Firmen und Personen

Fr

15

Jan

2021

Neuer Inhaber – gleicher Kurs!

Stefan Schilling  © EAW
Stefan Schilling © EAW

 

Seit Januar 2021 hat die Ernst Apel GmbH (EAW) in Gerbrunn einen neuen Inhaber. Bekannt ist das 1919 von Ernst Apel sen. gegründete Familien­unternehmen vor allem für die EAW-Schwenkmontage. Diese lernt jeder Jungjäger schon in der Vorbereitung auf den Jagdschein kennen. Präzision und Innovation sind die Leitlinien dieses Spezialisten für Zielfernrohrmontagen, die seit der Gründung zu einem steilen Aufstieg und wirtschaftlichen Erfolgen geführt haben. In der jüngeren Vergangenheit war es um EAW eher still geworden. Die Geschäftsleitung hat hart daran gearbeitet, das Traditionshaus wieder zukunftsfähig zu machen. Bei EAW vereint sich heute modernste Technik mit traditioneller deutscher Handwerkskunst, eine Verbindung die erfolgversprechend ist. WM-Intern freut sich, dass der bisherige Geschäftsführer, Stefan Schilling, nun auch als Inhaber Verantwortung für EAW übernimmt. z www.eaw.de

Mi

06

Jan

2021

2020: Jubiläen ohne Feiern

Auf der Jagd und Angeln 2020. © agra
Auf der Jagd und Angeln 2020. © agra

Aufgrund der Coronabeschränkungen sind leider viele Jubiläumsfeiern ins Wasser gefallen, zum Beispiel beim Bereich Weapn Care der Vereinigte Filzfabriken AG (VFG), der 50 Jahre alt wurde. 

 

30 Jahre Jagd und Angeln: Noch Anfang des Jahres sah es so aus, als würde die Jubiläumsausgabe der beliebten Jagdmesse auf einen neuen Besucherrekord zusteuern. Dann kam Corona, und am Schluss waren alle Beteiligten froh, überhaupt eine Messe veranstalten zu dürfen. Tatsächlich hat Anfang Oktober die Jagd und Angeln in Markkleeberg bei Leipzig stattgefunden. Als die Messe vor 30 Jahren startete, litt sie noch unter der geringen Kaufkraft in Ostdeutschland. Aber das Messeteam blieb am Ball. Im Laufe der Zeit wurden alle anderen Jagdmessen im Osten eingestellt, nur die Jagd und Angeln entwickelte sich positiv. In 2021 soll die Jagd und Angeln vom 1. bis 3. Oktober stattfinden.

www.jagd-und-angeln.de

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Mo

04

Jan

2021

Feuchtgebiete 2021 – Was erwartet uns aus Brüssel zur bleihaltigen Munition?

© Mirosław Iskra / Pixabay
© Mirosław Iskra / Pixabay

Seit einigen Wochen wird auch jenseits der Fachverbände und der Expertenkreise über das drohende Aus für bleihaltige Munition intensiv diskutiert. Während Umweltverbände dadurch die heimische Tierwelt gerettet sehen, fühlen sich die betroffenen Jägerinnen und Jäger in ihrer Freiheit und Freizeit bedroht. Aber was kommt nun, und wann?

 

Zuerst einmal bezieht sich die aktuelle Diskussion um das Bleiverbot auf sogenannte Feuchtgebiete, in denen die Jagd mit bleihaltiger Munition verboten werden soll. Das Thema selbst wird seit einigen Jahren in den zuständigen Brüsseler Behörden diskutiert. Auch die Mitgliedsstaaten und die Bundesregierung sind eingebunden. Dabei hat sich schon langsam, aber erkennbar abgezeichnet, dass der Weg hin zu einem Verbot führen wird. In 23 EU-Mitgliedsstaaten sind bereits entsprechende Regeln in Kraft.

Als in diesem September schließlich unter Einbeziehung der Mitgliedsstaaten eine Einigung erzielt wurde, war die Aufregung groß. Wenn man ehrlich ist, ging es aber schon längst nicht mehr, um das „Ob“, sondern nur noch um das „Wie“ eines geordneten Ausstiegs aus der Verwendung bleihaltiger Munition in Feuchtgebieten. Was unter europäischen Jägerinnen und Jägern für Verärgerung gesorgt hat, war die „schlampige“ Umsetzung, beispielsweise die schwammig formulierte Definition eines Feuchtgebietes. Nun steht zu befürchten, dass jede Pfützenbildung nach einem starken Regenschauer zur Bildung eines Feuchtgebietes führt. Gut gemeint ist eben häufig das Gegenteil von gut gemacht.

Zur Ehrlichkeit gehört aber auch dazu, dass längst bekannt ist, dass die nächste Diskussion zum Bleiverbot längst anläuft: Ursprünglich sollte in diesem Oktober ein sogenannter Restriktionsvorschlag für die Verwendung bleihaltiger Munition auch außerhalb von Feuchtgebieten vorliegen. Wegen der großen Aufregung über den ersten Beschluss wird dieser Vorschlag aber bis Anfang 2021 zurückgestellt. Verschwinden wird das Thema sicher nicht.

Denn die EU-Kommission hat Großes vor: Nicht nur will sie die EU bis 2050 klimaneutral machen, sondern auch im Umweltschutz wesentlich ambitionierter vorgehen. Von der Müllvermeidung über mehr Naturschutzgebiete bis zu sichereren Chemikalien reicht der Arbeitsplan der EU-Kommission.

Nun wird es die Aufgabe der verschiedenen Interessengruppen sein, einen Konsens zwischen den grundsätzlich berechtigten Zielen einer sauberen und gesunden Umwelt und jeder Art von Überregulierung herzustellen. Dabei müssen sich auch die Verbände ehrlich machen.

Wahr ist, dass der Einsatz bleihaltiger Munition in der übergeordneten politischen Debatte kein „Gewinnerthema“ ist. Die anerkannte Schädlichkeit von Blei trifft auf eine generelle Skepsis gegenüber dem „Jagdsport“, als was die Jagd außerhalb der Jägerschaft oft empfunden wird. Politische Mehrheiten scheinen hier sicher.

Es wird aber ein geordneter und zeitlich genau geplanter Übergang zu Alternativen nötig sein. Weder dürfen Tiere unnötig leiden, noch dürfen Jägerinnen und Jäger kriminalisiert oder stigmatisiert werden. Die Vorgabe muss klar sein: Das Aus bleihaltiger Munition kann erst dann kommen, wenn sichere und geprüfte Alternativen zur Verfügung stehen. Auch die Kompatibilität mit den Waffen muss gesichert sein. Politisches Wunschdenken bestimmter Gruppen muss sich an der Realität ausrichten.

Diesen Übergangsprozess müssen die jagdaffinen Verbände unter Federführung der nationalen und europäischen Jagdverbände begleiten. Es muss sichergestellt werden, dass es zu keinen weiteren Fehlern, wie die schwammige Feuchtgebiete-Definition, oder zu zu kurzen Übergangsfristen kommt. Themen wie die Afrikanische Schweinepest zeigen, dass die Jagd kein überflüssiges Hobby vergangener Zeiten, sondern eine existenziell wichtige Tätigkeit zum Schutz und Erhalt der heimischen Ökosysteme ist. Dies muss noch stärker herausgearbeitet werden. Dies sollte aber weder Hersteller noch Händler von ihrer Pflicht entbinden, sich auf die kommenden Realitäten einzustellen. Husen / Blendinger   

www.aecac.eu

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Fr

01

Jan

2021

Die NEUE „NOBLEX“ stellt sich vor!

Traditionsmarke wird von NOBLEX E-Optics übernommen.

 

Der Markt für Sportoptik-Produkte hat sich in den letzten Monaten stark verändert. Immer mehr elek­tronische Funktionen unterstützen die klassische Optik. Auch die aktuelle Rechtslage legalisiert technische Innovationen für den Optikmarkt. 

Die am traditionsreichen Standort in Eisfeld neu gegründete Noblex E-Optics GmbH hat die wesentlichen Vermögenswerte der bisherigen Noblex GmbH übernommen. Mit einem effizienten und hochmotivierten Team stellt sich die neue Firma ab November 2020 den Herausforderungen des Optik-Marktes.

Neben Klassikern wie dem Noblex Sight II und anderen bewährten Linien aus den Segmenten Ferngläser und Zielfernrohre, fokussiert sich Noblex zukünftig auf „E-“ elektronische Produkte in den Bereichen Nachtsicht, Laser-Rangefinder und Wärmebildtechnologie. 

Service steht für „Noblex E-Optics“ an erster Stelle und ist durch die Übernahme sämtlicher Ersatzteile langfristig, auch für die Produkte der Marke „Docter“, sichergestellt.

Auch in diesen besonderen Zeiten hat die direkte Betreuung des Fachhandels Priorität. Deshalb erfolgt der Vertrieb in Deutschland wie bisher über die langjährigen Handelspartner Waimex und AKAH. Noblex E-Optics ist unter den bisherigen Kontaktdaten in Eisfeld, Thüringen zur erreichen. z

www.noblex-germany.com

www.akah.de

www.waimex.com

 

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Mi

30

Dez

2020

Manfred Alberts übernimmt Generalvertrieb für AIMPOINT

Zum 1. Januar übernimmt der Wiehler Importeur Manfred Alberts Aimpoint als Generalvertreter mit dem zivilen Vertrieb in Deutschland.

 

 

Alles begann 1974, als ein schwedischer Sportschütze und Jäger versuchte, seine Schießleistung auf bewegliche Ziele zu verbessern. 

