der Bettbezug in den Maßen 135 x 200 cm und 155 x 220 cm, der Kissenbezug jeweils in 80 x 80 cm. mvc

www.frankonia.de

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Mi

02

Jan

2019

Frankonia-Geselle ist Bundessieger im Büchsenmacherhandwerk

Von links: Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), Philipp Gottstein und Thomas Keindorf, Vorsitzender der Stiftung für Begabtenförderung im Handwerk e. V. © ZDH/Agentur Bildschön, Berlin
Von links: Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), Philipp Gottstein und Thomas Keindorf, Vorsitzender der Stiftung für Begabtenförderung im Handwerk e. V. © ZDH/Agentur Bildschön, Berlin

Bereits zum 67. Mal wurden am 1. Dezember 2018 im Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks die besten Gesellinnen und Gesellen des Handwerks prämiert. Zu den ausgezeichneten Preisträgern zählt als Bundessieger im Büchsenmacherhandwerk Philipp Gottstein, Geselle bei der Frankonia Handels GmbH & Co. KG. 

 

Annähernd 3.000 Gesellen hatten sich an den landesweiten Ausscheidungswettbewerben beteiligt, 735 von ihnen wetteiferten als Teilnehmer und Teilnehmerinnen auf Bundesebene. Im Rahmen eines feierlichen Festaktes hielt Elke Büdenbender, Ehefrau des amtierenden Bundespräsidenten Frank Walter Steinmeier, die Laudatio für die Bundessieger.

Stolz auf den eigenen erstklassigen Büchsenmachernachwuchs zeigt sich auch Frankonias Ausbildungsleiter Alexander Bär: „Wirklich eine überdurchschnittliche Leistung, die Herr Gottstein im Wettbewerb gezeigt hat und die mir zeigt, dass wir mit unserem Ausbildungskonzept auf dem richtigen Weg sind.“ Der naturverbundene 22-Jährige kam wie so viele Jagdscheinaspiranten während seiner Vorbereitung auf die staatliche Jägerprüfung erstmalig mit der Frankonia Handels GmbH & Co. KG in Kontakt. Das Interesse für die Jagd, Waffen und deren Technik war geweckt und so entschied sich Gottstein für die Erlernung eines äußerst vielseitigen Berufs, den des Büchsenmachers. Warum sich die traditionelle Ausbildung gerade bei Frankonia lohnt, erklärt Bär so: „Ich denke, dass die Lehrlinge besonders von der unheimlich breiten Systemvielfalt profitieren, die in unserer Werkstatt überprüft und repariert wird. Neben Sport- und Kurzwaffen findet sich von klassischen Kipplaufwaffen, edlen Luxuswaffen bis hin zu modernen Jagdrepetierern in unserer Zentralwerkstatt einfach alles, was der Jäger in Wald und Flur führt.“ 

Im Bereich der Büchsenmacher werden aktuell neun Lehrlinge ausgebildet, aufgeteilt auf drei Jahrgänge. Ab dem zweiten Lehrjahr werden sie für zwei bis drei Wochen in drei Blöcken in Filialen eingesetzt, um unter Anleitung erfahrener Kollegen die Werkstattarbeit vor Ort zu lernen. Die wichtigsten Aufgaben und Arbeiten ergeben sich hier durch den direkten Kundenkontakt. Somit werden die jungen Lehrlinge sehr breit aufgestellt, was ihr fachliches und praktisches Wissen betrifft. Ein weiteres Highlight: Ab dem dritten Lehrjahr darf jeder Lehrling seine eigene Büchse bauen und – wenn die Voraussetzungen erfüllt sind – auch erwerben. ali www.frankonia.de

www.zdh.de 

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Di

01

Jan

2019

Neues Jahr, neuer Arbeitsplatz!

Büchsenmacher/in; Büchsenmachermeister/in gesucht!
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Werkstattleiter/in gesucht!
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Mo

31

Dez

2018

„Ich möchte mich bei Ihnen um ein (Schul-)Praktikum bewerben“

Im Prinzip ja kein Problem, und sicher geht es Ihnen auch so, dass Sie der Jugend von heute gerne weiterhelfen und ihr einen Einblick in das Berufsleben ermöglichen möchten. Vermutlich strengen Sie sich an, lassen „unsere Zukunft“ nicht nur Kaffee kochen, sondern suchen dem Berufswunsch angepasste Arbeiten und befassen sich sogar mit dem Nachwuchs, der später ja unsere Rente zahlen soll, anstatt ihm einfach nur etwas aufzudrücken, was lange schon mal gemacht werden sollte. 

So erschreckend es im Grunde ist, aber ich würde glatt mit Ihnen wetten, dass Sie nur einen Bruchteil Ihres guten Willens nach den drei, vier oder acht Wochen nicht bereuen und Ihrem Praktikanten sowohl „viel Glück für die weitere berufliche Laufbahn“ wünschen als auch „nach Abschluss der schulischen Laufbahn über eine Bewerbung“ in Ihrem Haus sich freuen würden.

Denn wenn Kevin oder Chantal morgens von Mama oder Papa im Betrieb abgeliefert werden, können Sie sich glücklich schätzen, wenn die Helikoptereltern nicht erst noch den Arbeitsplatz ihres 15- bis 28-jährigen Lieblings in Augenschein nehmen. Haben Sie Glück, entpuppt sich das im Vorstellungsgespräch neugierige und interessierte Schätzchen als hyperaktives Ritalinkind, das Sie Löcher in den Bauch fragt – über alles –, sich durch den Tag huschelt und dessen unvorhersehbare Einschläge sie eher bremsen als beflügeln müssen. Sie können aber auch Pech haben und einen verwöhnten Drückeberger erwischen, der mittags das von Mama morgens geschmierte Brot vertilgt, eigentlich nur die Zeit absitzen und möglichst früh zum Chillen nach Hause will, der seine Arbeitsrechte schon ganz genau kennt – oder zumindest meint, sie richtig zu interpretieren. 

Denken Sie aber bitte daran, dass Sie dem Sprössling kein eindeutig negatives Praktikumszeugnis ausstellen dürfen, sondern wohlwollend mit unserer aller Zukunft umzugehen haben! Trotzdem werden Ihre Kollegen in der Führungsebene durch Formulierungen wie „bemüht“ und das Weglassen steigernder Adjektive und Adverbien durchaus gewarnt sein.

Sehen wir es doch einfach wie einen Lottoschein. So hübsch die Kreuze beim Abgeben auch sind, über Glück oder Geldverschwendung entscheidet erst die Ziehung. Bleiben wir also freundlich und zeigen allen verzogenen Gören und Bengeln von heute, was sie später im Beruf erwartet, und wenn es nur den Sinn hat, dass sie hinterher wissen, was sie (auch nicht) machen wollen. Vielleicht haben wir ja doch einmal einen Sechser und finden die Nadel im Heuhaufen. 

 

Euer Hardy

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Fr

28

Dez

2018

Trophäe – was nun?

Nach einer erfolgreichen Jagdreise kann später schon mal eine große Kiste vor der Tür stehen. © HuntInMotion
Nach einer erfolgreichen Jagdreise kann später schon mal eine große Kiste vor der Tür stehen. © HuntInMotion

Wer sich entschließt, im Ausland zu jagen, hat die Qual der Wahl. Viele Jagdvermittler und Outfitter werben mit Spezialangeboten, Komplettpaketen oder mit der Jagd nach Preisliste. Die für einen selbst passende Offerte ist aus dem Gewirr an Angeboten manchmal schwer herauszufiltern.

