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Fr

05

Mär

2021

HANDEL Euroschirm: Trekkingschirme im Test – Top geschützt bei Wind und Wetter

© Euroschirm
© Euroschirm

Wer draußen auf einer mehrtägigen Outdoor-Tour mit einem Regenschirm unterwegs ist, wird von manchem auf atmungsaktive Hightech-Regenkleidung setzenden Mitstreiter oftmals nur müde belächelt. Dabei gibt es spätestens seit der Erfindung stabiler Trekkingschirme dafür absolut keinen Grund. Im Gegenteil. Denn wer mit solch einem praktischen Utensil wandert, genießt dem gegenüber durchaus viele Vorteile. Wir haben uns einmal zwei Modelle des Marktführers Euroschirm näher angeschaut.

 

Die Firma Eberhard Göbel GmbH+Co kann auf einen sehr langen Erfahrungsschatz im Bereich Schirmbau zurückgreifen. Seit über 100 Jahren entwickelt man in Ulm hochwertige Schirme für alle Bereiche. Darunter handgefertigte Luxusschirme ebenso wie robuste Schirme für Industrie und Fachhandel. Neben Golfschirmen hat sich das Unternehmen insbesondere im Bereich der Trekkingschirme eine ausgezeichnete weltweite Reputation erarbeitet. Sie sind für Wanderer und Globetrotter oder auch nur für den spontanen Wochenendausflug in die Natur eine tolle Alternative zu klassischer Regenbekleidung. Denn so ein Schirm nimmt nicht allzu viel Platz in Anspruch, lässt sich locker umgehängt mitführen oder außen am Rucksack verstauen. Wird er benötigt, ist er blitzschnell zur Hand und noch schneller geöffnet. Dabei sind die Trekkingschirme von Göbel extrem robust konstruiert. Schaft und Gestell bestehen aus bruchfestem Fiberglas, das doppelt genähte Schirmmaterial aus reißfestem Polyamidgewebe, das durch seine Teflonbeschichtung Schmutz abweist und Wasser einfach abperlen lässt. Die Schirme sind somit sowohl korrosions- und verrottungssicher als auch äußerst wind- und sturmfest. Und sollte doch einmal eine extrem heftige Böe unter den Schirm fahren und ihn umklappen, schadet dies den Trekkingschirmen nicht. Sie lassen sich unproblematisch einfach zurückklappen. Die Sicherheitspitzen beugen dabei Verletzungen vor und sind mit einem Abriebschutz versehen. Das weitgehende Fehlen von Metallteilen minimiert zudem die Blitzschlaggefahr. Die Modellvielfalt der Trekkingschirme ist dabei recht umfangreich. Da muss man sich erst einmal einen Überblick verschaffen. Neben den als stabilste Trekkingschirme der Welt beworbenen Modellen namens Birdiepal Outdoor und Octagon sowie den superkompakten Modellen Dainty und Light Trek dürften für die meisten Trekkingfreunde vor allem die Allround-Schirme der Swing-Serie von Interesse sein. Hier bietet der Hersteller eine Reihe Outdoor-tauglicher Variationen und Innovationen zum ers(ch)winglichen Preis. Darunter finden sich der erst 2019 auf dem Markt eingeführte Swing Backpack mit nach hinten verlängertem Schirmdach zum Schutz des Rucksacks oder auch die seit 2010 etablierten Handsfree-Modelle, welche erlauben, den geöffneten Schirm am Rucksack oder einem optional erhältlichen Tragegestell zu befestigen und so beide Hände frei zu haben. Das ist beispielsweise für die Nutzung von Wanderstöcken in schwierigem Gelände überaus praktisch. 

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Mi

03

Mär

2021

HANDEL Über Sendewildkameras

© GT Outdoors
© GT Outdoors

Wildkameras spielen für Jäger schon lange eine wichtige Rolle. Heutzutage sind Fotofallen, die die Bilder auf eine App schicken, Stand der Technik. Es gibt sie zwar schon länger, doch früher musste der Anwender umständlich den Versand über E-Mail einrichten und sich extra eine SIM-Karte mit Datenvolumen kaufen. Die Bilder kamen dann alle im Posteingang des E-Mail-Kontos an. Jetzt werden die meisten Wildkameras mit einer SIM-Karte ausgeliefert. In der Kamera ist schon alles fertig eingestellt und der Nutzer muss sich nur noch einen Account beim jeweiligen Anbieter anlegen. Dort wird die Wildkamera registriert und dort geschieht auch die Abrechnung des Bildversandes. Alle Bilder sind auf der App einsehbar, können dort gelagert und verschickt werden. Einige Anbieter wie ICUserver ermöglichen sogar einige Steuerungen der Wildkamera über den Browser. So lässt sich einstellen, welchen Modus die Kamera nutzt, also ob Fotos oder Videos erstellt werden, oder welche Auflösung diese haben. Ebenfalls lassen sich Arbeitszeiten einstellen, wenn der Nutzer beispielsweise nur nachts Fotos machen lassen möchte. Der größte Vorteil von Sendewildkameras ist, dass der Jäger nicht mehr zu der Kamera hin muss und jeder Zeit über Bewegungen vor der Kamera informiert wird. Nur zum Leeren der SD-Karte und zum Erneuern der Batterien muss der Anwender noch ins Revier. Dadurch sind die Fotofallen perfekte Mittel, um auch Wildruhezonen zu überwachen. Die ICUserver-4G-Wildkamera bietet zudem die Möglichkeit, große 18650-Akkus zu verwenden. Dadurch spart man Müll und verlängert die Laufzeit im Vergleich zu AA-Batterien von drei Wochen auf zwei Monate. Zusätzlich gibt es einen externen Akku, der die Laufzeit noch um zusätzliche drei Monate erweitert. Dadurch kann die ICUserver-4G-Wildkamera bis zu fünf Monate im Revier verbleiben, bevor der Akku getauscht werden muss. Alle 4G- oder LTE-Wildkameras nutzen das schnellere 4G/LTE-Netz. Dadurch geht der Bildversand schneller und es wird Strom gespart. Außerdem wird das 3G-Netz in Zukunft eingestellt. Dann arbeiten zwar alle 3G-Wildkameras noch im 2G-Netz, doch dauert der Versand lange und verbraucht viel Batteriekapazität.

www.huntivity-group.com

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Mo

01

Mär

2021

WIRTSCHAFT Die Krise kann uns mal!

 

 

Auf Ihrem Impulsvortrag zum Community Meeting in Nürnberg versuchte Susanne Nickel die Zuhörer zum Pirouettendrehen zu ermuntern – mit mäßigem Erfolg. Ihr Buch „Die Krise kann uns mal!“ verspricht hingegen, ein Leitfaden für die Praxis zu sein. Wir begleiten vier Menschen in verschiedenen Führungspositionen und auch die vier Phasen der Krisenbewältigung, die sich auf die Wirtschaftlichkeit, aber auch auf die Menschen auswirken. Da sind Franz, der Handwerksmeister, Carsten, der Geschäftsführer eines mittelständischen Industrieunternehmens, Anna, die Abteilungsleiterin eines DAX-30-Unternehmens und Mia, die Gründerin eines Design-Start-ups mit drei Mitarbeitern. Alle tragen Personalverantwortung und müssen in der Krise ihre Mitarbeiter und den Fortgang des Geschäftes beziehungsweise der Abteilung steuern.

Anschaulich wird an den Fallbeispielen erklärt, wie man souverän handeln, seine Mitarbeiter durchs „Tal der Tränen“ und das Unternehmen zum Erfolg führen kann – mit der bestmöglichen Unterstützung durch die Belegschaft. cj

 

Autoren: Susanne Nickel und Marcus Disselkamp

Taschenbuch, 240 Seiten, 12.5 x 3.2 x 17.1 cm,

ISBN-13: 978-3967390261

Gabal-Verlag

www.gabal-verlag.de  

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Fr

26

Feb

2021

VDB Neue VDB-Mitglieder – Academy 4 Weapons

Hansjörg Wohn © Academy 4 Weapons
Hansjörg Wohn © Academy 4 Weapons

„Da Laufaußendurchmesser und Laufseele bezüglich der Mittigkeit Abweichungen aufweisen können und dies auf einer Drehmaschine nicht ausreichend berücksichtigt werden kann, erfolgt die Laufgewindefertigung auf einer Fräsmaschine“, erklärt der Fachmann und führt weiter aus: „Ausgerichtet mit einem Fluchtdorn wird das Gewinde für jeden Lauf individuell gefertigt. Dadurch wird der aufgeschraubte Schalldämpfer zur natürlichen Laufverlängerung und störende Abweichungen im Trefferbild werden weitestgehend vermieden. Ein weiterer Vorteil bei dieser Methode besteht darin, dass der Lauf nicht vom System getrennt werden muss. Auch die Bearbeitung von Repetierbüchsen und Selbstladern stellt somit kein Problem dar.“ Aus diesem Grund zählen bereits zahlreiche Büchsenmacherwerkstätten in ganz Deutschland zu seinen Kunden. Durch eigene konventionelle sowie CNC-Fräs- und Drehmaschinen können individuelle Adapter, Mündungsbremsen, Montageänderungen usw. angefertigt werden. 

Durch seine fast 20-jährige jagdliche Erfahrung in den Allgäuer Alpen sowie als engagierter Hundeführer ist Michael Dengel darüber hinaus ein kompetenter Ansprechpartner für die spezielle Ausrüstung, die für die Bergjagd sowie für die Nachsuche benötigt wird. Gerade durch diese individuelle und zeitintensive Beratung für die maßgeschneiderte Jagdwaffe mit der entsprechenden Zieloptik sowie der passenden Munition gibt es keine allgemeinen Öffnungszeiten. „Der Kunde und seine Bedürfnisse stehen bei mir klar im Fokus. Die Beratung kann daher auch abends und am Wochenende nach Terminvereinbarung erfolgen“, so der Geschäftsinhaber.

Sollte jemandem Michael Dengel auf dem Bild bekannt vorkommen: Der Hobbykoch, der gerne eigenes Wildbret verarbeitet, hat an der VOX-Sendung „Das perfekte Dinner – Kampf der Regionen“ teilgenommen – und gewonnen. Auch in der Welt der Büchsenmachermeister trifft man ihn regelmäßig an, denn mittlerweile ist Michael Dengel auch als Mitglied des Meisterprüfungsausschusses an seiner ehemaligen Meisterschule in Ehingen aktiv und hält somit seinen Wissensstand ständig aktuell. mvc

Wir stellen vor …

Interessante Menschen und neue Gesichter – immer wieder ist es spannend zu sehen, wer sich mit einem Fachgeschäft für Waffen sowie Jagd- und Outdoorbedarf, einem Handelsunternehmen, einem Vertriebsbüro, einer Büchsenmacher-Werkstatt oder einem ähnlichen Handwerks- beziehungsweise Dienstleistungsbetrieb selbstständig gemacht hat. Die Branche zu vernetzen, das ist unter anderem das Anliegen unseres Business-Magazins. Daher entstand die Idee, Neumitglieder des Verbandes Deutscher Büchsenmacher und Waffenfachhändler (VDB) in WM-Intern vorzustellen. 

www.vdb-waffen.de


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Mi

24

Feb

2021

RECHT Was geschieht mit dem Bedürfnisnachweis für Sportschützen in Pandemiezeiten?

© Wolfgang Brauner – Pixabay
© Wolfgang Brauner – Pixabay

Wie soll ein Schütze in Zeiten von stark eingeschränktem bis unmöglichem Trainingsbetrieb – wie es aktuell aufgrund von Hygienebestimmungen der Fall ist –, auf vereinseigenen oder fremden Schießständen seiner Verpflichtung zur regelmäßigen Schießsportausübung und damit der Erbringung eines Schießnachweises nachkommen?

 

Organisierte Sportschützen benötigen, wie jeder andere Legalwaffenbesitzer auch, ein Bedürfnis für den Erwerb und Besitz von Schusswaffen. Details ergeben sich für Sportschützen aus § 14 WaffG. Um ihr Bedürfnis für den Erwerb und Besitz von Schusswaffen für das sportliche Schießen aufrechtzuerhalten, sind die Teilnahmen an Übungsschießen den Behörden dokumentiert nachzuweisen. 

 

Im Detail gilt:

Regelmäßiges Schießen zum Erwerb von Schusswaffen: 

Seit mindestens zwölf Monaten mit erlaubnispflichtigen Schusswaffen einmal in jedem ganzen Monat dieses Zeitraums oder 18-mal insgesamt innerhalb dieses Zeitraums (§ 14 Abs. 3 S 1 Nr. 1 und 2 WaffG)

Regelmäßiges Schießen zum Besitz von Schusswaffen: 

In den letzten 24 Monaten vor Prüfung des Bedürfnisses mit einer eigenen erlaubnispflichtigen Waffe mindestens einmal alle drei Monate oder mindestens sechsmal innerhalb eines abgeschlossenen Zeitraums von jeweils zwölf Monaten (§ 14 Abs. 4 S.1 Nr. 1 und 2 WaffG) 

 

Nachfrage bei der Bundesregierung

Eine diesbezügliche Nachfrage bei der Bundesregierung lässt auf einen pragmatischen Umgang der Behörden bei der Bedürfnisprüfung hoffen. Verwiesen sei hier auf eine Anfrage (BT-Drs. 19/25159) des fraktionslosen Bundestagsabgeordneten Uwe Kamann und die Antwort für die Bundesregierung durch den Parlamentarischen Staatssekretär Stephan Mayer vom 7. Dezember 2020.

Angefragt hatte MdB Uwe Kamann (fraktionslos), ob die Bundesregierung den Erlass von Verordnungen plant, die Sportschützen auch bei Corona-bedingten Einschränkungen bzw. einer Unmöglichkeit des Schießtrainings, z. B. wegen pandemiebedingter Schließungen der Schießstätten, Rechtssicherheit in Bezug auf den Bedürfnisnachweis ermöglichen, bzw. welche vorübergehenden Empfehlungen die Bundesregierung den Waffenbehörden, sofern keine expliziten Verordnungen, die Rechtssicherheit für Sportschützen ermöglichen, geplant sind, gibt?

Darauf antwortete der Parlamentarische Staatssekretär Stephan Mayer am 7. Dezember 2020:

„§ 45 Absatz 3 Satz 1 des Waffengesetzes ermöglicht es den zuständigen Waffenbehörden, im Falle eines vorübergehenden Wegfalls des Bedürfnisses vom Widerruf waffenrechtlicher Erlaubnisse abzusehen. Hiervon können die Waffenbehörden Gebrauch machen, wenn ein Sportschütze aus nachvollziehbaren Gründen zeitweise den Schießsport nicht ausüben kann (etwa wegen Krankheit, Kinderbetreuung oder Auslandsaufenthalt) und deshalb daran gehindert ist, die gesetzlich geforderten Schießnachweise zu erbringen. Nach Auffassung der Bundesregierung bietet diese Regelung auch in der Situation der Corona-Pandemie die Möglichkeit, flexible, sach- und einzelfallgerechte Lösungen im Vollzug zu finden.

Vor diesem Hintergrund bedarf es aus Sicht der Bundesregierung keiner Sonderregelung im Gesetzes- oder Verordnungswege.

Diese pragmatische Lösung erscheint problemgerecht; mehr Verordnungen und sonstige Normierungen brauchen wir im Waffenrecht nun wirklich nicht. Es empfiehlt sich dennoch als Betroffener sich von seinem Schießsportverein eine Bescheinigung ausstellen zu lassen, dass zu bestimmten Zeiten ein Schießbetrieb nicht möglich bzw. nur sehr eingeschränkt möglich war, z. B. aufgrund stark verknappter Schießzeiten. 

Mit einer solchen Bescheinigung und der zuvor zitierten Sichtweise der Bundesregierung kann dann gegenüber der zuständigen Behörde bei Bedarf argumentiert werden.

Dann sollte dem Schießnachweis nichts mehr im Wege stehen.“   

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Mo

22

Feb

2021

INSIDER Neuer CEO bei CZ

Jan Zajíc © CZ
Jan Zajíc © CZ

Jan Zajíc ist zum neuen Vorsitzenden des Aufsichtsrates und Geschäftsführer beim tschechischen Waffenunternehmen Česká zbrojovka, a. s. ernannt worden. Der bisherige stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrats und Finanzvorstand des Unternehmens löst somit den bisherigen CEO Ladislav Britaňák in dieser Position ab. Lubomír Kovařík, der Vorsitzende des Aufsichtsrates der Česká zbrojovka Gruppe, welche der Hauptaktionär von Česká zbrojovka a. s. ist, würdigt den bisherigen CEO mit den Worten: „Ladislav Britaňák hat viel gute Arbeit für Česká zbrojovka geleistet, sei es zuvor als Verkaufsleiter oder zuletzt für über zwei Jahre als Generaldirektor. Insgesamt hat er mehr als 16 Jahre bei Česká zbrojovka verbracht und wesentlich zum Wachstum beigetragen. Er verdient unseren größten Dank für seine Arbeit.“ Sein Nachfolger, der aus Uherské Hradiště (deutsch: Ungarisch Hradisch) stammende Jan Zajíc, hat Wirtschaft und Management an der Fakultät für Wirtschaft- und Unternehmensführung an der Mendel-Universität Brünn studiert. Durch seine langjährigen internationalen Erfahrungen in diversen Managerpositionen in großen Industrieunternehmen wie Fatra Kunststoffe oder Continental ist er bestens auf die Arbeit als Unternehmensleiter von CZ vorbereitet. „Česká zbrojovka ist ein sehr erfolgreiches Unternehmen mit dem Ziel, eine führende Position auf globaler Ebene zu übernehmen. Mein Ziel ist es, diesen Anspruch in Zusammenarbeit mit dem gesamtem Team von Česká zbrojovka zu erfüllen und das Unternehmen nicht nur weiter zu wirtschaftlichem Erfolg, mehr Produktivität und Produktverbesserungen zu führen, sondern auch hin zur vollsten Zufriedenheit unserer Kunden und Mitarbeiter“, verspricht der 44-Jährige. Bis zur Einstellung eines Nachfolgers wird er weiterhin auch die Position des Finanzvorstands innehaben. Weitere Information rund um den Waffenproduzenten Česká zbrojovka aus Uherský Brod finden Sie unter www.czub.cz dg

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Fr

19

Feb

2021

INSIDER Neuer CEO bei Morakniv

Johan Burtus © Mora Kniv
Johan Burtus © Mora Kniv

Seit dem 1. Februar 2020 ist Johan Burtus neuer Geschäftsführer des schwedischen Messerproduzenten Morakniv AB. Sein Vorgänger, Henck Noback, hatte Mitte 2020 angekündigt, auf eigenen Wunsch vom Posten des Geschäftsführers zurückzutreten. Burtus stammt aus dem kleinen Örtchen Vattnäs, das keine 5 km nördlich von Mora liegt und auch zur Gemeinde zählt. Nachdem er in der IT-Branche und der Fertigungsindustrie gearbeitete hatte, verließ Johan Burtus die Gegend kurz vor der Jahrtausendwende, um zunächst beim finnischen Stahlkonzern Rautaruukki Oyj in den Bereichen IT-Entwicklung, Digitale Strategie und Projektmanagement Karriere zu machen. Dabei kam er viel herum und wurde auch außerhalb Finnlands in Polen und China eingesetzt. Nach etwa 15 Jahren im Unternehmen war er zunächst als selbstständiger Unternehmensberater tätig und zuletzt als CEO des Unternehmens Willab AB beschäftigt, das sich mit Landwirtschaft, Tiertransport und Pferdesport befasst. Dass er nun durch die Position als neuer Geschäftsführer von Morakniv die Möglichkeit hat, nach mehr als zwei Jahrzehnten wieder in seine Heimat zurückzukehren, freut Johan Burtus ganz besonders:  „Das ist tatsächlich ein wenig wie ein Traum. Morakniv ist eine starke Marke mit guten und in Schweden wie auch international bestens bekannten Produkten. Die Kombination, ein etabliertes und renommiertes Unternehmen wie Morakniv zu führen und dabei in Mora leben und arbeiten zu dürfen, ganz in der Nähe der Dinge, die ich im Leben schätze, fühlt sich absolut fantastisch an.“ Weiter ist er sich sicher, das Unternehmen durch seine internationale Führungserfahrung weiter im Wachstum zu stärken und auch in Sachen Expansion und nachhaltiger Rentabilität voranzubringen. Alle näheren Infos über Morkniv, dessen Wurzeln bis ins Jahr 1891 zurückreichen, und alle scharfen Produkte des Unternehmens finden Sie unter www.morakniv.se dg

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Mi

17

Feb

2021

INSIDER Die Huntivity Group verstärkt ihr Vertriebsteam!

Olaf Seeger © GT Outdoors
Olaf Seeger © GT Outdoors

Olaf Seeger ist seit dem 1. Januar 2021 neuer Außendienstmitarbeiter im Vertriebsteam der Huntivity Group. Er ist vielen durch seine vorherigen Tätigkeiten in der Textil-, Outdoor- und Jagdbranche bekannt und die beiden Geschäftsführer Stefan Kolosser und Jan Hüffmeier freuen sich über den Zuwachs im Team: „Olaf Seeger bringt 25 Jahre Vertriebserfahrung in unser dynamisches Team, und er hat das richtige Gespür für den Kunden. Wir sind davon überzeugt, dass er eine absolute Verstärkung für unser Team ist und aktiv die Entwicklung unseres Vertriebs und Kundenservice vorantreiben wird.“ 

Olaf Seeger erreichen Sie per E-Mail über seeger@huntivity-group.com. cj

www.huntivity-group.com   

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Mo

15

Feb

2021

INSIDER Waffenrecht-Experte mit Liebe zum lauten Knall

Klaus Oswald © privat
Klaus Oswald © privat

Klaus Oswald ist bekannt für seine Seminare als staatlich anerkannter Lehrgangsträger. Mit Waffenrecht für Sportschützen, Seenotsignalmittel und Bewachungsgewerbe hat es angefangen, hinzu kam das Sprengstoffrecht für Wiederlader, Vorderlader- und Böllerschützen. Was seine Lehrgänge ausmacht, ist zum einen Oswalds lockere Art und zum anderen der reiche Erfahrungsschatz, der dahintersteckt.

 

Begonnen hat alles bei der Bundeswehr. Dort durchlief Klaus Oswald verschiedene Ausbildungslehrgänge und landete schlussendlich bei der Flugsicherung. Als 1965 seine Dienstzeit auslief, fing er bei der Polizei in Hamburg an. Nach dem normalen Polizeidienst machte er die Ausbildung zum Kommissar und ließ sich danach im Fachbereich Waffen, Munition und Sprengdienst sowie als Schießstandsachverständiger ausbilden. In dieser Funktion leitete er 15 Jahre lang die Waffenwerkstatt der Polizei Hamburg. Während dieser Zeit kam es zu einem tragischen Unfall: Aus einer geladenen und gesicherten Pistole löste sich beim Herunterfallen ein Schuss, der einen Beamten tödlich traf. Klaus Oswald wurde mit der Leitung der Untersuchung beauftragt, um die Ursache zu finden und zu beheben. 

Neben der Leitung der Hamburger Polizei-Waffenwerkstatt beschäftige Oswald sich mehr und mehr mit der Schießausbildung der Beamten. So kam er auch mit dem Schützenwesen in Kontakt und wurde Mitglied im örtlichen Schützenverein. Hier übernahm Klaus Oswald bald die waffenrechtliche Ausbildung der Schützen, da er bereits von Berufs wegen das Waffenrecht mit seinen gesamten Änderungen intensiv studiert hatte. Ab 1984 nahm er auch die Prüfungen für die Waffenrecht-Sachkunde der Sportschützen ab. Parallel dazu schrieb er sein erstes Waffenrecht-Fachbuch, was sich damals jedoch nicht wirklich lohnte, da das Waffenrecht dauernd geändert wurde. 

Ende 1989 schied Klaus Oswald aus gesundheitlichen Gründen aus dem Polizeidienst aus und stürzte sich nun komplett auf das Schützenwesen. So fungierte er mehrere Jahre als Waffenrecht-Referent des Schützenverbandes Hamburg gekoppelt mit der Funktion des Landesreferenten der Schießstandsachverständigen. Nach dem Beenden der Tätigkeit für den Schützenverein blieb nun Zeit für freie Lehrgänge. Es folgte die staatliche Anerkennung als Lehrgangsträger im Waffenrecht für Sportschützen, Bewachungsunternehmer und Freizeitkapitäne. Für diese Lehrgänge schrieb Klaus Oswald ein begleitendes Buch, damit sich die Lehrgangsteilnehmer besser auf die Waffenrecht-Sachkunde in Verbindung mit dem Fragenkatalog des Bundesverwaltungsamts vorbereiten konnten.

Als Sportschütze konzentrierte Klaus Oswald sich zunächst auf die Disziplin KK-Langwaffe, bis er seine Liebe zum Vorderladerschießen entdeckte. Da lag es nahe, das Lehrgangsrepertoire auszuweiten auf staatlich genehmigte Lehrgänge im Rahmen des Sprengstoffrechts für Wiederlader und Vorderlader. Auch hierfür schrieb Klaus Oswald ein begleitendes Fachbuch.

Aktuell führt er Seminare in beiden Sachgebieten durch. Da er im Waffenrecht nicht nur Sportschützen unterrichtet, sondern auch Personen, die die Waffenrecht-Sachkunde beruflich benötigen, hat er die Erlaubnis der zuständigen Behörde, auch während der Pandemie unter Einhaltung strikter Auflagen seine Lehrgänge weiterhin durchzuführen. Aber in näherer Zukunft will Klaus Oswald sich zur Ruhe setzen: „Derzeit bin ich dabei, einen Nachfolger für meine Seminare einzuarbeiten. Ich bin sehr glücklich, dafür Sasa Olevic, Mitglied in der Schießsportgruppe der Bw Hamburg, gewinnen zu können. Dann kann ich mich voll und ganz meinem Hobby, dem Böllerschießen, widmen!“

Lehrgangstermine unter https://klaus-michael-oswald.beepworld.de

Oder Anfrage per E-Mail an k.oswald@hamburg.de

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Fr

12

Feb

2021

INSIDER Ein Urgestein verlässt die Bühne

Thomas Fischer (links) gibt den Staffelstab an Matthias Gessner weiter. Er übernimmt jetzt die Funktion des Vertriebsleiter National bei Umarex. © Umarex
Thomas Fischer (links) gibt den Staffelstab an Matthias Gessner weiter. Er übernimmt jetzt die Funktion des Vertriebsleiter National bei Umarex. © Umarex

 

 

 

 

 

Nach über 20 Jahren gibt Thomas Fischer den Stab weiter und wechselt aus dem Berufsleben in den wohlverdienten Ruhestand. Über viele Jahre war er als Vertriebsleiter National das Markengesicht von Umarex für den Fachhandel. Für die WM-Intern-Redaktion war der Besuch bei ihm auf dem Messestand ein festes Ritual auf jeder IWA OutdoorClassics. 