Mit der finanziellen Hilfe des Unternehmers Gunnar Sandberg begann er eine Visiertechnologie zu entwickeln, die es dem Schützen ermöglicht, sich bewegende Ziele bei allen Wetter- und Lichtverhältnissen schnell anzusprechen und gleichmäßig zu treffen. Aimpoint ist damit Erfinder und mittlerweile anerkannter Marktführer der Rotpunktvisier-Technologie. 

Seit über 45 Jahren arbeitet Aimpoint eng mit erfahrenen Jägern und Schützen sowie mit militärischen Anwendern auf der ganzen Welt zusammen.

1997 unterzeichnete das Unternehmen den ersten Vertrag mit der US-Armee über die Lieferung von 100.000 Aimpoint-CompM-Visieren. 

Diese Visiere wurden kontinuierlich modifiziert und seitdem bereits schon mehr als eine Million Einheiten an die US-Armee geliefert. Heute sind Aimpoint-Rotpunkt-Visiere in den meisten NATO-Ländern, bei zahlreichen Polizeibehörden und Spezialverbänden weltweit im Einsatz.

„Als DER Premiumproduzent von Leuchtpunktvisieren im oberen Marktsegment rundet Aimpoint das Sortiment der Manfred Alberts GmbH ab und fügt sich exzellent in das Portfolio der von uns vertriebenen Marken ein“, erklärt Geschäftsführer Rudolf Alberts. cj

www.aimpoint.com

www.manfred-alberts.de   

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Mo

28

Dez

2020

Jäger-Start-up „Fellwechsel“ startet neu

© Fellwechsel GmbH
© Fellwechsel GmbH

Die Fellwechsel GmbH hat ihr operatives Geschäft größtenteils an die Fellwechsel Vertrieb GmbH übergeben. Unter dem vertrauten Logo der Fellwechsel Vertrieb GmbH wird die noch auf Lager liegende Frostware verarbeitet und vermarktet sowie weiterhin produziert.

 

In der kommenden Sammelsaison ab November 2020 wird die Fellwechsel Vertrieb GmbH durch einige Landesjagdverbände bei Logistik und Organisation unterstützt. Wie es konkret für die inzwischen mehr als 850 Sammelstellen in Deutschland weitergeht, soll demnächst bekannt gegeben werden. „Wir sind froh, dass wir einen Partner gefunden haben, mit dem wir das Risiko der Produktionskosten minimieren können“, sagt Geschäftsführer Andreas Leppmann. 

Während der Corona-Pandemie hatte das Start-up Kurzarbeit anmelden müssen. Maßgeblich davon betroffen war unter anderem der Streifbetrieb, weshalb weiterhin Tiere aufbereitet werden müssen. Zudem war es wegen ausgefallener Fellbörsen und schlechter Marktsituation im Frühjahr nicht möglich, das Material aus den ersten beiden Saisons zu vermarkten. Dies hatte das kleine Unternehmen in finanzielle Schwierigkeiten gebracht. „Die Umstrukturierung ermöglicht einen Neustart“, so Leppmann. Möglich gemacht haben den Neustart auch eine große Zahl der Jägerinnen und Jäger, die auf eine Auszahlung ihrer Balgprämie verzichtet haben, sowie DJV-Premiumpartner Versicherungsdienstleister Gothaer, der finanziell unterstützt hat. 

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Fr

25

Dez

2020

Helmut Adamy geehrt

Jürgen Triebel, Präsident des Verbandes Deutscher Büchsenmacher und Waffenfachhändler e. V. (VDB) © VDB
Jürgen Triebel, Präsident des Verbandes Deutscher Büchsenmacher und Waffenfachhändler e. V. (VDB) © VDB

Anlässlich der Hauptversammlung des Verbandes Deutscher Büchsenmacher und Waffenfachhändler e. V. (VDB) am 25. Oktober 2020, die in diesem Jahr digital stattfand, wurde Helmut Adamy für seinen unermüdlichen Einsatz für die Branche geehrt. Die Laudation hielt Jürgen Triebel, Präsident des VDB.

 

Die Laudatio

Für den geleisteten, persönlichen Einsatz im Rahmen der Waffenrechtsnovelle 2019/2020 möchten wir jetzt dem Beauftragten des Präsidiums Helmut Adamy ganz herzlich danken.

Lieber Helmut, wir haben dich im Februar des vergangenen Jahres zum „Beauftragten des VDB-Präsidiums“ ernannt. Damit wollten wir Synergien zwischen deinem Handwerksverband, dem Bundesinnungsverband für das Büchsenmacher-Handwerk und dem VDB nutzen. Denn in vielen Themenbereichen sind sich BIV und VDB einig. 

Dein Engagement und dein hervorragendes politisches Netzwerk haben uns zahlreiche Möglichkeiten eröffnet. In Verbindung mit unseren politischen Beratern in Berlin sind dadurch Termine und Gespräche entstanden, die wir vorher nicht für möglich gehalten haben. Ob Bundesminister Seehofer oder Frau Lindholz, Vorsitzende des Innenausschusses des Deutschen Bundestages – mit dir wurden Türen geöffnet, damit wir unsere Positionen kommunizieren konnten. Wir haben bereits in meinem Bericht von den vielen weiteren Terminen gehört, die überwiegend auch durch deine Anwesenheit stattfanden.

Im Namen von über 1.500 Mitgliedsunternehmen, meinen beiden Vizepräsidenten und auch den hauptamtlichen Mitarbeitern des VDB danke ich dir für deinen Einsatz. Du hast dich nicht für deinen persönlichen Vorteil, sondern für die Zukunft unserer gesamten Branche eingebracht. Deine jahrzehntelange Erfahrung und Vernetzung in die höchsten politischen und handwerklichen Ämter hast du dem VDB und der gesamten Branche – völlig selbstlos – zur Verfügung gestellt. Sicherlich haben wir nicht alles erreicht und viele Themen liegen auch weiter im Argen – ich möchte jedoch nicht dran denken, was alles ohne deine Arbeit hätte passieren können.

Wie der VDB hast auch du, lieber Helmut, keine „Starallüren“ oder „Profilierungszwänge“. Das Fehlen dieser Eigenschaft hat dazu geführt, dass du so bist wie du bist, und das macht dich menschlich, charakterstark und sympathisch. Auch wenn wir fachlich in einzelnen Bereichen manchmal anderer Meinung sind und dann im Sinne der Sache unsere gegensätzlichen Argumente austauschen, beziehen wir solche Debatten nie auf eine persönliche Ebene!

Daher darf ich sagen, dass ich persönlich und wir als Verband froh sind, dich als Mitglied, Beauftragten und als Freund zu haben. 

Herzlichen Dank! 

Ich darf dir diesen Blumenstrauß überreichen, zusätzlich hat das Präsidium beschlossen, dir für deinen Einsatz eine Anerkennung in Höhe von 

2.000 Euro zukommen zu lassen. Dies soll bitte nicht als Bezahlung, sondern als Wertschätzung verstanden werden. 

Wenn du möchtest, kannst du gerne ebenfalls das Wort an die Versammlung richten.

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Fr

18

Dez

2020

Kooperation: LEADER TRADING und der SAX Munitions

Die Firmen Leader Tranig und SAX Munitions haben beschlossen, die bisherige Zusammenarbeit auf Basis der Lieferbeziehung zwischen Großhändler (Leader) und Munitionshersteller (Sax) weiter auszubauen.

Die Firma Leader wird eine eigene bleifreie Munitionsmarke sowie Wiederladegeschosse in den Handel bringen, die von der Firma Sax produziert werden. Gegenstand der Kooperation ist die Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb von bleifreier Jagmunition unter dem Markennamen „Leader Munition“ mit „LJG‘‘ (Leader-Jagd-Geschoss). Die Fertigung der Munition sowie der Geschosse erfolgt nach Angaben des Herstellers auf Basis der hohen Qualitätsstandards von Sax Munitions, die die Grundlage für diese Premiumprodukte bilden und höchste Präzision ermöglichen.

Der Vertrieb dieser Marken (LJG und Leader Munition mit LJG-Geschossen) erfolgt exklusiv über Leader. 

www.leader-trating.com

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Mo

30

Nov

2020

DIN SPEC Verfahren 91384 vor dem Aus?

Ballistische Gelatine von Clear Ballistics.  www.clearballistics.com + www.leader-trading.com
Ballistische Gelatine von Clear Ballistics. www.clearballistics.com + www.leader-trading.com

Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) zieht sich zurück

Das Ziel war es, ein valides Verfahren zu finden, mit dem die Tötungswirkung von Jagdgeschossen beurteilt werden kann. Gerade im Rahmen der schwierigen Diskussion um bleifreie Munition und die neuen Regelungen für die Zulassung von Kalibern auf die unterschiedlichen Wildarten (vgl. Referentenentwurf zum Bundesjagdgesetz vom 27. Juli 2020) ist hier eine verlässliche Bewertung notwendig. Nun zerbricht das Konsortium der Teilnehmer schon am Streit über das richtige Messverfahren.

Gestritten wird im Wesentlichen um das geeignete Zielmittel, in dem die Geschosswirkung im Ziel simuliert werden soll. Das BfR lehnt in seiner Begründung des Rückzugs aus dem DIN SPEC Verfahren 91384 die alleinige Verwendung von 20-prozentiger Gelatine als Simulanz-Mittel ab. Anscheinend liegen dem DIN Konsortium auch nur aggregierte Daten der Firma Ruag vor, nicht aber die Einzelergebnisse der Studien. Des Weiteren monieren die Verantwortlichen im BfR mit Schreiben vom 17. September 2020, dass von den Ruag-Daten abweichende Ergebnisse einer Studie des Beschussamtes Ulm ignoriert worden seien.