 

Worüber sich aber vor Reiseantritt die wenigsten Jäger Gedanken machen, ist: Was passiert eigentlich nach dem Schuss, wie wird die rohe Trophäe behandelt? Wie kommt mein Erinnerungsstück an die heimische Wand und was kostet das? „Dabei ist eine gute Vorbereitung und Planung besonders wichtig, denn zum einen kann dies einen entscheidenden Einfluss auf die Qualität der späteren Trophäe haben, zum anderen lassen sich so auch finanzielle Überraschungen vermeiden“, sagt Jochen Buchhold, Geschäftsführer beim Logistikunternehmen Laserline. 

Grundsätzlich sollte man sich schon im Vorfeld Angebote von Trophäenspeditionen einholen und eine entsprechende Routingorder an das ausgewählte Speditionsunternehmen für den Outfitter mitnehmen. Dafür ist wichtig, sich zu überlegen, wie man seine Trophäen präpariert haben will. Soll es ein Schulterpräparat oder gar eine Vollmontage oder soll lediglich der Schädel auf ein Brett gesetzt werden? Will ich die Decke oder das Fell gerben lassen? Möchte ich mir einen Präparator aussuchen oder greife ich auf den Partner meines Trophäenspediteurs zurück, der sich überwiegend auf Dip&Pack spezialisiert hat, also darauf, die Rohtrophäen transportfertig zu machen? „Diese Fragen sollte man vor Reiseantritt mit dem Trophäenspediteur seiner Wahl durchsprechen“, so Jochen Buchhold weiter. 

Auch der Jagdführer benötigt diese Informationen noch im Feld – gleich nach dem Schuss –, damit er die Trophäe noch an Ort und Stelle richtig vorbereiten kann. Generell gilt die Faustregel: Schulterpräparate sind im Ausland in der Herstellung meist günstiger, erhöhen aber aufgrund ihres größeren Volumens die Speditionskosten erheblich. Sollte man sich entscheiden, das Präparat vor Ort anfertigen zu lassen, empfiehlt sich ein Besuch bei verschiedenen Präparatoren, um zu schauen, welche Handschrift deren Präparate tragen und ob diese einem persönlich zusagt. Die meisten Präparatoren haben extra für solche Zwecke einen Show-Room und freuen sich immer über Besuch.

In jedem Fall sollte man sich aber bewusst sein, dass nicht ganz unerhebliche Kosten auf einen zukommen, bis die fertige Trophäe an der heimischen Wand hängt. Um einen ersten Anhaltspunkt zu haben, hat sich über die Jahre die Faustformel, das 1,5- bis 2-fache der Abschussgebühren in etwa als Präparationsaufwendungen anzusetzen, oft als richtig herausgestellt, wenn man überwiegend Vorschlagpräparate anfertigen lässt.

E-Mail: info@laserlinelogistics.com

www.laserlinelogistics.com

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Mi

26

Dez

2018

Taktische Medienecke

Helicopters in Special Operations

Hubschrauber im Spezialeinsatz

Autor: Dipl.-Pol. (Univ.) Christian Rastätter

Herausgeber: Sören Sünkler

Bei diesem großformatigen Bildband geht es um Einsatz-Helikopter und darum, in welchen Ländern welche Modelle für welche Zwecke genutzt werden. Das teils exklusive Material dokumentiert dabei nicht nur die jeweiligen Spezialkräfte und Militärs bei der Nutzung der Helikopter in spannenden, lebhaften Bildern. Vielmehr erfährt der Leser zu jedem Hubschrauber interessante Details, sei es zu den Einsatzzwecken, der Einheit, zur Technik oder der Bewaffnung. Dabei ist das Buch alphabetisch nach Ländern geordnet: von A wie Afghanistan bis U wie USA. Ergänzt wird die Lektüre durch diverse Einsatzschilderungen. Ein Muss für alle technisch interessierten Fans von Hubschraubern, die auch aussagekräftiges Bildmaterial nicht missen möchten. 

Hardcover

256 Seiten

zahlreiche farbige Abbildungen

Format: 

30 x 21,4 cm

S.Ka.Verlag

Nürnberg 2017

ISBN 978-3-9815795-5-0

 

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Mo

24

Dez

2018

Clear Ballistics

© Clear Ballistics
© Clear Ballistics

Das US-amerikanische Unternehmen Clear Ballistics aus Arkansas bietet diverse Produkte aus synthetischer ballistischer Gelatine. Diese ist nicht nur transparent und klar, sondern auch nicht kühlpflichtig, somit unbegrenzt lagerfähig und kann mehrfach wiederverwendet werden.

Die Produkte von Clear Ballistics kommen in der Regel beim Testen von Munition zum Einsatz. Im Gegensatz zu herkömmlicher ballistischer Gelatine (wie 240A Ordonanz Gelatine) muss hier nichts angerührt und anschließend gekühlt gelagert werden. Clear Ballistics ist rein synthetisch, enthält also keine echte Gelatine und auch kein Wasser. Es wird gebrauchsfertig geliefert, entspricht dabei den Standards des FBI und der NATO und ist in verschiedenen Formen und Größen erhältlich. Dabei ist das Material völlig geruchsneutral und insbesondere blasenfrei, farblos und somit glasklar – ideal also, jeden noch so kleinen Geschosssplitter darin auszumachen. Clear Ballistics ist aber nicht nur in Blöcken erhältlich. Ganze menschliche Dummies sind lieferbar, unterteilt in Kopf, oberer und unterer Torso. 

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Fr

21

Dez

2018

Deutsche Büchsenmacher-Gilde 13. Leistungswettbewerb

Die Teilnehmer des 13. Leistungswettbewerbs der Deutschen Büchsenmacher-Gilde. © Deutsche Büchsenmachergilde
Die Teilnehmer des 13. Leistungswettbewerbs der Deutschen Büchsenmacher-Gilde. © Deutsche Büchsenmachergilde

Die Deutsche Büchsenmacher-Gilde hat am 11. und 12. Juni in den Werkstätten der HTBLVA Ferlach ihren 13. Leistungswettbewerb für Auszubildende im Büchsenmacherhandwerk durchgeführt. Die Gilde-Mitglieder Heinrich Schiller, Florian Mutenthaler und Christoph Kuchenreuter waren vor Ort und zeichneten für den Ablauf des Wettbewerbs verantwortlich. Als Gäste angereist waren Karl Prommersberger und Studienrat Klaus Wilcke, Fachlehrer der Berufsschule Ehingen.