Thomas Fischer übergab seinen Wirkungsbereich an Matthias Gessner, seit 2006 bei Umarex und bisher als ADM für Ostdeutschland übergeben. z

www.umarex.de  

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Do

11

Feb

2021

TERMIN IWA Studio Edition – 3 hours full of infotainment

Wir befinden uns in einer Zeit des unaufhaltbaren Wandels. Automatisierung und Digitalisierung sind Themen, die bedingt durch die aktuelle Situation mehr denn je vorangetrieben werden. Diese Veränderung stellt für viele Unternehmen eine nie zuvor dagewesene Herausforderung dar. Deshalb ist es umso wichtiger Konzepte und Lösungsansätze aufzuzeigen, um ebendiesen Wandel so einfach wie möglich zu gestalten. Die IWA Studio Edition bietet eine Möglichkeit, sich über aktuelle Trends und Entwicklungen der Branche zu informieren und um sich inspirieren zu lassen.

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Mi

10

Feb

2021

TERMIN Road to IWA OutdoorClassics 2022: ein Jahr voller Highlights

Die IWA OutdoorClassics 2021 wird leider nicht wie gewohnt stattfinden können. Um aber eine Überbrückung zur nächsten physischen Veranstaltung bereitzustellen, hat das Team um die IWA OutdoorClassics ein stimmiges Veranstaltungskonzept entwickelt – die „Road to IWA OutdoorClassics 2022“. 

 

Was ist die Road to IWA OutdoorClassics 2022?

Die Road to IWA OutdoorClassics 2022 ist eine Eventserie mit digitalen und physischen Events, welche die Teilnehmer informiert, unterhält und einen wahren Mehrwert liefert. Aus der Veranstaltung im Frühjahr wird somit ein ganzjähriges Programm. Den Startschuss hierfür bildet die IWA Studio Edition am 12. März 2021.

 

Was genau verbirgt sich hinter der IWA Studio Edition?

Am 12. März 2021 findet die „IWA Studio Edition – 3 Hours full of Infotainment“ statt. Hier halten verschiedene Referenten aus der Branche Vorträge zu branchenübergreifenden Trendthemen. Produktlaunches und Best Practice Beispiele in einem XR-Studio (Extended-Reality-Studio) runden das Programm ab. Ziel der Veranstaltung ist es, nicht nur einen digitalen Branchentreffpunkt zu schaffen, sondern auch einen Ausblick in die Zukunft zu bieten.

Wer kann an der IWA Studio Edition teilnehmen?

Die komplette IWA-Branche, somit Händler, Medienvertreter und Hersteller. Hersteller haben des Weiteren die Möglichkeit, aktiv am Programm der IWA Studio Edition mitzuwirken, um sowohl Produkte als auch ihr Unternehmen zu präsentieren. 

 

Welche weiteren Stopps gibt es?

Das Branchenverzeichnis wird es sowohl in Print (als Members & Memories Book), als auch digital (in Form der IWA Database) geben. Ab Mai starten in regelmäßigen Abständen die IWA Live Talks, die eine digitale Plattform für Sonderthemen der Branche bieten. Auf der HUBANA, der Publikumsmesse der IWA-Family, haben Aussteller von 25. bis 27. Juni 2021 endlich wieder die Möglichkeit, mit Endkunden persönlich in Kontakt zu treten. Ein weiterer persönlicher Treffpunkt im Jahr 2021 wird das IWA Community Meeting im Herbst. Die nächste physische IWA OutdoorClassics findet von 3. bis 6. März 2022 in Nürnberg statt.

Ausführliche Informationen dazu finden Sie unter www.iwa.info/roadtoiwa    

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Mo

08

Feb

2021

HANDEL Blaser Vorsatzmontage

Präzise Verbindung: Um die Nachtjagd auf Schwarzwild noch effizienter zu gestalten, hat Blaser eine Vorsatzmontage für das Blaser Zielfernrohr 1-7x28 iC und die Liemke-Modelle Merlin 13, Merlin 35 oder Merlin 42 entwickelt: BL30 (M30x1 Gewinde), BL43 (M43x0,75 Gewinde) BL52 (M52x0,75 Gewinde). Die Verwendung mit anderen Wärmebild-Vorsatzoptiken ist in der Regel ebenfalls möglich.  

Durch die automatische Positionierung und Ausrichtung der Vorsatzmontage anhand der Innenschiene des Blaser Zielfernrohres ist das wiederholgenaue Montieren – selbst bei vollständiger Dunkelheit – gegeben. Dank eines in der Innenschiene des Blaser Zielfernrohrs 1-7x28 iC einmalig anzubringenden Rückstoßstollen, in welchem ein massiver Querriegel eingreift, ist die stets gleiche Positionierung der Wärmebild-Vorsatzoptik und deren formschlüssige Verbindung garantiert. Durch Schließen eines Klemmhebels wird die Vorsatzmontage zusätzlich auf dem Objektiv kraftschlüssig verriegelt. Somit ist selbst bei sehr häufigem Aufsetzen und Abnehmen der Wärmebild-Vorsatzoptik höchste Wiederholgenauigkeit gegeben. ak

www.blaser.de

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Mo

08

Feb

2021

ANGEBOT Warum arbeiten Sie nicht bei Umarex?

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Außendienstmitarbeiter gesucht
Umarex-Stellenausschreibung-Aussendienst
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Fr

05

Feb

2021

VDB Neue VDB-Mitglieder – Dengels Waffenmanufaktur

© Dengels Waffenmanufaktur
© Dengels Waffenmanufaktur

„Da Laufaußendurchmesser und Laufseele bezüglich der Mittigkeit Abweichungen aufweisen können und dies auf einer Drehmaschine nicht ausreichend berücksichtigt werden kann, erfolgt die Laufgewindefertigung auf einer Fräsmaschine“, erklärt der Fachmann und führt weiter aus: „Ausgerichtet mit einem Fluchtdorn wird das Gewinde für jeden Lauf individuell gefertigt. Dadurch wird der aufgeschraubte Schalldämpfer zur natürlichen Laufverlängerung und störende Abweichungen im Trefferbild werden weitestgehend vermieden. Ein weiterer Vorteil bei dieser Methode besteht darin, dass der Lauf nicht vom System getrennt werden muss. Auch die Bearbeitung von Repetierbüchsen und Selbstladern stellt somit kein Problem dar.“ Aus diesem Grund zählen bereits zahlreiche Büchsenmacherwerkstätten in ganz Deutschland zu seinen Kunden. Durch eigene konventionelle sowie CNC-Fräs- und Drehmaschinen können individuelle Adapter, Mündungsbremsen, Montageänderungen usw. angefertigt werden. 

Durch seine fast 20-jährige jagdliche Erfahrung in den Allgäuer Alpen sowie als engagierter Hundeführer ist Michael Dengel darüber hinaus ein kompetenter Ansprechpartner für die spezielle Ausrüstung, die für die Bergjagd sowie für die Nachsuche benötigt wird. Gerade durch diese individuelle und zeitintensive Beratung für die maßgeschneiderte Jagdwaffe mit der entsprechenden Zieloptik sowie der passenden Munition gibt es keine allgemeinen Öffnungszeiten. „Der Kunde und seine Bedürfnisse stehen bei mir klar im Fokus. Die Beratung kann daher auch abends und am Wochenende nach Terminvereinbarung erfolgen“, so der Geschäftsinhaber.

Sollte jemandem Michael Dengel auf dem Bild bekannt vorkommen: Der Hobbykoch, der gerne eigenes Wildbret verarbeitet, hat an der VOX-Sendung „Das perfekte Dinner – Kampf der Regionen“ teilgenommen – und gewonnen. Auch in der Welt der Büchsenmachermeister trifft man ihn regelmäßig an, denn mittlerweile ist Michael Dengel auch als Mitglied des Meisterprüfungsausschusses an seiner ehemaligen Meisterschule in Ehingen aktiv und hält somit seinen Wissensstand ständig aktuell. mvc

Wir stellen vor …

Interessante Menschen und neue Gesichter – immer wieder ist es spannend zu sehen, wer sich mit einem Fachgeschäft für Waffen sowie Jagd- und Outdoorbedarf, einem Handelsunternehmen, einem Vertriebsbüro, einer Büchsenmacher-Werkstatt oder einem ähnlichen Handwerks- beziehungsweise Dienstleistungsbetrieb selbstständig gemacht hat. Die Branche zu vernetzen, das ist unter anderem das Anliegen unseres Business-Magazins. Daher entstand die Idee, Neumitglieder des Verbandes Deutscher Büchsenmacher und Waffenfachhändler (VDB) in WM-Intern vorzustellen. 

www.vdb-waffen.de


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Mi

03

Feb

2021

HANDWERK Leitfaden 2.0

 

 

 

Die EU Feuerwaffenrichtlinie wurde 2020 in Kraft gesetzt. Der nun neu erschienene Leitfaden „Wesentliche Teile im neuen Waffengesetz“ wurde vom Bundeskriminalamt im Auftrag des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat in Zusammenarbeit mit der Fachlichen Leitstelle des Nationalen Waffenregisters, Behörde für Inneres und Sport der Freien und Hansestadt Hamburg, erstellt. Der aktuelle Leitfaden „Version 2.0“ ist unter www.bka.de/Leitfaden-Waffenteile abrufbar. cj

Mo

01

Feb

2021

INSIDER Waimex – Verstärkung fürs Vertriebsteam – Vertriebsgebiete neu strukturiert

Hubert Brodächtel © Waimex
Hubert Brodächtel © Waimex

Hubert Bodächtel ist seit 1. Januar 2021 neuer Gebietsleiter im Waimex-Außendienst für Bayern und Baden-Württemberg und Hessen.

Er ist seit über 20 Jahren im Vertrieb tätig, und vielen durch seine vorhergehenden Tätigkeiten bei Noblex oder Blaser bekannt.

„Ich habe die Waimex GmbH bisher schon als Kunde betreut. Dadurch habe ich die Menschen und Produkte, die für Waimex stehen, sehr gut kennengelernt. Dies war entscheidend für meinen Schritt. Das entgegengebrachte Vertrauen der Waimex Geschäftsleitung, den Weg als Gebietsleiter gemeinsam mit dem Waimex-Team fortzusetzen, ist für mich eine große Anerkennung und Ansporn zugleich“, erklärt Hubert Bodächtel seine Entscheidung.

Seine Passion für die Jagd und zum Sportschießen brachte den gebürtigen Franken in die Jagdwaffenbranche.

Den Jagdschein löst er bereits seit 32 Jahren. Als langjähriger Jagdpächter und staatlich bestellter Prüfer für die Jägerprüfung in Bayern hat er immer die praktische Nähe zum Waidwerk und Sportschießen behalten. Nach seinem Studium zum Holztechniker übernahm er verschiedene Leitungspositionen bei einem der führenden Hersteller in der Holzindustrie.

Zahlreiche Weiterbildungsmaßnahmen sowie ein mehrjähriger Auslandsaufendhalt als Geschäftsführer in Skandinavien unterstreichen seine Fachkenntnisse im Vertrieb. Weitere Führungskompetenz erwarb der 49-jährige u. a. als Stabsdienstsoldat bei der Bundeswehr.

 

„Wir freuen uns sehr, dass wir Hubert Bodächtel für unser Team gewinnen konnten. Wir sind davon überzeugt, dass er eine absolute Verstärkung für unser Team ist, fachlich sowie menschlich. Zusammen mit dem bestehenden Team wird er den Ausbau des Vertriebes der Waimex Jagd- und Sportwaffen GmbH weiter vorantreiben, so dass wir unseren Kunden einen noch besseren Service bieten können. Impulsgeber für diese Rekrutierung war unter anderem die Tatsache, dass unser langjähriger Handelsvertreter Martin Strodt ab dem 1. Februar 2021 in den wohlverdienten Ruhestand wechselt. Er hat über viele Jahre ein enorm hohes Engagement gezeigt und sich immer voll und ganz mit unserer Firma identifiziert. Mit ihm verlieren wir nicht nur einen stets zuverlässigen und überaus geschätzten Kollegen und Mitarbeiter, sondern auch einen langjährigen Freund“, sagt Christopher Mijal, Geschäftsführer der Waimex Jagd- und Sportwaffen GmbH.

 

Ab 2021 wird der Fachhandel durch die Firma WAIMEX wie folgt im Außendienst betreut:

Bernard Hochwald – Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern

Axel Hellmuth – Saarland, Nordrein-Westfalen, Rheinland-Pfalz , Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein

Hubert Bodächtel – Bayern, Baden-Württemberg, Hessen

Unseren Vertriebsinnendienst erreichen Sie unter 0911-376632-0 oder per Mail an verkauf@waimex.com. cj

www.waimex.com

Fr

29

Jan

2021

INSIDER Rückkehr zu BALLISTOL

Leif Jacobsen © Ballistol
Leif Jacobsen © Ballistol

Vor knapp eineinhalb Jahren verließ Leif Jacobsen die Ballistol GmbH, den Hersteller des bekannten Ballistol Universalöls sowie zahlreicher Waffenpflegeprodukte. Nun ist er wieder zurück beim familienbetriebenen Traditionsunternehmen. Wir haben kurz nachgehakt, wie es dazu gekommen ist und was ihn zu diesem Schritt bewogen hat. 

„Im vergangenen Jahr wurde mir eine Chance unterbreitet, die ich nur schwer ausschlagen konnte beziehungsweise wollte, also entschloss ich mich, Ballistol, wo ich mich stets wohlgefühlt habe, den Rücken zu kehren. Der Kontakt blieb dabei stets bestehen.“ Nun, knapp eineinhalb Jahre später, die Kehrtwende. Ein Besuch in Aham, die kollegiale Atmosphäre sowie ein intensiver und freundschaftlicher Austausch zwischen Geschäftsführer Andreas Zettler und Leif Jacobsen führten letztlich dazu, dass man sich auf einen Wiedereinstieg einigte. „Ich freue mich sehr und denke, dass beide Seiten von meiner Rückkehr profitieren werden“, erzählt Jacobsen und führt weiter aus, dass er neben bestehendem Produkt- und Insiderwissen auch neues Know-how und frische Ideen mitbringt, „so, dass ich vom ersten Tag an diese neue/alte Herausforderung mit viel Produktivität versehen kann, auch wenn sich mein Tätigkeitsbereich verstärkt in den Onlinemarketingbereich verschoben hat.“  cj

www.ballistol.de

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Mi

27

Jan

2021

INSIDER Aus NOBLEX wird NOBLEX E-Optics – Was ist passiert?

Torsten Kortemeier
Torsten Kortemeier

Kurz nach dem ersten Lockdown Anfang 2020 kam die Schock-Meldung: NOBLEX soll im Insolvenzverfahren sein! Gerade war man in Eisfeld doch noch mit frischem Schwung gestartet und nun sollte dieses Unternehmen zu den ersten Opfern der Pandemie gehören? Eine Zeit lang gab es noch ein paar Gerüchte und dann nichts mehr. Was ist passiert und vor allem, was hat es mit der neuen NOBLEX E-Optics auf sich, deren Gründungsmeldung vor wenigen Wochen durch die Fachpresse ging. Im Gespräch mit Thorsten Kortemeier, dem Geschäftsführenden Gesellschafter der NOBLEX E-Optics GmbH erfahren wir Hintergründe und einiges mehr über seine aktuelle Positionierung im Optik-Markt. 

 

Warum die neue Firma? NOBLEX ist doch erst vor Kurzem als frischer Markenname eingeführt worden?

Thorsten Kortemeier: Die wirtschaftliche Situation bei NOBLEX war in den letzten Jahren schon sehr angespannt. Es wurde viel Kapital in neue Produkte sowie die Expansion ins Ausland investiert und im Prinzip war man dort, wie fast überall in der Branche, nicht auf einen plötzlichen Umsatzeinbruch vorbereitet, wie wir ihn Anfang des Jahres erlebt haben. Durch den Lockdown im März und die ausgefallene Fachmesse IWA konnten die erwarteten Umsätze einfach nicht erzielt werden. Wir haben lange überlegt, doch letztlich gab es keine Alternative dem schmerzlichen Schritt, den wir dann im Schutzschirmverfahren durchgeführt haben. Bedauerlicherweise mussten im Zuge dieser Maßnahmen Unternehmensteile geschlossen bzw. veräußert werden.

 

Wie ist die neue Firma denn nun aufgestellt? Was hat sich verändert?

Thorsten Kortemeier: Der wesentliche Schritt war die Trennung vom Fertigungsdienstleistungsbereich. Wir haben die mechanische Produktion und Galvanik vom übrigen Konsumgüterbereich gelöst. NOBELX erzielte ja ca. 70 Prozent des Umsatzes mit Dienstleistungen für andere Firmen. Da wurden z.B. mechanische Bauteile und Komponenten hergestellt oder Oberflächen veredelt. Dazu kam noch die Montage für den Analyse- und Messtechnikbereich. Dieser wesentliche Teilbereich wurde im Rahmen der Insolvenz an unseren langjährigen Partner, die Firma Buchert & Feil, veräußert. Diese Details sind mir wichtig, denn dadurch konnten über 20 Mitarbeiter direkt übernommen und der Fortbestand dieses Unternehmensbereichs somit gesichert werden. Teile des Consumer-Products-Bereichs, also Produkte, für die NOBELX und früher Docter im Jagd- und Sportschützenbereich so bekannt wurden, konnten in eine neue Gesellschaft übertragen werden. So ist die NOBLEX E-Optics entstanden. Dieser Bereich wird nun von einem Team ehemaliger Mitarbeiter in Eisfeld weitergeführt, sodass auch langfristig der Fortbestand der Produkte und der Marke gesichert ist. 

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Mo

25

Jan

2021

HANDEL Flinte mit Stil – Beretta Silver Pigeon III

Die Silver Pigeon III von Beretta ist eine elegante Weiterentwicklung der Silver Pigeon I, ausgerichtet an den Bedürfnissen von Jägern, die Wert auf eine hochwertige Flinte im klassischen Design legen. Die detailreich ausgearbeitete und mit modernen Floralmotiven umrandete Flugwildgravur zeigt ein Motiv, das von den Beretta-Meistergraveuren erstellt wurde. Es erstreckt sich bis zur Unterseite der Basküle, wo das Flintenmodell und das Beretta-Logo eingraviert sind. Von oben betrachtet weist die Flinte besonders schöne Gravurelemente auf den Baskülschultern auf, die auf den oberen Lauf übergehen und der Flinte auch aus dieser Perspektive eine besondere Eleganz verleihen. Die Gravur wird mit modernster Beretta-Technologie erstellt: ein fünfachsiger Laser, der in der Lage ist, auch die abgerundeten Oberflächen der Basküle mit perfekter Musterkontinuität und Kontrasteffekten auszuarbeiten. So entsteht ein besonderes Funkeln in den Flachreliefbereichen. Das Schaftholz mit ausgesuchter Maserung und seidig glänzendem, wasserfestem Finish unterstreicht das klassische Design. Die 687 Silver Pigeon III ist in allen Kalibern mit Steelium-Läufen mit dreifach legiertem Beretta-Stahl ausgestattet. Erhältlich ist die neue Silver Pigeon als Jagd- und Sporting-Modell, Kaliber 12 und 20, Lauflänge 67 (Jagd), 71 und 76 cm, Vittoria-Modell mit speziellem Schaft für Damen und feingliedrige Schütz(inn)en. ali

www.beretta.com

www.manfred-alberts.de  

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Fr

22

Jan

2021

MESSER Messerporträt: Ein Minifolder

 

Christoph Daim schreibt über handgemachte Messer. Er ist Mitglied der Deutschen Messermacher Gilde und hat dort die Funktion des Lektors übernommen. Für WM-Intern schreibt er aus der Sicht des Messermachers über ausgefallene und kunstvolle Messer. 

www.viennablade.com

www.deutsche-messermacher-gilde.de

30 mm Klingenlänge, bei 115 mm ausgeklappter Gesamtlänge. Ein ungewöhnliches handgemachtes Messer aus meiner Sammlung. © Christoph Daim
30 mm Klingenlänge, bei 115 mm ausgeklappter Gesamtlänge. Ein ungewöhnliches handgemachtes Messer aus meiner Sammlung. © Christoph Daim

Was mich an dieser Stelle immer interessiert, sind besondere Messer, ungewöhnliche Materialien, ausgefallene Geschichten. In diesem Messer mit nur 30 mm Klingenlänge findet sich von all dem etwas. Zum Beispiel die Art und Weise, wie ich zu diesem Messer gekommen bin: Es war ein Tausch unter Messermachern auf einer der letzten Ausstellungen in Solingen – ein etwa 2,5 m langes Schwert, eingetauscht gegen eine 30 mm lange Klinge aus den USA. Demzufolge weiß ich auch nicht viel über dieses Messer (es ist auf dem Klingenrücken mit „Ammons“ signiert), es muss also für sich sprechen. Die Verarbeitung ist außergewöhnlich gut, das Klingenfinish, die Schärfe, das perfekt eingepasste Holzinlay aus Schlangenholz, all das weiß zu gefallen. Auch die Form und die Größe sind absolut ungewöhnlich, genauso wie die einzigartige Griffkonstruktion aus Neusilber, die gleichzeitig Hülle und Transportsicherung ist. Sie ist es am Ende auch, die das Messer zu einer (fast) genialen Fehlkonstruktion werden lässt: Sie folgt der Form der Klinge und ist elastisch gefertigt, weil sie zu Hälfte geschlitzt ist. Das bedeutet aber auch, dass sie am Ende fast so spitz ist wie die Klinge selbst, was ein erhebliches Verletzungsrisiko darstellt. Zudem ist dieses Messer für einen ungeübten Benutzer praktisch nicht zu öffnen, da die ergonomischen Gegebenheiten dazu verleiten, die Hülle am geschlitzten, elastischen Teil anzugreifen. Das führt jedoch dazu, dass, je fester ich halte, die Klinge sich um so weniger ausklappen lässt. Ich würde sagen, es handelt sich hier um ein sehr individuelles Messer, eines, das meinen Geschmack genau trifft.


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Do

21

Jan

2021

RECHT Die Hunde sind schon wach …

Das Waffenrecht wird immer weiter verschärft, oft ohne dadurch den gewünschten Sicherheitsgewinn zu erzielen. © Stockfotos-MG - stock.adobe.com
Das Waffenrecht wird immer weiter verschärft, oft ohne dadurch den gewünschten Sicherheitsgewinn zu erzielen. © Stockfotos-MG - stock.adobe.com

Appeasement-Politik hat noch nie lange funktioniert

 

Das Thema Interessenvertretung begleitet uns eigentlich in jeder Ausgabe. Dabei geht es immer um die Frage, wie wir als zivile Waffenlobby unsere Interessen wahren und vertreten können. Das größte Handicap der Branche ist dabei, dass die legalen Waffenbesitzer sich schwertun, eine gemeinsame Linie zu finden. Schützenverbände setzen sich für sportliche Interessen ein, Jagdverbände kämpfen für die Jagd und alle zusammen grenzen sich gerne gegeneinander ab. Das mag zunächst verständlich sein, doch der gemeinsame Nenner ist der private Waffenbesitz. Sicherlich, in der alten Zeit, als gemäßigte Volksparteien stabile Mehrheiten hatten, Schützenverein und Jagd zu bürgerlichen Selbstverständlichkeiten gehörten und man sich in der Politik untereinander kannte, da war der „Kleine Dienstweg“ ein geeignetes Mittel der Interessenvertretung. In den rund 30 Jahren seit Ende der 1980er Jahre bis heute hat sich einiges verändert. Wie oft hieß es da: „Seid still! Weckt keine schlafenden Hunde!“, wenn mal wieder eine Waffenrechtsverschärfung in der Diskussion stand. Abgewendet wurden diese Verschärfungen nie. Am Ende kam aus den Funktionärsreihen dann gerne: „Mehr war nicht zu erreichen“, womit auch gleich klargestellt wurde: „Wir haben alles richtig gemacht!“ Wurde das Recht des privaten Waffenbesitzes erst in kleinen Stückchen beschnitten, so wurden die Scheiben der sprichwörtlichen Salamitaktik immer dicker – bis zum 3. Waffenrechtsänderungsgesetz, mit dessen Auswüchsen wir aktuell zu kämpfen haben.

 

Wie gehen wir es also 2021 an?

Das vergangene 2020 stand im Zeichen, die konkrete Umsetzung der neuen Regelungen und die Etablierung des Nationalen Waffenregisters II im Fachhandel auf die Kette zu bekommen. Dabei ist schnell klargeworden, dass bei vielen Punkten noch Gesprächs- und Handlungsbedarf besteht, um die zahlreichen Ungenauigkeiten und Fehler zu beheben, die das NWR II zu einem bürokratischen Moloch gemacht haben.