 

Gelatine oder ballistische Seife

Der Streit über die sinnvolle Verwendbarkeit von großen Gelatineblöcken zur Bewertung der Zielenergie von Geschossen schwelt schon länger. Probleme bereiten vor allem die großen Jagdkaliber, deren hohe Energieabgabe insbesondere bei der Verwendung von Gelatine zum Bruch des Materials führen. Hierbei bilden sich Risse, durch die Energie aus dem Block entweichen kann und somit das Messergebnis verfälscht wird. Fraglich ist, ob diese Erscheinung bei jagdlich in unseren Breiten nur marginal verwendeten Kalibern Grund genug sein kann, diese Messmethode zu verwerfen.     

Im Sinne des Tierschutzes wäre es zu begrüßen, wenn die verbliebenen Mitglieder des Konsortiums nun zeitnah zu einem Ergebnis kämen, das eine verlässliche Orientierung für die Auswahl der richtigen Jagdmunition für die entsprechenden Wildarten liefert.

Weitere Information zu Beschuss und Zielsimulanzien gibt es hier:

www.bfr.bund.de/de/mediathek.html

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Fr

27

Nov

2020

In der Zeit angekommen

© Anja Blank
© Anja Blank

Satte 120 Jahre lag die Führung des deutschen Jagdgebrauchshundewesens fest in Männerhand. Seit August 2020 ist das anders. Zum ersten Mal in seiner Geschichte hat der ehrwürdige Jagdgebrauchshundeverband e. V. (JGHV) mit Revierjagdmeisterin Anja Blank aus Garwitz in Mecklenburg-Vorpommern eine Frau ins Präsidium berufen. Sie folgt als Beisitzerin auf den im April zurückgetretenen Wilfried Schlecht.

 „Wir gratulieren unserer Kollegin, Anja Blank, zu ihrem Einzug in das Präsidium des JGHV“, freut sich der BDB-Vorsitzende, Wildmeister Bernd Bahr: Natürlich ist es immer eine gute Nachricht, wenn sich Berufsjägerkolleginnen und Kollegen in jagdlich relevanten Verbänden wie dem JGHV engagieren. Gerade bei den Jagdgebrauchshunden können wir uns als Jäger glücklich schätzen, mit Karl Walch einen umsichtigen Präsidenten im Amt zu haben, der den JGHV in Zeiten des Umbruchs führt. Die Jagd ist auf allen Ebenen längst keine reine Männersache mehr und es ist höchste Zeit, diesem Umstand auch in den Funktionsebenen unserer Verbändelandschaft Rechnung zu tragen. Der BDB verfolgt diesen Kurs schon eine ganze Weile und fährt gut damit. Insofern bin ich sicher, das JGHV-Präsidium hat mit Revierjagdmeisterin Anja Blank eine gute Wahl getroffen und das nicht nur, weil sie eine Frau ist.“ cj

www.jghv.de

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Mo

23

Nov

2020

Neue VDB-Mitglieder – Waffenwerkstatt Angeln UG

© Waffenwerkstatt Angeln
© Waffenwerkstatt Angeln

Gegründet Anfang 2013 mit lediglich zwei kleinen Räumen auf knapp 20 m2 und einem Lager im Nebengebäude des Elternhauses, hat sich die Waffenwerkstatt Angeln UG dank eines stetig wachsenden Kundenkreises im Sommer letzten Jahres vergrößert. Am neuen Firmensitz werden von dem Geschäftsinhaber Andreas Kauz und seiner Ehefrau Daniela nun auf rund 45 m2 Verkaufsfläche Waffen, Munition, Zielfernrohre, Schalldämpfer und weiteres Zubehör aller namhafter Hersteller wie beispielsweise Sauer, Blaser, Steel Action und Zeiss sowie Ausrüstung für Sicherheitsdienste von A bis Z neben Futter für Hunde, Katzen und Pferde, in erster Linie von Josera, angeboten. Hinzu kommen Reparaturen sowie darüber hinaus auch Veredelungen und Waffentuning, denn in der eigenen, bestens ausgestatteten Fachwerkstatt pflegt, wartet und repariert der Büchsenmachermeister Jagd- und Sportwaffen aller Hersteller und bearbeitet diese ganz individuell nach Kundenwunsch. 

Andreas Kauz, der seine Lehre bei einem Büchsenmachermeister in Hessen und an der Gewerblichen Schule Ehingen erfolgreich mit der Meisterprüfung abgeschlossen hat, war mehrere Jahre bei Sauer & Sohn in Eckernförde und Isny tätig, bevor er sich selbstständig gemacht hat. Der 41-Jährige weiß also, wie man aus einem Industrieprodukt eine Präzisionswaffe schafft. Mit Feintuning passt er Büchsen, Flinten und Kurzwaffen perfekt an den jeweiligen Schützen an, die anschließend auf dem nahegelegenen Schießstand eingeschossen werden. Doch der Tuningspezialist im Norden kann noch mehr: Durch Schaftveredlung, Färben, Vergolden und Gravieren werden hier aus den Gebrauchswaffen edle Schmuckstücke gefertigt. Als Ausbildungsbetrieb kann die Waffenwerkstatt Angeln UG dieses meisterliche Handwerk übrigens auch an interessierte Azubis weitergeben. 

Die Öffnungszeiten des Fachgeschäftes erfolgen nach telefonischer Terminvereinbarung. Der Hintergrund: „Abgesehen von Corona möchten wir Zeit für unsere Kunden haben. Sie sollen wirklich gut beraten werden und sich nicht durch nachfolgende wartende Kunden gehetzt oder ‚vertrieben‘ fühlen“, so Andreas Kauz. mvc

Wir stellen vor …

Interessante Menschen und neue Gesichter – immer wieder ist es spannend zu sehen, wer sich mit einem Fachgeschäft für Waffen sowie Jagd- und Outdoorbedarf, einem Handelsunternehmen, einem Vertriebsbüro, einer Büchsenmacher-Werkstatt oder einem ähnlichen Handwerks- beziehungsweise Dienstleistungsbetrieb selbstständig gemacht hat. Die Branche zu vernetzen, das ist unter anderem das Anliegen unseres Business-Magazins. Daher entstand die Idee, Neumitglieder des Verbandes Deutscher Büchsenmacher und Waffenfachhändler (VDB) in WM-Intern vorzustellen. 

www.vdb-waffen.de


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Fr

20

Nov

2020

Ferkinghoff International baut sein Sales- und Marketing-Team aus

Neue Vertriebspower bei Ferkinghoff International: Seit Oktober 2020 verstärkt Alexander Losert (38) die Marketing- und Sales-Force des Importeurs von Waffen, Munition und Zubehör mit Sitz im unterfränkischen Bergtheim. Zuletzt agierte Losert bei einem führenden Munitionshersteller im Geschäftsfeld Medien und war dort für ein renommiertes Waffenmagazin sowie eine internationale Online-Plattform tätig. Ferkinghoff International ist bekannt als internationales Handelsunternehmen für den Fach- und Einzelhandel und steht für exklusive Marken aus den USA für die Bereiche Outdoor, Jagd und Sport. „Der Ausbau unseres Teams mit Alexander Losert ist die richtige Antwort auf die größer werdende Komplexität und die damit notwendige praxisorientierte Darstellung unserer US-Produkte im Markt“, führt Andrea Ferkinghoff, Geschäftsführerin des Unternehmens, aus. Und Alexander Losert betont: „Ich verfolge seit Jahren, wie Ferkinghoff sich mit seiner Markenvielfalt und der damit verbundenen Produktqualität eine starke Rolle in der Branche erworben hat.“ Umso mehr freut er sich, das Team ab sofort mit seiner langjährigen Erfahrung in den Aufgabenbereichen Kommunikation und direkter Kundenkontakt unterstützen zu können.

www.waffen-ferkinghoff.com

Mi

18

Nov

2020

30 Jahre – doch manchmal kommt es anders …

Die sächsische Waldkönigin, Gina Maria Jacob, führt die Hygieneregeln zur Jagd und Angeln vor. © Agra
Die sächsische Waldkönigin, Gina Maria Jacob, führt die Hygieneregeln zur Jagd und Angeln vor. © Agra

Die erste Jagdmesse seit Beginn der Coronakrise und des Lockdowns im März dieses Jahres hat stattgefunden. Allein das wäre nach den vielen Absagen von Events und Messen in den letzten Monaten eine Meldung wert: Die „Jagd und Angeln“ hat tatsächlich stattgefunden!

 

Gespannt wurde die Eröffnung dieser Messe nicht nur von den Handelnden vor Ort erwartet. Würden die Besucher kommen? Wird das Hygienekonzept funktionieren? Antworten auf diese Fragen konnte nur der Live-Test, also die Durchführung der Messe, liefern.

„Wir haben für die Durchführung gekämpft“, sagt Erik Ochmann, Projektleiter der Jagd und Angeln, „nicht zuletzt, um auch ein Lebenszeichen für das Veranstaltungs- und Messewesen in Deutschland und natürlich für unsere Passionen Jagen, Angeln und Grillen zu setzen. Dass wir eine so positive Resonanz und breite Unterstützung erfahren durften, freut uns außerordentlich. Wir danken allen, die mit uns die Jagd und Angeln 2020 umgesetzt haben.“

Tatsächlich hat die Jagd und Angeln trotz erwartungsgemäß geringerer Besucher- und Ausstellerzahlen gezeigt, wie Messen im New-Normal der Covid-19-Pandemie funktionieren können. Mit 212 Ausstellern, einem funktionierenden Hygienekonzept sowie 14.800 achtsamen Besucherinnen und Besuchern ist es gelungen, das Messegeschäft in Deutschland wieder zu starten.