Die sechzehn Lehrlinge hatten die Aufgabe, einen Klappdeckel für ein Schaftmagazin anzufertigen, funktionsgerecht einzubauen und das Ganze in einem Holzkantel einzupassen. Die Jury, bestehend aus den drei anwesenden Gildemeistern, kam in den Betriebsräumen der Firma Hausmann & Co. zur Bewertung zusammen. Die gute Qualität der meisten Werkstücke machte die Auswertung nicht einfach. Die Siegerehrung mit gemütlichem Beisammensein und Fachgesprächen fand am Abend im Gasthaus Schaidabauer in Ferlach statt. Die vier Erstplatzierten sind Mathias Wedenig von der HTBLVA Ferlach, Johannes Kleen von der Firma Krieghoff, Max Bastian Arnold ebenfalls von Krieghoff sowie Philippe Graff von der HTBLVA Ferlach. Unterstützt wurde der Nachwuchswettbewerb von den Firmen Alljagd, Katzenmeier, Krieghoff, Prommersberger, Recknagel, RUAG sowie Swarovski. (hjh)

www.buechsenmachergilde.de

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Mi

19

Dez

2018

Neustart bei Steyr

© Steyr Arms
© Steyr Arms

Lange war es ruhig um Österreichs größten Waffenhersteller Steyr Mannlicher. Nun, im Spätsommer 2018, offenbarten die Eigentümer auf den erstmals ausgerichteten „Steyr-Days“ mitten in den Bergen der Steiermark, dass sich im Hintergrund seit einiger Zeit etwas tut.

Zunächst wird aus Steyr Mannlicher nun Steyr Arms. Ab 1. Januar 2019 wird sich das Unternehmen unter dem internationalen Namen präsentieren. Auch das Logo ändert sich entsprechend. Doch das ist nur ein kleiner Teil dessen, was hinter den Kulissen passiert ist. In einer kritischen Selbstanalyse hat die Geschäftsführung drei Produktneuheiten intern in Auftrag gegeben. Herausgekommen ist ein Blumenstrauß toller, brauchbarer Neuheiten.

Steyr Breezer und Steyr Breeze: Die Aufgabe war ein speziell auf Steyr-Waffen abgestimmter Schalldämpfer, was den Konstrukteuren hervorragend gelungen ist. Dieser Schalldämpfer ist (je nach Kaliber) auch problemlos ohne Gehörschutz schießbar. Die Weiterentwicklung ist eine Steyr-Waffe mit Integralschalldämpfer – keine Marktneuheit, da Blaser bereits ein Modell anbietet, aber nun eben auch Steyr.

 

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Mo

17

Dez

2018

Messerporträt: Ein Faltmesser

 

Christoph Daim schreibt über handgemachte Messer. Er ist Mitglied der Deutschen Messermacher Gilde und hat dort die Funktion des Lektors übernommen. Für WM-Intern schreibt er aus der Sicht des Messermachers über ausgefallene und kunstvolle Messer. 

www.viennablade.com

www.deutsche-messermacher-gilde.de

Das „Schwenkmesser“ – ein günstiges Kleinserienmesser, hergestellt in Ungarn in einer bemerkenswerten Bauweise. Solche Messer sind gelegentlich auf Messerausstellungen zu finden. Gesamtlänge geschlossen: 85 mm, Klingenlänge: 60 mm. © Christoph Daim
Das „Schwenkmesser“ – ein günstiges Kleinserienmesser, hergestellt in Ungarn in einer bemerkenswerten Bauweise. Solche Messer sind gelegentlich auf Messerausstellungen zu finden. Gesamtlänge geschlossen: 85 mm, Klingenlänge: 60 mm. © Christoph Daim

Faltmesser stellen eine Untergruppe der Taschenmesser dar. Sie sind aber insofern ein ganz eigener Messertyp, als dass im eingefalteten Zustand die Klinge rundherum eingeschlossen wird. Diese Umhüllung der Klinge besteht aus zwei Teilen und bildet nach dem Auseinanderfalten einen Griff. Diese Grundkonstruktion ermöglicht es zum Beispiel, auch zweischneidige Klingen zu verwenden. Die faltbaren Griff-Elemente können auf viele Arten positioniert und gestaltet sein, nebeneinander (wie beim Bali Song, dem Butterfly Messer), hintereinander oder sogar ineinander, wie bei dem Messer im Bild. 

Dieses Messer ist erstaunlich einfach konstruiert, seine Funktionsweise aber mit Worten zu beschreiben, erweist sich als eine echte Herausforderung: Zwei ineinander verschränkbare u-förmige Stahlbügel sind auf zwei, im rechten Winkel zueinander stehenden Achsen drehbar an der Klingenwurzel befestigt. Im Querschnitt bilden sie ein Quadrat, in dessen Innerem die Klinge im Winkel von 45° steht. Erst durch das vollständige Schwenken des ersten, äußeren Griffteils um 180° wird die zweite Schwenkmöglichkeit freigegeben. Dadurch wird dann auch die Klinge erreichbar. Nur mit dem vollständigen Ausschwenken des zweiten Stahlbügels ist die Klinge sicher fixiert. Und falls diese Erklärung zu theoretisch geworden ist, helfen vielleicht die Bilder …

 

 


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Fr

14

Dez

2018

Umstrukturierung bei EAW

© EAW
© EAW

Beim Zielfernrohrmontagenhersteller Ernst Apel GmbH (EAW) hat es im November einen Wechsel in der Geschäftsführung gegeben: Michael Apel, der das Unternehmen lange geleitet hat, ging zum 31.10.2018 in den Ruhestand. Sein Nachfolger heißt Manuel Muth. Er ist seit 2016 als Geschäftsführer im Unternehmen tätig und hat damals den langjährigen Geschäftsführer Markus Apel ersetzt.

Der 42-jährige Muth hat Maschinenbau mit Fachrichtung Waffentechnik studiert und bringt Erfahrung aus den Bereichen Unternehmensführung, Qualitätsmanagement, Waffentechnik, Beratung und Behördengeschäft mit, außerdem ist er Jäger und Sportschütze. Seiner neuen Aufgabe sieht er optimistisch entgegen: „Ich freue mich darauf, die Philosophie der Familie Apel in Bezug auf Qualität und Kundenzufriedenheit weiter zu leben und die Arbeit im Sinne meiner Vorgänger fortführen zu dürfen. Ich sehe meine Aufgabe darin, die hervorragende technische Kompetenz des Unternehmens weiterzuentwickeln, um dadurch das Fundament für die Zukunft zu legen. Ich danke der Familie Apel für das Vertrauen in meine Person und hoffe, dass unsere Vertriebspartner und Kunden mir das gleiche Vertrauen entgegenbringen werden!“

Bedingt durch Umsatzrückgänge im Ausland befindet sich die EAW derzeit in einem Insolvenzverfahren, das die Bendel Insolvenzverwaltung AG aus Würzburg betreut. Ein umfänglicher Sanierungsplan ist schon ausgearbeitet worden und bietet sehr gute Chancen auf Erfolg. „Der Geschäftsbetrieb der EAW wird auch im eröffneten Insolvenzverfahren uneingeschränkt fortgeführt. Wir sind zuversichtlich, die im Rahmen der Unternehmensplanung erarbeiteten Effizienzsteigerungen umsetzen zu können und weitere Kosten­-

einsparpotenziale in den kommenden Wochen und Monaten aufzudecken, sodass die Ernst Apel GmbH mittel- und langfristig in eine wirtschaftlich gesunde Zukunft blicken kann“, so Kornelius Klatt, Vorstand der Bendel Insolvenzverwaltung AG, Würzburg.

Auf dem Kernmarkt Deutschland sind die Verkaufszahlen stabil, dafür bedankt sich das Unternehmen bei seinen Vertriebspartnern, Büchsenmachern, Waffenfachhändlern und treuen Kunden.