Gleichzeitig wissen wir um die Besonderheit des kommenden Jahres: Ein Bundestagswahljahr, das uns sicher eine neue Regierung, eine/n neue/n Bundeskanzler/in und viele neue Ansprechpartner bringen wird. Auch aus Brüssel erwarten wir Entwicklungen und Initiativen, die wir aufgrund der Erfahrungen aus der Debatte um die Umsetzung der EU-Feuerwaffenrichtlinie frühzeitig und genau beobachten werden. Neben Berlin und Brüssel dürfen wir aber die Kommunen und Bundesländer nicht aus den Augen verlieren. Auch auf dieser politischen Ebene gibt es immer öfter Bestrebungen, Prozesse anzustoßen, die am Ende auf eine Verschärfung des Waffenrechtes hinauslaufen. Als Beispiele seien hier nur der Berliner Vorstoß zum Verbot von SRS-Waffen genannt oder die gut gemeinte, aber schlecht beratene Initiative, Kleine Waffenscheine zurückzukaufen und Waffen zentral zu lagern, wie es der Kreistag im Main-Kinzig-Kreis (MKK) auf den Weg gebracht hat. Einiges konnte mittlerweile durch einen Runden Tisch mit den Betroffenen entschärft werden, doch wenn solch kreative Ideen erst auf Landes- oder Bundesebene auf der Agenda stehen, sind sie nur schwer wieder einzufangen. Ein weiterer Aspekt der politischen Einordnung ist der Kontext, in den – auf den ersten Blick – waffenrechtliche Themen eingebettet werden. Daraus kann es schnell zu einer generellen Kriminalisierung legaler Waffenbesitzer kommen. Darauf geht Verwaltungsrichter Patrice Göbel in seinem Kommentar zu den Vorgängen im Main-Kinzig-Kreis genauer ein.  

 

Alle diese Überlegungen führen zum gleichen Fazit: Wenn wir unsere Interessen für den privaten Waffenbesitz vertreten wollen, dann müssen wir das wahrnehmbar und transparent tun. Unsere Vertreter müssen von Anfang an mit am Tisch sitzen und unsere Verbände müssen offen mit allen relevanten politischen Kräften im Gespräch sein – vor allem mit denen, die vermeintlich gegen uns sind, denn oft ist es einfach Unkenntnis der Sachlage. Es wäre fatal, wenn uns da die Chance auf Aufklärung verloren gehen würde. Aus meiner Sicht gibt es keine „schlafenden Hunde“ mehr, auf die es noch Rücksicht zu nehmen gilt, die Hunde sind alle schon wach.

 

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Mi

20

Jan

2021

HANDEL NEU von Pulsar – Wärmebildgerät Axion XQ38

© Pulsar
© Pulsar

Kompakt, empfindlich, funktional: Pulsar stellt zwei neue Familienmitglieder seiner Handheld-Wärmebildgeräte der Axion-Familie vor, das XQ38 und das XQ38 LRF. Wobei sich das LRF-Modell vor allem durch einen zusätzlich eingebauten Entfernungsmesser (LRF für „Laser Range Finder“) vom XQ38 unterscheidet. Beide Geräte sind mit der ultramodernen 40-mK-NETD-Sensortechnologie ausgestattet. Der 384x288-Focal-Planar-Array-ASi-Mikrobolometer-Thermosensor mit 17 µm Pixelabstand und 40 mK NETD-Empfindlichkeit sorgt für eine perfekte Detailerkennung auch bei härtesten Wetterbedingungen bei geringem Wärmekontrast. Die kleinsten Temperaturunterschiede sind bei Regen, Nebel oder im kalten Morgen unter den schwierigsten Bedingungen für Wärmebildgeräte deutlich erkennbar. Pulsar verwendet in beiden Geräten seine proprietäre Image-Boost-Technologie, die die Bildschärfe und die Gesamtbilddetails verbessern sollen. Bezüglich der Ausstattung gibt es Unterschiede zwischen dem Axion XQ38 und dem Axion LRF XQ38 – nicht nur, weil das LRF einen Entfernungsmesser integriert hat, mit dem Entfernungen bis zu 1.000 m gemessen werden können. Zusätzlich fehlen beim LRF-Modell die Wi-Fi-Konnektivität und die Video-/Fotoaufzeichnung. Beide XQ38-Modelle sind ab sofort lieferbar. ali

www.pulsar-nv.com

www.www.bresser.de

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Mo

18

Jan

2021

Wechselbad der Termine

© Markus Mainka (www.aviation-stock.de)
© Markus Mainka (www.aviation-stock.de)

Bereits im laufenden Jahr war es kaum möglich, einen ordentlichen Messeplan zu erstellen. Zwischen Lockdown und Hygienekonzept sind einige Messetermine ins Wanken gekommen. Nun ist auch die Wintersaison in Sachen Messe sehr ausgedünnt:

Stand 18. Dezember 2020

 

Die Pferd & Jagd in Hannover wurde für 2020 abgesagt und zog damit die Konsequenzen aus den verschärften Corona-Beschränkungen. Der nächste Termin ist der 9. bis 12. Dezember 2021. www.pferdundjagd.com

Die Shot Show in Las Vegas entfällt für 2021, wie in einer Pressemitteilung der Firearm Industry Trade Association (NSSF) vom 30. Oktober 2020 zu lesen war. www.shotshow.org

Auch die Jagen und Fischen in Augsburg wurde für 2021 abgesagt. Die nächste Jagen und Fischen findet vom 20. bis zum 23. Januar 2022 auf dem Messegelände Augsburg statt. 

www.jagenundfischen.de

Die Jagd & Hund Dortmund ist vom Februar auf den 25. bis 30. Mai 2021 verschoben. Damit reagiert die Westfalenhallen Unternehmensgruppe auf die weltweite Corona-Pandemie und insbesondere auf die jüngsten Entwicklungen und Perspektiven für die Monate Januar und Februar 2021. 

www.jagd-und-hund.de

Die Hohe Jagd & Fischerei in Salzburg hat ebenfalls auf die unsichere Corona Lage reagiert und geht 2021 mit einer Sommer-Edition an den Start. Der neue Termin ist der 10. bis 13. Juni 2021. www.hohejagd.at

Die Enforce Tac, Spezialmesse für behördliche Sicherheitsexperten, wurde nach reiflicher Überlegung und unter Berücksichtigung der derzeit angespannten Lage für 10. und 11. März 2021 abgesagt. Die nächste Enforce Tac findet am 1. und 2. März 2022 statt. Damit bekommt die Messe eine neue Tagefolge. Anstatt wie bisher Mittwoch und Donnerstag, wird die Enforce Tac 2022 dann Dienstag und Mittwoch veranstaltet. www.enforcetac.com

Die IWA OutdoorClassics – Der Dreh- und Angelpunkt der Neuheitenpräsentation der Branche – ist abgesagt. Der nächste IWA-Termin ist mit dem 3. bis 6. März 2022 festgelegt. 

www.iwa.info

 

Derzeit noch auf ihren Terminen sind zum Redaktionsschluss folgende Messen:

Um die Zeit zu überbrücken organisiert das IWA-Team die Road to IWA OutdoorClassics 2022. Die Auftaktveranstaltung der Serie an digitalen und physischen Events bzw. Formaten unter dem Namen „Road to IWA OutdoorClassics 2022“ findet am 12. März 2021 statt. Save the date! www.iwa.info/roadtoiwa

22. bis 25. April: Internationale Jagd- und Schützentage auf Schloss Grünau. Deutschlands schönste Jagdmesse nutzt diesen Messetermin im Frühjahr 2021 zum ersten Mal. Der Messe ist dann ein Fachbesucher-Tag vorgeschaltet. Im Herbst werden die Internationalen Jagd- und Schützentage wie gewohnt vom 08. bis zum 10. Oktober 2021 stattfinden. 

www.jagdundschuetzentage.de

Die Hohe Jagd & Fischerei wurde auf 10. bis 13. Juni 2021 verschoben. 

www.hohejagd.at

25. bis 27. Juni 2021: HUBANA - Jagderlebnistage Schloss Lembeck. Diese Messe findet 2021 zum ersten Mal statt und will mit einem hochkarätigen Ambiente sowie einem spannenden Rahmenprogramm in Kombination mit Tradition und Brauchtum antreten. Geplant ist ein unvergessliches Event im Sommer 2021 unter freiem Himmel. www.hubana.events z   

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Fr

15

Jan

2021

Neuer Inhaber – gleicher Kurs!

Stefan Schilling  © EAW
Stefan Schilling © EAW

 

Seit Januar 2021 hat die Ernst Apel GmbH (EAW) in Gerbrunn einen neuen Inhaber. Bekannt ist das 1919 von Ernst Apel sen. gegründete Familien­unternehmen vor allem für die EAW-Schwenkmontage. Diese lernt jeder Jungjäger schon in der Vorbereitung auf den Jagdschein kennen. Präzision und Innovation sind die Leitlinien dieses Spezialisten für Zielfernrohrmontagen, die seit der Gründung zu einem steilen Aufstieg und wirtschaftlichen Erfolgen geführt haben. In der jüngeren Vergangenheit war es um EAW eher still geworden. Die Geschäftsleitung hat hart daran gearbeitet, das Traditionshaus wieder zukunftsfähig zu machen. Bei EAW vereint sich heute modernste Technik mit traditioneller deutscher Handwerkskunst, eine Verbindung die erfolgversprechend ist. WM-Intern freut sich, dass der bisherige Geschäftsführer, Stefan Schilling, nun auch als Inhaber Verantwortung für EAW übernimmt. z www.eaw.de

Mi

13

Jan

2021

Kontaktlose Desinfektionsspender

AT-600: Formschöner Desinfektionsspender zum kontaktlosen Desinfizieren der Hände mit individualisierbarem Standfuß von Aspilos. © Aspilos
AT-600: Formschöner Desinfektionsspender zum kontaktlosen Desinfizieren der Hände mit individualisierbarem Standfuß von Aspilos. © Aspilos

Das Coronavirus wird uns offensichtlich noch länger im Griff haben. Und so gilt es weiterhin, die Hygiene- und Abstandsregeln einzuhalten. Was im Frühjahr vielerorts noch als „kurzzeitiges Provisorium“ eingerichtet wurde, hat sich inzwischen als dauerhafte Lösung etabliert: Öffentliche Einrichtungen müssen für ihre Besucher, Gäste, Kunden oder Patienten Desinfektionsmittel bereithalten – darunter eben auch der Einzelhandel. 

Seifenspenderähnliche Flaschen zum Drücken, bei denen die meist rundherum ausgelegten Papiertücher durch heruntertropfende Desinfektionsflüssigkeit aufgeweicht sind. Sprühflaschen, die behelfsmäßig angekettet auf Tischen stehen und die nähere Umgebung ungewollt gleich mit einsprühen, wenn man sie in die Hand nimmt und benutzt. Desinfektionsständer, die schlecht verarbeitet sind und bei Betätigung drohen, auseinanderzufallen oder umzukippen – diese Bilder in Eingangs- und Empfangsbereichen sollten inzwischen passé sein. Die bisherigen Notlösungen, um den entsprechenden Schutzmaßnahmen gerecht zu werden, sollten nunmehr idealerweise professionellen Desinfektionsständern und -spendern gewichen sein. 

Am besten sind dabei sicherlich standfeste beziehungsweise fest an der Wand montierte Modelle, die kontaktlos – also per Sensor – die erforderliche Handdesinfektion ausführen. Hierbei gibt es die unterschiedlichsten Modelle von diversen Anbietern: aus Kunststoff, schlicht und unauffällig in Weiß oder in bunten Farben, alternativ aus hochwertigem Edelstahl, dabei teilweise noch mit der Möglichkeit des individuellen Brandings mit Firmenlogo oder Unternehmenswerbung. Es empfiehlt sich in jedem Fall, die verschiedenen Möglichkeiten und Angebote miteinander zu vergleichen und danach zu entscheiden, welcher Desinfektionsspender denn den gewünschten Anforderungen am meisten gerecht wird. Immerhin ist die Anschaffung eine sinnvolle Investition, die der Kunde bestimmt auch als guten Service zu schätzen weiß. 

Anbieter unter anderem

www.aircreative.com

www.aspilos.de

www.bas-innovation.de mvc

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Mo

11

Jan

2021

Sind die Innenstädte noch zu retten?

© ArTo Adobe Stock
© ArTo Adobe Stock

Wer hätte Anfang des Jahres gedacht, welche Einschnitte 2020 in nahezu allen Bereichen unseres Alltags mit sich bringen würde? Im privaten sowie im öffentlichen Leben schränkt uns die Corona-Pandemie massiv ein – und es scheint kein Ende in Sicht. Die Folgen werden uns noch in den nächsten Jahren – selbst bei Vorhandensein eines wirksamen Impfstoffes – in vielerlei Hinsicht beeinträchtigen. Sei es gesundheitlich, sozial oder auch finanziell. Viele Branchen leiden unter Lockdown & Co. Der stationäre Einzelhandel ist neben der Gastronomie und den kulturellen Einrichtungen dabei aus wirtschaftlicher Sicht mit am stärksten betroffen. 

 

Der zunehmende Leerstand von Ladenlokalen, die bedauerlichen „Wir schließen“-Schilder in zahlreichen Schaufenstern der Fußgängerzonen und das daraus resultierende langsame Aussterben der Innenstädte ist jedoch nicht allein auf die Pandemie sowie die damit verbundenen Maßnahmen und Beschlüsse der Bundesregierung zurückzuführen. Denn schon vor Corona haben sowohl der Onlinehandel als auch die großen Shoppingcenter in Gewerbegebieten beziehungsweise „auf der grünen Wiese“ dem früher meist lebhaften Treiben in den Innenstädten zu schaffen gemacht. Das Coronavirus wirkt allerdings wie ein Brandbeschleuniger, wenn man das so nennen mag. 

Zwar gibt es trotz oder gerade wegen Corona einige Geschäftszweige, die im Laufe dieses Jahres ihren Umsatz sogar steigern konnten. Dazu gehören vermutlich u. a. Baumärkte, Dekorationsläden, Gartencenter, Fahrradgeschäfte, Möbelhäuser – und das aus naheliegenden Gründen. Doch im Großen und Ganzen geht es dem stationären Einzelhandel schlecht, 2020 mehr denn je. Zahlreiche Städte beklagen etwa, dass – im Prinzip unabhängig von einem Lockdown – die täglichen Pendler durch ihre Tätigkeit im Homeoffice sowie die kaufkräftigen (Tages-)Touristen fehlen. Die Umsatzeinbußen sind schließlich auch dadurch begründet, dass die Menschen derzeit grundsätzlich überwiegend zu Hause bleiben. Das gesamte gesellschaftliche Leben ist eingeschränkt, wodurch ein trostloser und verwaister Eindruck in manchen Straßen und Innenstädten entsteht. 

Ausgerechnet das für viele Einzelhändler so wichtige Weihnachtsgeschäft als umsatzstärkste Zeit des Jahres ist durch den Teil-Lockdown im November verdorben. Viele Branchen machen sonst in den beiden letzten Monaten mehr als ein Fünftel ihres Jahresumsatzes. Laut einer aktuellen Trendumfrage des Handelsverbandes Deutschland (HDE) unter mehr als 500 Handelsunternehmen in der ersten Novemberwoche, haben die befragten Innenstadthändler im Durchschnitt aber schon zu diesem Zeitpunkt bereits Umsatzausfälle von mehr als einem Drittel zu verzeichnen. Bei den Kundenzahlen sehen die Unternehmen im Durchschnitt einen Rückgang von mehr als 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Am schlimmsten trifft es dabei die Bekleidungs- und die Schuhhändler. „Der Handel in den Innenstädten darf zwar öffnen, gleichzeitig appelliert die Politik aber an die Kunden, zu Hause zu bleiben. In der Folge können die Geschäfte mit Blick auf extrem sinkende Kundenfrequenzen vielerorts wirtschaftlich nicht mehr überleben“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Knapp 60 Prozent der befragten Händler sehen sich laut der Umfrage derzeit in Existenznöten. Sie seien in einer unverschuldeten Notlage und deshalb auf staatliche Hilfe angewiesen. Die Bundesregierung müsse deshalb rasch für entsprechende Hilfen sorgen, die auch bei den betroffenen Innenstadthändlern ankommen. 

www.einzelhandel.de 

 

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Fr

08

Jan

2021

IWA OutdoorClassics GOES CONSUMER: Eine Expansion in den Endverbrauchermarkt

Die IWA OutdoorClassics erweitert ihr Produktportfolio um eine Endverbraucherveranstaltung. „HUBANA 2021 – Jagderlebnistage Schloss Lembeck“ wird vom 25. bis 27. Juni am Wasserschloss Lembeck in Nordrhein-Westfalen stattfinden. Das Event wird vom IWA-OutdoorClassics-Team in gewohnt hoher Qualität veranstaltet und ermöglicht Besuchern den Test und Kauf unterschiedlichster Produkte in einmaliger Freiluftatmosphäre. Unterstützt wird das Event von der KJS Hubertus Recklinghausen e. V. und dem Hegering Herrlichkeit Lembeck und Dorsten e. V.

 

Die „HUBANA – Jagderlebnistage Schloss Lembeck“ findet im Sommer 2021 in Nordrhein-Westfalen statt und richtet sich an Konsumenten. Grenznahes, europäisches Flair gepaart mit Produkttests unter freiem Himmel ermöglichen ein Erlebnis der besonderen Art. Die Veranstaltung ist die Antwort seitens IWA OutdoorClassics auf die steigende Bedeutung des Endverbrauchers in der Jagdbranche. Hier treffen Tradition und Brauchtum auf Trends und Innovation. Sie fungiert zudem als Startschuss einer Veranstaltungsserie, denn Partnerveranstaltungen innerhalb Deutschlands und im europäischen Ausland werden folgen. 

 

Ansässige Jäger befürworten die Veranstaltung

Petra Bauernfeind-Beckmann, erste Vorsitzende der KJS Hubertus Recklinghausen e. V. und Obfrau für jagdliches Brauchtum, blickt der Veranstaltung positiv entgegen: „Als regionale Jägerschaft stehen wir hinter Veranstaltungen, die Hege, Pflege, Brauchtum und Tradition repräsentieren. Wir freuen uns, die ‚HUBANA – Jagderlebnistage Schloss Lembeck‘ zu unterstützen.“ Der Verein mit 2.000 Mitgliedern hat neun Hegeringe und ist somit einer der mitgliedstarken Angehörigen im Jagdverband Nordrhein-Westfalen.

Die Chancen, die sich daraus für die Reputation der Jagd ergeben, sind auch Hermann Wolff, Hegeringleiter Herrlichkeit Lembeck und Dorsten e. V., bewusst: „Eine Veranstaltung dieser Art hilft uns bei der Öffentlichkeitsarbeit. Wir können die Besucher informieren beziehungsweise aufklären und der Jägerschaft nachhaltig zu einem positiven Bild in der Bevölkerung verhelfen. Denn Jagd ist nach wie vor ein wichtiger Teil des Arten- und Naturschutzes.“

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Mi

06

Jan

2021

2020: Jubiläen ohne Feiern

Auf der Jagd und Angeln 2020. © agra
Auf der Jagd und Angeln 2020. © agra

Aufgrund der Coronabeschränkungen sind leider viele Jubiläumsfeiern ins Wasser gefallen, zum Beispiel beim Bereich Weapn Care der Vereinigte Filzfabriken AG (VFG), der 50 Jahre alt wurde. 

 

30 Jahre Jagd und Angeln: Noch Anfang des Jahres sah es so aus, als würde die Jubiläumsausgabe der beliebten Jagdmesse auf einen neuen Besucherrekord zusteuern. Dann kam Corona, und am Schluss waren alle Beteiligten froh, überhaupt eine Messe veranstalten zu dürfen. Tatsächlich hat Anfang Oktober die Jagd und Angeln in Markkleeberg bei Leipzig stattgefunden. Als die Messe vor 30 Jahren startete, litt sie noch unter der geringen Kaufkraft in Ostdeutschland. Aber das Messeteam blieb am Ball. Im Laufe der Zeit wurden alle anderen Jagdmessen im Osten eingestellt, nur die Jagd und Angeln entwickelte sich positiv. In 2021 soll die Jagd und Angeln vom 1. bis 3. Oktober stattfinden.

www.jagd-und-angeln.de

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Mo

04

Jan

2021

Feuchtgebiete 2021 – Was erwartet uns aus Brüssel zur bleihaltigen Munition?

© Mirosław Iskra / Pixabay
© Mirosław Iskra / Pixabay

Seit einigen Wochen wird auch jenseits der Fachverbände und der Expertenkreise über das drohende Aus für bleihaltige Munition intensiv diskutiert. Während Umweltverbände dadurch die heimische Tierwelt gerettet sehen, fühlen sich die betroffenen Jägerinnen und Jäger in ihrer Freiheit und Freizeit bedroht. Aber was kommt nun, und wann?

 

Zuerst einmal bezieht sich die aktuelle Diskussion um das Bleiverbot auf sogenannte Feuchtgebiete, in denen die Jagd mit bleihaltiger Munition verboten werden soll. Das Thema selbst wird seit einigen Jahren in den zuständigen Brüsseler Behörden diskutiert. Auch die Mitgliedsstaaten und die Bundesregierung sind eingebunden. Dabei hat sich schon langsam, aber erkennbar abgezeichnet, dass der Weg hin zu einem Verbot führen wird. In 23 EU-Mitgliedsstaaten sind bereits entsprechende Regeln in Kraft.

Als in diesem September schließlich unter Einbeziehung der Mitgliedsstaaten eine Einigung erzielt wurde, war die Aufregung groß. Wenn man ehrlich ist, ging es aber schon längst nicht mehr, um das „Ob“, sondern nur noch um das „Wie“ eines geordneten Ausstiegs aus der Verwendung bleihaltiger Munition in Feuchtgebieten. Was unter europäischen Jägerinnen und Jägern für Verärgerung gesorgt hat, war die „schlampige“ Umsetzung, beispielsweise die schwammig formulierte Definition eines Feuchtgebietes. Nun steht zu befürchten, dass jede Pfützenbildung nach einem starken Regenschauer zur Bildung eines Feuchtgebietes führt. Gut gemeint ist eben häufig das Gegenteil von gut gemacht.

Zur Ehrlichkeit gehört aber auch dazu, dass längst bekannt ist, dass die nächste Diskussion zum Bleiverbot längst anläuft: Ursprünglich sollte in diesem Oktober ein sogenannter Restriktionsvorschlag für die Verwendung bleihaltiger Munition auch außerhalb von Feuchtgebieten vorliegen. Wegen der großen Aufregung über den ersten Beschluss wird dieser Vorschlag aber bis Anfang 2021 zurückgestellt. Verschwinden wird das Thema sicher nicht.

Denn die EU-Kommission hat Großes vor: Nicht nur will sie die EU bis 2050 klimaneutral machen, sondern auch im Umweltschutz wesentlich ambitionierter vorgehen. Von der Müllvermeidung über mehr Naturschutzgebiete bis zu sichereren Chemikalien reicht der Arbeitsplan der EU-Kommission.

Nun wird es die Aufgabe der verschiedenen Interessengruppen sein, einen Konsens zwischen den grundsätzlich berechtigten Zielen einer sauberen und gesunden Umwelt und jeder Art von Überregulierung herzustellen. Dabei müssen sich auch die Verbände ehrlich machen.

Wahr ist, dass der Einsatz bleihaltiger Munition in der übergeordneten politischen Debatte kein „Gewinnerthema“ ist. Die anerkannte Schädlichkeit von Blei trifft auf eine generelle Skepsis gegenüber dem „Jagdsport“, als was die Jagd außerhalb der Jägerschaft oft empfunden wird. Politische Mehrheiten scheinen hier sicher.

Es wird aber ein geordneter und zeitlich genau geplanter Übergang zu Alternativen nötig sein. Weder dürfen Tiere unnötig leiden, noch dürfen Jägerinnen und Jäger kriminalisiert oder stigmatisiert werden. Die Vorgabe muss klar sein: Das Aus bleihaltiger Munition kann erst dann kommen, wenn sichere und geprüfte Alternativen zur Verfügung stehen. Auch die Kompatibilität mit den Waffen muss gesichert sein. Politisches Wunschdenken bestimmter Gruppen muss sich an der Realität ausrichten.

Diesen Übergangsprozess müssen die jagdaffinen Verbände unter Federführung der nationalen und europäischen Jagdverbände begleiten. Es muss sichergestellt werden, dass es zu keinen weiteren Fehlern, wie die schwammige Feuchtgebiete-Definition, oder zu zu kurzen Übergangsfristen kommt. Themen wie die Afrikanische Schweinepest zeigen, dass die Jagd kein überflüssiges Hobby vergangener Zeiten, sondern eine existenziell wichtige Tätigkeit zum Schutz und Erhalt der heimischen Ökosysteme ist. Dies muss noch stärker herausgearbeitet werden. Dies sollte aber weder Hersteller noch Händler von ihrer Pflicht entbinden, sich auf die kommenden Realitäten einzustellen. Husen / Blendinger   

www.aecac.eu

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Fr

01

Jan

2021

Die NEUE „NOBLEX“ stellt sich vor!

Traditionsmarke wird von NOBLEX E-Optics übernommen.

 

Der Markt für Sportoptik-Produkte hat sich in den letzten Monaten stark verändert. Immer mehr elek­tronische Funktionen unterstützen die klassische Optik. Auch die aktuelle Rechtslage legalisiert technische Innovationen für den Optikmarkt. 

Die am traditionsreichen Standort in Eisfeld neu gegründete Noblex E-Optics GmbH hat die wesentlichen Vermögenswerte der bisherigen Noblex GmbH übernommen. Mit einem effizienten und hochmotivierten Team stellt sich die neue Firma ab November 2020 den Herausforderungen des Optik-Marktes.

Neben Klassikern wie dem Noblex Sight II und anderen bewährten Linien aus den Segmenten Ferngläser und Zielfernrohre, fokussiert sich Noblex zukünftig auf „E-“ elektronische Produkte in den Bereichen Nachtsicht, Laser-Rangefinder und Wärmebildtechnologie. 

Service steht für „Noblex E-Optics“ an erster Stelle und ist durch die Übernahme sämtlicher Ersatzteile langfristig, auch für die Produkte der Marke „Docter“, sichergestellt.

Auch in diesen besonderen Zeiten hat die direkte Betreuung des Fachhandels Priorität. Deshalb erfolgt der Vertrieb in Deutschland wie bisher über die langjährigen Handelspartner Waimex und AKAH. Noblex E-Optics ist unter den bisherigen Kontaktdaten in Eisfeld, Thüringen zur erreichen. z

www.noblex-germany.com

www.akah.de

www.waimex.com

 

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Mi

30

Dez

2020

Manfred Alberts übernimmt Generalvertrieb für AIMPOINT

Zum 1. Januar übernimmt der Wiehler Importeur Manfred Alberts Aimpoint als Generalvertreter mit dem zivilen Vertrieb in Deutschland.

 

 

Alles begann 1974, als ein schwedischer Sportschütze und Jäger versuchte, seine Schießleistung auf bewegliche Ziele zu verbessern. 