Das in enger und konstruktiver Zusammenarbeit mit den zuständigen Genehmigungsbehörden ausgearbeitete Hygienekonzept sah die Registrierung aller Besucher vor, sowie eine Kontaktverfolgung auf dem Gelände und das Tragen von Mund-Nasen-Schutz in den Messehallen. Eine geschickte Besucherlenkung zwischen Außengelände und den Messehallen sorgte dafür, dass Menschenansammlungen, die sogenannten Hotspots, nur dort entstanden, wo genügend Platz und eine entsprechende Durchlüftung vorhanden waren.

 

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Fr

13

Nov

2020

Blaser-Engagement in Österreich

Die Blaser Group wird ab 1. Januar 2021 mit einer eigenen Vertriebsgesellschaft in Österreich vertreten sein. 

 

Die Marken Blaser, Mauser, Minox und Liemke der Blaser Group rücken damit näher an die österreichischen Jäger und Sportschützen. Die neu zu gründende Blaser Group GmbH wird ihren Firmenhauptsitz in Reutte (Tirol) haben, wo es auch einen eigenen technischen Service Point geben wird. „Wir freuen uns, auf diese Weise zukünftig direkter mit unseren Partnern, den Fachhändlern, kommunizieren zu können“, sagt Matthias Klotz, Vertriebsgeschäftsführer der Blaser Group. Das ermöglicht schnellere Reaktionszeiten und einen intensiveren Dialog, um gemeinsam festzulegen, welche Produkte sich am besten an den Erfordernissen der österreichischen Jäger ausrichten. 

Bei aller Blickrichtung in die Zukunft dankt Matthias Klotz insbesondere den langjährigen Vertriebspartnern der Marken Blaser und Mauser, Robert und Viktor Idl: „Sie haben gemeinsam mit ihrem Team beide Marken nachhaltig auf dem österreichischen Markt etabliert und mit großem Engagement den Erfolg mitgetragen.“ Sein Dank gilt auch der Austro Jagd und AKAH, welche bislang für die Marken Liemke beziehungsweie Minox verantwortlich waren. cj

www.blaser-group.com 

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Mi

11

Nov

2020

Bundeswehr: Doch kein Zuschlag für Haenel

Die Haenel MK 556 © Haenel
Die Haenel MK 556 © Haenel

Nachdem der 250-Millionen-Euro-Deal mit Haenel (Merkel-Gruppe) für das neue Sturmgewehr MK 556 am 15. September 2020 schon in trockenen Tüchern war, ruderte das Ministerium nur wenige Tage danach überraschend zurück. Der Grund dafür sei, dass Haenel eventuell eine Patentrechtsverletzung begangen haben soll, teilte das Ministerium mit. „Vor diesem Hintergrund war die Vergabestelle des Bundes angehalten, das Informationsschreiben an die Bieter über die beabsichtigte Zuschlagserteilung an die Firma C.G. Haenel GmbH aufzuheben", heißt es in einer Mitteilung des Ministeriums. „Die Vergabestelle des Bundes wird damit in eine Neubewertung der Angebote unter Berücksichtigung aller Aspekte eintreten.“

 

Dass eine Patentrechtsverletzung vorliegen könnte, hatte erst ein Nachprüfungsantrag, den die Firma Heckler & Koch beim Bundeskartellamt gestellt hat, ergeben. Bei der Patentrechtsverletzung handelt es sich vermutlich um ein Munitions-Magazin, das Haenel von Oberland Arms bezieht. Der US-Spezialhersteller Magpul macht offenbar schon seit Längerem Patentrechte für einige Komponenten des Magazins geltend. Laut „Spiegel“ soll Haenel das amerikanische Ansinnen aber abgelehnt haben, da aus Suhler Sicht kein Patentschutz bestehe. Wenn dem so ist, hätte Haenel eigentlich bereits den ungeklärten Streit von sich aus der Bundeswehr offenlegen müssen.

 

Heckler & Koch hatten sich in der Ausschreibung um das neue Sturmgewehr ebenfalls beworben, jedoch ohne den erhofften und allseits erwarteten Erfolg. Daraufhin hatten Heckler & Koch in einer 320 Seiten starken Ausführung gegen das Vergabeverfahren protestiert. Der Patentrecht-Vorwurf ist nur einer von 60 Punkten, mit denen Heckler & Koch ihren Widerspruch begründen. 

Aus Insiderkreisen heißt es, das Haenel-Gewehr sei nur leicht besser auf die Anforderungen zugeschnitten als die H&K-Waffe, aber deutlich wirtschaftlicher.

www.cg-haenel.de 

www.heckler-koch.com

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Fr

06

Nov

2020

GT OUTDOORS verstärkt sein Vertriebsteam!

© GT Outdoors
© GT Outdoors

Ab dem 1. November 2020 verstärkt Jörn Keno Johannsen als Vertriebs- und Marketing-Manager das Team von GT Outdoors.

 

Jan Hüffmeier, Geschäftsführer der GT Outdoors UG, freut sich über die Verstärkung: „Die Nachfrage nach unseren digitalen Dienstleistungen und Mediaprodukten hat sich in den letzten zwei Jahren enorm gesteigert. Mit Jörn Keno Johannsen haben wir nun einen weiteren Online-Marketing-Experten für unser Team gewonnen, der ebenfalls ein erfahrener Jäger und passionierter Sportschütze ist. Er bringt langjährige Erfahrung aus dem Online-Vertrieb und -Marketing sowie der Mediaberatung mit und wird unser Angebot an digitalen Dienstleistungen und Produkten systematisch weiterentwickeln.“ Für Anfragen steht er Ihnen jederzeit gerne unter keno@gtoutdoors.de zu Verfügung. 

www.gtoutdoors.de

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Mo

02

Nov

2020

Eduard Mijal – ein fester Bestandteil der Branche

Eduard Mijal, Geschäftsführer der Waimex GmbH. © Waimea
Eduard Mijal, Geschäftsführer der Waimex GmbH. © Waimea

 

 

Am 31. Juli 2020 feierte Eduard Mijal, Geschäftsführer der Firma Waimex Jagd- und Sportwaffen GmbH, seinen 70. Geburtstag.

Und auch mit 70 Jahren ist Eduard Mijal noch nicht müde: Zusammen mit seinem Sohn Christopher führt er die Geschäfte des Fürther Großhandelsunternehmens.

Seit 55 Jahren ist Eduard Mijal in der Waffenbranche tätig. Ausgebildet bei der Firma Albrecht Kind, damals in der Niederlassung in Nürnberg, zog es ihn danach nach Erlangen zur Firma Wischo Jagd- und Sportwaffen GmbH & Co. KG. Dort stieg er 1999 in die Geschäftsleitung ein und war dort bis zur Schließung im Jahre 2008 tätig. Ein Jahr später, im Jahr 2009, wurde die Waimex Jagd- und Sportwaffen GmbH gegründet. 

1977 im Büro bei der Firma AKAH. © Waimex
1977 im Büro bei der Firma AKAH. © Waimex

Die Firma Waimex konnte sich auf Anhieb in der Waffenbranche etablieren. Seit dieser Zeit ist einiges geschehen, aber die Konstante Eduard Mijal ist immer noch da und voller Tatendrang. Hierfür möchte das Team seinen höchsten Respekt aussprechen. „Wir wünschen Ihnen, lieber Herr Mijal, weiterhin viel Gesundheit und Spaß bei Ihren weiteren Vorhaben“, heißt es aus Fürth. cj

www.waimex.com

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Fr

30

Okt

2020

Kommunikation mit Abstand - drei Fragen an Tim Zychacek

Tim Zychacek
Tim Zychacek

Die IWA OutdoorClassic hat seit September einen neuen PR-Manager im Team. Als Brancheninsider wissen wir, wie heikel es sein kann, vor allem mit der Publikumspresse über das Thema Waffen zu sprechen. Hinzu kommen die außergewöhnlichen Rahmenbedingungen, unter denen Messen zurzeit stattfinden müssen. WM-Intern möchte den Mann näher kennenlernen, der diese Herausforderung in der Branche angenommen hat und hat dazu drei Fragen an Tim Zychacek gestellt.

 

Was verbindet Sie mit der Welt der Sport- und Jagdwaffen bzw. mit dem Outdoorbereich? 

Die Jagd ist für mich ein sehr interessantes und spannendes Thema. Mein Großvater war Jäger und hat mich schon im frühen Kindesalter dafür begeistern können. Vor allem Natur- und Artenschutz sind Aspekte der Jagd, mit denen ich mich besonders identifiziere. Der Jagdschein steht für 2021 fest auf meiner To-do-Liste. Ich möchte so eine gewisse Nähe zu und Verständnis für unsere Messeteilnehmer entwickeln. Das ist nur möglich, wenn ich so tief wie möglich in die Materie eintauche und mich mit den Bedürfnissen der Branche vertraut mache.