Zum jetzigen Zeitpunkt befindet sich die EAW in einem ganzheitlichen Umstrukturierungsprozess um interne und externe Prozesse zu optimieren, dabei wird besonderer Wert darauf gelegt, dass die Lieferfähigkeit an die Kunden gewohnt schnell vonstattengeht. Es wird um Verständnis gebeten, wenn es im Ausnahmefall zu minimalen Verzögerungen kommen sollte.

Für die Zukunft plant das Unternehmen neue Produktlinien und Servicekonzepte. Die derzeitigen Kundenbeziehungen sollen verstärkt werden, indem der direkte Kontakt zu den Büchsenmachern, Waffenfachhändlern und Endkunden ausgebaut wird. cj

www.eaw.de 

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Mi

12

Dez

2018

DMG mit neuem Vorstand

@ DMG
@ DMG

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Deutschen Messermacher Gilde (DMG) wurde am 

8. September 2018 ein neuer Vorstand gewählt: Erster Vorsitzender ist ab sofort Erich Niemeier (Bild), als Zweiter Vorsitzender wurde Stefan Steigerwald gewählt. Der vorherige Erste Vorsitzende, Joe Pöhler, war 14 Jahre lang Präsident der DMG und wurde bei der Jahreshauptversammlung zum Ehrenmitglied gewählt.

Erich Niemeier: „Ich freue mich sehr auf das Amt des Präsidenten der Deutschen Messermacher Gilde und werde gemeinsam mit Stefan Steigerwald sowie den anderen Mitgliedern der DMG daran arbeiten, das Handwerk und die Kunst des Messermachens aufrechtzuerhalten und weiter zu verbreiten.“

Die weiteren Vorstandsmitglieder sind: Markus Becker, Hermann Masshammer und Manfred Rieger (Qualitätsausschuss), Thomas Hausschild (Online-Auftritt) sowie Michael Henninger (Schriftführer). ali

www.deutsche-messermacher-gilde.de 

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Mo

10

Dez

2018

Das neue all4shooters.com ist online: Was den User erwartet!

© all4shooters
© all4shooters

2011 ist die internationale Webplattform gestartet. Inzwischen informieren sich jeden Monat bis zu 1.000.000 Jäger/-innen und Sportschützen/-innen auf der Plattform über die neuesten Produkte, Trends und Entwicklungen zu ihrem Hobby.

 

Beim relaunchten all4shooters-Angebot ist man eingeladen, einfach draufloszuklicken – und sich begeistern zu lassen. Es sieht nun alles etwas anders aus. Daran muss man sich erstmal gewöhnen. Aber man stellt schnell fest: Alles ist nicht nur aufgeräumter und übersichtlicher, sondern auch schneller und einfacher zu navigieren. Das macht auch vom Smartphone aus richtig Spaß.

Was tut sich hinter den Kulissen?

all4shooters.com und all4hunters.com sind zwei Themenfelder, die auch weiterhin auf einer Plattform abgedeckt und redaktionell mit nationalen und internationalen Teams betreut werden. Diese beiden Bereiche gehören für die meisten Hersteller einfach zusammen – und doch sind es für die meisten User zwei völlig unterschiedliche Interessengebiete. Mit einem einfachen Klick im Menü auf „Shooting“ oder „Hunting“ kann man seine persönlich bevorzugte Welt auswählen. Für internationale Fans sind die landesspezifischen Inhalte in den Sprachen Deutsch, Englisch, Italienisch und Russisch verfügbar. Dazu kommen entsprechende Social-Media-Auftritte bei Facebook, YouTube und Instagram. Jeweils getrennt nach Shooting und Hunting und immer in der jeweiligen Sprache. 

Ziel von all4shooters.com / all4hunters.com ist es, mehr Menschen mit den Themen zu erreichen, als es Informationen ausschließlich von Printmedien oder Herstellerwebsites schaffen können. Zusätzlich geht es auch weiterhin darum, die Akzeptanz des Themas „Waffe und Munition“ in ganz Europa zu stärken, die Fans in den jeweiligen Communities zu erreichen und letzten Endes mit sorgfältig recherchierten Informationen und Bewertungen die Kundengewinnung und Kundenbindung im gesamten Marktsegment zu stärken. Deshalb wird mit vielen Partnern aus der Industrie und auch aus anderen Medien sehr erfolgreich zusammengearbeitet.

Wer rastet, der rostet …

Das gilt vor allem für das digitale Umfeld. Ständige Weiterentwicklung und Optimierung ist Teil des Geschäftes. „Wir haben unsere Website immer weiterentwickelt, irgendwann jedoch kommt man an den Punkt, wo man sich entscheiden muss: Bauen wir an unser Haus noch ein weiteres Mal an oder entscheiden wir uns für einen Neubau“, fasst Jürgen Flach, Leiter von all4shooters.com, die Herausforderung zusammen. Mitte 2017 fiel die Entscheidung, einen „Neubau“ in Angriff zu nehmen und damit den aktuellen digitalen Trends und Marktentwicklungen bestmöglich zu folgen. cj

 

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Fr

07

Dez

2018

Kalender 2019

Bald ist das Jahr zu Ende! Zeit über Kalender nachzudenken. Wie wär's mit folgenden Exemplaren?

 

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Mi

05

Dez

2018

Der Klassiker: das Buchgeschenk

Heißt es nicht immer, es wird zu wenig gelesen? Dabei sind Bücher doch optimale Geschenke zu Weihnachten! Hier einige Tipps für den Gabentisch.

 

Scots wha hae. Die schottischen Unabhängigkeitskriege

Autor: Dr. Johann Baier

„Scots wha hae“, das bekannte Gedicht von Robert Burns, war für lange Zeit so etwas wie die inoffizielle Nationalhymne Schottlands. In der Form einer Rede von Robert the Bruce vor der Schlacht von Bannockburn 1314 feiert es den Freiheitswillen und den Mut der Schotten, die in dieser Schlacht ein erheblich größeres englisches Heer besiegten. Es ist auch der Titel des neuen Buches von Dr. Johann Baier, selbst langjähriger Bogenschütze mit dem Englischen Langbogen. Nach „Die Schlacht bei Agincourt“, „Krähen über Crécy“ und „Der Schwarze Prinz und die Schlacht bei Poitiers“, die den erfolgreichen Einsatz des Englischen Langbogens auf den Schlachtfeldern Frankreichs schildern, erzählt er hier auf der Basis zeitgenössischer Quellen vom wechselhaften Verlauf der schottischen Unabhängigkeitskriege. 

„Scots wha hae“ verspricht bestes Infotainment in literarischer Form. Während erzählende Passagen mit ihren lebendigen Schilderungen die eigentliche Handlung voranbringen, bieten kommentierende und erläuternde Einschübe dem Leser das notwendige historische, kulturelle und waffentechnische Hintergrundwissen. Wer sich für die geschilderten Begebenheiten interessiert, wer selbst Bogenschütze ist und wer wissen möchte, wie es zu dem Mythos Englischer Langbogen kam, der wird sich bei der Lektüre ebenso gut informiert wie gut unterhalten fühlen. 