Mit der finanziellen Hilfe des Unternehmers Gunnar Sandberg begann er eine Visiertechnologie zu entwickeln, die es dem Schützen ermöglicht, sich bewegende Ziele bei allen Wetter- und Lichtverhältnissen schnell anzusprechen und gleichmäßig zu treffen. Aimpoint ist damit Erfinder und mittlerweile anerkannter Marktführer der Rotpunktvisier-Technologie. 

Seit über 45 Jahren arbeitet Aimpoint eng mit erfahrenen Jägern und Schützen sowie mit militärischen Anwendern auf der ganzen Welt zusammen.

1997 unterzeichnete das Unternehmen den ersten Vertrag mit der US-Armee über die Lieferung von 100.000 Aimpoint-CompM-Visieren. 

Diese Visiere wurden kontinuierlich modifiziert und seitdem bereits schon mehr als eine Million Einheiten an die US-Armee geliefert. Heute sind Aimpoint-Rotpunkt-Visiere in den meisten NATO-Ländern, bei zahlreichen Polizeibehörden und Spezialverbänden weltweit im Einsatz.

„Als DER Premiumproduzent von Leuchtpunktvisieren im oberen Marktsegment rundet Aimpoint das Sortiment der Manfred Alberts GmbH ab und fügt sich exzellent in das Portfolio der von uns vertriebenen Marken ein“, erklärt Geschäftsführer Rudolf Alberts. cj

www.aimpoint.com

www.manfred-alberts.de   

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Mo

28

Dez

2020

Jäger-Start-up „Fellwechsel“ startet neu

© Fellwechsel GmbH
© Fellwechsel GmbH

Die Fellwechsel GmbH hat ihr operatives Geschäft größtenteils an die Fellwechsel Vertrieb GmbH übergeben. Unter dem vertrauten Logo der Fellwechsel Vertrieb GmbH wird die noch auf Lager liegende Frostware verarbeitet und vermarktet sowie weiterhin produziert.

 

In der kommenden Sammelsaison ab November 2020 wird die Fellwechsel Vertrieb GmbH durch einige Landesjagdverbände bei Logistik und Organisation unterstützt. Wie es konkret für die inzwischen mehr als 850 Sammelstellen in Deutschland weitergeht, soll demnächst bekannt gegeben werden. „Wir sind froh, dass wir einen Partner gefunden haben, mit dem wir das Risiko der Produktionskosten minimieren können“, sagt Geschäftsführer Andreas Leppmann. 

Während der Corona-Pandemie hatte das Start-up Kurzarbeit anmelden müssen. Maßgeblich davon betroffen war unter anderem der Streifbetrieb, weshalb weiterhin Tiere aufbereitet werden müssen. Zudem war es wegen ausgefallener Fellbörsen und schlechter Marktsituation im Frühjahr nicht möglich, das Material aus den ersten beiden Saisons zu vermarkten. Dies hatte das kleine Unternehmen in finanzielle Schwierigkeiten gebracht. „Die Umstrukturierung ermöglicht einen Neustart“, so Leppmann. Möglich gemacht haben den Neustart auch eine große Zahl der Jägerinnen und Jäger, die auf eine Auszahlung ihrer Balgprämie verzichtet haben, sowie DJV-Premiumpartner Versicherungsdienstleister Gothaer, der finanziell unterstützt hat. 

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Fr

25

Dez

2020

Helmut Adamy geehrt

Jürgen Triebel, Präsident des Verbandes Deutscher Büchsenmacher und Waffenfachhändler e. V. (VDB) © VDB
Jürgen Triebel, Präsident des Verbandes Deutscher Büchsenmacher und Waffenfachhändler e. V. (VDB) © VDB

Anlässlich der Hauptversammlung des Verbandes Deutscher Büchsenmacher und Waffenfachhändler e. V. (VDB) am 25. Oktober 2020, die in diesem Jahr digital stattfand, wurde Helmut Adamy für seinen unermüdlichen Einsatz für die Branche geehrt. Die Laudation hielt Jürgen Triebel, Präsident des VDB.

 

Die Laudatio

Für den geleisteten, persönlichen Einsatz im Rahmen der Waffenrechtsnovelle 2019/2020 möchten wir jetzt dem Beauftragten des Präsidiums Helmut Adamy ganz herzlich danken.

Lieber Helmut, wir haben dich im Februar des vergangenen Jahres zum „Beauftragten des VDB-Präsidiums“ ernannt. Damit wollten wir Synergien zwischen deinem Handwerksverband, dem Bundesinnungsverband für das Büchsenmacher-Handwerk und dem VDB nutzen. Denn in vielen Themenbereichen sind sich BIV und VDB einig. 

Dein Engagement und dein hervorragendes politisches Netzwerk haben uns zahlreiche Möglichkeiten eröffnet. In Verbindung mit unseren politischen Beratern in Berlin sind dadurch Termine und Gespräche entstanden, die wir vorher nicht für möglich gehalten haben. Ob Bundesminister Seehofer oder Frau Lindholz, Vorsitzende des Innenausschusses des Deutschen Bundestages – mit dir wurden Türen geöffnet, damit wir unsere Positionen kommunizieren konnten. Wir haben bereits in meinem Bericht von den vielen weiteren Terminen gehört, die überwiegend auch durch deine Anwesenheit stattfanden.

Im Namen von über 1.500 Mitgliedsunternehmen, meinen beiden Vizepräsidenten und auch den hauptamtlichen Mitarbeitern des VDB danke ich dir für deinen Einsatz. Du hast dich nicht für deinen persönlichen Vorteil, sondern für die Zukunft unserer gesamten Branche eingebracht. Deine jahrzehntelange Erfahrung und Vernetzung in die höchsten politischen und handwerklichen Ämter hast du dem VDB und der gesamten Branche – völlig selbstlos – zur Verfügung gestellt. Sicherlich haben wir nicht alles erreicht und viele Themen liegen auch weiter im Argen – ich möchte jedoch nicht dran denken, was alles ohne deine Arbeit hätte passieren können.

Wie der VDB hast auch du, lieber Helmut, keine „Starallüren“ oder „Profilierungszwänge“. Das Fehlen dieser Eigenschaft hat dazu geführt, dass du so bist wie du bist, und das macht dich menschlich, charakterstark und sympathisch. Auch wenn wir fachlich in einzelnen Bereichen manchmal anderer Meinung sind und dann im Sinne der Sache unsere gegensätzlichen Argumente austauschen, beziehen wir solche Debatten nie auf eine persönliche Ebene!

Daher darf ich sagen, dass ich persönlich und wir als Verband froh sind, dich als Mitglied, Beauftragten und als Freund zu haben. 

Herzlichen Dank! 

Ich darf dir diesen Blumenstrauß überreichen, zusätzlich hat das Präsidium beschlossen, dir für deinen Einsatz eine Anerkennung in Höhe von 

2.000 Euro zukommen zu lassen. Dies soll bitte nicht als Bezahlung, sondern als Wertschätzung verstanden werden. 

Wenn du möchtest, kannst du gerne ebenfalls das Wort an die Versammlung richten.

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Mi

23

Dez

2020

Frohe Weihnachten

Mo

21

Dez

2020

Neu bei Anschütz: Fluna SDR Schalldämpfer-Reiniger-Set

© Flunatec
© Flunatec

Flüssige Schalldämpferreinigungsmittel sind die einfachere und schonendere Methode um Schalldämpfer zu reinigen, als die herkömmliche mechanische Art mit Drahtbürste und Co. Besonders bei nicht zerlegbaren Modellen ist eine Befreiung von Schmauch und Schmutz mechanisch schwierig. Vom Waffenpflege-Spezialist Fluna Tec aus Österreich gibt es jetzt das Fluna SDR-Schalldämpfer-Reiniger-Set. Das lösungsmittelfreie SDR-Konzentrat ist Spezialreiniger und Entfetter in einem und reinigt Metalloberflächen selbsttätig von Pulverschmauch und Verbrennungsrückständen. Eine Flasche reicht für zwei Reinigungsvorgänge, der Rest des Sets kann natürlich mehrfach verwendet werden. Das Set enthält das Fluna-SDR-Konzentrat (250 ml), ein Mikrofasertuch (40x40 cm) und eine Hülle zur Reinigung des Schalldämpfers. ali

www.flunatec.com 

www.ahg-anschuetz.de              

Fr

18

Dez

2020

Kooperation: LEADER TRADING und der SAX Munitions

Die Firmen Leader Tranig und SAX Munitions haben beschlossen, die bisherige Zusammenarbeit auf Basis der Lieferbeziehung zwischen Großhändler (Leader) und Munitionshersteller (Sax) weiter auszubauen.

Die Firma Leader wird eine eigene bleifreie Munitionsmarke sowie Wiederladegeschosse in den Handel bringen, die von der Firma Sax produziert werden. Gegenstand der Kooperation ist die Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb von bleifreier Jagmunition unter dem Markennamen „Leader Munition“ mit „LJG‘‘ (Leader-Jagd-Geschoss). Die Fertigung der Munition sowie der Geschosse erfolgt nach Angaben des Herstellers auf Basis der hohen Qualitätsstandards von Sax Munitions, die die Grundlage für diese Premiumprodukte bilden und höchste Präzision ermöglichen.

Der Vertrieb dieser Marken (LJG und Leader Munition mit LJG-Geschossen) erfolgt exklusiv über Leader. 

www.leader-trating.com

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Mi

16

Dez

2020

Kalender 2021

© Verlag Angelika Hörnig
© Verlag Angelika Hörnig

Die Macht des Bogens – prächtiger Wandkalender mit 13 farbigen Holzschnitten zum Thema Pfeil und Bogen 

In kaum einem anderen Land sind Bogen und Pfeile mehr mit Geschichte und Kultur eines Volkes verbunden als in Japan. Und in kaum einem anderen Land ist die Kunst der Farbholzschnitte so hoch entwickelt. Und natürlich sind diese zahlreichen Mythen und historischen Geschichten rund ums Bogenschießen eine reiche Grundlage für prächtige und ausdrucksstarke Bilder in dieser Kunstform des 19. Jahrhunderts. Johannes Haubner erzählt in seinem Buch „Die Macht des Bogens“ lebendig die Geschichten zu diesen Bildern. 13 der schönsten hochformatigen Motive daraus werden nun erstmals großformatig im neuen Wandkalender 2021 präsentiert. Herrliche Kunst und ein farbenprächtiger Schmuck für das Zuhause eines jeden traditionellen Bogenschützen. 

Spiralbindung, 13 Blätter DIN A3 Hochformat 30 x 42 cm, Verlag Angelika Hörnig, ISBN 978-3-938921-73-9. www.bogenschiessen.de 

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Di

15

Dez

2020

CZ Scorpion Evo 3 S1 Carbine seit November in Deutschland erhältlich

2011 stellte der tschechische Hersteller erstmal die zivile Sportversion der erfolgreichen Maschinenpistole SCORPION EVO 3 A1 vor. Knapp 10 Jahre später ist der sportliche Pistolenkarabiner EVO 3 S1 Kaliber 9 mm Luger nun auch in Deutschland erhältlich.

 

Die halbautomatische Variante S1 unterscheidet sich durch die technischen Anpassungen der Abzugsgruppe und des Griffstücks. Eine Modifikation durch den Einbau der vollautomatischen Abzugseinrichtung des EVO-3 A1 ist nicht möglich. Dafür können alle Bedienelemente beidseitig umgesteckt werden, mit Ausnahme des Spannschiebers. Was die Handhabung, Ergonomie und Präzision betrifft steht die EVO-3 A1 seinem vollautomatischen Vorbild in nichts nach. 

Die Waffe wird serienmäßig mit einem 10-Schuss-Magazinen aus durchsichtigem Polymer geliefert. Das Gehäuse besteht aus einem fiberglasverstärkten Polymer und Aluminium. Der Teleskopschaft ist zur Seite wegklappbar. Auch beim zusammengeklappten Schaft ist der Abzug bequem erreichbar. Eine MIL-STD-1913-„Picatinny“-Schienen bietet verschiedenen Optionen zur einfachen Montage von Optiken und anderem Zubehör. Die Gesamtlänge liegt zwischen 410 Millimetern mit abgeklapptem Schaft und 660 Millimetern mit ausgeklapptem Schaft im vollständig ausgezogenem Zustand.

Gerade Sportschützen werden den Pistolenkarabiner für IPSC-Wettbewerbe oder den einfachen Schießstandbesuch schätzen. Aber auch professionelle Anwender finden in dieser Waffe ein zuverlässiges Einsatzmittel. ah

www.czub.cz/de 

www.akah.de

www.frankonia.de   

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Di

15

Dez

2020

Messerporträt: Buttermesser

 

Christoph Daim schreibt über handgemachte Messer. Er ist Mitglied der Deutschen Messermacher Gilde und hat dort die Funktion des Lektors übernommen. Für WM-Intern schreibt er aus der Sicht des Messermachers über ausgefallene und kunstvolle Messer. 

www.viennablade.com

www.deutsche-messermacher-gilde.de

Vor dem Vergessen bewahrt: Hummergabeln, Obstmesser und die Buckelsklinge, die Vorlage für eine Neuanfertigung sein wird. © Christoph Daim
Vor dem Vergessen bewahrt: Hummergabeln, Obstmesser und die Buckelsklinge, die Vorlage für eine Neuanfertigung sein wird. © Christoph Daim

Die Buckelsklinge, eine extra breite, abgerundete Form des Buttermessers ist seit geraumer Zeit wieder sehr gefragt. Diese Klingenform gibt es schon seit Jahrhunderten – seit der Zeit, als Besteck noch dem Adel vorbehalten war und dem normalen Volk der Löffel als hauptsächliches Esswerkzeug diente. Auch Butter war lange Zeit dem Adel und den Reichen vorbehalten. Davor galt sie in der Antike als Medizin und im Mittelalter als wichtiges Handelsgut. Das erklärt ein wenig den besonderen Status, den sie hatte, auch wenn dieser sich seit der industriellen Massenproduktion deutlich relativiert hat. Man kann sich an dieser Stelle fragen, ob es sich überhaupt lohnt, Gedanken an etwas so Profanes wie ein Buttermesser zu verwenden. Andererseits sind hochspezialisierte Messer, Schneidwerkzeuge und Essbesteck ein wichtiger Bestandteil unserer Essens- und Messerkultur und zudem Teil einer Tradition, die man sich gelegentlich in Erinnerung rufen sollte, um sie vor dem völligen Vergessen zu bewahren. Dazu möchte ich auch die beeindruckende Bestecksammlung des Solinger Klingenmuseums ausdrücklich jedem empfehlen, der sich auch nur im Entferntesten für solche Dinge interessiert! Weil die Suche nach einem bemerkenswerten (modernen) Buckelsmesser für diesen Artikel leider vergeblich war, wurde kurzfristig der Bau eines eigenen Buckelsmessers in Kooperation mit Stefan Gobec beschlossen. Vorbild war das unten abgebildete, antike Messer aus Solingen.

Hier nun das Resultat des gemeinsamen Buckelmesser-Projekts mit der Fa. Gobec. Gesamtlänge 235 mm. Unten der Ebonit-Griff im Detail © Christoph Daim
Hier nun das Resultat des gemeinsamen Buckelmesser-Projekts mit der Fa. Gobec. Gesamtlänge 235 mm. Unten der Ebonit-Griff im Detail © Christoph Daim

Wo und wann die Buckel- (oder auch Buckels-) Klinge entstanden ist, wissen wir nicht, sehr wohl aber, wo sie ihren Namen bekommen hat. Der wurde ihr nämlich in Solingen gegeben, im dort gesprochenen Platt bedeutet „Buck“ nämlich „Bauch“ – also bauchige Klinge. Und sie ist nicht nur bauchig, sondern auch breit und elastisch, um das Aufstreichen von Butter aufs Brot zu erleichtern. Zudem sind Buckelmesser meistens erstaunlich scharf – das macht sie zu echten Alleskönnern, wenn nämlich zur Brotzeit auch Speck, Wurst oder Käse gereicht werden oder Brot geschnitten werden soll. Dem haben wir bei unserem spontanen Messerbauprojekt Rechnung tragen wollen: Unsere Klinge sollte aber zudem rostfrei sein, dünn, elastisch und gut schärfbar. Dank des großen Messerstahl-Lagers der Firma Gobec wurde schnell ein nur 1 mm starkes 1.4034 Blech gefunden. Auch das Härten und die weitere Wärmebehandlung konnten gleich vor Ort durchgeführt werden. Die besonders dünn ausgeschliffene Klinge erfüllte alle oben genannten Anforderungen. Zwei zusätzliche Besonderheiten haben wir unserer Buckelsklinge noch gegönnt: zum einen Nietstifte aus Mokume, die von Johannes Ebener angefertigt wurden. Und dann wäre da noch das Griffmaterial, es handelt sich um Ebonit, ein altertümliches, heute eher seltener Hartgummi, aus dem sonst zum Beispiel Tintenleiter für Füllfedern oder exklusive Pfeifenmundstücke gefertigt werden. www.gobec.at


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Mo

14

Dez

2020

Von drauß’ vom Walde

© Deuter
© Deuter

Für viele Outdoor-Enthusiasten ist der Winter eine entbehrungsreiche Zeit. Die Tage sind kurz und dunkel. Und draußen macht es jetzt einfach nicht so viel Spaß wie im Sommer. Umso größer ist dann die (Vor-)Freude, findet sich das eine oder andere Geschenk auf dem Gabentisch, das von den nächsten großen Outdoor-Abenteuern träumen lässt.

 

Immer wieder gibt es Rucksackneuheiten von Deuter aus dem bayerischen Gersthofen zu vermelden. Doch was, wenn der zu Beschenkende bereits zig Rucksäcke besitzt?! Stets gut zu gebrauchen sind da kleine, ordnungsschaffende Accessoires, die man generell und je nach Bedarf in diversen Rucksäcken und Reisetaschen einsetzen kann. So gibt es von Deuter beispielsweise den Shoe Pack und den Boot Pack. Ersterer ist für flache Anzug- oder Sportschuhe ideal, der andere ausgelegt auf große Berg- und Wanderstiefel. Selbst wenn man es nach dem Ausflug nicht mehr schafft, seine Schuhe ordentlich zu reinigen, kann damit kein Schmutz mehr an die anderen Gepäckstücke oder auch nur in den frisch gesaugten Kofferraum im Auto gelangen. Darüber hinaus sind die Schuhtaschen mit einem zusätzlichen, mit Mesh-Gewebe unterlegten Reißverschluss ausgestattet, falls diese gelüftet werden müssen. Diverse andere Packsäcke, Mesh-Säcke, Zip Packs und wasserdichte Light Drypacks ergänzen das Portfolio der bunten Ordnungshelfer aus dem Hause Deuter. www.deuter.com

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Fr

11

Dez

2020

Schnitthaltiges zum Verschenken 2/2

© Haller
© Haller

 

 

 

 

Alle Jahre wieder stellen wir an dieser Stelle Schneidwerkzeuge vor, die zuerst Ihr Sortiment erweitern und anschließend den Gabentisch Ihrer Kunden bereichern könnten. So auch diesmal: 

 

Ein schönes Präsent aus dem Hause Haller ist beispielsweise das fünfteilige Miniaturschwerter-Set in praktischer Box (Art.-Nr. 84550). Die 14 cm langen Klingen sind aus 420 rostfreiem Stahl. Die Gesamtlänge der Schwerter beträgt 21 cm. 

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Mi

09

Dez

2020

Schnitthaltiges zum Verschenken 1/2

© Herbertz
© Herbertz

Alle Jahre wieder stellen wir an dieser Stelle Schneidwerkzeuge vor, die zuerst Ihr Sortiment erweitern und anschließend den Gabentisch Ihrer Kunden bereichern könnten. So auch diesmal: 

 

Aus dem Hause Herbertz ist beispielsweise ein ausgesprochen interessantes Jagdmesser in robuster Full-Tang-Bauweise erhältlich, das sich wunderbar als Weihnachtsgeschenk eignet. Die Drop-Point-Klinge aus rostfreiem AISI 420 Stahl ist 10,3 cm lang und am Klingenrücken mit einer praktischen Daumenriffelung ausgestattet. Ein Parierelement aus Messing schützt die Arbeitshand vor einem Abrutschen in die Klinge. Die an Elfenbein erinnernden Kunststoffgriffschalen zeigen ein jagdliches Hirschmotiv im Scrimshaw-Stil. Eine Fang­riemenöse und eine braune Gürtelscheide aus Leder runden die Ausstattung ab. Gesamtlänge: 21,0 cm.

www.herbertz-messerclub.de

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Mo

07

Dez

2020

Schießsportliche Geschenkideen – vortreffliche Weihnacht

© Ballistol
© Ballistol

Sportschützen eine gelungene Bescherung zu bereiten, ist nicht immer einfach. Sind diese meistens doch bereits gut gerüstet und mit ihrer Wunschwaffe ausgestattet. So bleibt es meist bei praktischem Zubehör, mit dem man in der Sportschützenliga noch ein paar Ringe reißen kann. Hier zeigen wir drei, vier Ideen, in welche Richtung es dabei gehen kann …

 

Das Reinigungs- und Pflegesortiment des Spezialisten Ballistol aus Aham ist sehr wirksam, stets beliebt und somit auch unterm Christbaum immer wieder gern gesehen. So beispielsweise die Ballistol-Putzstöcke, die es in verschiedenen Preisklassen mit Stäben aus Carbon und seit 2020 auch aus Stahl gibt. Für unterwegs empfiehlt sich hingegen das Ballistol-FlexClean-Stahlseil oder die FlexClean-Reinigungsschnur. In Ergänzung mit Filzen, Adaptern und Ölen aus dem Sortiment von Ballistol lassen sich damit sehr gute Reinigungsergebnisse erzielen. www.ballistol.de

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Fr

04

Dez

2020

Weihnachtsideen für den Jäger

© AKAH
© AKAH

Tja, was schenken? Ein schönes Messer geht eigentlich immer. Oder lieber ein Gürtel, der nicht nur gut aussieht, sondern auch superpraktisch ist? Wir stellen Ihnen ein paar Produkte vor, die Sie vielleicht Ihren Kunden als Weihnachtsgeschenktipps anbieten könnten.

 

Die neue Filzserie von AKAH mit Jagdhund-Stickerei schlägt eine Brücke zwischen jagdlicher Eleganz und praktischem Einsatz. Aufeinander abgestimmt gibt es eine olivgrüne Hundehalsung, einen auswaschbaren Leckerlibeutel, einen kleinen Rucksack (eher für die Stadt) und ein faltbares Sitzkissen. 

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Mi

02

Dez

2020

Brünieren wie die Großen

© Frankonia
© Frankonia

Der Vorgang des Brünierens (von französisch brunir, „bräunen“) dient der Bildung einer schwachen Schutzschicht (Edelrost) auf eisenhaltigen Oberflächen, um Korrosion zu vermindern. Durch Eintauchen der Werkstücke in saure bzw. alkalische Lösungen bilden sich schwarze Mischoxidschichten aus Eisen. Tauchbrünier-Verfahren sind grundsätzlich schneller und deutlich weniger aufwendig als Streichbrünierungen. Wir haben uns die Tauchbrünier-Anlage von Frankonia einmal näher betrachtet.

 

Dass Frankonia am Firmensitz in Rottendorf mit einer größeren Werkstatt inklusive eines Ausbildungsbetriebs, einer eigenen Optikreparatur und eines Schießkellers punkten kann, ist hinlänglich bekannt. Weniger bekannt ist die Tatsache, dass das unterfränkische Unternehmen bereits seit 1993 über eine der größten Tauchbrünier-Anlagen Deutschlands verfügt. Die Anlage wurde seinerzeit unter strengsten Umweltschutzrichtlinien erbaut und von der zuständigen Genehmigungsbehörde abgenommen.

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Mo

30

Nov

2020

DIN SPEC Verfahren 91384 vor dem Aus?

Ballistische Gelatine von Clear Ballistics.  www.clearballistics.com + www.leader-trading.com
Ballistische Gelatine von Clear Ballistics. www.clearballistics.com + www.leader-trading.com

Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) zieht sich zurück

Das Ziel war es, ein valides Verfahren zu finden, mit dem die Tötungswirkung von Jagdgeschossen beurteilt werden kann. Gerade im Rahmen der schwierigen Diskussion um bleifreie Munition und die neuen Regelungen für die Zulassung von Kalibern auf die unterschiedlichen Wildarten (vgl. Referentenentwurf zum Bundesjagdgesetz vom 27. Juli 2020) ist hier eine verlässliche Bewertung notwendig. Nun zerbricht das Konsortium der Teilnehmer schon am Streit über das richtige Messverfahren.

Gestritten wird im Wesentlichen um das geeignete Zielmittel, in dem die Geschosswirkung im Ziel simuliert werden soll. Das BfR lehnt in seiner Begründung des Rückzugs aus dem DIN SPEC Verfahren 91384 die alleinige Verwendung von 20-prozentiger Gelatine als Simulanz-Mittel ab. Anscheinend liegen dem DIN Konsortium auch nur aggregierte Daten der Firma Ruag vor, nicht aber die Einzelergebnisse der Studien. Des Weiteren monieren die Verantwortlichen im BfR mit Schreiben vom 17. September 2020, dass von den Ruag-Daten abweichende Ergebnisse einer Studie des Beschussamtes Ulm ignoriert worden seien.

 

Gelatine oder ballistische Seife

Der Streit über die sinnvolle Verwendbarkeit von großen Gelatineblöcken zur Bewertung der Zielenergie von Geschossen schwelt schon länger. Probleme bereiten vor allem die großen Jagdkaliber, deren hohe Energieabgabe insbesondere bei der Verwendung von Gelatine zum Bruch des Materials führen. Hierbei bilden sich Risse, durch die Energie aus dem Block entweichen kann und somit das Messergebnis verfälscht wird. Fraglich ist, ob diese Erscheinung bei jagdlich in unseren Breiten nur marginal verwendeten Kalibern Grund genug sein kann, diese Messmethode zu verwerfen.     

Im Sinne des Tierschutzes wäre es zu begrüßen, wenn die verbliebenen Mitglieder des Konsortiums nun zeitnah zu einem Ergebnis kämen, das eine verlässliche Orientierung für die Auswahl der richtigen Jagdmunition für die entsprechenden Wildarten liefert.