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Mi

28

Okt

2020

Neue VDB-Mitglieder – Julien Linke – Waffenhandel & Raumschießanlage Zerbst

© Julien Linke
© Julien Linke

Der Name des Unternehmens von Julian Linke spricht für sich: Bei „Waffenhandel & Raumschießanlage Zerbst“ handelt es sich nicht nur um ein 1500 qm großes Ladenlokal mit einem ausgesprochen umfangreichen Sortiment an Waffen, Munition und Optik, an Sicherheits- und Smarthome-Zubehör, Kamera- und Überwachungstechnik sowie Survivalnahrung. Jäger und Sportschützen können sich auf der hauseigenen Indoor-Schießanlage mit den unterschiedlichsten Lang- und Kurzwaffen vertraut machen. Hier stehen fünf 25 Meter lange Schießbahnen mit vollautomatischen Seilzuganlagen, die bis 7000 Joule zugelassen sind, sowie eine Drehscheibenanlage zur Verfügung, die auch für das Wettkampfschießen genutzt werden können: So lassen sich die Räumlichkeiten beispielsweise für geschlossene Gruppen oder für Vereine anmieten. 

Doch das ist noch lange nicht alles. Darüber hinaus bietet „Waffenhandel & Raumschießanlage Zerbst“ von Julien Linke mit seinem professionellen Team der „Waffenschule Mitteldeutschland“ diverse Waffenlehrgänge (z. B. Waffenrecht oder Jagdlehrgang) an, bei denen die Theorie mit der Praxis kombiniert wird. „Bei regelmäßigem Interesse am Schießsport, kann man auch unserem Verein ‚Freizeitschützen Zerbst e.V.‘ beitreten“, erklärt Julien Linke. Und weiter: „Der Verein besteht aus einer Vielzahl an Mitgliedern und gehört dem Landesschützenverband Sachsen-Anhalt e.V. an. Durch die Mitgliedschaft spart man beim regelmäßigen Schießtraining Geld und erfüllt die Voraussetzung zum Erwerb einer eigenen Waffenbesitzkarte. Mitglieder werden durch den Verein auch sicher durch die Sachkundeprüfung geführt.“ Des Weiteren gibt es den „Shooting Business Club“ speziell für Exklusivmitglieder. Der eigene Onlineshop („Ammunation Shop“) unter 

www.waffen-zerbst.de/shop mit u. a. dem An- und Verkauf von Neu- und Gebrauchtwaffen, mit Zubehör sowie Ausrüstung rundet das Angebot von „Waffenhandel & Raumschießanlage Zerbst“ ab.  mvc

Wir stellen vor …

Interessante Menschen und neue Gesichter – immer wieder ist es spannend zu sehen, wer sich mit einem Fachgeschäft für Waffen sowie Jagd- und Outdoorbedarf, einem Handelsunternehmen, einem Vertriebsbüro, einer Büchsenmacher-Werkstatt oder einem ähnlichen Handwerks- beziehungsweise Dienstleistungsbetrieb selbstständig gemacht hat. Die Branche zu vernetzen, das ist unter anderem das Anliegen unseres Business-Magazins. Daher entstand die Idee, Neumitglieder des Verbandes Deutscher Büchsenmacher und Waffenfachhändler (VDB) in WM-Intern vorzustellen. 

www.vdb-waffen.de


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Mo

26

Okt

2020

2021 – ein politisch wichtiges Jahr für Büchsenmacher und Waffenfachhandel

Jürgen Triebel, Präsident des VDB: " Zu lange haben wir uns politisch auf „alte Freunde“ verlassen. Als VDB müssen wir dringend neue und stärkere Kontakte zu politischen Entscheidungsträgern aufbauen. © VDB
Jürgen Triebel, Präsident des VDB: " Zu lange haben wir uns politisch auf „alte Freunde“ verlassen. Als VDB müssen wir dringend neue und stärkere Kontakte zu politischen Entscheidungsträgern aufbauen. © VDB

Gedanken zum Wahljahr von Jürgen Triebel 

 

Wohl niemand mag sich vor einem Jahr vorgestellt haben, was das Jahr 2020 politisch gebracht hat: Eine Krise sondergleichen, in der sich die politisch verantwortlichen gezwungen fühlten, alle Kräfte auf die Bekämpfung einer Pandemie zu konzentrieren, ohne deren wirtschaftliche und gesellschaftliche Folgen absehen zu können. Ein Jahr, in dem die Bundeskanzlerin zu neuen, für mich nicht nachvollziehbaren, Beliebtheitswerten aufbrach, andere Parteien schwächelten und der politische Betrieb auf „online“ umgestellt wurde. Wird „ungewöhnlich“ das neue „normal“ – oder kehren wir 2021 zum politischen Alltag zurück – und was bedeutet dies für Waffenfachhandel und Büchsenmacher?

So viel steht fest: Auch 2021 wird kein „normales“ politisches Jahr. Es gibt eine Bundestagswahl und das bedeutet, dass nur bis zum Sommer noch Alltagsbetrieb herrscht. Dann beginnt der Wahlkampf und die Parteien distanzieren sich voneinander. Und: Zum ersten Mal seit 1949 tritt kein amtierender Bundeskanzler bzw. Bundeskanzlerin an. Die Karten werden neu gemischt: Schwarz-Grün, Grün-Rot-Rot, Ampel – viele Regierungskonstellationen scheinen möglich. Was bedeutet dies für Branche, Verband und die politische Interessenvertretung?

 

Für die verbandliche Interessenvertretung sind Wahljahre etwas Besonderes

Konkrete Gesetze stehen weniger im Vordergrund, dafür gewinnen Wahlprogramme und das politische Networking an Bedeutung. 

Die Wahlprogramme der Parteien sind Wunschliste und Wahlversprechen zugleich: Diese Punkte sollen umgesetzt werden, wenn die Partei in die Regierung kommt. In der Praxis steht dem häufig entgegen, dass es in Deutschland keine absoluten Mehrheiten auf Bundesebene gibt. Was tatsächlich umgesetzt wird, entscheiden dann Koalitionsverhandlungen. Vor diesem Hintergrund ist auch das kolportierte „Waffenverbot“ der Grünen zu sehen. Stand heute steht es im Entwurf für ein Grundsatzprogramm – nicht mehr, aber auch nicht weniger. Der VDB als Interessenvertreter für den legalen Waffenbesitz muss den Prozess hin zu den Wahlprogrammen intensiv verfolgen und frühzeitig die eigenen Anliegen bei den Regierungspartnern in spe bekannt machen. Dies gilt gerade für sensible Themen wie Waffen.

 

Vernünftiger Umgang und ein Höchstmaß an Sicherheit, ja, Bürokratie als Selbstzweck und ein Generalverdacht gegenüber Sportschützen & Co., nein. 

Die meisten Politiker und Politikerinnen sind an guter und anwendbarer Gesetzgebung interessiert – hierzu bedarf es der Expertise des VDB und unserer frühzeitigen Mitwirkung. Keine Fundamentalopposition, sondern sachlicher Dialog. 

Das politische Kontaktmanagement oder Networking ist ein zweiter Schwerpunkt für verbandliche Interessenvertretung in Wahljahren: Rund 

50 % der Abgeordneten des nächsten Bundestages werden Neulinge sein. Eine neue Große Koalition erscheint kaum erwünscht, das heißt Neulinge nicht nur im Parlament, sondern sicher auch in der Regierung. Für Interessenvertreter bedeutet dies viel „Klinkenputzen“: Neue Zugänge schaffen, bei neuen Akteuren vorstellig werden, Vertrauen aufbauen. 

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Mi

21

Okt

2020

Start ins Berufsleben!

© Bund Deutscher Revierjäger
© Bund Deutscher Revierjäger

Die neuen Revierjäger nach bestandener Gesellenprüfung (von links):

Martin Bremmert, Johann von Treuenfels, Marcus Franke, Thore Hirschelmann, Max Hartl, Lucas Hennekeuser, Thomas Bardehle, Dominik Pohl, Lucas Thüning, Yannick Biecker, Fabian Maximilian Blau, Robert Menden, Luca Neal Wedell, Lars Wannert, Luca Wegner, Andreas Meyer zu Hölsen, Alexander Pick.

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Fr

16

Okt

2020

Verstärkung im IWA OutdoorClassics Team

Tim Zychacek. © NürnbergMesse
Tim Zychacek. © NürnbergMesse

Tim Zychacek ist seit dem 1. September 2020 PR Manager der internationalen B2B Leitmesse IWA OutdoorClassics. Er übernimmt die Öffentlichkeitsarbeit und ist neuer Ansprechpartner für Presse und Medien.

Der 29-Jährige Nürnberger hat Technikjournalismus/Technik-PR studiert und war als Teilinhaber einer Marketing- und PR-Agentur selbstständig. Auf der IWA 2019 referierte er auf der Sonderfläche Retail 4.0 über die digitale Transformation des Einzelhandels.

„Ich freue mich, in dieser turbulenten Zeit zur IWA OutdoorClassics zu kommen“, so Zychacek. „Aktuell baue ich ein hochwertiges Netz an Bloggern, Journalisten und Verlagen auf und optimiere unsere Kommunikation. Auf digitalen Kanälen kommunizieren wir auf Augenhöhe und suchen den Dialog mit unseren Zielgruppen.“

„Tim Zychacek bringt frischen Wind ins Team, betrachtet Sachverhalte und Prozesse aus einem neuen Blickwinkel, kurz gesagt: er bereichert“, erklärt Luisa Seibt, Marketingleitung der IWA OutdoorClassics. Zychacek: „Ich freue mich darauf, die Branche auf der IWA 2021 persönlich kennenzulernen!“ cj

www.iwa.info

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Mi

14

Okt

2020

Blaser: Gestärkt in die Zukunft

Jürgen Wagner (links), Matthias Klotz (Mitte) und Julian Wengenmayr. © Blaser Group
Jürgen Wagner (links), Matthias Klotz (Mitte) und Julian Wengenmayr. © Blaser Group

Bei der Blaser Group mit den Marken Blaser, J. P. Sauer & Sohn, Mauser, MINOX, Liemke und Rigby wird internes Know-how konsequent für weiteres Wachstum und eine noch engere Zusammenarbeit mit dem Fachhandel genutzt. Das zeigt sich auch bei den aktuellen Personalien.