Hardcover

274 Seiten mit S/W-Zeichnungen

Verlag Angelika Hörnig

Ludwigshafen am Rhein 2018

ISBN 978-3-938921-57-9

www.bogenschiessen.de

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Mo

03

Dez

2018

Für Schießsportler zum Fest

Der Ulmer Schießsportausstatter ahg Anschütz bietet mit dem neuen Range Bag eine für den Sportschützen optimierte Waffentasche für zwei Kurzwaffen, Munition und Zubehör. Sie ist überaus variabel einsetzbar und bietet jede Menge Möglichkeiten. Im geräumigen und selbstverständlich mit einem mitgelieferten Zahlenschloss abschließbaren Hauptfach gibt es eine mittels Klett verstellbare und herausnehmbare Innentasche mit Nebenfächern. Außen sind vier mit Reißverschluss versehene Seitenfächer angebracht. Eines ist mit Magazinhaltern ausgestattet, ein anderes bietet Platz für Trinkflasche und Spraydose. Weiter gehören ein separater Hülsenbeutel mit Karabinerhaken sowie ein Mäppchen für Lauf oder Verschluss zur Ausstattung. Neben den beiden Tragegriffen gibt es auch einen abnehmbaren Tragegurt – alles gepolstert. Vier Gummifüße geben der Tasche einen sicheren Stand. Gefertigt ist die in Blau gehaltene ahg Range Bag aus robustem Nylon. Sie wiegt leer circa 2,65 kg und misst 48 x 48 x 37 cm (LxBxH). Mehr unter www.ahg-anschuetz.de

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Mo

03

Dez

2018

Stellenausschreibungen

Mitarbeiter gesucht!
Prommersberger-1118-Stelle.pdf
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Büchsenmacher gesucht!
Joh-Springer-1118-Anzeige wm-intern Spri
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Fr

30

Nov

2018

Was schenkt man einem Jäger?

Einen Jäger zu beschenken, ist eigentlich nicht schwer – hält doch die Ausübung der Jagd so viele Utensilien bereit. Schwierig kann es allerdings werden, wenn er oder sie einfach schon alles hat! So etwas soll es ja geben, zumindest vermeintlich. Aber nicht verzagen, WM-Intern fragen! Hier kommen unsere Tipps.

 

Auch nach der Jagd oder beim weihnachtlichen Verdauungsspaziergang kann man stilecht angezogen sein, zum Beispiel mit der neuen Après-Jagd-Serie „Country“ von Aigle: Weste, Steppjacke, Pullover, Mantel, Schal und Mütze für Herren; Parka, Steppweste, Steppjacke, Kapuzenweste und Bluse für Damen. Alle Teile sind im klassisch-ländlichen Stil gehalten, dabei trotzdem funktional.

www.aigle.com

www.akah.de

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Mi

28

Nov

2018

Geschenktipps für Outdoor-Freunde

Mit den neuen Geräten aus der Serie InReach bietet Garmin dem Nutzer die Möglichkeit, auch außerhalb von Mobilfunknetzen in Kontakt mit der Außenwelt zu stehen oder – wenn nötig – ein SOS-Signal samt Positionsbestimmung abzusetzen. Dazu nutzen die InReach-Geräte neben GPS auch das (allerdings kostenpflichtige) US-amerikanische Iridium-Satellitenfunknetz. Dieses deckt den gesamten Globus ab. Somit ist es möglich, immer SMS oder E-Mail-Nachrichten zu senden und zu empfangen. Auch gibt es die Option, automatisch in festgelegten Intervallen Wegpunkte zu verschicken, was insbesondere für Expeditionen von Interesse ist. So lassen sich die Routen von den Liebsten oder auch in sozialen Medien (oder dem InReach-MapShare-Portal) direkt in Echtzeit verfolgen. Das InReach bietet Garmin derzeit in drei verschiedenen Versionen mit unterschiedlicher Ausstattung an: Mini, SE+ sowie Explorer+. Der zur Nutzung der Geräte benötigte Vertrag bietet dabei diverse Abonnements mit flexiblen Laufzeiten.

www.garmin.com

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Mo

26

Nov

2018

Messer unterm Weihnachtsbaum

 

Das bisher mit Kunststoff- und Holzschalen erhältliche Hunter Pro von Victorinox, das ganz auf die Bedürfnisse von Jägern und Outdoorfans abgestimmt ist, gibt es jetzt auch mit den beliebten silbernen Alox-Schalen, was das Klappmesser zu einem absoluten Hingucker macht. Das neue Hunter Pro M Alox ist zudem etwas schlanker und lässt sich dadurch noch komfortabler mitführen. Neu sind auch der clevere Clip, der sich am Griffende aufstecken lässt, und die in die Feder integrierte Befestigungsöse mitsamt kunstvoll geknüpftem Paracord-Anhänger. Trotz der stattlichen Grifflänge von rund 130 Millimetern und seiner unverwüstlichen Konstruktion wiegt das Hunter Pro M Alox lediglich 183 Gramm. Eine bewährte Rückenfeder-Arretierung garantiert auch bei schweren Schneid- und Schnitzarbeiten höchste Bediensicherheit. Der Schweizer Hersteller präsentiert mit dem neuen Hunter Pro M Alox also ein extrem stabiles und zugleich elegantes EDC-Messer. Seine edle Optik, das zeitlose Material und die hohe Funktionalität machen es zu einem unverwüstlichen Designstück und verlässlichen Alltagsbegleiter.

www.victorinox.com 

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Fr

23

Nov

2018

SIG Sauer: Standort Eckernförde gestärkt

© SIG Sauer
© SIG Sauer

Bilder sagen mehr als 1.000 Worte – durch umfangreiche Investitionenen wächst der SIG-Sauer-Standort in Eckernförde, was die folgende Bildergalerie belegt. 

 

Ein Blick über das SIG-Sauer-Firmengelände in Eckernförde: hier werden die Produkte hergestellt und europaweit zu Ihnen, den Händlern, verschickt. 

Hinter den Kulissen sieht es so aus:

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Mi

21

Nov

2018

Rufen, Locken und Reizen

Zwei Ruf-, Lock- und Reizjagd-Spezialisten: Wildmeister i.R: Konrad Esterl (links) mit dem 3-teiligen Hirschruf und Klaus Weiss­kirchen mit dem von ihm entwickelten Schwarzwildlocker. © WM-Intern
Zwei Ruf-, Lock- und Reizjagd-Spezialisten: Wildmeister i.R: Konrad Esterl (links) mit dem 3-teiligen Hirschruf und Klaus Weiss­kirchen mit dem von ihm entwickelten Schwarzwildlocker. © WM-Intern

Ansitz und Pirsch sind jagdlicher Alltag und haben dennoch ihren Reiz. Nicht umsonst sagt eine alte Weisheit: „Die Jagd ist alle Tage neu!“, denn jeder Gang ins Revier ist immer etwas anders als diejenigen davor. Besonders im deutschsprachigen Raum hat sich die Tradition entwickelt, das männliche Wild in der Brunft zu bejagen und dabei die jeweiligen Lautäußerungen nachzuahmen. Letzteres ist eine Kunst und Wissenschaft für sich, die Interessierte auch bei den jährlichen Hirschrufmeisterschaften auf den Jagdmessen in Dortmund und Salzburg erleben können.