Weitere Information zu Beschuss und Zielsimulanzien gibt es hier:

www.bfr.bund.de/de/mediathek.html

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Fr

27

Nov

2020

In der Zeit angekommen

© Anja Blank
© Anja Blank

Satte 120 Jahre lag die Führung des deutschen Jagdgebrauchshundewesens fest in Männerhand. Seit August 2020 ist das anders. Zum ersten Mal in seiner Geschichte hat der ehrwürdige Jagdgebrauchshundeverband e. V. (JGHV) mit Revierjagdmeisterin Anja Blank aus Garwitz in Mecklenburg-Vorpommern eine Frau ins Präsidium berufen. Sie folgt als Beisitzerin auf den im April zurückgetretenen Wilfried Schlecht.

 „Wir gratulieren unserer Kollegin, Anja Blank, zu ihrem Einzug in das Präsidium des JGHV“, freut sich der BDB-Vorsitzende, Wildmeister Bernd Bahr: Natürlich ist es immer eine gute Nachricht, wenn sich Berufsjägerkolleginnen und Kollegen in jagdlich relevanten Verbänden wie dem JGHV engagieren. Gerade bei den Jagdgebrauchshunden können wir uns als Jäger glücklich schätzen, mit Karl Walch einen umsichtigen Präsidenten im Amt zu haben, der den JGHV in Zeiten des Umbruchs führt. Die Jagd ist auf allen Ebenen längst keine reine Männersache mehr und es ist höchste Zeit, diesem Umstand auch in den Funktionsebenen unserer Verbändelandschaft Rechnung zu tragen. Der BDB verfolgt diesen Kurs schon eine ganze Weile und fährt gut damit. Insofern bin ich sicher, das JGHV-Präsidium hat mit Revierjagdmeisterin Anja Blank eine gute Wahl getroffen und das nicht nur, weil sie eine Frau ist.“ cj

www.jghv.de

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Mi

25

Nov

2020

Remington bankrott: Ausverkauf der Marken

Christopher Killoy, CEO Ruger. © Ruger
Christopher Killoy, CEO Ruger. © Ruger

Nachdem Remington bereits 2018 Insolvenz angemeldet hatte, sich aber noch einmal retten konnte, ist es nun definitiv vorbei mit dem US-amerikanischen Traditionshersteller von Waffen und Munition. Bisher sieht die Aufteilung der Konkursmasse wie folgt aus: Die Munitionssparte von Remington wurde für rund 81 Millionen Dollar von der Vista Outdoor-Gruppe übernommen. Geschosshersteller Sierra Bullets übernimmt Barnes Bullets. Marlin-Arms ging für 30 Millionen Dollar an Sturm, Ruger & Co. „Wir wollen allen Distributoren, Händlern und Endverbrauchern signalisieren, dass die Marke Marlin und ihre tollen Produkte weiter bestehen bleiben“, stellt Christopher Killoy, CEO von Ruger, klar. „Lang lebe die Lever Gun!“ ali

www.vistaoutdoor.com

www.sierrabullets.com

www.ruger.com

Di

24

Nov

2020

EILMELDUNG: IWA OutdoorClassics 2021 Abgesagt

Um allen Beteiligten Planungssicherheit zu geben, hat die NürnbergMesse den Entschluss gefasst, die IWA OutdoorClassics 2021 frühzeitig abzusagen. Steigende Infektionszahlen, verschiedene Quarantäneregelungen und Reiserestriktionen machen eine verlässliche Planung für Aussteller sowie Besucher schlichtweg unmöglich. Die nächste IWA OutdoorClassics wird vom 03.–06. März 2022 in Nürnberg stattfinden.

 

„Die Branche hat sich in den vergangenen Wochen solidarisch und verständnisvoll gezeigt. Gespräche mit unseren Ausstellern haben verdeutlicht, dass die IWA nach wie vor ein essenzieller Bestandteil der B2B-Welt ist“, so Petra Wolf, Mitglied der Geschäftsleitung der NürnbergMesse. „Über 1.000 Aussteller haben sich trotz der herausfordernden Situation zu der Fachmesse angemeldet. Umso mehr bedauern wir es die Messe auf das Jahr 2022 vertagen zu müssen. Teilnahmebereitschaft und Commitment der Aussteller bestärken uns, dass die IWA nach wie vor einen signifikanten Stellenwert hat“, so Wolf weiter.

 

„Road to IWA 2022“ in Vorbereitung

Das IWA-Team arbeitet derzeit an einem Überbrückungsprogramm. Die Auftaktveranstaltung der Serie an digitalen und physischen Events bzw. Formaten unter dem Namen „Road to IWA 2022“ findet am 12. März 2021, dem ersten Messetag der geplanten IWA 2021 statt. Das gewählte Datum entspricht dem IWA-Freitag. „Wir wollen der Branche in dieser turbulenten Zeit die Möglichkeit bieten in Kontakt zu bleiben. Deshalb arbeiten wir unter Hochdruck an Konzepten, um die Zeit bis zum nächsten persönlichen Treffen überbrücken zu können. Der direkte Kontakt wird uns fehlen – so viel steht fest. Deshalb ist es umso wichtiger, dass wir als Branche zusammenhalten und uns gegenseitig unterstützen“, erklärt Rebecca Schönfelder, Veranstaltungsleitung IWA OutdoorClassics.

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Mo

23

Nov

2020

Neue VDB-Mitglieder – Waffenwerkstatt Angeln UG

© Waffenwerkstatt Angeln
© Waffenwerkstatt Angeln

Gegründet Anfang 2013 mit lediglich zwei kleinen Räumen auf knapp 20 m2 und einem Lager im Nebengebäude des Elternhauses, hat sich die Waffenwerkstatt Angeln UG dank eines stetig wachsenden Kundenkreises im Sommer letzten Jahres vergrößert. Am neuen Firmensitz werden von dem Geschäftsinhaber Andreas Kauz und seiner Ehefrau Daniela nun auf rund 45 m2 Verkaufsfläche Waffen, Munition, Zielfernrohre, Schalldämpfer und weiteres Zubehör aller namhafter Hersteller wie beispielsweise Sauer, Blaser, Steel Action und Zeiss sowie Ausrüstung für Sicherheitsdienste von A bis Z neben Futter für Hunde, Katzen und Pferde, in erster Linie von Josera, angeboten. Hinzu kommen Reparaturen sowie darüber hinaus auch Veredelungen und Waffentuning, denn in der eigenen, bestens ausgestatteten Fachwerkstatt pflegt, wartet und repariert der Büchsenmachermeister Jagd- und Sportwaffen aller Hersteller und bearbeitet diese ganz individuell nach Kundenwunsch. 

Andreas Kauz, der seine Lehre bei einem Büchsenmachermeister in Hessen und an der Gewerblichen Schule Ehingen erfolgreich mit der Meisterprüfung abgeschlossen hat, war mehrere Jahre bei Sauer & Sohn in Eckernförde und Isny tätig, bevor er sich selbstständig gemacht hat. Der 41-Jährige weiß also, wie man aus einem Industrieprodukt eine Präzisionswaffe schafft. Mit Feintuning passt er Büchsen, Flinten und Kurzwaffen perfekt an den jeweiligen Schützen an, die anschließend auf dem nahegelegenen Schießstand eingeschossen werden. Doch der Tuningspezialist im Norden kann noch mehr: Durch Schaftveredlung, Färben, Vergolden und Gravieren werden hier aus den Gebrauchswaffen edle Schmuckstücke gefertigt. Als Ausbildungsbetrieb kann die Waffenwerkstatt Angeln UG dieses meisterliche Handwerk übrigens auch an interessierte Azubis weitergeben. 

Die Öffnungszeiten des Fachgeschäftes erfolgen nach telefonischer Terminvereinbarung. Der Hintergrund: „Abgesehen von Corona möchten wir Zeit für unsere Kunden haben. Sie sollen wirklich gut beraten werden und sich nicht durch nachfolgende wartende Kunden gehetzt oder ‚vertrieben‘ fühlen“, so Andreas Kauz. mvc

Wir stellen vor …

Interessante Menschen und neue Gesichter – immer wieder ist es spannend zu sehen, wer sich mit einem Fachgeschäft für Waffen sowie Jagd- und Outdoorbedarf, einem Handelsunternehmen, einem Vertriebsbüro, einer Büchsenmacher-Werkstatt oder einem ähnlichen Handwerks- beziehungsweise Dienstleistungsbetrieb selbstständig gemacht hat. Die Branche zu vernetzen, das ist unter anderem das Anliegen unseres Business-Magazins. Daher entstand die Idee, Neumitglieder des Verbandes Deutscher Büchsenmacher und Waffenfachhändler (VDB) in WM-Intern vorzustellen. 

www.vdb-waffen.de


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Fr

20

Nov

2020

Ferkinghoff International baut sein Sales- und Marketing-Team aus

Neue Vertriebspower bei Ferkinghoff International: Seit Oktober 2020 verstärkt Alexander Losert (38) die Marketing- und Sales-Force des Importeurs von Waffen, Munition und Zubehör mit Sitz im unterfränkischen Bergtheim. Zuletzt agierte Losert bei einem führenden Munitionshersteller im Geschäftsfeld Medien und war dort für ein renommiertes Waffenmagazin sowie eine internationale Online-Plattform tätig. Ferkinghoff International ist bekannt als internationales Handelsunternehmen für den Fach- und Einzelhandel und steht für exklusive Marken aus den USA für die Bereiche Outdoor, Jagd und Sport. „Der Ausbau unseres Teams mit Alexander Losert ist die richtige Antwort auf die größer werdende Komplexität und die damit notwendige praxisorientierte Darstellung unserer US-Produkte im Markt“, führt Andrea Ferkinghoff, Geschäftsführerin des Unternehmens, aus. Und Alexander Losert betont: „Ich verfolge seit Jahren, wie Ferkinghoff sich mit seiner Markenvielfalt und der damit verbundenen Produktqualität eine starke Rolle in der Branche erworben hat.“ Umso mehr freut er sich, das Team ab sofort mit seiner langjährigen Erfahrung in den Aufgabenbereichen Kommunikation und direkter Kundenkontakt unterstützen zu können.

www.waffen-ferkinghoff.com

Mi

18

Nov

2020

30 Jahre – doch manchmal kommt es anders …

Die sächsische Waldkönigin, Gina Maria Jacob, führt die Hygieneregeln zur Jagd und Angeln vor. © Agra
Die sächsische Waldkönigin, Gina Maria Jacob, führt die Hygieneregeln zur Jagd und Angeln vor. © Agra

Die erste Jagdmesse seit Beginn der Coronakrise und des Lockdowns im März dieses Jahres hat stattgefunden. Allein das wäre nach den vielen Absagen von Events und Messen in den letzten Monaten eine Meldung wert: Die „Jagd und Angeln“ hat tatsächlich stattgefunden!

 

Gespannt wurde die Eröffnung dieser Messe nicht nur von den Handelnden vor Ort erwartet. Würden die Besucher kommen? Wird das Hygienekonzept funktionieren? Antworten auf diese Fragen konnte nur der Live-Test, also die Durchführung der Messe, liefern.

„Wir haben für die Durchführung gekämpft“, sagt Erik Ochmann, Projektleiter der Jagd und Angeln, „nicht zuletzt, um auch ein Lebenszeichen für das Veranstaltungs- und Messewesen in Deutschland und natürlich für unsere Passionen Jagen, Angeln und Grillen zu setzen. Dass wir eine so positive Resonanz und breite Unterstützung erfahren durften, freut uns außerordentlich. Wir danken allen, die mit uns die Jagd und Angeln 2020 umgesetzt haben.“

Tatsächlich hat die Jagd und Angeln trotz erwartungsgemäß geringerer Besucher- und Ausstellerzahlen gezeigt, wie Messen im New-Normal der Covid-19-Pandemie funktionieren können. Mit 212 Ausstellern, einem funktionierenden Hygienekonzept sowie 14.800 achtsamen Besucherinnen und Besuchern ist es gelungen, das Messegeschäft in Deutschland wieder zu starten.

Das in enger und konstruktiver Zusammenarbeit mit den zuständigen Genehmigungsbehörden ausgearbeitete Hygienekonzept sah die Registrierung aller Besucher vor, sowie eine Kontaktverfolgung auf dem Gelände und das Tragen von Mund-Nasen-Schutz in den Messehallen. Eine geschickte Besucherlenkung zwischen Außengelände und den Messehallen sorgte dafür, dass Menschenansammlungen, die sogenannten Hotspots, nur dort entstanden, wo genügend Platz und eine entsprechende Durchlüftung vorhanden waren.

 

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Mo

16

Nov

2020

Ist ein Messebesuch derzeit möglich? Aber sicher!

© NürnbergMesse
© NürnbergMesse

Viele Messen und Konferenzen wurden infolge des Ausbruchs der Corona-Pandemie abgesagt, verschoben oder fanden in mehr oder weniger digitalisierten Formen statt. Darunter litten Messegesellschaften, Aussteller, Händler und teilweise sogar ganze Wirtschaftszweige. Messen gelten bundesweit nicht als Großveranstaltungen und dürfen in Bayern seit dem 1. September 2020 wieder stattfinden. Viele Interessenten beschäftigt jedoch die Frage, ob und wie ein Messebesuch sicher gestaltet werden kann. Eines ist klar: Das Fundament dafür liefert ein gut durchdachtes Hygienekonzept. Die NürnbergMesse hat in enger Zusammenarbeit mit der Bayerischen Staatsregierung ein Hygienekonzept erarbeitet, das die Durchführung der IWA OutdoorClassics im März 2021 ermöglicht.

 

Die aus dem Alltag bekannten AHA-Regeln sind uns allen mittlerweile in Fleisch und Blut übergegangen: Abstand, Hygiene, Alltagsmaske. Für Messen wurden diese Regeln um die Nachverfolgbarkeit der Teilnehmer erweitert. Doch wie setzt die NürnbergMesse diese Regeln um und welche Schritte geht das Unternehmen, um die Sicherheit aller Teilnehmer zu gewährleisten?

 

Luftaustausch binnen weniger Minuten

Ein essenzieller Bestandteil ist die leistungsstarke Belüftungsanlage und das eigens entwickelte Lüftungskonzept. Das modernisierte System garantiert einen vollständigen Luftaustausch in den Hallen in nur fünf Minuten. In einer Messehalle werden so 120.000 m³ Luft stündlich komplett ausgetauscht. Frischluft, die in die Hallen und Konferenzräume strömt, wird zusätzlich gefiltert. Abluft entweicht über die Hallendächer und gelangt nicht zurück in die Hallen oder auf das Gelände. 

 

Maskenpflicht auf dem Messegelände

Für alle Personen ab dem siebten Lebensjahr gilt eine allgemeine Maskenpflicht in den Innenräumen des Messegeländes. Dafür können bekannte Alltagsmasken, Tücher oder Schals aus dichtem Gewebe verwendet werden, die Mund und Nase vollständig bedecken.

Am Messestand kann die Maske am Besprechungstisch abgenommen werden, sofern der Sicherheitsabstand von 1,5 m eingehalten werden kann. Das Abnehmen der Maske erfordert jedoch eine separate Erfassung auf einer Gesprächsliste. Auch im Außenbereich ist es möglich, die Maske abzunehmen. Voraussetzung ist hier ebenfalls die Einhaltung des Mindestabstands. 

 

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Fr

13

Nov

2020

Blaser-Engagement in Österreich

Die Blaser Group wird ab 1. Januar 2021 mit einer eigenen Vertriebsgesellschaft in Österreich vertreten sein. 

 

Die Marken Blaser, Mauser, Minox und Liemke der Blaser Group rücken damit näher an die österreichischen Jäger und Sportschützen. Die neu zu gründende Blaser Group GmbH wird ihren Firmenhauptsitz in Reutte (Tirol) haben, wo es auch einen eigenen technischen Service Point geben wird. „Wir freuen uns, auf diese Weise zukünftig direkter mit unseren Partnern, den Fachhändlern, kommunizieren zu können“, sagt Matthias Klotz, Vertriebsgeschäftsführer der Blaser Group. Das ermöglicht schnellere Reaktionszeiten und einen intensiveren Dialog, um gemeinsam festzulegen, welche Produkte sich am besten an den Erfordernissen der österreichischen Jäger ausrichten. 

Bei aller Blickrichtung in die Zukunft dankt Matthias Klotz insbesondere den langjährigen Vertriebspartnern der Marken Blaser und Mauser, Robert und Viktor Idl: „Sie haben gemeinsam mit ihrem Team beide Marken nachhaltig auf dem österreichischen Markt etabliert und mit großem Engagement den Erfolg mitgetragen.“ Sein Dank gilt auch der Austro Jagd und AKAH, welche bislang für die Marken Liemke beziehungsweie Minox verantwortlich waren. cj

www.blaser-group.com 

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Mi

11

Nov

2020

Bundeswehr: Doch kein Zuschlag für Haenel

Die Haenel MK 556 © Haenel
Die Haenel MK 556 © Haenel

Nachdem der 250-Millionen-Euro-Deal mit Haenel (Merkel-Gruppe) für das neue Sturmgewehr MK 556 am 15. September 2020 schon in trockenen Tüchern war, ruderte das Ministerium nur wenige Tage danach überraschend zurück. Der Grund dafür sei, dass Haenel eventuell eine Patentrechtsverletzung begangen haben soll, teilte das Ministerium mit. „Vor diesem Hintergrund war die Vergabestelle des Bundes angehalten, das Informationsschreiben an die Bieter über die beabsichtigte Zuschlagserteilung an die Firma C.G. Haenel GmbH aufzuheben", heißt es in einer Mitteilung des Ministeriums. „Die Vergabestelle des Bundes wird damit in eine Neubewertung der Angebote unter Berücksichtigung aller Aspekte eintreten.“

 

Dass eine Patentrechtsverletzung vorliegen könnte, hatte erst ein Nachprüfungsantrag, den die Firma Heckler & Koch beim Bundeskartellamt gestellt hat, ergeben. Bei der Patentrechtsverletzung handelt es sich vermutlich um ein Munitions-Magazin, das Haenel von Oberland Arms bezieht. Der US-Spezialhersteller Magpul macht offenbar schon seit Längerem Patentrechte für einige Komponenten des Magazins geltend. Laut „Spiegel“ soll Haenel das amerikanische Ansinnen aber abgelehnt haben, da aus Suhler Sicht kein Patentschutz bestehe. Wenn dem so ist, hätte Haenel eigentlich bereits den ungeklärten Streit von sich aus der Bundeswehr offenlegen müssen.

 

Heckler & Koch hatten sich in der Ausschreibung um das neue Sturmgewehr ebenfalls beworben, jedoch ohne den erhofften und allseits erwarteten Erfolg. Daraufhin hatten Heckler & Koch in einer 320 Seiten starken Ausführung gegen das Vergabeverfahren protestiert. Der Patentrecht-Vorwurf ist nur einer von 60 Punkten, mit denen Heckler & Koch ihren Widerspruch begründen. 

Aus Insiderkreisen heißt es, das Haenel-Gewehr sei nur leicht besser auf die Anforderungen zugeschnitten als die H&K-Waffe, aber deutlich wirtschaftlicher.

www.cg-haenel.de 

www.heckler-koch.com

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Mo

09

Nov

2020

IWA OutdoorClassics Community Meeting in Nürnberg: Ein klares Signal für Präsenzveranstaltungen

© NürnbergMesse
© NürnbergMesse

Am 29. September 2020 versammelte sich nach einer coronabedingten langen Pause die Jagd- und Waffenbranche in Nürnberg. Über 50 Teilnehmer, darunter Verbände, Hersteller, Geschäftsführer und Medienvertreter, trafen sich im Messezentrum und demonstrierten trotz der aktuellen Herausforderungen der Branche großen Zusammenhalt. Alle Beteiligten waren sich einig: Die IWA OutdoorClassics ist und bleibt ein unverzichtbarer Branchentreffpunkt.

 

Unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen der NürnbergMesse kam es beim Get-together zum persönlichen Austausch und Networking. Für Dr. Roland Fleck, Geschäftsführer der NürnbergMesse, war das Event ein wichtiges Signal: „Wir sind fest davon überzeugt: Partnerschaft zeigt und beweist sich vor allem in der Krise. Die Teilnahme am Community Meeting verstehen wir insofern als klaren Vertrauensbeweis an die IWA OutdoorClassics und die NürnbergMesse.“ 

 

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Fr

06

Nov

2020

GT OUTDOORS verstärkt sein Vertriebsteam!

© GT Outdoors
© GT Outdoors

Ab dem 1. November 2020 verstärkt Jörn Keno Johannsen als Vertriebs- und Marketing-Manager das Team von GT Outdoors.

 

Jan Hüffmeier, Geschäftsführer der GT Outdoors UG, freut sich über die Verstärkung: „Die Nachfrage nach unseren digitalen Dienstleistungen und Mediaprodukten hat sich in den letzten zwei Jahren enorm gesteigert. Mit Jörn Keno Johannsen haben wir nun einen weiteren Online-Marketing-Experten für unser Team gewonnen, der ebenfalls ein erfahrener Jäger und passionierter Sportschütze ist. Er bringt langjährige Erfahrung aus dem Online-Vertrieb und -Marketing sowie der Mediaberatung mit und wird unser Angebot an digitalen Dienstleistungen und Produkten systematisch weiterentwickeln.“ Für Anfragen steht er Ihnen jederzeit gerne unter keno@gtoutdoors.de zu Verfügung. 

www.gtoutdoors.de

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Mi

04

Nov

2020

Katalogzeit

© AKAH
© AKAH

Der neue AKAH-Katalog 2020/2021 ist da.

Da die Messesaison 2020 bisher leider fast gänzlich Corona zum Opfer fiel, fehlte die Möglichkeit, die Neuheiten auf den Messen oder vor Ort vorzustellen. Nun ist der neue AKAH-Katalog da – und mit ihm viel Neues im Sortiment. 

Im Bereich Waffen bietet Browning nun die Maral Composite und die BAR MK3 Composite an – auch fertig montiert mit Kite K1 Sights. Aus der Walther Schmiede kommt neben dem Q4 Steel Frame nun auch noch eine neue Match-Variante der Q 5: Black Ribbon. AKAH hat in seiner Büchsenmacherei eine weitere neue CZ-Sportpistole gebaut – diesmal mit einem überarbeiteten SA-Abzug.

Im Optiksektor hat AKAH die Vertretung für Noblex übernommen.

Leica bietet ab diesem Sommer eine neue Zielfernrohrserie AMPLUS an: ein Zielfernrohr aus dem Hause Leica zu einem erstaunlich günstigen Preis.

Die AKAH-Lederwaren sind wieder fester Bestandteil der Auswahl, so zum Beispiel eine edle Serie aus Yak-Leder mit Filz und schöner Jagdhund-Stickerei für die Hundeführerin: Halsung, Leckerlibeutel, Sitzkissen und eine schicke Rucksack-Tasche. Neu sind auch die mitwachsenden, preisgünstigen Welpenhalsungen.

Auch in den Bereichen Bekleidung und Geschenkartikel gibt es im neuen AKAH-Katalog vieles zu entdecken. www.akah.de

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Mo

02

Nov

2020

Eduard Mijal – ein fester Bestandteil der Branche

Eduard Mijal, Geschäftsführer der Waimex GmbH. © Waimea
Eduard Mijal, Geschäftsführer der Waimex GmbH. © Waimea

 

 

Am 31. Juli 2020 feierte Eduard Mijal, Geschäftsführer der Firma Waimex Jagd- und Sportwaffen GmbH, seinen 70. Geburtstag.

Und auch mit 70 Jahren ist Eduard Mijal noch nicht müde: Zusammen mit seinem Sohn Christopher führt er die Geschäfte des Fürther Großhandelsunternehmens.

Seit 55 Jahren ist Eduard Mijal in der Waffenbranche tätig. Ausgebildet bei der Firma Albrecht Kind, damals in der Niederlassung in Nürnberg, zog es ihn danach nach Erlangen zur Firma Wischo Jagd- und Sportwaffen GmbH & Co. KG. Dort stieg er 1999 in die Geschäftsleitung ein und war dort bis zur Schließung im Jahre 2008 tätig. Ein Jahr später, im Jahr 2009, wurde die Waimex Jagd- und Sportwaffen GmbH gegründet. 

1977 im Büro bei der Firma AKAH. © Waimex
1977 im Büro bei der Firma AKAH. © Waimex

Die Firma Waimex konnte sich auf Anhieb in der Waffenbranche etablieren. Seit dieser Zeit ist einiges geschehen, aber die Konstante Eduard Mijal ist immer noch da und voller Tatendrang. Hierfür möchte das Team seinen höchsten Respekt aussprechen. „Wir wünschen Ihnen, lieber Herr Mijal, weiterhin viel Gesundheit und Spaß bei Ihren weiteren Vorhaben“, heißt es aus Fürth. cj

www.waimex.com

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Fr

30

Okt

2020

Kommunikation mit Abstand - drei Fragen an Tim Zychacek

Tim Zychacek
Tim Zychacek

Die IWA OutdoorClassic hat seit September einen neuen PR-Manager im Team. Als Brancheninsider wissen wir, wie heikel es sein kann, vor allem mit der Publikumspresse über das Thema Waffen zu sprechen. Hinzu kommen die außergewöhnlichen Rahmenbedingungen, unter denen Messen zurzeit stattfinden müssen. WM-Intern möchte den Mann näher kennenlernen, der diese Herausforderung in der Branche angenommen hat und hat dazu drei Fragen an Tim Zychacek gestellt.

 

Was verbindet Sie mit der Welt der Sport- und Jagdwaffen bzw. mit dem Outdoorbereich? 

Die Jagd ist für mich ein sehr interessantes und spannendes Thema. Mein Großvater war Jäger und hat mich schon im frühen Kindesalter dafür begeistern können. Vor allem Natur- und Artenschutz sind Aspekte der Jagd, mit denen ich mich besonders identifiziere. Der Jagdschein steht für 2021 fest auf meiner To-do-Liste. Ich möchte so eine gewisse Nähe zu und Verständnis für unsere Messeteilnehmer entwickeln. Das ist nur möglich, wenn ich so tief wie möglich in die Materie eintauche und mich mit den Bedürfnissen der Branche vertraut mache.