Mit dem Ziel bestehende Strukturen auf die Bedürfnisse des deutschen Fachhandels sowie der internationalen Geschäftspartner zu optimieren und somit Abläufe und Ansprechpartner noch eindeutiger zu bestimmen, rückt Matthias Klotz, seit fast 20 Jahren für die Gruppe tätig und bislang Geschäftsführer der Marken Sauer & Sohn und Mauser, als Vertriebsgeschäftsführer in die Geschäftsleitung der Blaser Group auf. Die Geschäftsführung bei Sauer & Sohn und Mauser übernimmt Julian Wengenmayr, der dank seiner langjährigen Vertriebserfahrung bei Sauer für die Fortführung des Erfolgskurses beider Marken steht.

Jürgen Wagner, seit vielen Jahren mit der Marke Minox verbunden, wird als neuer Geschäftsführer die Unternehmensphilosophie, zuverlässige und hochwertige Produkte zu einem außergewöhnlichen Preis anzubieten, nachhaltig weiterentwickeln.  cj

www.blaser-group.com 

Mo

12

Okt

2020

Nachfolger gesucht für C.W.Engels in Frankfurt/Main

© C.W.Engels
© C.W.Engels

Die Firma C.W.Engels in Frankfurt am Main sucht für das Einzelhandelsgeschäft einen Nachfolger. Der Inhaber Andreas Engels ist in fünfter Generation tätig und führt das Unternehmen erfolgreich mit dem Verkauf von Waffen und Sicherheitsartikeln, Optik und Taschenlampen, freien Waffen, Stahlwaren, schusssicheren Westen, Bogenartikeln und Tierabwehrsprays.

Alte Kataloge vom C.W.Engels Engelswerk ab 1884 dokumentieren eine Bandbreite an Produkten, die in eigener Fabrik in Solingen hergestellt wurden. Im Angebot waren Geschenkartikel, Schmuck, Blechspielzeug, Möbel, Fahrräder, Spielzeug und Artikel aller Art, die schon damals mit den eigenen Katalogen exportiert wurden. Seit rund 70 Jahren hat sich das Sortiment mehr in Richtung Waffen und Zubehör verlagert. Ein wichtiger Anteil am Erfolg liegt an der freundlichen und kundenorientierten Beratung. Damit ist die Firma auch bei Käufern aus den USA bekannt, die bei Messebesuchen Artikel kaufen, die es nur bei C.W.Engels gibt. In der Tradition der langen Firmengeschichte werden Jagd-, Klapp- und Küchenmesser unter der Marke „C.W.Engels Engelswerk“ angeboten, die in Solingen hergestellt werden. Das Logo mit der Putte, die ein „S“ in den Händen hält, stammt aus der Gründerzeit des Unternehmens.

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Mi

30

Sep

2020

Neue VDB-Mitglieder – TES Arms

Tobias F. Burkard. © TES Arms
Tobias F. Burkard. © TES Arms

Der Servicegedanke hat bei TES Arms oberste Priorität. Inhaber des Waffenfachgeschäfts in Annweiler am Trifels, das im Jahr 2018 gegründet wurde, ist Tobias Burkard. Dem leidenschaftlichen Langwaffenschützen liegt vor allem die Beratung am Herzen. Doch bei TES Arms handelt es sich nicht um ein typisches Ladenlokal. Vielmehr hat der 39-Jährige in seinem privaten Wohnhaus einen Showroom mit rund 30 qm Fläche geschaffen, wo die Kunden ein breites Produktportfolio namhafter Hersteller erwartet. Neben Waffen von u.a. CZ, Haenel, Heckler & Koch, Glock, Remington, Ruger, Sako, Smith & Wesson oder Tikka sowie der entsprechenden Munition für Jagd und Sport sind dies auch Optiken, Nachtsichtgeräte und Wärmebildkameras, etwa von Hawke, Meopta oder Zeiss. „Wir haben keine Öffnungszeiten, sondern vereinbaren ganz individuell einen Termin“, so der Inhaber. Das bietet die Möglichkeit, in aller Ruhe, während des Gesprächs, die jeweils passende, auf die entsprechenden Bedürfnisse zugeschnittene Waffe zu konfigurieren. Neben dem Verkauf zählt auch die professionelle Waffenreinigung im Ultraschallbad zum Angebot von TES Arms. Einen Gutschein über eben diese Komplettreinigung mit anschließender Pflege erhalten Kunden beim Kauf einer Neuwaffe. Doch bei Tobias Burkard sind auch Gebrauchtwaffen erhältlich. Außerdem können Waffen sowie Wärmebildgeräte nicht nur am Schießstand bzw. im Revier getestet werden, sondern es gibt ebenfalls einen Ausleihservice: „Wir haben eine gewisse Auswahl an Vorführwaffen, die bei entsprechender Berechtigung zur Verfügung gestellt werden können.“ Ein großes Thema ist bei TES Arms das Wiederladen. So können sich interessierte Kunden an den verschiedenen Pressen (u.a. von Hornady) vor Ort praxisnah über deren Funktionsweise informieren und diese auch testen. Verbrauchsmaterial wie Geschosse, Zündhütchen oder Hülsen sind direkt verfügbar. Zum weitreichenden Serviceangebot des Fachgeschäfts zählen darüber hinaus außerdem die Waffeneinlagerung sowie Erbfallabwicklungen. mvc

Wir stellen vor …

Interessante Menschen und neue Gesichter – immer wieder ist es spannend zu sehen, wer sich mit einem Fachgeschäft für Waffen sowie Jagd- und Outdoorbedarf, einem Handelsunternehmen, einem Vertriebsbüro, einer Büchsenmacher-Werkstatt oder einem ähnlichen Handwerks- beziehungsweise Dienstleistungsbetrieb selbstständig gemacht hat. Die Branche zu vernetzen, das ist unter anderem das Anliegen unseres Business-Magazins. Daher entstand die Idee, Neumitglieder des Verbandes Deutscher Büchsenmacher und Waffenfachhändler (VDB) in WM-Intern vorzustellen. 

www.vdb-waffen.de


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Mi

23

Sep

2020

Neue VDB-Mitglieder – Core Guns

Jan Kern. © Core Guns
Jan Kern. © Core Guns

Mit dem eigenen kleinen, aber feinen Waffenhandel „Core Guns“ im Herzen von Seckenheim vor den Toren Mannheims hat sich Jan Kern Anfang des Jahres 2020 einen lang gehegten Traum erfüllt. In Zeiten von Corona kein leichtes Unterfangen – doch der Firmengründer und Inhaber hat schnell reagiert und sich auf den Online-Handel sowie die Einzelberatung spezialisiert. Daher handelt es sich bei „Core Guns“ weniger um ein klassisches Ladengeschäft mit üblichen Öffnungszeiten. Vielmehr werden – abgesehen vom 24-Stunden-Online-Verkauf – individuelle Termine vereinbart: „Unser Fokus liegt auf der Beratung ohne Zeitdruck – auch am Wochenende, wenn die Kunden mehr Zeit und andere Läden geschlossen haben. Wir können uns aufgrund der Öffnungszeiten nach Terminvergabe immer genug Zeit für einzelne Kunden und Projekte nehmen. Lieber planen wir etwas mehr Zeit ein, als zu wenig“, erzählt Jan Kern. Selbst seit Jahren Sportschütze und im jagdlichen Bereich sowie in der Organisation von Schießsportevents im Großkaliberbereich tätig, weiß der 39-Jährige, worauf es beim Kauf von Waffen und Zubehör ankommt. Dabei sind ihm Transparenz und faire Preisgestaltung sehr wichtig. Auf rund 35 qm Beratungsfläche finden die Kunden auf Wunsch Sport- und Jagdwaffen namhafter Hersteller wie Heckler & Koch, Remington, Savage Arms, Schmeisser oder Walther sowie die entsprechende Munition und natürlich das passende Zubehör, darunter Pflegeprodukte, Waffenkoffer und Optiken. Für die Präzisionstechnik von Voere ist „Core Guns“ sogar Exklusivvertreter im Rhein-Neckar-Kreis. Darüber hinaus unterstützt das junge Unternehmen das Speedsteel im BDS sowie einen lokalen Schützenverein. „Außerdem übernehmen wir im Rahmen unserer Möglichkeiten auch gern das Sponsoring von Schießsportevents und Vereinen, welche tolle Meisterschaften auf die Beine stellen“, so der Inhaber. mvc

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Interessante Menschen und neue Gesichter – immer wieder ist es spannend zu sehen, wer sich mit einem Fachgeschäft für Waffen sowie Jagd- und Outdoorbedarf, einem Handelsunternehmen, einem Vertriebsbüro, einer Büchsenmacher-Werkstatt oder einem ähnlichen Handwerks- beziehungsweise Dienstleistungsbetrieb selbstständig gemacht hat. Die Branche zu vernetzen, das ist unter anderem das Anliegen unseres Business-Magazins. Daher entstand die Idee, Neumitglieder des Verbandes Deutscher Büchsenmacher und Waffenfachhändler (VDB) in WM-Intern vorzustellen. 