Rufen, Locken und Reizen benennt die drei Wege der Jagd mit Lautäußerungen, dem Musizieren, wie es versierte Könner gerne nennen. So erzielt der Jäger bei Hirsch und Elch die besten Erfolge, wenn territoriale oder Kampfrufe der männlichen Stücke imitiert werden. Wirkliche Spezialisten wenden bei diesen Wildarten zusätzlich das Mahnen des weiblichen Wildes an, doch der Fokus liegt auf den verschiedenen Rufen der Hirsche. 

Bei der Blattjagd auf Rehböcke imitiert der Blattjäger die Laute der getriebenen Ricke, um den Territorialbock zu provozieren und damit heranzulocken. Da diese Taktik vor allem dann nicht gelingt, wenn der gesuchte Rehbock gerade selbst mit einer Gespielin beschäftigt ist, bietet es sich an, den Angst­-ruf eines Rehkitzes zu imitieren und damit zu versuchen, die Ricke heranzurufen, welcher der Rehbock unweigerlich auf dem Fuß folgen wird. 

Nicht nur Schalenwild lässt sich durch das Nachahmen von Lautäußerungen heranrufen. Reizvoll ist ebenso die Jagd mit der Hasenklage auf den Fuchs oder die Jagd mit dem Enten- oder Krähen-Locker. Wer einmal die Gelegenheit hatte, Wildmeister i.R. Konrad Esterl mit seinem legendären Vortrag zur Ruf-, Lock- und Reizjagd zu erleben, wird sich lebhaft erinnern, wie viele Geräusche genutzt werden können, um den jagdlichen Erfolg zu verbessern. Genannt sei hier nur der Häherruf, mit dem ziehendes Wild zum Verhoffen gebracht werden kann, um einen sicheren Schuss anzutragen.

Es gehört viel Erfahrung dazu, diese Sprache der Tiere zu erlernen. Neben dem Erkennen, Verstehen und der richtigen Anwendung der Rufe müssen die Laute auch naturnah wiedergegeben werden. An dieser Stelle kommen die verschiedenen Lockinstrumente ins Spiel. Seit Langem durchgesetzt hat sich der Hirschruf nach Frevert für die Jagd auf den Rothirsch. Vielfältiger ist das Angebot an Blattern für die Jagd auf den Rehbock. Die Bandbreite geht dabei von unterschiedlichen Mundblasinstrumenten bis hin zum bekannten Buttolo-Blatter, der aus einem Gummiblasebalg besteht, der mit der Hand bedient werden kann. 

Natürlich kann nicht jeder Mitarbeiter im Fachhandel zum versierten Lockjäger ausgebildet werden, um der Kundschaft eindrucksvoll etwas vorspielen zu können. Trotzdem sollte gerade im Fachhandel jeder Verkäufer zumindest wissen, wozu die einzelnen Locker eingesetzt werden können: Welche Wildart und was soll damit imitiert werden? Deshalb empfehle ich zur Verbesserung der Beratungskompetenz den bereits erwähnten Vortrag von Konrad Esterl, der mit Klangbeispielen auch als DVD oder CD erhältlich ist. Darüber hinaus sollte im Verkauf bekannt sein, dass das Wild bei der Rufjagd oft sehr nah an den Jäger herankommt und dieser in aller Regel dabei vom Erdboden aus jagt. Hier ergeben sich Möglichkeiten für Zusatzverkäufe, beispielsweise von Tarnkleidung und mobilen Ansitzschirmen. z

www.akah.de

www.frankonia-b2b.de

www.fritzmann.org

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Mo

19

Nov

2018

Dreister Kunde droht mit Auftrag!

Vielleicht können große Discountketten den Kunden erziehen oder das Kaufverhalten durch strategisches Marketing und Preispolitik manipulieren. Einzelhändler jedenfalls können das sicher nicht. Es sei denn Frau oder Mann hinter dem Verkaufstresen sind solche Mega-Promis der Szene, dass die Kunden schon wie Teenager auf einem Justin-Bieber-Konzert kreischen, allein weil sie bei diesem Verkäufer einkaufen dürfen. Auch das ist unrealistisch. Was bleibt also für den Facheinzelhandel? Genau: Service und kundenorientierte Dienstleistung, die mit Persönlichkeit und Kompetenz punktet, also den Tugenden, die selbst das beste outgesourcte Callcenter nicht bieten kann und die auch die Masse des Verkaufspersonals der Größeren in der Branche kaum mitbringt. Hier wäre on- wie offline das größte Potenzial, mit dem sich auch der kleine Einzelhändler profilieren und am Markt behaupten kann. Tatsächlich gelingt dies einigen Händlern recht gut. Andere dagegen jammern und wehklagen ob des bösen Onlinehandels und der immer unverschämter werdenden Kunden, die so dreist sind, nach Produkten zu fragen, die man ja gar nicht am Lager hat oder – noch schlimmer – deren Hersteller man ja überhaupt nicht kennt! Eine Frechheit ist das, denn wie soll man denn bitte schön beraten, wenn der Kunde schon die Modellvarianten kennt und am Ende alles besser weiß? Nun, der Kunde hat eigentlich meistens mehr Detailwissen als der Verkäufer, einfach weil er sich Stunden und Tage nur mit dem einen Produkt hat auseinandersetzen können, während der Verkäufer alle Produkte kennen muss. Ein Händler, der sein Handwerk versteht, hat dagegen einerseits Erfahrung mit Fertigungsqualitäten und andererseits ein Gespür für die Bedürfnisse seiner Kunden. Wer damit die Kaufentscheidungen seiner Kundschaft nicht lenken kann oder zumindest durch geschickten Beschaffungsservice die Kundenbindung positiv beeinflusst, der braucht wohl Nachhilfe im eigenen Geschäft.

 

 

Euer Hardy

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Fr

16

Nov

2018

Darts: News aus der Welt der kleinen Pfeile

Irgendwann einmal werfen können wie Mensur Suljovic: Vielleicht klappt's mit den neuen Dartspfeilen von Bull’s in der Einstiegsklasse wurden in Kooperation mit Mensur Suljovic, dem momentan besten deutschsprachigen Spieler entworfen. Suljovic ist Teamplayer von Bull’s und Sechster der Weltrangliste der Professional Darts Corporation (PDC). Die Pfeile gibt es jeweils als Soft- und Steeldarts.

Das neue elektronische Dartboard „Flash“ von Bull’s ist mit der Stimme des PDC Master Callers Russ Bray („The Voice“) programmiert. Auch die Sounds des Geräts sind neu und bringen mehr Spaß und Originalität beim Spiel. Das elegante Dartboard besitzt vier LED-Anzeigen, ein Bulls­eye in originaler Turniergröße und ist aus Zweiloch-Segmenten aufgebaut. Es ist ausgelegt für einen bis acht Spieler beziehungsweise zwei bis vier Teams mit automatischer Punktewertung, Dart-Finish-Funktion, regulierbarem Sound, Double-In/Double-Out-Funktion, Schnellauswahl, Tastensperre und Cyber-Match-Funktion bis Level 5. 28 Spiele mit 131 Variationen sind möglich. Mitgeliefert werden sechs Darts, 40 Soft-Tips und ein Netzteil.