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Mi

28

Okt

2020

Neue VDB-Mitglieder – Julien Linke – Waffenhandel & Raumschießanlage Zerbst

© Julien Linke
© Julien Linke

Der Name des Unternehmens von Julian Linke spricht für sich: Bei „Waffenhandel & Raumschießanlage Zerbst“ handelt es sich nicht nur um ein 1500 qm großes Ladenlokal mit einem ausgesprochen umfangreichen Sortiment an Waffen, Munition und Optik, an Sicherheits- und Smarthome-Zubehör, Kamera- und Überwachungstechnik sowie Survivalnahrung. Jäger und Sportschützen können sich auf der hauseigenen Indoor-Schießanlage mit den unterschiedlichsten Lang- und Kurzwaffen vertraut machen. Hier stehen fünf 25 Meter lange Schießbahnen mit vollautomatischen Seilzuganlagen, die bis 7000 Joule zugelassen sind, sowie eine Drehscheibenanlage zur Verfügung, die auch für das Wettkampfschießen genutzt werden können: So lassen sich die Räumlichkeiten beispielsweise für geschlossene Gruppen oder für Vereine anmieten. 

Doch das ist noch lange nicht alles. Darüber hinaus bietet „Waffenhandel & Raumschießanlage Zerbst“ von Julien Linke mit seinem professionellen Team der „Waffenschule Mitteldeutschland“ diverse Waffenlehrgänge (z. B. Waffenrecht oder Jagdlehrgang) an, bei denen die Theorie mit der Praxis kombiniert wird. „Bei regelmäßigem Interesse am Schießsport, kann man auch unserem Verein ‚Freizeitschützen Zerbst e.V.‘ beitreten“, erklärt Julien Linke. Und weiter: „Der Verein besteht aus einer Vielzahl an Mitgliedern und gehört dem Landesschützenverband Sachsen-Anhalt e.V. an. Durch die Mitgliedschaft spart man beim regelmäßigen Schießtraining Geld und erfüllt die Voraussetzung zum Erwerb einer eigenen Waffenbesitzkarte. Mitglieder werden durch den Verein auch sicher durch die Sachkundeprüfung geführt.“ Des Weiteren gibt es den „Shooting Business Club“ speziell für Exklusivmitglieder. Der eigene Onlineshop („Ammunation Shop“) unter 

www.waffen-zerbst.de/shop mit u. a. dem An- und Verkauf von Neu- und Gebrauchtwaffen, mit Zubehör sowie Ausrüstung rundet das Angebot von „Waffenhandel & Raumschießanlage Zerbst“ ab.  mvc

Wir stellen vor …

Interessante Menschen und neue Gesichter – immer wieder ist es spannend zu sehen, wer sich mit einem Fachgeschäft für Waffen sowie Jagd- und Outdoorbedarf, einem Handelsunternehmen, einem Vertriebsbüro, einer Büchsenmacher-Werkstatt oder einem ähnlichen Handwerks- beziehungsweise Dienstleistungsbetrieb selbstständig gemacht hat. Die Branche zu vernetzen, das ist unter anderem das Anliegen unseres Business-Magazins. Daher entstand die Idee, Neumitglieder des Verbandes Deutscher Büchsenmacher und Waffenfachhändler (VDB) in WM-Intern vorzustellen. 

www.vdb-waffen.de


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Mo

26

Okt

2020

2021 – ein politisch wichtiges Jahr für Büchsenmacher und Waffenfachhandel

Jürgen Triebel, Präsident des VDB: " Zu lange haben wir uns politisch auf „alte Freunde“ verlassen. Als VDB müssen wir dringend neue und stärkere Kontakte zu politischen Entscheidungsträgern aufbauen. © VDB
Jürgen Triebel, Präsident des VDB: " Zu lange haben wir uns politisch auf „alte Freunde“ verlassen. Als VDB müssen wir dringend neue und stärkere Kontakte zu politischen Entscheidungsträgern aufbauen. © VDB

Gedanken zum Wahljahr von Jürgen Triebel 

 

Wohl niemand mag sich vor einem Jahr vorgestellt haben, was das Jahr 2020 politisch gebracht hat: Eine Krise sondergleichen, in der sich die politisch verantwortlichen gezwungen fühlten, alle Kräfte auf die Bekämpfung einer Pandemie zu konzentrieren, ohne deren wirtschaftliche und gesellschaftliche Folgen absehen zu können. Ein Jahr, in dem die Bundeskanzlerin zu neuen, für mich nicht nachvollziehbaren, Beliebtheitswerten aufbrach, andere Parteien schwächelten und der politische Betrieb auf „online“ umgestellt wurde. Wird „ungewöhnlich“ das neue „normal“ – oder kehren wir 2021 zum politischen Alltag zurück – und was bedeutet dies für Waffenfachhandel und Büchsenmacher?

So viel steht fest: Auch 2021 wird kein „normales“ politisches Jahr. Es gibt eine Bundestagswahl und das bedeutet, dass nur bis zum Sommer noch Alltagsbetrieb herrscht. Dann beginnt der Wahlkampf und die Parteien distanzieren sich voneinander. Und: Zum ersten Mal seit 1949 tritt kein amtierender Bundeskanzler bzw. Bundeskanzlerin an. Die Karten werden neu gemischt: Schwarz-Grün, Grün-Rot-Rot, Ampel – viele Regierungskonstellationen scheinen möglich. Was bedeutet dies für Branche, Verband und die politische Interessenvertretung?

 

Für die verbandliche Interessenvertretung sind Wahljahre etwas Besonderes

Konkrete Gesetze stehen weniger im Vordergrund, dafür gewinnen Wahlprogramme und das politische Networking an Bedeutung. 

Die Wahlprogramme der Parteien sind Wunschliste und Wahlversprechen zugleich: Diese Punkte sollen umgesetzt werden, wenn die Partei in die Regierung kommt. In der Praxis steht dem häufig entgegen, dass es in Deutschland keine absoluten Mehrheiten auf Bundesebene gibt. Was tatsächlich umgesetzt wird, entscheiden dann Koalitionsverhandlungen. Vor diesem Hintergrund ist auch das kolportierte „Waffenverbot“ der Grünen zu sehen. Stand heute steht es im Entwurf für ein Grundsatzprogramm – nicht mehr, aber auch nicht weniger. Der VDB als Interessenvertreter für den legalen Waffenbesitz muss den Prozess hin zu den Wahlprogrammen intensiv verfolgen und frühzeitig die eigenen Anliegen bei den Regierungspartnern in spe bekannt machen. Dies gilt gerade für sensible Themen wie Waffen.

 

Vernünftiger Umgang und ein Höchstmaß an Sicherheit, ja, Bürokratie als Selbstzweck und ein Generalverdacht gegenüber Sportschützen & Co., nein. 

Die meisten Politiker und Politikerinnen sind an guter und anwendbarer Gesetzgebung interessiert – hierzu bedarf es der Expertise des VDB und unserer frühzeitigen Mitwirkung. Keine Fundamentalopposition, sondern sachlicher Dialog. 

Das politische Kontaktmanagement oder Networking ist ein zweiter Schwerpunkt für verbandliche Interessenvertretung in Wahljahren: Rund 

50 % der Abgeordneten des nächsten Bundestages werden Neulinge sein. Eine neue Große Koalition erscheint kaum erwünscht, das heißt Neulinge nicht nur im Parlament, sondern sicher auch in der Regierung. Für Interessenvertreter bedeutet dies viel „Klinkenputzen“: Neue Zugänge schaffen, bei neuen Akteuren vorstellig werden, Vertrauen aufbauen. 

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Fr

23

Okt

2020

83. Auktion der Hermann Historica

© Hermann Historica
© Hermann Historica

 

Pressemitteilung:

Versteigerung von Sammlerträumen‘ – Schusswaffen aus fünf Jahrhunderten.

 

Den Abschluss der diesjährigen Herbstauktion stellt am
4. November 2020 die Versteigerung von knapp 730 antiken und modernen Schusswaffen. Bereits zuvor im Rahmen der Vorbesichtigung vom 18. bis 21. Oktober und vom 28. bis 31.10.2020 in den Geschäftsräumen in Grasbrunn zu begutachten, bleibt im reichen Angebot für Sammler, Museen und Interessierte kein Wunsch offen.

 

Exquisite, teils überaus aufwändig gearbeitete Büchsen und Pistolen aus den besten Werkstätten ihrer Zeit stellen den Auftakt des letzten Auktionstages. Hier finden sich repräsentative Beispiele der hohen Fertigkeit der Büchsenmacherkunst im frühen 18. Jahrhundert, wie ein Paar fein verbeinte Radschlossbüchsen in Kaliber 13 mm aus der bekannten Werkstatt des Joseph Mair in Innsbruck aus der Zeit um 1720/30. Neben den jagdlichen Einlagen aus graviertem und geschwärztem Bein, stechen die Beschläge mit Auflagen aus graviertem und durchbrochenem Messing ins Auge. Selten und in nahezu neuwertigem Zustand ist für das Paar schon ein Einstiegsgebot von 22.000 Euro gefordert. 

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Mi

21

Okt

2020

Start ins Berufsleben!

© Bund Deutscher Revierjäger
© Bund Deutscher Revierjäger

Die neuen Revierjäger nach bestandener Gesellenprüfung (von links):

Martin Bremmert, Johann von Treuenfels, Marcus Franke, Thore Hirschelmann, Max Hartl, Lucas Hennekeuser, Thomas Bardehle, Dominik Pohl, Lucas Thüning, Yannick Biecker, Fabian Maximilian Blau, Robert Menden, Luca Neal Wedell, Lars Wannert, Luca Wegner, Andreas Meyer zu Hölsen, Alexander Pick.

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Fr

16

Okt

2020

Verstärkung im IWA OutdoorClassics Team

Tim Zychacek. © NürnbergMesse
Tim Zychacek. © NürnbergMesse

Tim Zychacek ist seit dem 1. September 2020 PR Manager der internationalen B2B Leitmesse IWA OutdoorClassics. Er übernimmt die Öffentlichkeitsarbeit und ist neuer Ansprechpartner für Presse und Medien.

Der 29-Jährige Nürnberger hat Technikjournalismus/Technik-PR studiert und war als Teilinhaber einer Marketing- und PR-Agentur selbstständig. Auf der IWA 2019 referierte er auf der Sonderfläche Retail 4.0 über die digitale Transformation des Einzelhandels.

„Ich freue mich, in dieser turbulenten Zeit zur IWA OutdoorClassics zu kommen“, so Zychacek. „Aktuell baue ich ein hochwertiges Netz an Bloggern, Journalisten und Verlagen auf und optimiere unsere Kommunikation. Auf digitalen Kanälen kommunizieren wir auf Augenhöhe und suchen den Dialog mit unseren Zielgruppen.“

„Tim Zychacek bringt frischen Wind ins Team, betrachtet Sachverhalte und Prozesse aus einem neuen Blickwinkel, kurz gesagt: er bereichert“, erklärt Luisa Seibt, Marketingleitung der IWA OutdoorClassics. Zychacek: „Ich freue mich darauf, die Branche auf der IWA 2021 persönlich kennenzulernen!“ cj

www.iwa.info

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Mi

14

Okt

2020

Blaser: Gestärkt in die Zukunft

Jürgen Wagner (links), Matthias Klotz (Mitte) und Julian Wengenmayr. © Blaser Group
Jürgen Wagner (links), Matthias Klotz (Mitte) und Julian Wengenmayr. © Blaser Group

Bei der Blaser Group mit den Marken Blaser, J. P. Sauer & Sohn, Mauser, MINOX, Liemke und Rigby wird internes Know-how konsequent für weiteres Wachstum und eine noch engere Zusammenarbeit mit dem Fachhandel genutzt. Das zeigt sich auch bei den aktuellen Personalien.

Mit dem Ziel bestehende Strukturen auf die Bedürfnisse des deutschen Fachhandels sowie der internationalen Geschäftspartner zu optimieren und somit Abläufe und Ansprechpartner noch eindeutiger zu bestimmen, rückt Matthias Klotz, seit fast 20 Jahren für die Gruppe tätig und bislang Geschäftsführer der Marken Sauer & Sohn und Mauser, als Vertriebsgeschäftsführer in die Geschäftsleitung der Blaser Group auf. Die Geschäftsführung bei Sauer & Sohn und Mauser übernimmt Julian Wengenmayr, der dank seiner langjährigen Vertriebserfahrung bei Sauer für die Fortführung des Erfolgskurses beider Marken steht.

Jürgen Wagner, seit vielen Jahren mit der Marke Minox verbunden, wird als neuer Geschäftsführer die Unternehmensphilosophie, zuverlässige und hochwertige Produkte zu einem außergewöhnlichen Preis anzubieten, nachhaltig weiterentwickeln.  cj

www.blaser-group.com 

Mo

12

Okt

2020

Nachfolger gesucht für C.W.Engels in Frankfurt/Main

© C.W.Engels
© C.W.Engels

Die Firma C.W.Engels in Frankfurt am Main sucht für das Einzelhandelsgeschäft einen Nachfolger. Der Inhaber Andreas Engels ist in fünfter Generation tätig und führt das Unternehmen erfolgreich mit dem Verkauf von Waffen und Sicherheitsartikeln, Optik und Taschenlampen, freien Waffen, Stahlwaren, schusssicheren Westen, Bogenartikeln und Tierabwehrsprays.

Alte Kataloge vom C.W.Engels Engelswerk ab 1884 dokumentieren eine Bandbreite an Produkten, die in eigener Fabrik in Solingen hergestellt wurden. Im Angebot waren Geschenkartikel, Schmuck, Blechspielzeug, Möbel, Fahrräder, Spielzeug und Artikel aller Art, die schon damals mit den eigenen Katalogen exportiert wurden. Seit rund 70 Jahren hat sich das Sortiment mehr in Richtung Waffen und Zubehör verlagert. Ein wichtiger Anteil am Erfolg liegt an der freundlichen und kundenorientierten Beratung. Damit ist die Firma auch bei Käufern aus den USA bekannt, die bei Messebesuchen Artikel kaufen, die es nur bei C.W.Engels gibt. In der Tradition der langen Firmengeschichte werden Jagd-, Klapp- und Küchenmesser unter der Marke „C.W.Engels Engelswerk“ angeboten, die in Solingen hergestellt werden. Das Logo mit der Putte, die ein „S“ in den Händen hält, stammt aus der Gründerzeit des Unternehmens.

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Fr

09

Okt

2020

Rückendeckung vom Tiger

© Daniel Guthannß
© Daniel Guthannß

Vom Tasmanischen Tiger aus Dasing gibt es wieder einiges an taktischen Neuheiten. Mit den Rucksäcken TT Modular Daypack XL und dem TT City Daypack 20 präsentiert der Hersteller aus Dasing zwei Modelle, die auf den ersten Blick recht gegensätzlich wirken. Und tatsächlich sind beide für verschiedene Einsatzzwecke konzipiert, punkten jedoch mit vom Hersteller gewohnten taktischen Eigenschaften und hoher Verarbeitungsqualität.

 

Der TT Modular Daypack darf als Nachfolger des TT Essential Bag betrachtet werden. In der Variante XL misst er circa 46 x 28 x 14 cm bei einem Volumen von 23 l. Gefertigt wird er in der hauseigenen und nach Sozialstandard SA 8000 kontrollierten Fabrik in Vietnam aus Cordura 700 den, einem Material, das bei sehr hoher Abriebfestigkeit noch relativ leicht ist. So kommt der Rucksack auf ein Gesamtgewicht von 850 g. Vorn sowie an den Seiten ist er mit lasergeschnittenem Molle-System ausgestattet, was die bereits im Namen angeklungene Modularität bietet. Denn so lassen sich bei Bedarf zusätzliche Taschen außen anbringen. Zudem verfügt er über zwei abnehmbare Kompressionsriemen, über die sich ebenfalls größere Dinge wie Jacken oder eine Isomatte verzurren ließen. In der Front, auf der auch eine Klettfläche für Namensschilder und Patches aufgebracht ist, befinden sich zwei Reißverschlussfächer: Das obere reicht über die gesamte Länge, das kleine untere Fach wird vom Kompressionsriemen verdeckt und ist somit praktisch nicht sichtbar. Alle Reißverschlüsse stammen übrigens vom koreanischen Markenhersteller YKK. Das geräumige Hauptfach wurde passend auf das optional erhältliche 7802 TT Modular Laptop Case zugeschnitten, welches für 15"-Laptops passt. Ohne diese Schutzhülle passt sogar ein 17"-Laptop hinein, was man dann jedoch mit Bedacht transportieren sollte, da der Rucksack über keinen gepolsterten Boden verfügt. Außer einem einzigen Trennfach an der vorderen Seite des Hauptfaches finden sich darin keine weiteren Innenfächer. Jedoch lässt sich der Modular Daypack mit der praktisch über die komplette Rücken-Innenseite verlaufende Molle Klettfläche individuell (und eben auch modular) mit einzelnen Taschen und/oder Holstern bestücken. Hierzu bietet der Hersteller optional beispielsweise das TT Pouch Set an, aber selbstverständlich passen auch alle Produkte anderer Hersteller. Oben mittig findet sich ein Auslass für einen Trinkschlauch. Eine konkrete, mittige Befestigungsschlaufe für die Trinkblase fehlt zwar, jedoch sind oben rechts und links hinten im Hauptfach zwei D-Ringe vernäht, über die sich die Blase ebenfalls befestigen ließe – oder eben über das Molle-Klettsystem. Ein weiterer D-Ring befindet sich mittig vorn. Neben einem robusten Handgriff verfügt der Rucksack über ein solides und komfortables Tragesystem. Der Rücken ist mit einem festen, thermogeformten Schaumstoff ausgestattet, der dünn genug ist, um Gewicht zu sparen, aber zugleich dick genug, dass kantige Gegenstände wenig durchdrücken. Eine zusätzliche Kunststoffplatte, wie man sie von anderen Herstellern in dieser Preisklasse kennt, wurde vermutlich aus Gewichtsgründen außen vor gelassen. Mittig wurde zudem ein Kanal eingebracht, damit ein wenig Luft über den Rücken zirkulieren kann. Auch die Schultergurte sind ordentlich verarbeitet, bequem gepolstert und verfügen am Ende der Riemen über Daumenschlaufen. Zudem gibt es einen höhenverstellbaren Brustgurt, der sich gleichwohl auch komplett entfernen lässt. Unten lässt sich bei Bedarf auch ein (allerdings nicht mitgelieferter) Hüftgurt befestigen, was bei Tagesrucksäcken per se aber nicht zwingend vonnöten ist. Im Test wurde der Modular Daypack XL dann mit einem ordentlichen Gewicht von gut 10 kg bepackt. Selbst über längere Strecken lief es sich dank des bequemen und gut einstellbaren Tragesystems durchweg ermüdungsfrei. Cordura ist bekanntlich nicht zu 100 Prozent wasserdicht. Dennoch – oder gerade deshalb – ging es abschließend zum Wasserresistenztest für ein paar Minuten mit dem Tasmanischen Tiger unter die nur mäßig aufgedrehte Dusche. Und offenbar ist auch diese Raubkatze recht wasserscheu, denn in alle Fächer drang teils ordentlich Flüssigkeit ein. Wer also im Freien mit einem Laptop oder anderen elektronischen Geräten im Rucksack unterwegs ist, sollte sich unbedingt noch eine Regenschutzhülle dazu besorgen. Erhältlich ist der TT Modular Daypack außer in Olive auch in Schwarz und Coyote-Braun.

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Mi

07

Okt

2020

Sicherheit in unsicheren Zeiten – ein Auszug - 2/2

© Hoernecke
© Hoernecke

Das in erster Linie durch ihre Pfeffersprays für den behördlichen Einsatz bekannte Unternehmen Hoernecke aus Oberstenfeld (Großraum Stuttgart) hat nun mit der neuen Produktserie TW1000 Tactical seine Wirkmittel für die professionelle Anwendung optimiert. Die neuen Sprays sind nun mit einem Bag-System ausgestattet, das es erlaubt, aus jedweder Situation und Lage (360°) heraus, Wirkstoff auszubringen. Die nicht entzündliche Pfefferspraylösung wurde zudem mit einem UV-Markierungsstoff versetzt, wodurch besprühte Aggressoren noch Stunden oder gar Tage später identifiziert werden können. Die neuen TW1000-Sprays sind als normale Sprays mit federgesichertem Flip-Top-Deckel erhältlich oder als behördenbekanntes Gerät TW1000 Super-Garant Professional mit austauschbarer Patrone. Ausführungen mit normalem Flüssigstrahl oder ballistischem Gelstrahl stehen zur Option. Darüber hinaus bietet Hoernecke wasserbasierte Trainingssprays an. Wie die scharfen Einheiten, sind diese ebenfalls mit UV-Marker angereichert, um in der Übung erzielte Treffer konkret anzuzeigen und so Bedienfehler künftig auszuschließen. Dem Handel werden die Sprays in sicheren SB-Verpackungen ausgeliefert. Weitere Infos und Kontakt zum Hersteller gibt es unter: www.tw1000.com

www.hoernecke.de

 

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Mo

05

Okt

2020

Sicherheit in unsicheren Zeiten – ein Auszug - 1/2

© Abus
© Abus

In Zeiten steigender Übergriffe gegen Personen und deren Besitz, in Zeiten massiver Zunahmen von Angriffen gegenüber Beamten und Rettungskräften, in Zeiten allgemeiner Unsicherheit und Corona mag es helfen, sich ein kleines Stück Sicherheit zu verschaffen. Und sei es nur jene Sicherheit, dass die Branche nicht schläft, sondern weiterhin produziert und auch Neuheiten an den Markt bringt. Hier eine kleine Übersicht:

 

Vom Schließ- und Schlossspezialisten Abus aus Wetter an der Ruhr gibt es eine kompetente Lösung, das Haus durch die Hintertür (sprich: Balkon- oder Terrassentür) mal eben kurz zu verlassen. Möglich macht dies der extern steuerbare Fenstergriff Hometec Pro FCA3000, welcher per Funk-Fernbedienung oder außen montierter Code-Tastatur ver- und entriegelt wird. Das System verspricht dabei, mit fast allen Terrassentüren kompatibel zu sein. Zur weiteren Sicherheit ist der Abus FCA3000 mit einer 110 db lauten lokalen Alarmfunktion ausgestattet. Somit lässt sich die Terrassentür zu einem passabel sicheren zweiten Ein- und Ausgang umfunktionieren. Gehandhabt wird der Umbau in der Regel mit wenigen Handgriffen. Lediglich ein paar Schrauben müssen dabei gelöst und wieder versenkt werden. Mehr über das System ABUS Hometec Pro FCA3000 findet sich unter www.abus.com

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Fr

02

Okt

2020

Handdesinfektion von biostream®

© Biostream
© Biostream

Desinfektionsmittel sind derzeit in aller Munde – besser gesagt: in aller Hände! Die Angst vor Covid-19 sorgt dafür, dass die meisten Menschen nicht nur häufiger zu Seife greifen, sondern auch weitere Hygienemaßnahmen wie die regelmäßige Handdesinfektion anwenden. Zählt dies gerade im Einzelhandel neben der gesetzlich vorgeschriebenen Maskenpflicht zu einer der empfohlenen Vorkehrungen zum Schutz vor der Infizierung mit dem Coronavirus. 

biostream® hat auf die Nachfrage der Kunden schnell reagiert. Der Hersteller von Trinkwasser-Desinfektionsmitteln auf Basis von Chlordioxid, das auch zur Oberflächendesinfektion eingesetzt werden kann, hat mit biostream® SAFEDIS jetzt ein Desinfektionsmittel speziell für die Hände und nach WHO-Rezeptur auf den Markt gebracht. Denn da die von der Weltgesundheitsbehörde WHO zur Herstellung eines wirksamen Händedesinfektionsmittels empfohlenen Inhaltsstoffe nur Ethanol oder Isopropanol als Hauptbestandteil vorsehen, enthält dieses Hand-Desinfektionsmittel statt Chlordioxid nun 80 Vol.-% Ethanol. „Da wir uns zu 100 Prozent an die Vorgaben der WHO gehalten haben, sind keine Parfum- oder Duftstoffe hinzugefügt worden, die bei einigen Personen zu Allergien führen könnten“, heißt es aus dem Unternehmen. „Die Hauptbestandteile sind Ethanol mit 80% (vol) und hydratisierendes Glyzerin, um die Hände wieder geschmeidig zu machen.“ Der Flip-Top-Deckel sorgt dafür, dass sich die Flasche mit einer Hand öffnen und schließen lässt. Diese Art des Verschlusses hat sich bereits im medizinischen Bereich bewährt. mvc www.biostream.de

Mi

30

Sep

2020

Neue VDB-Mitglieder – TES Arms

Tobias F. Burkard. © TES Arms
Tobias F. Burkard. © TES Arms

Der Servicegedanke hat bei TES Arms oberste Priorität. Inhaber des Waffenfachgeschäfts in Annweiler am Trifels, das im Jahr 2018 gegründet wurde, ist Tobias Burkard. Dem leidenschaftlichen Langwaffenschützen liegt vor allem die Beratung am Herzen. Doch bei TES Arms handelt es sich nicht um ein typisches Ladenlokal. Vielmehr hat der 39-Jährige in seinem privaten Wohnhaus einen Showroom mit rund 30 qm Fläche geschaffen, wo die Kunden ein breites Produktportfolio namhafter Hersteller erwartet. Neben Waffen von u.a. CZ, Haenel, Heckler & Koch, Glock, Remington, Ruger, Sako, Smith & Wesson oder Tikka sowie der entsprechenden Munition für Jagd und Sport sind dies auch Optiken, Nachtsichtgeräte und Wärmebildkameras, etwa von Hawke, Meopta oder Zeiss. „Wir haben keine Öffnungszeiten, sondern vereinbaren ganz individuell einen Termin“, so der Inhaber. Das bietet die Möglichkeit, in aller Ruhe, während des Gesprächs, die jeweils passende, auf die entsprechenden Bedürfnisse zugeschnittene Waffe zu konfigurieren. Neben dem Verkauf zählt auch die professionelle Waffenreinigung im Ultraschallbad zum Angebot von TES Arms. Einen Gutschein über eben diese Komplettreinigung mit anschließender Pflege erhalten Kunden beim Kauf einer Neuwaffe. Doch bei Tobias Burkard sind auch Gebrauchtwaffen erhältlich. Außerdem können Waffen sowie Wärmebildgeräte nicht nur am Schießstand bzw. im Revier getestet werden, sondern es gibt ebenfalls einen Ausleihservice: „Wir haben eine gewisse Auswahl an Vorführwaffen, die bei entsprechender Berechtigung zur Verfügung gestellt werden können.“ Ein großes Thema ist bei TES Arms das Wiederladen. So können sich interessierte Kunden an den verschiedenen Pressen (u.a. von Hornady) vor Ort praxisnah über deren Funktionsweise informieren und diese auch testen. Verbrauchsmaterial wie Geschosse, Zündhütchen oder Hülsen sind direkt verfügbar. Zum weitreichenden Serviceangebot des Fachgeschäfts zählen darüber hinaus außerdem die Waffeneinlagerung sowie Erbfallabwicklungen. mvc