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Fr

18

Sep

2020

Im Porträt Hera Arms: Autark und auf Wachstum ausgerichtet

© Hera Arms
© Hera Arms

Das hört man gern: „2020 ist, zumindest geschäftlich, ein gutes Jahr für uns!“, freut sich Thomas Nöth, Geschäftsführer der Hera GmbH. Gerade für das „Corona-Jahr“ ist diese Aussage bemerkenswert. Der wirtschaftliche Erfolg setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen – eine davon ist, dass Hera seine Produkte nahezu komplett auf dem eigenen Maschinenpark fertigen kann. „Hier zahlt sich mittlerweile die langfristige Investition in unseren Maschinenpark aus“, erklärt Nöth. Zwar habe man am Anfang recht viel Kapital in die Hand nehmen müssen. Aber die firmeninterne Produktion rechnet sich mehrfach: Nicht nur, dass Hera Vertriebs- und Lieferkosten spart. Auch die Möglichkeit der Qualitätskontrolle zu jedem Zeitpunkt ist Thomas Nöth wichtig. Zudem können neue Konzepte und Ideen sehr schnell umgesetzt werden. Und zu guter Letzt hat sich gerade während der Pandemie gezeigt, dass eine eigene Fertigung Versorgungssicherheit bedeutet. „Uns ist es egal, ob die typischen Dienstleister Lieferschwierigkeiten haben: das betrifft uns in der Regel nicht“, weiß Thomas Nöth aus Erfahrung.

Bei Hera hergestellte Einzelteile können, wie auch die kompletten Waffen, ausschließlich über den Fachhandel erworben werden. „Wir produzieren aber auch für Kleinsthersteller individuelle Kleinserien. Oder erfüllen spezielle Wünsche für die Behörden.“ Der deutschsprachige Raum wird in Österreich über den Importeur Semex HandelsGesmbH bedient, in der Schweiz über die Gun Factory. In Deutschland beliefert Hera den Fachhandel direkt und ist gerade hier besonders stolz auf die guten Beziehungen zu heimischen Händlern und Büchsenmachern. 

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Mi

16

Sep

2020

30 Jahre kh-security

Die Geschäftsführer Klaus Hoffmann und Beate Hoffmann, © kh-security
Die Geschäftsführer Klaus Hoffmann und Beate Hoffmann, © kh-security

Die Firma kh-security feiert dieses Jahr ihr 30-jähriges Jubiläum. Nach Übernahme der Handelsvertretung von Heinz Hoffmann begann Klaus Hoffmann gleich 1990 mit dem Großhandel. „Der erste und einer unserer wichtigsten Lieferanten war und ist die Firma Hoernecke aus Oberstenfeld. Schnell wurde das Sortiment um Elektroschocker, Teleskopschlagstöcke und Alarmgeräte erweitert. Die ersten Jahre wurde aus einer Zweizimmerwohnung mit Keller und Garage versendet. Durch das stetige Wachstum konnten wir die ehemalige Polizei in Bad Schwalbach erwerben und sehr gut expandieren“, berichtet Klaus Hoffmann. Mit Erweiterung des Angebots um Haussicherheitsprodukte und Alltagshelfer wurde das Sortiment so umfangreich, dass 2010 in den jetzigen Standort im Gewerbegebiet nach Heidenrod umgezogen wurde, wo das inzwischen zwölfköpfige Team aktiv ist. 

Vor einigen Jahren wurde kh-security Generalimporteuer der Schweizer Firma Piexon und konnte so die qualitativ hochwertige Produktpalette an angebotenen Pfeffersprays nach oben abrunden. „In einem stark wachsenden Markt muss man schnell reagieren und immer das Ohr am Markt haben“, sagt Klaus Hoffmann. Aus diesem Grund besuchen Beate und Klaus Hoffmann regelmäßig alle wichtigen Messen in Amerika, Asien und Europa, um den guten langjährigen Kontakt zu den Lieferanten zu pflegen und auch Neuigkeiten der Branche zu sichten. Selbst stellt die Firma kh-security jährlich auf der „IWA“ in Nürnberg und alle zwei Jahre auf der „Security“ in Essen aus. 

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Mo

14

Sep

2020

Zusammenarbeit von DDoptics und SAX Munition

DDoptics und SAX Munition gehen seit dem 1. Juli 2020 in den Bereichen Vertrieb und Marketing gemeinsame Wege. Kay Heidel (für Norddeutschland) und Jürgen Schulz (für Süddeutschland) werden im deutschen Fachhandel neben DDoptics auch den Vertrieb für die SAX Munition GmbH ausbauen. Beide sind passionierte Jäger und Sportschützen und in der Branche wohlbekannt. Im Gegenzug wird SAX Munition die DDoptics KG beim Auf- und Ausbau von internationalen Vertriebsstrukturen unterstützen. Geplant sind außerdem gemeinsame Auftritte auf Messen, Händlerevents und Veranstaltungen für Jagd- und Sportschießen. Axel Drescher von DDoptics: „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit SAX Munition. Räumlich liegen wir nur 20 Kilometer voneinander entfernt, was die Kooperation natürlich vereinfacht.“ Tobias Büttner von SAX begründet seine Entscheidung: „Die hohe Motivation sowie die Fachkompetenz des DDoptics-Vertriebsdienstes hat für SAX Munition den Ausschlag für die gemeinsame Zusammenarbeit gegeben. Beide Unternehmen vereint die Philosophie‚ Topqualität und Topservice – made in Saxonia‘.“ ali

www.ddoptics.de

www.sax-munition.de   

Fr

11

Sep

2020

40 Jahre Firma Demgen – 40 Jahre FAW08

Johannes Demgen, der Firmengründer. © FAW08
Johannes Demgen, der Firmengründer. © FAW08

Seit dem 1. August dieses Jahres blickt die Firma Demgen auf ihr 40-jähriges Firmenbestehen zurück, denn genau am 1. August 1980 gründete Johannes Demgen in Oberhausen sein Unternehmen für den Vertrieb von Rostschutzmitteln. Ihm war die Problematik der Rostanfälligkeit von Jagdwaffen nach deren Einsatz, oftmals bedingt durch mangelnde Zeit zur Waffenpflege, sowohl aus Schilderungen von Jagdkameraden als auch aus eigener Erfahrung als Jäger bestens bekannt. Daraus reifte bei dem Firmengründer der Gedanke, das FAW08-Pflegetuch zu entwickeln, ein getränktes Spezialtuch auf biologischer Basis (kein Silikon) für die Waffen- und Metallpflege. Dabei steht F für Filming, A für Antirust, und W für Waterproof. Durch das Aufbringen des FAW08-Schutzfilms in zwei bis drei Tausendstel Millimeter „Stärke“ und das Ausdünsten der FAW08-Tränkung bei der Einlagerung im Tuch können sämtliche rostanfällige Metalle – auch Gold, Silber und Kupfer – vor Feuchtigkeit geschützt werden. Wenig später kamen als Weiterentwicklung die FAW08-Spezial-Waffenpflegefutterale hinzu, die für den aktiven Rostschutz bereits beim Einlegen der Waffe in das Futteral sorgen. 

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Mi

09

Sep

2020

Frauen und Jagd in Europa

Die Namen der Damen: Eva-Maria Zehetner-Wellik (A), Kathleen Rotter (D), Elfriede Mayr (A), Karin Liftinger (A), Corinna Grasserbauer (A), Caroline Schiestl (CZ, Organisation). © Karin Liftinger
Die Namen der Damen: Eva-Maria Zehetner-Wellik (A), Kathleen Rotter (D), Elfriede Mayr (A), Karin Liftinger (A), Corinna Grasserbauer (A), Caroline Schiestl (CZ, Organisation). © Karin Liftinger

Die diesjährige internationale Konferenz zum Thema „Frauen und Jagd V4+“ (Visegrád-Gruppe) fand 2020 in Prag statt. Auf Einladung von Prof. Dr. Vera Adamkova, des Premiers der Tschechischen Republik Ing. Andrej Babiš und des Landwirtschaftsministers Ing. Miroslav Toman trafen sich Vertreterinnen der Visegrád-Gruppe (Polen, Ungarn, Slowakei, Tschechien) sowie Sondergesandte aus Deutschland, Serbien und Österreich im Abgeordnetenhaus des Parlaments der tschechischen Republik. 

 

Der erste Seminartag stand unter Moderation von Prof. Dr. Vera Adamkova. In ihrer Eröffnungsrede umriss sie den Zugang der Jagdausübung in der Tschechischen Republik und die Wichtigkeit und Bedeutung der Jagd für die Gesellschaft. Die Referate aus der Visegrád-Gruppe sowie den angrenzenden Nationalstaaten behandelten die Stellung der Frau in der Jagdgesellschaft dieser Länder auch mit Blick auf zukünftige Entwicklungen. Statistischen Background gab das Abbild dieser gesellschaftlichen Änderung und Außenwirkung in den neuzeitlichen Jagdgesellschaften. Besonders eindrucksvoll bei diesen Vortragsreihen waren nicht nur die Inhalte, sondern auch deren Präsentation verbunden mit der Verstärkung des jagdlichen Dresscodes. 

 

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Mo

07

Sep

2020

Neuer Verlagsleiter Marketing und Vertrieb beim JAHR TOP SPECIAL VERLAG

Jan Hendrik Groß, © JAHR TOP SPECIAL VERLAG
Jan Hendrik Groß, © JAHR TOP SPECIAL VERLAG

Der erfahrene Medienmanager Jan Henrik Groß verantwortet zukünftig als Verlagsleiter die Bereiche Marketing und Vertrieb.

Am 1. August 2020 hat Jan Henrik Groß die Position des Verlagsleiters Marketing und Vertrieb im JAHR TOP SPECIAL VERLAG übernommen. Damit verantwortet der 44-Jährige zukünftig die vertrieblichen Geschicke der derzeit 33 periodisch erscheinenden Titel des Hamburger Special-Interest-Medienhauses und wird den Ausbau der digitalen Angebote weiter vorantreiben.