 

Die Embassy Sports GmbH aus Münster führt Produkte aus dem Darts-Sport der Marken Bull’s, Unicorn und XQMax. Erst kürzlich hat sich der Distributor und Hersteller für Darts, Billard, Kicker, Tischtennis und Sportschutz vergrößert und seine Lagerkapazitäten auf aktuell 4.000 qm erweitert. ali

www.bulls-darts.com/de

www.playwiththebest.com

www.xqmax.com

www.embassy-sports.com  

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Mi

14

Nov

2018

SPURLAUT unterwegs

 

Was lange währt, wird endlich gut. Dieser Sinnspruch könnte auch auf das neue Wissensmagazin Spurlaut zutreffen. Fast ein Jahr lang wurde das Konzept entwickelt, diskutiert, im Online-Bereich schon mal ausprobiert und nun ist es da!

 

Per Definition ist „spurlaut“ die gewünschte Eigenschaft eines Jagdhundes, die vom Wild hinterlassene Spur Laut gebend zu verfolgen. Verfolgen möchte das frische Autorenteam jagdlich spannende Themen, seien es neueste wissenschaftliche Erkenntnisse oder wirtschaftliche Entwicklungen in der Branche.

Spurlaut, das Wissensmagazin des bekannten Melsunger Verlages Neumann-Neudamm, richtet sich besonders an Jungjäger und Jagdscheininteressierte. Dafür werden unter anderem innerhalb der Rubriken Jagdpraxis, Waffen und Technik, Internet, Handmade, Inside Hunting Business und Wissen kompakt je nach Saison aktuelle Themen derart aufgearbeitet, dass jeder Artikel sowohl für Jagdneulinge verständlich ist, als auch für bereits praktizierende Jäger informativen Mehrwert bietet. Wer jetzt an trockene Informationslektüre denkt, liegt falsch. Visuell abwechslungsreich aufgemacht, überzeugt das Heft auch mit hochwertiger Bildauswahl und kurzweiligem Schreibstil.

Das Wichtigste zum Schluss: Spurlaut ist crossmedial und somit als Print- und Online-Version zu bekommen. Das Maß der Dinge bleibt jedoch die 

Printausgabe, die mit 

64 Seiten im handlichen 

17 x 24-Format erscheint und alle zwei Monate zur Monatsmitte zu ihren Leserinnen und Lesern kommt. Der Stückpreis liegt pro Heft bei 3,90 Euro, im Abonnement gibt es alle sechs jährlichen Ausgaben plus Online-Zugriff auf die Artikel samt Bonusmaterial, wie Videoclips und Hintergrundmaterial, bereits für 20 Euro. Den Vertrieb übernimmt der hausinterne Shop www.jana-jagd.de. Besonders interessant für Werbepartner wird die Erstausgabe im September sein, denn diese wird mit dem Jagdkatalog auf den vorweihnachtlichen Jagdmessen als Teaser verteilt werden. 

www.spurlaut.com

www.neumann-neudamm.de

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Mo

12

Nov

2018

Neuheiten Nachtsichtoptiken – Hightech für die Sicht im Dunkeln

Ob Wärmebild oder Nachtsicht mit Infrarotunterstützung: beide Bereiche entwickeln sich weiter. Was gibt es Neues auf dem Markt? Und welche Vorteile haben VOx-Detektoren?

 

Das digitale Nachtsichtgerät „Digital NV Binokular 1x mit Kopfhalterung“ von Bresser ist speziell für die Fortbewegung mit diesem Gerät konzipiert. Daher liegt der Zoom nur bei einfach (digital: zweifach). Die Reichweite beträgt 70 Meter. Mithilfe der mitgelieferten Kopfhalterung kann sich der Träger problemlos durch den Wald oder den Raum bewegen. Aber auch für das Beobachten von großen Flächen ist das Bresser-Nachtsichtgerät geeignet, da es einen großen Bereich abdeckt. Der eingebaute Akku ermöglicht eine Beobachtungsdauer von circa acht Stunden und wird via mitgeliefertem USB-Kabel aufgeladen. Aus der gleichen Serie gibt es außerdem ein Gerät mit dreifacher Vergrößerung und zusätzlicher Aufnahmefunktion auf SD-Karte.

www.bresser.de

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Fr

09

Nov

2018

Im Praxistest: Garmin Atemos 100

© Adina Lietz
© Adina Lietz

Das Garmin Atemos 100 Hundeortungsgerät ist seit Herbst 2017 auf dem Markt und wurde auf der IWA 2018 in Nürnberg vorgestellt. WM-Intern-Redakteurin Adina Lietz hatte die Gelegenheit, das Gerät gemeinsam mit verschiedenen Hundeführern und dem eigenen Vierbeiner zu testen.

 

Walter schaut auf sein Handydisplay: Kein Empfang, weder Netz noch Internet. Kein Wunder, er steht tief im Wald des Wiehengebirges. Das ist die Stunde von funkbasierten Hundeortungsgeräten wie dem Garmin Atemos, denn diese funktionieren unabhängig vom Handyempfang und sind somit völlig autark. Bisher mochte Walter seine junge Brackenhündin nur ungern schnallen. Zwar hat er Vertrauen in seine Emmi, aber Vorsorge ist bekanntlich besser. Auf dem Touchscreen-Display des Atemos 100 kann er nun ihren Weg auf einer Landkarte verfolgen oder er schaltet um auf die Anzeige mit Kompass und Pfeil, der die Position der Hündin anzeigt, natürlich samt Entfernungsangabe. Darüber hinaus kann er an einem kleinen Symbol auf der Anzeige erkennen, was Emmi gerade tut – oder vielmehr, was das Atemos interpretiert, was sie tut: Laufen, vorstehen, Wild stellen, sitzen? Als wir Emmi in Sichtweite haben, können wir das natürlich überprüfen. Mal passt es, mal nicht, was wir jedoch nicht als besonders tragisch empfinden. Hauptsache, man weiß, wo der Vierläufer steckt!

Die Position eines besenderten Hundes wird automatisch alle fünf Sekunden aktualisiert, bis zu 20 Hunde in einem Umkreis von zehn Kilometern lassen sich mit einem einzigen Handgerät koppeln. Wird eine Jagd unterbrochen, weil beispielsweise per Auto das Gebiet gewechselt wird, kann die Ortung angehalten und später wieder gestartet werden. 

Neben der Hundeortung ist das Atemos aber auch anderweitig nützlich, so lässt sich die Position des abgestellten Autos im vorinstallierten Kartenmaterial markieren. Auch das Markieren der Positionen von Anstellschützen und anderen Wegpunkten kann sehr hilfreich sein. Die Navigationsmöglichkeiten des Atemos sind schier endlos: Tracking, Wegpunkte markieren, Routen vorgeben, Zielpunkte eingeben und noch einiges mehr. Hier merkt man, dass viel praktische Jagderfahrung in das Gerät eingeflossen ist. 

Das Display lässt sich sowohl im strahlenden Sonnenlicht als auch in der Dunkelheit gut ablesen. Im Sonnenlicht muss man dafür eventuell das Gerät im richtigen Winkel zum Licht halten, dann aber ist die Abbildung einwandfrei. Die Displaybeleuchtung kann einfach angepasst werden.