Wir stellen vor …

Interessante Menschen und neue Gesichter – immer wieder ist es spannend zu sehen, wer sich mit einem Fachgeschäft für Waffen sowie Jagd- und Outdoorbedarf, einem Handelsunternehmen, einem Vertriebsbüro, einer Büchsenmacher-Werkstatt oder einem ähnlichen Handwerks- beziehungsweise Dienstleistungsbetrieb selbstständig gemacht hat. Die Branche zu vernetzen, das ist unter anderem das Anliegen unseres Business-Magazins. Daher entstand die Idee, Neumitglieder des Verbandes Deutscher Büchsenmacher und Waffenfachhändler (VDB) in WM-Intern vorzustellen. 

www.vdb-waffen.de


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Mo

28

Sep

2020

Messerporträt: Die Medusa

 

Christoph Daim schreibt über handgemachte Messer. Er ist Mitglied der Deutschen Messermacher Gilde und hat dort die Funktion des Lektors übernommen. Für WM-Intern schreibt er aus der Sicht des Messermachers über ausgefallene und kunstvolle Messer. 

www.viennablade.com

www.deutsche-messermacher-gilde.de

Ein exklusives Sammlermesser von Stefan Gobec, mit plastischer Gravur und Goldtauschierungen von Armin Bundschuh. © Christoph Daim
Ein exklusives Sammlermesser von Stefan Gobec, mit plastischer Gravur und Goldtauschierungen von Armin Bundschuh. © Christoph Daim

Weibliche Körper – oder auch Teile davon – waren schon immer ein beliebtes Motiv zur Dekoration, nicht nur auf Sammlermessern. Meist findet man sie dort auf dem Griff, häufig als Scrimshaw ausgeführt, aber natürlich auch graviert. Es gibt sie unbekleidet, leicht bekleidet oder auch als Porträt, unzählige Möglichkeiten tun sich auf. Die Motivauswahl und die weitere Ausgestaltung geschehen meistens in enger Absprache zwischen Messermacher und Graveur beziehungsweise auch dem Kunden, falls bereits ein Kunde involviert ist. Der komplexe Gestaltungsprozess wird noch einmal heikler, wenn es sich um ein Messer in der Preisklasse zwischen 15.000 und 20.000 Euro handelt, mit einer sehr plastischen Gravur, Mammut-Elfenbein Griffeinlagen und Goldtauschierungen, wie im hier abgebildeten Beispiel eines Vollintegralmessers von Stefan Gobec. Auf diesem Messer wird eine der schrecklichsten Gräuelgestalten der antiken griechischen Mythologie auf bemüht attraktive Weise dargestellt. Vorsichtshalber zeige ich hier aber nur die Vorderseite, nicht den abgetrennten Kopf auf der Rückseite, denn in „Wirklichkeit“ war der Anblick der Medusa so grässlich, dass ein Betrachter sofort zu Stein erstarrt ist. Dessen ungeachtet ist die handwerkliche Ausführung dieses Vollintegrals, das Armin Bundschuh graviert hat, kurz gesagt einfach perfekt. Und wer hat schon ein Messer, das mit dem Antlitz einer geköpften Frau verziert ist? Nur ein geflügeltes Pferd vermisse ich auf der Darstellung ein wenig, schließlich entstand Pegasus aus der geköpften Medusa ... www.gobec.at


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Fr

25

Sep

2020

NEU: Kleinkaliber-Gewehr R-22 von Diana

© Diana
© Diana

Nach vielen Jahren im Druckluftbereich wagt Diana nun mit der Diana R-22 den Sprung zurück in die Kleinkaliber-Welt. Diana produzierte bereits um 1990 Match-KKs, mit denen sogar zwei Olympiasiege errungen wurden. Mittlerweile konzentriert sich Diana rein auf den Breiten-Freizeitmarkt. 

Die Basis für die Diana R-22 ist eine bewährte Repetierbüchse aus German Sport Guns-Produktion, die für Diana speziell getunt wurde. Und das gleich in zwei Kalibern und jeweils zwei Varianten: in Kaliber .22 lr vorzugsweise für das Schießen bis zu 50 m Entfernung, aber auch mit noch gutem Leistungspotenzial auf 100 m. In Kaliber 22 WMR für das Schießen bis auf 100 m und die Jagd auf Raubzeug. Die Classic-Variante bietet einen gehämmerten Präzisionslauf mit ½“UNF-Mündungsgewinde und spezieller Laufbettung im Vorderschaft. Die Carbon-Version besitzt ebenfalls einen gehämmerten Präzisionslauf mit ½“ UNF-Mündungsgewinde plus schwingungsdämpfendem Carbon-Laufmantel mit fliegender Lagerung. Das Herzstück bildet ein System aus einer speziellen Gusslegierung, in welches die gehämmerten Läufe (Länge 485 mm) mit sehr gutem Präzisionspotenzial und extra langer Lebensdauer eingebaut sind. Der Verschluss baut kurz und ist mit einer modernen Schlagbolzensicherung am Schlösschen und einem sehr griffigen Kammerstengel ausgestattet. Zum sicheren Repetieren besitzt der Verschlusskopf nicht nur einen Auszieher, sondern ist auch noch mit einem Gegenhalter ausgestattet. Ergänzt wird das System noch durch ein Zehn-Schuss-Magazin aus Kunststoff, das direkt vor dem Abzugsbügel angeordnet ist, sowie einen trocken stehenden Single Stage Trigger mit einstellbarem Abzugsgewicht und einen angenehm am Finger liegenden Abzugszüngel. Der einfache, aber ergonomisch günstig gestaltete Allwetter-Polymerschaft besitzt eine Picatinny-Schiene am Vorderschaft, die für Zweibeine, Riemenbügel etc. genutzt werden kann. Der Schaft ist sowohl für Rechts- als auch Linksschützen geeignet. Die Diana R-22 misst in der Gesamtlänge 948 mm und wiegt circa 2,6 kg. ali

www.diana-airguns.de

www.germansportguns.de  

Mi

23

Sep

2020

Neue VDB-Mitglieder – Core Guns

Jan Kern. © Core Guns
Jan Kern. © Core Guns

Mit dem eigenen kleinen, aber feinen Waffenhandel „Core Guns“ im Herzen von Seckenheim vor den Toren Mannheims hat sich Jan Kern Anfang des Jahres 2020 einen lang gehegten Traum erfüllt. In Zeiten von Corona kein leichtes Unterfangen – doch der Firmengründer und Inhaber hat schnell reagiert und sich auf den Online-Handel sowie die Einzelberatung spezialisiert. Daher handelt es sich bei „Core Guns“ weniger um ein klassisches Ladengeschäft mit üblichen Öffnungszeiten. Vielmehr werden – abgesehen vom 24-Stunden-Online-Verkauf – individuelle Termine vereinbart: „Unser Fokus liegt auf der Beratung ohne Zeitdruck – auch am Wochenende, wenn die Kunden mehr Zeit und andere Läden geschlossen haben. Wir können uns aufgrund der Öffnungszeiten nach Terminvergabe immer genug Zeit für einzelne Kunden und Projekte nehmen. Lieber planen wir etwas mehr Zeit ein, als zu wenig“, erzählt Jan Kern. Selbst seit Jahren Sportschütze und im jagdlichen Bereich sowie in der Organisation von Schießsportevents im Großkaliberbereich tätig, weiß der 39-Jährige, worauf es beim Kauf von Waffen und Zubehör ankommt. Dabei sind ihm Transparenz und faire Preisgestaltung sehr wichtig. Auf rund 35 qm Beratungsfläche finden die Kunden auf Wunsch Sport- und Jagdwaffen namhafter Hersteller wie Heckler & Koch, Remington, Savage Arms, Schmeisser oder Walther sowie die entsprechende Munition und natürlich das passende Zubehör, darunter Pflegeprodukte, Waffenkoffer und Optiken. Für die Präzisionstechnik von Voere ist „Core Guns“ sogar Exklusivvertreter im Rhein-Neckar-Kreis. Darüber hinaus unterstützt das junge Unternehmen das Speedsteel im BDS sowie einen lokalen Schützenverein. „Außerdem übernehmen wir im Rahmen unserer Möglichkeiten auch gern das Sponsoring von Schießsportevents und Vereinen, welche tolle Meisterschaften auf die Beine stellen“, so der Inhaber. mvc

Wir stellen vor …

Interessante Menschen und neue Gesichter – immer wieder ist es spannend zu sehen, wer sich mit einem Fachgeschäft für Waffen sowie Jagd- und Outdoorbedarf, einem Handelsunternehmen, einem Vertriebsbüro, einer Büchsenmacher-Werkstatt oder einem ähnlichen Handwerks- beziehungsweise Dienstleistungsbetrieb selbstständig gemacht hat. Die Branche zu vernetzen, das ist unter anderem das Anliegen unseres Business-Magazins. Daher entstand die Idee, Neumitglieder des Verbandes Deutscher Büchsenmacher und Waffenfachhändler (VDB) in WM-Intern vorzustellen. 

www.vdb-waffen.de


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Mo

21

Sep

2020

Die IWA 2021 auf „GO“ – Vorbereitungen im Plan

© NürnbergMesse – Thomas Geiger
© NürnbergMesse – Thomas Geiger

Der Blick geht klar nach vorn: Über 900 Unternehmen haben zum jetzigen Zeitpunkt ihre Teilnahme bereits angemeldet. Die Branche trifft sich vom 12. bis 15. März 2021 im Messezentrum Nürnberg. Ein detailliertes Hygienekonzept bietet Ausstellern und Besuchern einen sicheren und erfolgreichen Besuch.

 

„Ab 1. September 2020 dürfen Messen und Kongresse in Bayern wieder durchgeführt werden. Die Grundlage hierzu ist das Hygienekonzept der Bayerischen Staatsregierung. Dessen Umsetzung bietet die Voraussetzung für eine sichere IWA OutdoorClassics 2021 hier bei uns in Nürnberg“, sagt Petra Wolf, Mitglied der Geschäftsleitung der NürnbergMesse, und ergänzt:

„Die NürnbergMesse ist gut vorbereitet. Erweiterte Hygienestandards sind, wie der Name sagt, Standards. Dank des großzügigen Platzangebots im Messezentrum planen wir mit breiteren Gängen, so dass auch dort der Abstand eingehalten werden kann. Wir bieten unseren Ausstellern und Besuchern eine eigene Cateringhalle, separate Meetingmöglichkeiten für Aussteller, um Gespräche auch abseits des eigenen Standes führen zu können bei räumlichen Engpässen auf der eigenen Fläche. Darüber hinaus stellt unser Lüftungskonzept sicher, dass die Luft in allen Hallen immer frisch ist. Wir tauschen mehrfach pro Stunde die gesamte Luftmenge komplett aus und benutzen keine aufbereitete Umluft.“

 

Laut bayerischem Hygienekonzept sind Aussteller verpflichtet, Kontaktdaten mit Gesprächspartnern (bei Gesprächen ohne Mund-Nasen-Bedeckung) separat zu erfassen. Um die Aussteller hierbei technologisch zu unterstützen, stellt die NürnbergMesse das Lead-Tracking-System

„LeadSuccess" zur Verfügung. Auch bargeldloses Bezahlen, wie es aus dem öffentlichen Leben gelernt ist, wird in allen Bereichen (Gastronomie, Kioske, Parkraum) verfügbar sein und ist ein weiterer Baustein des Hygienekonzeptes.

Für Aussteller und deren Standgestaltung hat die NürnbergMesse ein separates Hygienekonzept erstellt: www.iwa.info/de/aussteller/hygienekonzept

Bei Umsetzungsfragen steht das IWA Veranstaltungsteam kompetent beratend zur Seite.

Alle Informationen zum Hygienekonzept und den Schutzmaßnahmen für Besucher und Aussteller finden Interessierte auf: www.iwa.info/de/messeinfo/schutzmassnahmen

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Fr

18

Sep

2020

Im Porträt Hera Arms: Autark und auf Wachstum ausgerichtet

© Hera Arms
© Hera Arms

Das hört man gern: „2020 ist, zumindest geschäftlich, ein gutes Jahr für uns!“, freut sich Thomas Nöth, Geschäftsführer der Hera GmbH. Gerade für das „Corona-Jahr“ ist diese Aussage bemerkenswert. Der wirtschaftliche Erfolg setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen – eine davon ist, dass Hera seine Produkte nahezu komplett auf dem eigenen Maschinenpark fertigen kann. „Hier zahlt sich mittlerweile die langfristige Investition in unseren Maschinenpark aus“, erklärt Nöth. Zwar habe man am Anfang recht viel Kapital in die Hand nehmen müssen. Aber die firmeninterne Produktion rechnet sich mehrfach: Nicht nur, dass Hera Vertriebs- und Lieferkosten spart. Auch die Möglichkeit der Qualitätskontrolle zu jedem Zeitpunkt ist Thomas Nöth wichtig. Zudem können neue Konzepte und Ideen sehr schnell umgesetzt werden. Und zu guter Letzt hat sich gerade während der Pandemie gezeigt, dass eine eigene Fertigung Versorgungssicherheit bedeutet. „Uns ist es egal, ob die typischen Dienstleister Lieferschwierigkeiten haben: das betrifft uns in der Regel nicht“, weiß Thomas Nöth aus Erfahrung.

Bei Hera hergestellte Einzelteile können, wie auch die kompletten Waffen, ausschließlich über den Fachhandel erworben werden. „Wir produzieren aber auch für Kleinsthersteller individuelle Kleinserien. Oder erfüllen spezielle Wünsche für die Behörden.“ Der deutschsprachige Raum wird in Österreich über den Importeur Semex HandelsGesmbH bedient, in der Schweiz über die Gun Factory. In Deutschland beliefert Hera den Fachhandel direkt und ist gerade hier besonders stolz auf die guten Beziehungen zu heimischen Händlern und Büchsenmachern. 

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Mi

16

Sep

2020

30 Jahre kh-security

Die Geschäftsführer Klaus Hoffmann und Beate Hoffmann, © kh-security
Die Geschäftsführer Klaus Hoffmann und Beate Hoffmann, © kh-security

Die Firma kh-security feiert dieses Jahr ihr 30-jähriges Jubiläum. Nach Übernahme der Handelsvertretung von Heinz Hoffmann begann Klaus Hoffmann gleich 1990 mit dem Großhandel. „Der erste und einer unserer wichtigsten Lieferanten war und ist die Firma Hoernecke aus Oberstenfeld. Schnell wurde das Sortiment um Elektroschocker, Teleskopschlagstöcke und Alarmgeräte erweitert. Die ersten Jahre wurde aus einer Zweizimmerwohnung mit Keller und Garage versendet. Durch das stetige Wachstum konnten wir die ehemalige Polizei in Bad Schwalbach erwerben und sehr gut expandieren“, berichtet Klaus Hoffmann. Mit Erweiterung des Angebots um Haussicherheitsprodukte und Alltagshelfer wurde das Sortiment so umfangreich, dass 2010 in den jetzigen Standort im Gewerbegebiet nach Heidenrod umgezogen wurde, wo das inzwischen zwölfköpfige Team aktiv ist. 

Vor einigen Jahren wurde kh-security Generalimporteuer der Schweizer Firma Piexon und konnte so die qualitativ hochwertige Produktpalette an angebotenen Pfeffersprays nach oben abrunden. „In einem stark wachsenden Markt muss man schnell reagieren und immer das Ohr am Markt haben“, sagt Klaus Hoffmann. Aus diesem Grund besuchen Beate und Klaus Hoffmann regelmäßig alle wichtigen Messen in Amerika, Asien und Europa, um den guten langjährigen Kontakt zu den Lieferanten zu pflegen und auch Neuigkeiten der Branche zu sichten. Selbst stellt die Firma kh-security jährlich auf der „IWA“ in Nürnberg und alle zwei Jahre auf der „Security“ in Essen aus. 

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Mo

14

Sep

2020

Zusammenarbeit von DDoptics und SAX Munition

DDoptics und SAX Munition gehen seit dem 1. Juli 2020 in den Bereichen Vertrieb und Marketing gemeinsame Wege. Kay Heidel (für Norddeutschland) und Jürgen Schulz (für Süddeutschland) werden im deutschen Fachhandel neben DDoptics auch den Vertrieb für die SAX Munition GmbH ausbauen. Beide sind passionierte Jäger und Sportschützen und in der Branche wohlbekannt. Im Gegenzug wird SAX Munition die DDoptics KG beim Auf- und Ausbau von internationalen Vertriebsstrukturen unterstützen. Geplant sind außerdem gemeinsame Auftritte auf Messen, Händlerevents und Veranstaltungen für Jagd- und Sportschießen. Axel Drescher von DDoptics: „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit SAX Munition. Räumlich liegen wir nur 20 Kilometer voneinander entfernt, was die Kooperation natürlich vereinfacht.“ Tobias Büttner von SAX begründet seine Entscheidung: „Die hohe Motivation sowie die Fachkompetenz des DDoptics-Vertriebsdienstes hat für SAX Munition den Ausschlag für die gemeinsame Zusammenarbeit gegeben. Beide Unternehmen vereint die Philosophie‚ Topqualität und Topservice – made in Saxonia‘.“ ali

www.ddoptics.de

www.sax-munition.de   

Fr

11

Sep

2020

40 Jahre Firma Demgen – 40 Jahre FAW08

Johannes Demgen, der Firmengründer. © FAW08
Johannes Demgen, der Firmengründer. © FAW08

Seit dem 1. August dieses Jahres blickt die Firma Demgen auf ihr 40-jähriges Firmenbestehen zurück, denn genau am 1. August 1980 gründete Johannes Demgen in Oberhausen sein Unternehmen für den Vertrieb von Rostschutzmitteln. Ihm war die Problematik der Rostanfälligkeit von Jagdwaffen nach deren Einsatz, oftmals bedingt durch mangelnde Zeit zur Waffenpflege, sowohl aus Schilderungen von Jagdkameraden als auch aus eigener Erfahrung als Jäger bestens bekannt. Daraus reifte bei dem Firmengründer der Gedanke, das FAW08-Pflegetuch zu entwickeln, ein getränktes Spezialtuch auf biologischer Basis (kein Silikon) für die Waffen- und Metallpflege. Dabei steht F für Filming, A für Antirust, und W für Waterproof. Durch das Aufbringen des FAW08-Schutzfilms in zwei bis drei Tausendstel Millimeter „Stärke“ und das Ausdünsten der FAW08-Tränkung bei der Einlagerung im Tuch können sämtliche rostanfällige Metalle – auch Gold, Silber und Kupfer – vor Feuchtigkeit geschützt werden. Wenig später kamen als Weiterentwicklung die FAW08-Spezial-Waffenpflegefutterale hinzu, die für den aktiven Rostschutz bereits beim Einlegen der Waffe in das Futteral sorgen. 

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Mi

09

Sep

2020

Frauen und Jagd in Europa

Die Namen der Damen: Eva-Maria Zehetner-Wellik (A), Kathleen Rotter (D), Elfriede Mayr (A), Karin Liftinger (A), Corinna Grasserbauer (A), Caroline Schiestl (CZ, Organisation). © Karin Liftinger
Die Namen der Damen: Eva-Maria Zehetner-Wellik (A), Kathleen Rotter (D), Elfriede Mayr (A), Karin Liftinger (A), Corinna Grasserbauer (A), Caroline Schiestl (CZ, Organisation). © Karin Liftinger

Die diesjährige internationale Konferenz zum Thema „Frauen und Jagd V4+“ (Visegrád-Gruppe) fand 2020 in Prag statt. Auf Einladung von Prof. Dr. Vera Adamkova, des Premiers der Tschechischen Republik Ing. Andrej Babiš und des Landwirtschaftsministers Ing. Miroslav Toman trafen sich Vertreterinnen der Visegrád-Gruppe (Polen, Ungarn, Slowakei, Tschechien) sowie Sondergesandte aus Deutschland, Serbien und Österreich im Abgeordnetenhaus des Parlaments der tschechischen Republik. 

 

Der erste Seminartag stand unter Moderation von Prof. Dr. Vera Adamkova. In ihrer Eröffnungsrede umriss sie den Zugang der Jagdausübung in der Tschechischen Republik und die Wichtigkeit und Bedeutung der Jagd für die Gesellschaft. Die Referate aus der Visegrád-Gruppe sowie den angrenzenden Nationalstaaten behandelten die Stellung der Frau in der Jagdgesellschaft dieser Länder auch mit Blick auf zukünftige Entwicklungen. Statistischen Background gab das Abbild dieser gesellschaftlichen Änderung und Außenwirkung in den neuzeitlichen Jagdgesellschaften. Besonders eindrucksvoll bei diesen Vortragsreihen waren nicht nur die Inhalte, sondern auch deren Präsentation verbunden mit der Verstärkung des jagdlichen Dresscodes. 

 

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Mo

07

Sep

2020

Neuer Verlagsleiter Marketing und Vertrieb beim JAHR TOP SPECIAL VERLAG

Jan Hendrik Groß, © JAHR TOP SPECIAL VERLAG
Jan Hendrik Groß, © JAHR TOP SPECIAL VERLAG

Der erfahrene Medienmanager Jan Henrik Groß verantwortet zukünftig als Verlagsleiter die Bereiche Marketing und Vertrieb.

Am 1. August 2020 hat Jan Henrik Groß die Position des Verlagsleiters Marketing und Vertrieb im JAHR TOP SPECIAL VERLAG übernommen. Damit verantwortet der 44-Jährige zukünftig die vertrieblichen Geschicke der derzeit 33 periodisch erscheinenden Titel des Hamburger Special-Interest-Medienhauses und wird den Ausbau der digitalen Angebote weiter vorantreiben.

Jan Henrik Groß startete seine berufliche Laufbahn nach dem Studium in der Ganske Verlagsgruppe als Vorstandsassistent und wirkte dort in diversen Führungspositionen. 2008 wechselte er zur Axel Springer SE, wo er unter anderem General Manager der WELT AM SONNTAG sowie Leiter Digital des Hamburger Abendblatts war. Als Verlagsleiter der ZEIT Kunstverlag GmbH kam er 2014 zur ZEIT Verlagsgruppe. Dort führte er als Geschäftsführer den Münchner Spotlight Verlag, den er 2018 in die ZEIT Verlagsgruppe integrierte. cj

www.jahr-tsv.de   

Fr

04

Sep

2020

Neu: Lapua-Naturalis jetzt mit AirLock-Siegel

© Lapua
© Lapua

Lapuas Prduktverbesserung in der Naturalis-Patronen-Serie heißt Airlock, ist eine hermetische Versiegelung. Erkki Seikkula, Verkaufs- und Marketingleiter bei Lapua, ist sehr zufrieden mit der Neuerung: „Die neue Naturalis-Munition ist lagerbeständiger und unempfindlicher gegen Witterungs­einflüsse.“ Diese Qualitätsbeständigkeit wird durch einen technischen Prozess erlangt, der um die Nähte der Patrone ein hermetisches Siegel legt. Das Siegel sorgt dafür, dass das Patronenpulver vor Schwankungen der Luftfeuchtigkeit geschützt wird. Da Munition oft lange Wege zurücklegen und auch gelagert werden muss, hält das AirLock-Siegel den Inhalt trocken. Das AirLock-Siegel beeinflusst nicht die ballistischen Parameter der Patronen. Wiederlader müssen nicht extra darauf eingestellt werden, auch hinterlässt das neue Siegel keinen zusätzlichen Abrieb im Büchsenlauf. ali

www.lapua.com

www.akah.de

www.jehn.de

www.waimex.de  

Mi

02

Sep

2020

Unternehmensnachfolge frühzeitig regeln

© jirsak – Adobe Stock
© jirsak – Adobe Stock

Bis Ende 2021 planen die Inhaber von 152.000 mittelständischen Unternehmen ihren Rückzug und suchen deshalb einen Nachfolger – das geht aus dem aktuellen repräsentativen KfW-Nachfolge-Monitoring hervor (Vorjahresbefragung: 227.000 Unternehmer bis Ende 2020). Somit zeichnet sich bei den kurzfristig anstehenden Unternehmensnachfolgen im deutschen Mittelstand eine leichte Entspannung ab. 

 

Der Anteil finalisierter Übergaben liegt aktuell nochmals höher als im Vorjahr: 58 Prozent der nachfolgesuchenden Mittelständler haben die Übergabe bereits jetzt unter Dach und Fach. Das Bewusstsein bei den Altinhabern für die Notwendigkeit, die Nachfolge frühzeitig zu finalisieren, steigt weiter. Für rund 32.000 Mittelständler wird jedoch die Zeit knapp. Sie wollen innerhalb der kommenden zwei Jahre an einen Nachfolger übergeben, haben bisher aber noch nichts unternommen. 

Dass die Zahl der offenen Nachfolgewünsche im Mittelstand zurückgeht, lässt sich unter anderem mit Blick auf die Existenzgründungsdynamik erklären. Im Jahr 2018 haben sich etwa 72.000 Neugründer durch eine Übernahme selbständig gemacht. Das ist die höchste Zahl seit sechs Jahren – gegenüber dem Vorjahr 2017 ist sie um fast ein Viertel gestiegen. Trotz dieser positiven Entwicklung bleibt der Generationenwechsel im Mittelstand eine strukturelle Herausforderung – und der zentrale Engpass bei der Unternehmensnachfolge wird in erster Linie die zu gering besetzte nachrückende Gründergeneration bleiben. Das Gründungsinteresse in Deutschland lässt generell nach: Die Anzahl der Existenzgründer ist von 1,5 Millionen im Jahr 2002 auf zuletzt 547.000 gesunken. 

Parallel schreitet die Alterung der Altinhaber voran, sodass der bereits hohe Bedarf an Nachfolgern weiter zunehmen wird. Gegenwärtig sind 44 Prozent aller Unternehmensinhaber 55 Jahre oder älter. Zum Vergleich: Im Jahr 2002 waren es lediglich 20 Prozent. Damit hat aktuell beinahe die Hälfte aller Unternehmenslenker ein Alter erreicht, in dem Erwerbstätige allmählich Gedanken über ihren Ruhestand nachgehen. In absoluten Zahlen ausgedrückt sind das etwas über 1,5 Millionen Unternehmensinhaber. Spiegelbildlich dazu hat sich der Anteil junger Inhaber (unter 40 Jahren) im selben Zeitraum von vormals 28 Prozent auf gegenwärtig 14 Prozent halbiert. 

„Die Zahl der offenen Nachfolgewünsche im deutschen Mittelstand geht aktuell zwar etwas zurück“, sagt Dr. Michael Schwartz, Mittelstandsexperte bei KfW Research. „Allgemeine Entwarnung kann hinsichtlich des anstehenden umfassenden Generationenwechsels aber nicht gegeben werden. Die Demografie wird die Nachfolgesuche künftig mehr denn je erschweren.“ Besonders zwischen 2025 und 2035 werde dies stark spürbar werden, wenn die geburtenstarke Nachkriegsgeneration aus dem Erwerbsleben ausscheiden. Die nachrückenden Geburtenjahrgänge sind aber kleiner besetzt, die Zahl potenzieller Nachfolger sinkt. „Mit anderen Worten: Demografisch bedingt wird einer wachsenden Zahl übergabewilliger Inhaber eine schrumpfenden Zahl potenzieller Übernehmer gegenüberstehen.“

www.kfw.de

Mo

31

Aug

2020

Neue Produkte für Jäger – Die Jagd geht weiter 3/3

Neue Produkte für die Bergjagd und Pirsch: bergauf, bergab auf große Distanz

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Fr

28

Aug

2020

Neue Produkte für Jäger – Die Jagd geht weiter 2/3

Neue Produkte für die Ansitzjagd: leise, warm, präzise

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Mi

26

Aug

2020

Neue Produkte für Jäger – Die Jagd geht weiter 1/3

Trotz Corona könnten diesen Herbst gemeinschaftliche Jagden doch wieder Realität werden – die Lockerungen schreiten fort. Und draußen ist ja sowieso viel möglich. Daher stellen wir hier nicht nur Neuheiten für die Ansitz-, sondern auch für die Bewegungsjagd vor. Und auch die Pirsch- und Bergjagd haben wir nicht außen vorgelassen.

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Mo

24

Aug

2020

Warum wir jagen: Wie tickt die nächste Generation Jäger?

Altersansprache am erlegten Stück: Nicht immer einfach aber aufschlussreich. © Till Schaller
Altersansprache am erlegten Stück: Nicht immer einfach aber aufschlussreich. © Till Schaller

Was hätte wohl mein jagender Großvater zu der immer intensiveren Bejagung des Schalenwildes gesagt? Vermutlich etwas wie: „Die Jagd ist heute nicht mehr dieselbe wie früher.“ Ich denke, er hatte recht und meiner Generation wird in diesen Zeiten jagdlicher Veränderungen eine entscheidende Rolle zuteil. Wie viele andere junge Jäger besaß ich im Alter von 23 durch familiäre Prägung bereits den Jugendjagdschein. Doch auch ohne jagdlichen Anschluss absolvieren immer mehr junge Menschen, möglicherweise aus dem Interesse an der Natur oder einem „Lifestyletrend“ heraus, den Jagdschein. Mag man über die ständige onlinebedingte „Abwesenheit“ auf der Jagd noch so sehr schimpfen, meine Generation ist es längst gewohnt, ihr Wissen vorwiegend aus dem Netz zu ziehen. So kann auch ich jeden Tag, dank des Handys, mitverfolgen, was Freunde und Bekannte jagdlich ausprobieren. Ich verbrachte Nächte damit, die Sauen im Weizen, mit Shorts und Pullover bekleidet, auf wenige Meter anzugehen. Für diese aus Videos erlernte Strategie zunächst belächelt, zeigte sich doch nach und nach ein Erfolg, der den Hinweis, „sowas“ erzeuge „nur Unruhe“, mehr und mehr verhallen ließ. Es scheint eine Ähnlichkeit zu dem Phänomen des „Extremsports“ zu geben, bei dem mit einem immensen Ehrgeiz, fern von jeglichem „Hobbybegriff“, eine Leidenschaft in all ihren Facetten verwirklicht wird. Anknüpfend daran zeigt sich eine der Gesellschaft – und insbesondere meiner Generation – bereits immanente Praktikabilität und Effektivität der Bejagung. Rückblickend beschwerten sich nur wenige junge Mitjäger über die Genehmigungen von Nachtzieltechnik. 

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Fr

21

Aug

2020

Messerporträt: Primitive Fixed Blade

 

Christoph Daim schreibt über handgemachte Messer. Er ist Mitglied der Deutschen Messermacher Gilde und hat dort die Funktion des Lektors übernommen. Für WM-Intern schreibt er aus der Sicht des Messermachers über ausgefallene und kunstvolle Messer. 

www.viennablade.com

www.deutsche-messermacher-gilde.de

Oben: ein „Primitive Fixed Blade“ aus Damasteel von Christoph Daim mit Griff aus „Blue Marlin – Schwertspitze“, Klingenlänge 14 cm, Gesamtlänge 29 cm. Unten: ein Teil des Rostrums eines Schwertfischs. © Christoph Daim
Oben: ein „Primitive Fixed Blade“ aus Damasteel von Christoph Daim mit Griff aus „Blue Marlin – Schwertspitze“, Klingenlänge 14 cm, Gesamtlänge 29 cm. Unten: ein Teil des Rostrums eines Schwertfischs. © Christoph Daim

Der Primitiv Folder ist bereits zum Fachbegriff, zum Terminus technicus für nicht verriegelnde Klappmesser geworden, wie sie schon im Römischen Reich und später im Mittelalter in Gebrauch waren. Insbesondere, wenn solche Folder dann auch noch aus entsprechendem Material, wie zum Beispiel Geweih oder Horn gefertigt sind, ist unmittelbar klar, was mit „primitiv“ gemeint ist. Allerdings kann solch ein Folder ohne jede Verriegelung natürlich auch aus modernen Materialien, wie Carbon oder Titan und einem High-Tech-Klingenstahl gefertigt werden. Das Messer, das ich hier zeige, möchte ich als „Primitive Fixed Blade“ bezeichnen: Damit meine ich die Verwendung naturnaher, gegebenenfalls gefundener Materialien in Kombination mit einer gewissermaßen „völkerkundlichen“ Optik. Viele solcher Materialien stammen aus dem Meer – wie auch der hier bereits vorgestellte Pfeilschwanz-Krebs –, schließlich ist die Erde zu rund Dreivierteln mit Wasser bedeckt! Das oben gezeigte Messer habe ich eigentlich für die KNIFE 2020 gebaut, coronabedingt ist es aber nun doch noch verfügbar. Der Griff ist die „Schwertspitze“ eines Blue Marlin, eines im Atlantik und Indopazifik lebenden Raubfischs, die Damasteel-Klinge wird von einer Zwinge aus patiniertem Sterlingsilber gehalten. Diese Kombination sollte in etwa so wirken, dass das Messer in einem Museum für – sagen wir – polynesische Volkskunst auf den ersten Blick für ein authentisches Exponat gehalten werden kann.


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Mi

19

Aug

2020

Jagd ist systemrelevant – als Schädlingsbekämpfung!

Wie in allen Belangen, so wird unser Handel im Jagdbereich von den politischen Rahmenbedingungen beeinflusst. Veränderungen von gesetzlichen Erlaubnissen, wie zuletzt die Legalisierung der Wärmebildgeräte und Restlichtverstärker für den jagdlichen Einsatz auf der Waffe, fördern unsere Umsätze oder sie behindern diese. Inwieweit vordergründig als Erleichterung scheinende Regelungen zu einer nachhaltigen Stärkung des Marktes führen oder aber ein sicheres Marktsegment langfristig unbedeutend machen, ist eine Frage, die fast nur durch Indizienauswertung – und selbst dann nur hypothetisch – beantwortet werden kann. Dennoch ist Wachsamkeit das Gebot der Stunde, sonst wachen wir erst auf, wenn andere geregelt haben, was uns angeht. 

 

Mit großer Freude, und sicher auch Genugtuung, wurde das Rundschreiben der zuständigen Ministerien an die obersten Jagdbehörden der Bundesländer als auch an den Verteiler der Jagdverbände in Deutschland im April 2020 gewertet. Das zur Begründung der ministeriellen Entscheidung lediglich die Bedeutung der Jagd für den Schutz vor Wildschäden in der Land- und Forstwirtschaft genannt wurde, störte offenbar zunächst niemanden. Warum auch, man darf ja jagen und das in Pandemiezeiten zuerst nach der sicheren Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln geschaut wird, leuchtet auf den ersten Blick ja auch ein. Trotzdem wäre es im Rahmen der Begründung der Systemrelevanz angebracht gewesen auf die Erfüllung jener gesetzlichen Regelungen hinzuweisen, denen die Jägerschaft im Sinne des Wildes ebenfalls unterliegt. Hier ist beispielsweise der Tierschutz zu nennen und natürlich die Verpflichtung aus dem Jagdgesetz, einen gesunden Wildbestand zu pflegen und zu erhalten. Diese Gesetze geben den Rahmen vor, in dem die Jagd Kulturpflanzen und Biotope vor Wildschäden sichert sowie die Wildtiere selbst vor maßloser und willkürlicher Ausrottung schützt. Selbst wenn davon ausgegangen wird, dass diese jagdgesetzlichen Grundlagen ja ohnehin Bestandteil der Jagdausübung sind, ist es wichtig, sie auch immer wieder zu benennen. Warum das so ist, wird bei einem Blick auf weitere politische Konzepte deutlich, in denen das als „herrenlos“ definierte Wild als zu leicht in die Rolle des Schädlings gedrängt wird.

 

Waldstrategie 2050

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Mo

17

Aug

2020

Praktisches Hygieneschutz-Rollo

© Luxaflex
© Luxaflex

Die Welt verändert sich gerade nachhaltig. Nichts ist mehr, wie es einmal war – und vermutlich wird es über einen langen Zeitraum hinweg noch Einschnitte und Veränderungen im Alltag geben. Durch das Coronavirus entwickeln sich für manche Unternehmen jedoch auch neue Geschäftsfelder. So hat die Anfrage eines Klinikums den Traditionshersteller von Sonnenschutz, Germania Rollo KG, auf die Idee gebracht, ein transparentes Hygieneschutz-Rollo zu entwickeln, das zuverlässig vor Tröpfchen schützt und desinfiziert werden kann. Das neue Hygieneschutz-Rollo ist ganz flexibel und vielseitig einsetzbar. Es schützt nicht nur im Empfangsbereich einer Arztpraxis oder als Trennwand im Krankenhaus – auch im Tresen- und Kassenbereich des Einzelhandels sowie in der Gastronomie kann es optimal als Raum- beziehungsweise Tischabtrennung verwendet werden. Sollte es eine Zeit lang nicht benötigt werden, kann es wie jedes andere Rollo einfach geschlossen werden, indem es hochgefahren wird. Das ist ein großer Vorteil gegenüber fest installierten Plexiglaswänden. Hygieneschutz und Technik gehören zusammen: Dank der Motorisierung kann das Hygieneschutz-Rollo auch per App, Tablet und Sprachsteuerung bedient werden. 

Nähere Infos und Anfragen (Fertigung als Eilauftrag im Werk in Altenholz möglich): www.germania-kg.com

www.luxaflex.de mvc   

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Fr

14

Aug

2020

Neuer Presse-Ansprechpartner beim VDB

Jan Christian Gast
Jan Christian Gast

Der Verband Deutscher Büchsenmacher und Waffenfachhändler e. V. (VDB) bekommt Verstärkung im Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Marketing.

 

Seit dem 1. Juni unterstützt der studierte Journalist und Kommunikationswirt Jan Christian Gast die Bundesgeschäftsstelle des VDB in Marburg. Er verfügt bereits über langjährige Erfahrungen in der Kommunikationsbranche. Zu seinen vorherigen Stationen gehört neben der Europäischen Zentralbank (EZB) auch die weltweit größte Werbeagentur Publicis, außerdem war Gast als Dozent für Onlinemarketing an der privaten Hochschule IMK Wiesbaden tätig.

Jan Christian Gast wird Ansprechpartner für Presse und Medien, steuert den Bereich Öffentlichkeitsarbeit und wird auch die digitale Kommunikation vorantreiben. 

Mit dieser Besetzung steigt die Zahl der hauptamtlichen Stellen beim VDB auf 3,75: Den Bereich Kooperationen und Qualifizierung betreut seit Dezember 2019 Benia Hüne, für die Mitgliederbetreuung ist Corinna Westenberger verantwortlich und Geschäftsführer ist Ingo Meinhard.

„Das Internet nimmt eine immer größere Rolle in der öffentlichen Meinungsbildung ein. Für uns als Fachverband ist es daher entscheidend, unsere Öffentlichkeitsarbeit in diesem Bereich gezielt auszubauen. Mit Herrn Gast konnten wir einen erfahrenen Spezialisten verpflichten, der dieses – wie auch viele weitere Themen – aktiv voranbringen wird. Wir freuen uns auf eine gewinnbringende Zusammenarbeit“, so Ingo Meinhard, Geschäftsführer des VDB.

www.vdb-waffen.de     

Mi

12

Aug

2020

Messerporträt: Koralle

 

Christoph Daim schreibt über handgemachte Messer. Er ist Mitglied der Deutschen Messermacher Gilde und hat dort die Funktion des Lektors übernommen. Für WM-Intern schreibt er aus der Sicht des Messermachers über ausgefallene und kunstvolle Messer. 

www.viennablade.com

www.deutsche-messermacher-gilde.de

Ein „Damenmesser“ aus Damasteel von Christoph Daim mit Pin aus roter Koralle. Form von Stefan Gobec. Klingenlänge 6,5 cm Gesamtlänge 15,5 cm. © Christoph Daim
Ein „Damenmesser“ aus Damasteel von Christoph Daim mit Pin aus roter Koralle. Form von Stefan Gobec. Klingenlänge 6,5 cm Gesamtlänge 15,5 cm. © Christoph Daim

In dieser Ausgabe werde ich ein Klappmesser vorstellen, das ich als Damenmesser bezeichnen möchte. Es ist je nach Betrachtungsweise aber genauso gut auch ein „Gentleman Folder“, denn wenn man zurückblickt, war Perlmutt für diesen Typ Messer in der Vergangenheit immer wieder ein besonders beliebtes Griffmaterial. Zu einem Damenmesser machen es verschiedene Details: vor allem stammt es aus dem Privatbesitz einer Dame! Es wurde vor einigen Jahren von mir gebaut und ist bewusst zierlich gehalten, eben um in kleinere Hände zu passen. Die Form des Messers stammt von Stefan Gobec und es ist ein Linerlock-Folder, der mit wenig Kraft zu bedienen ist. Aber dann sind da noch die roten Punkte: Das Messer sollte ein zusätzliches Element bekommen, das einen Bezug zu Schmuck herstellt. Daher habe ich einen Daumenpin aus roter Koralle angefertigt. Die Beschaffung und die Herausforderungen bei der Verarbeitung dieses Materials waren nicht einfach zu lösende Aufgaben, aber ich finde, das Ergebnis überzeugt. Und die verwendeten Materialien, Perlmutt und Koralle, stellen auch einen Bezug zur letzten Ausgabe her: Ungefähr zwei Drittel der Erdoberfläche sind mit Meer, beziehungsweise Wasser bedeckt und viele ungewöhnliche, von mir verwendete Griffmaterialien, wie auch die Pfeilschwanzkrebs-Überreste des letzten Artikels, stammen aus dem Wasser! Es folgen demnächst noch weitere ungewöhnliche Messer und Materialien aus dem Meer … www.gobec.at


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Mo

10

Aug

2020

Die Jagd und Angeln vom 2. bis 4. Oktober 2020 in Leipzig

© Agra
© Agra

 

 

 

WM-Intern hat mit Erik Ochmann, Projektleiter der Messe Jagd und 

Angeln, gesprochen und wollte wissen, ob die Messe stattfinden wird. Die Antwort ist in doppelter Hinsicht recht deutlich: ja, mit Sicherheit!

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Fr

07

Aug

2020

Gemeinsam in die Zukunft – Ein neuer Meilenstein in der VDB-Geschichte

Der 11. Mai gab für das Präsidium und das Team in der Bundesgeschäftsstelle des VDB Anlass zur Freude: Das 1.400. Unternehmen konnte als Mitglied im Verband begrüßt werden. Damit vertrauen 1.260 ordentliche Mitglieder (Waffenfachhändler und Büchsenmachermeisterbetriebe) sowie 150 außerordentliche Mitglieder (Hersteller, Großhändler, Lieferanten) dem Verband. 

Die im Augenblick beinah täglich wachsende Zahl an Mitgliedsunternehmen bestätigt das Ergebnis der Mitgliederumfrage im vergangenen Jahr, die bereits eine hohe Zufriedenheit mit unseren Verbandsaktivitäten zeigte. Somit sind wir mit unserer Arbeit und unserem Angebot für Mitglieder auf dem richtigen Weg! Denn viele der neuen Mitgliedsunternehmen verbinden den Aufnahmeantrag sofort mit der Buchung oder Nutzung einer unserer vielen Mitgliedervorteile, beispielsweise des verbandseigenen NWR-Waffenbuchs oder der Teilnahme an unseren Weiterbildungsangeboten. 

„Als Geschäftsführer danke ich an dieser Stelle meinem Team in der Geschäftsstelle für das Engagement (oft über alle persönlichen Grenzen hinweg!) und dem Präsidium für die professionelle Arbeit für unsere Branche!“, freut sich Geschäftsführer Ingo Meinhard über den positiven Trend und fügt hinzu: „Ich bin sehr stolz, dass unser Team aus bis dato gerade einmal 2,75 Stellen so viele Dinge auf die Beine stellt. Eine so große bzw. die wachsende Zahl an Mitgliedern bestärkt uns in unserer Arbeit und spornt uns weiter an!“

www.vdb-waffen.de    

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Mi

05

Aug

2020

Odlo mit neuem Eigentümer

© Odlo
© Odlo

Die Monte Rosa Sports Holding AG (Monte Rosa) hat Odlo International mit ihren Ländergesellschaften („Odlo International“) vom Herkules-Fonds III erworben. Die Transaktion wurde am 13. Mai 2020 abgeschlossen.

Odlo International ist ein Schweizer Unternehmen mit norwegischen Wurzeln und wurde 1946 gegründet. Die Marke ist Pionier des Drei-Schichten-Prinzips und Erfinder der funktionellen Sportunterwäsche. Seit 1986 hat Odlo seinen Hauptsitz in Hünenberg, Schweiz, und beschäftigt heute rund 800 Mitarbeiter an mehreren Standorten. In den sechs Kategorien funktionelle Sportunterwäsche, Running, Training, Radsport, Skilanglauf und Outdoor sind die Produkte von Odlo beheimatet. Das Unternehmen ist laut Firmenaussagen in Deutschland, der Schweiz, Frankreich, Österreich und Italien Marktführer im Bereich der funktionellen Sportwäsche. Die Marke ODLO wird weltweit in mehr als 35 Ländern vertrieben. www.odlo.com cj  

Mo

03

Aug

2020

Brenneke: Hochbetagt und zeitgemäß müssen kein Widerspruch sein

Firmengründer Wilhelm Brenneke. © Brenneke
Firmengründer Wilhelm Brenneke. © Brenneke

 

 

Ein Urgestein jagdlicher Munitionsherstellung feiert in diesem Jahr sein 125-jähriges Bestehen. Wer hätte das wohl im April des Jahres 1895 gedacht, dass der Firmenname Brenneke eines Tages quasi als Synonym für Flintenlaufgeschosse stehen wird? Sicherlich wäre Wilhelm Brenneke einerseits auch seinerzeit nicht auf die Idee gekommen, dass seine Geschosse einmal in bleifreien Versionen auf den Markt kommen würden, andererseits galt er schon zu Lebzeiten als Visionärer Entwickler.

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Fr

31

Jul

2020

Neuer Markplatz: OTTO Market

Robert Schlicher, Leiter Partnermanagement bei Otto. © Otto Group
Robert Schlicher, Leiter Partnermanagement bei Otto. © Otto Group

Mit der Weiterentwicklung seines Geschäftsmodells zur Plattform will Otto jetzt ein bisschen mehr werden wie Amazon und Ebay. Der neu aufgebaute Marktplatz, OTTO Market, besitzt die Fähigkeit, Partner automatisiert auf otto.de anbinden zu können.

Derzeit umfasst OTTO Market nach Angaben von Robert Schlichter, dem Leiter des Partnermanagements bei Otto, etwa 500 Partner. „Durch die automatisierte Anbindung im Self-Service rechnen wir im Jahr 2020 mit mindestens 1.000 weiteren Partnern“, so Schlichter.

Die neue Lösung beinhaltet zwei wesentliche Änderungen für Marktplatzhändler: Erstens verkaufen sie auf Otto.de ab sofort im eigenen Namen und auf eigene Rechnung. Dadurch sind sie für Kunden auch auf der Plattform sichtbar. Zweitens können Partner jetzt auch Produkte verkaufen, die es bereits gibt. 

Über das sogenannte Otto Display Network haben Marken und Händler außerdem die Möglichkeit, mit einem Self-Service-Tool Online-Werbemittel im Look & Feel von Otto automatisch zu erstellen und bei voller Kostenkontrolle selbst auszusteuern. Durch verlängerte Offsite-Platzierungen etwa bei den Otto-Plattformen About You, Limango oder myToys sollen Partner potenzielle Käufer auch abseits von Otto.de ansprechen können.

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Mi

29

Jul

2020

Wi-La-Tech – zehn Jahre bleifreie DSG-Jagdgeschosse und DSG-Jagdpatronen im Jagdbetrieb!

© Wi-La-Tech
© Wi-La-Tech

Das Unternehmen Wi-La-Tech, gegründet im Jahr 2010 in Butzbach, entwickelt und produziert bleifreie, splitterfreie, formstabile, über die Kontur wirkende Doppel-Scharfrand-Jagdgeschosse und Jagdpatronen – mit der Kurzbezeichnung „DSG“.

Im Jahr 2007 – lange vor der Firmengründung – wurde über mehrere Entwicklungsstufen und Testserien das DSG-Geschoss zur jagdlichen Nutzung ent­wickelt, bis es Anfang 2009 erstmalig zur Jagd auf Hoch- und Niederwild als Patrone im Kaliber .308 Win. eingesetzt wurde.

 

Das DSG-Jagdgeschoss ist, laut Hersteller, derzeit das einzige am Markt erhältliche bleifreie Jagdgeschoss, das seine Energie über die Kontur der Geschossspitze abgibt. Im Gegensatz dazu geben alle anderen Geschosskonstruktionen die Energie bereits zum Zeitpunkt des Auftreffens an den Wildkörper ab!

Mit dem DSG-Geschoss entstehen weder Splitter, noch können abgerissene Geschossfahnen den Jagdhund gefährden oder das Wildbrett verunreinigen.

Das DSG-Geschoss ist zu 100 Prozent bleifrei und wird aus einer der modernsten Messinglegierung hergestellt, da kein herkömmlicher Industriemessing verwendet wird.

Abschüsse von Rot-, Reh- und Schwarzwild haben gezeigt, dass dieses Jagdgeschoss in seiner Wirkung den Vergleich mit den derzeit am Markt befindlichen Jagdgeschossen nicht zu scheuen braucht.

Die positive Entwicklung der Verkaufszahlen sowie die ebenfalls positiven Rückmeldungen von Förstern und Jägern belegen das.

Bei Wi-La-Tech sind eine umfangreiche bleifreie DSG-Geschosspalette und Patronen verfügbar, die .22 Hornet bis .500 NE sowie drei DSG-Nachsuchengeschosse in den Kalibern .30, 8,2 mm IS, 9,3 mm umfassen.

Diese DSG-Geschosse sind auch als Nachsuchenpatronen, verladen in .308, 30-06, 8 x 57 IS und 9,3 x 62, verfügbar.

DSG-Patronen im Kaliber .375 H&H, .416 Rem. Mag. und .458 Win. Mag. befinden sich derzeit zum C.I.P.-Beschuss und sind somit ebenfalls kurzfristig ab Lager verfügbar!

 

Eine kurze Messeinformation

„Nachdem die wenigen großen Jagdmessen vorüber sind, möchten wir uns bei allen Besuchern für das Interesse an unseren DSG-Geschossen und Patronen bedanken. Wir konnten feststellen, dass sich auf dem Markt der bleifreien Jagdgeschosse wenig bis nichts verändert hat. Die Entwicklungsaktivitäten großer Munitionshersteller haben sich auf das Hinzunehmen bereits vorhandener bleifreier Jagdgeschosse anderer Hersteller beschränkt“, führt Wi-La-Tech-Geschäftsführer Volker Einhäuser aus. 

„Weitere Hersteller haben sich zusammengeschlossen und produzieren bekannte bleifreie, splitternde Jagdpatronen nun unter einem „Dach“, um überschüssige Produktionskapazitäten zu nutzen.

Wir, die Firma Wi-La-Tech, sind von solchen „strategischen Aktivitäten und Maßnahmen“ nicht betroffen und freuen uns, dass sich unsere DSG-Patronen und DSG-Geschosse weiterhin erfolgreich am Markt behaupten“, so Einhäuser weiter.

Die Firma Wi-La-Tech beabsichtigt, ihren Vertrieb zu erweitern; daher wird für jedes Bundesland ein Vertriebspartner gesucht. Bei Interesse bitte unter info@wi-la-tech.de melden. cj

www.wi-la-tech.de

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