Was so manchen Hundeführer bisher davor abschreckte, sich ein Garmin zuzulegen, war zum einen der hohe Preis, aber auch, dass neben den Kosten für die Anschaffung zusätzliche Folgekosten anfielen. Denn die alten Geräte funkten auf einer Frequenz, die die Registrierung bei der Bundesnetzagentur nötig machte. Der hohe Anschaffungspreis ist zwar geblieben. Dank der neuen Übertragungsfrequenz von 169,4 MHz ist eine Registrierung der Geräte jedoch überflüssig geworden. 

www.garmin.com ali 

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Mi

07

Nov

2018

Medienecke

Wild Kitchen Project 2.0: Wild und Weide

Autoren: Jana Rogge, Stephan Berghaus

Das Wild Kitchen Project ist ein Zusammenschluss von einigen BBQ- und Dutch-Oven-Teams aus ganz Deutschland, die sich gemeinsam zum Grillen und Kochen treffen und für ihr Projekt einen Blog betreiben. Nachdem das erste Kochbuch „Wild Kitchen Project: Rezepte und Erfahrungen für Liebhaber von Wild, BBQ und Outdoorküche“ ein voller Erfolg wurde und von Jägern, BBQ-Fans sowie von Outdoorfreunden einen unerwartet großen Zuspruch erfahren hat, sahen sich die Projekt-Teams angespornt, ihren Weg weiterzuverfolgen. 

Nun ist Band 2 erschienen und wieder dreht sich alles um die Outdoorküche in ihren vielen Facetten. Doch hier geht es neben dem Wildbret auch um Weidefleisch aus artgerechter Haltung, denn gerade die Herkunft des Fleisches ist in den Augen der Autoren weit mehr als nur „Geschmackssache“. Diesmal holte sich das Team mit „Don Marco“ Greulich, World Barbecue Champion und mit über 40 Titeln einer der erfolgreichsten Griller Europas, prominente Unterstützung und viele neue kreative Ideen ins Boot. Unter dem Motto „from nose to tail“ werden alte Rezepte neu interpretiert und Grillklassiker auf andere Tierarten übertragen. 

Hardcover, 176 Seiten

Format: 17,9 x 25,2 cm

Eckhaus Verlag

Weimar 2018

ISBN 978-3-945294-21-5

www.eckhaus-verlag.de

www.wild-kitchen-project.de 

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Mo

05

Nov

2018

OUTDOOR Friedrichshafen – die neue Fachmesse für den Handel

 

Während der diesjährigen OutDoor im Juni wurde noch gerätselt: Wie geht es in Friedrichshafen weiter, wenn doch die europäische Leitmesse der Branche den Standort nach 25 Jahren verlässt und künftig nach München geht? Jetzt steht fest: Auch 2019 wird es am Bodensee eine Fachmesse für Outdoor-Hersteller geben! Vom 17. bis 19. September findet die OUTDOOR Friedrichshafen statt. 

 

 

 

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Fr

02

Nov

2018

Hoch lebe die Ausbildung!

© WM-Intern
© WM-Intern

In der Berufsfachschule in Suhl wurden Mitte September gleich zwei Jubiläen gefeiert. Büchsenmacher werden in Suhl seit 25 Jahren und Graveure seit 20 Jahren ausgebildet. In einer Festveranstaltung in fast familiärer Atmosphäre wurde den Begleitern und Unterstützern der Schule sowie den engagierten Lehrern von Schulleiterin Ina Stade und Bürgermeister der Waffenstadt Suhl, Jan Turczynski, gedankt. Die Auszubildenden beider Handwerke gaben uns in den Werkstätten einen Einblick in ihren Ausbildungsalltag, was sie bereits gelernt haben. Nach dem offiziellen Teil waren Besucher, Schüler und Lehrer eingeladen, sich mit echten Thüringer Rostbratwürsten zu stärken und sich rege auszutauschen.

www.buechsenmacher-ausbildung-suhl.de

cj 

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Mi

31

Okt

2018

Originelle Schnapsgläser

Wer sich in der kalten Jahreszeit mit einem Schnaps die Kehle wärmen möchte, kann das besonders formvollendet mit den entsprechenden Gläsern tun. Die Kaliber-12-Shotgläser aus rotem Kunststoff (Fassungsvermögen: 5 cl) eignen sich dafür ebenso gut wie diejenigen aus gefrostetem Glas mit Pistolengriff (Größe: 6 x 8 cm). Das ist sozusagen „reine Geschmackssache“. Beide Modellversionen sind jeweils im Viererset erhältlich und sicher eine witzige Geschenkidee für Personen mit Faible für Waffen und Munition. Ob man sie nun tatsächlich benutzt oder lediglich dekorativ im Regal stehen hat, ist natürlich jedem selbst überlassen. Ein Hingucker sind die originellen Schnapsgläser allemal – sowohl in Ihrem Geschäft, als auch beim Kunden beziehungsweise dem Beschenkten zu Hause. www.dmax-shop.de mvc


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Mo

29

Okt

2018

Adihex 2018

Ende September war es wieder soweit: Das Organisations- und Presseteam der IWA OutdoorClassics hat ausgewählte Pressevertreter zur Fach­exkursion eingeladen. Das diesjährige Ziel waren die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE). Im Fokus der Reise lag der Besuch der Jagdmesse Adihex in Abu Dhabi. Diese war dem Staatengründer Scheich Zayed bin Sultan Al Nahyan, der in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden wäre, gewidmet. Neben vielen Messeständen, die Falken und deren Zubehör anboten, wurde in einer riesigen Fotogalerie der Verdienste Scheich Zayeds für die Falknerei gedacht. Produkte, die zum Aufenthalt in der Wüste nötig sind, waren an den Messeständen genauso präsent wie Institutionen, die über Umweltschutz, wirtschaftliche Belange sowie Tierzucht- und Pflege, speziell der Falken, informierten. In der „Waffenhalle“ waren auch deutsche Aussteller wie Merkel, Blaser gemeinsam mit Rigby, Trompeter & Ritchi, Hans Wrage mit Sauer und Ballistol zu finden. Auffallend war, dass viele Kinder, teilweise ganze Schulklassen, die Messe besuchten. In der „Arena“ wurden den Besuchern verschiedene Shows geboten, so trat ein amerikanischer Pferdeflüsterer auf, es gab eine Papageienshow, Hunde- und Pferdevorführungen sowie eine Kamelauktion. Ein weiteres Highlight der Reise war der Besuch der Scheich-Zayed-Moschee. 

Abu Dhabi ist die Hauptstadt der VAE. Die Stadt liegt auf einer Insel, wurde 1761 gegründet und bestand bis zu den Ölfunden in den 1960er Jahren aus einfachen Bauten, die teilweise nicht über Elektrizität oder eine Kanalisation verfügten. Fischfang, Dattelanbau und Perlentauchen waren die Haupteinnahmequellen der Menschen dort. Seit den Erdölfunden ist die Stadt um ein Vielfaches gewachsen. Um Platz für weiteres Wachstum zu haben, werden künstliche Inseln im Küstenvorland aufgeschüttet. Die VAE erschließen sich zunehmend weitere Wirtschaftszweige wie Tourismus, Logistik, Transport, Handel und Finanzen, um genügend wirtschaftliches Potenzial zu haben, wenn das Öl einmal zu Ende geht. Die VAE bestehen aus sieben Emiraten und haben eine Gesamtbevölkerung von 9,9 Millionen Einwohnern, wovon 83 Prozent Ausländer sind.

www.adihex.com

www.nuernbergmesse.de

www.iwa.info

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