Jan Henrik Groß startete seine berufliche Laufbahn nach dem Studium in der Ganske Verlagsgruppe als Vorstandsassistent und wirkte dort in diversen Führungspositionen. 2008 wechselte er zur Axel Springer SE, wo er unter anderem General Manager der WELT AM SONNTAG sowie Leiter Digital des Hamburger Abendblatts war. Als Verlagsleiter der ZEIT Kunstverlag GmbH kam er 2014 zur ZEIT Verlagsgruppe. Dort führte er als Geschäftsführer den Münchner Spotlight Verlag, den er 2018 in die ZEIT Verlagsgruppe integrierte. cj

www.jahr-tsv.de   

Fr

14

Aug

2020

Neuer Presse-Ansprechpartner beim VDB

Jan Christian Gast
Jan Christian Gast

Der Verband Deutscher Büchsenmacher und Waffenfachhändler e. V. (VDB) bekommt Verstärkung im Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Marketing.

 

Seit dem 1. Juni unterstützt der studierte Journalist und Kommunikationswirt Jan Christian Gast die Bundesgeschäftsstelle des VDB in Marburg. Er verfügt bereits über langjährige Erfahrungen in der Kommunikationsbranche. Zu seinen vorherigen Stationen gehört neben der Europäischen Zentralbank (EZB) auch die weltweit größte Werbeagentur Publicis, außerdem war Gast als Dozent für Onlinemarketing an der privaten Hochschule IMK Wiesbaden tätig.

Jan Christian Gast wird Ansprechpartner für Presse und Medien, steuert den Bereich Öffentlichkeitsarbeit und wird auch die digitale Kommunikation vorantreiben. 

Mit dieser Besetzung steigt die Zahl der hauptamtlichen Stellen beim VDB auf 3,75: Den Bereich Kooperationen und Qualifizierung betreut seit Dezember 2019 Benia Hüne, für die Mitgliederbetreuung ist Corinna Westenberger verantwortlich und Geschäftsführer ist Ingo Meinhard.

„Das Internet nimmt eine immer größere Rolle in der öffentlichen Meinungsbildung ein. Für uns als Fachverband ist es daher entscheidend, unsere Öffentlichkeitsarbeit in diesem Bereich gezielt auszubauen. Mit Herrn Gast konnten wir einen erfahrenen Spezialisten verpflichten, der dieses – wie auch viele weitere Themen – aktiv voranbringen wird. Wir freuen uns auf eine gewinnbringende Zusammenarbeit“, so Ingo Meinhard, Geschäftsführer des VDB.

www.vdb-waffen.de     

Fr

07

Aug

2020

Gemeinsam in die Zukunft – Ein neuer Meilenstein in der VDB-Geschichte

Der 11. Mai gab für das Präsidium und das Team in der Bundesgeschäftsstelle des VDB Anlass zur Freude: Das 1.400. Unternehmen konnte als Mitglied im Verband begrüßt werden. Damit vertrauen 1.260 ordentliche Mitglieder (Waffenfachhändler und Büchsenmachermeisterbetriebe) sowie 150 außerordentliche Mitglieder (Hersteller, Großhändler, Lieferanten) dem Verband. 

Die im Augenblick beinah täglich wachsende Zahl an Mitgliedsunternehmen bestätigt das Ergebnis der Mitgliederumfrage im vergangenen Jahr, die bereits eine hohe Zufriedenheit mit unseren Verbandsaktivitäten zeigte. Somit sind wir mit unserer Arbeit und unserem Angebot für Mitglieder auf dem richtigen Weg! Denn viele der neuen Mitgliedsunternehmen verbinden den Aufnahmeantrag sofort mit der Buchung oder Nutzung einer unserer vielen Mitgliedervorteile, beispielsweise des verbandseigenen NWR-Waffenbuchs oder der Teilnahme an unseren Weiterbildungsangeboten. 

„Als Geschäftsführer danke ich an dieser Stelle meinem Team in der Geschäftsstelle für das Engagement (oft über alle persönlichen Grenzen hinweg!) und dem Präsidium für die professionelle Arbeit für unsere Branche!“, freut sich Geschäftsführer Ingo Meinhard über den positiven Trend und fügt hinzu: „Ich bin sehr stolz, dass unser Team aus bis dato gerade einmal 2,75 Stellen so viele Dinge auf die Beine stellt. Eine so große bzw. die wachsende Zahl an Mitgliedern bestärkt uns in unserer Arbeit und spornt uns weiter an!“

www.vdb-waffen.de    

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Mi

05

Aug

2020

Odlo mit neuem Eigentümer

© Odlo
© Odlo

Die Monte Rosa Sports Holding AG (Monte Rosa) hat Odlo International mit ihren Ländergesellschaften („Odlo International“) vom Herkules-Fonds III erworben. Die Transaktion wurde am 13. Mai 2020 abgeschlossen.

Odlo International ist ein Schweizer Unternehmen mit norwegischen Wurzeln und wurde 1946 gegründet. Die Marke ist Pionier des Drei-Schichten-Prinzips und Erfinder der funktionellen Sportunterwäsche. Seit 1986 hat Odlo seinen Hauptsitz in Hünenberg, Schweiz, und beschäftigt heute rund 800 Mitarbeiter an mehreren Standorten. In den sechs Kategorien funktionelle Sportunterwäsche, Running, Training, Radsport, Skilanglauf und Outdoor sind die Produkte von Odlo beheimatet. Das Unternehmen ist laut Firmenaussagen in Deutschland, der Schweiz, Frankreich, Österreich und Italien Marktführer im Bereich der funktionellen Sportwäsche. Die Marke ODLO wird weltweit in mehr als 35 Ländern vertrieben. www.odlo.com cj  

Mo

03

Aug

2020

Brenneke: Hochbetagt und zeitgemäß müssen kein Widerspruch sein

Firmengründer Wilhelm Brenneke. © Brenneke
Firmengründer Wilhelm Brenneke. © Brenneke

 

 

Ein Urgestein jagdlicher Munitionsherstellung feiert in diesem Jahr sein 125-jähriges Bestehen. Wer hätte das wohl im April des Jahres 1895 gedacht, dass der Firmenname Brenneke eines Tages quasi als Synonym für Flintenlaufgeschosse stehen wird? Sicherlich wäre Wilhelm Brenneke einerseits auch seinerzeit nicht auf die Idee gekommen, dass seine Geschosse einmal in bleifreien Versionen auf den Markt kommen würden, andererseits galt er schon zu Lebzeiten als Visionärer Entwickler.

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Fr

31

Jul

2020

Neuer Markplatz: OTTO Market

Robert Schlicher, Leiter Partnermanagement bei Otto. © Otto Group
Robert Schlicher, Leiter Partnermanagement bei Otto. © Otto Group

Mit der Weiterentwicklung seines Geschäftsmodells zur Plattform will Otto jetzt ein bisschen mehr werden wie Amazon und Ebay. Der neu aufgebaute Marktplatz, OTTO Market, besitzt die Fähigkeit, Partner automatisiert auf otto.de anbinden zu können.

Derzeit umfasst OTTO Market nach Angaben von Robert Schlichter, dem Leiter des Partnermanagements bei Otto, etwa 500 Partner. „Durch die automatisierte Anbindung im Self-Service rechnen wir im Jahr 2020 mit mindestens 1.000 weiteren Partnern“, so Schlichter.

Die neue Lösung beinhaltet zwei wesentliche Änderungen für Marktplatzhändler: Erstens verkaufen sie auf Otto.de ab sofort im eigenen Namen und auf eigene Rechnung. Dadurch sind sie für Kunden auch auf der Plattform sichtbar. Zweitens können Partner jetzt auch Produkte verkaufen, die es bereits gibt. 

Über das sogenannte Otto Display Network haben Marken und Händler außerdem die Möglichkeit, mit einem Self-Service-Tool Online-Werbemittel im Look & Feel von Otto automatisch zu erstellen und bei voller Kostenkontrolle selbst auszusteuern. Durch verlängerte Offsite-Platzierungen etwa bei den Otto-Plattformen About You, Limango oder myToys sollen Partner potenzielle Käufer auch abseits von Otto.de ansprechen können.

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Mi

29

Jul

2020

Wi-La-Tech – zehn Jahre bleifreie DSG-Jagdgeschosse und DSG-Jagdpatronen im Jagdbetrieb!

© Wi-La-Tech
© Wi-La-Tech

Das Unternehmen Wi-La-Tech, gegründet im Jahr 2010 in Butzbach, entwickelt und produziert bleifreie, splitterfreie, formstabile, über die Kontur wirkende Doppel-Scharfrand-Jagdgeschosse und Jagdpatronen – mit der Kurzbezeichnung „DSG“.

Im Jahr 2007 – lange vor der Firmengründung – wurde über mehrere Entwicklungsstufen und Testserien das DSG-Geschoss zur jagdlichen Nutzung ent­wickelt, bis es Anfang 2009 erstmalig zur Jagd auf Hoch- und Niederwild als Patrone im Kaliber .308 Win. eingesetzt wurde.

 

Das DSG-Jagdgeschoss ist, laut Hersteller, derzeit das einzige am Markt erhältliche bleifreie Jagdgeschoss, das seine Energie über die Kontur der Geschossspitze abgibt. Im Gegensatz dazu geben alle anderen Geschosskonstruktionen die Energie bereits zum Zeitpunkt des Auftreffens an den Wildkörper ab!

Mit dem DSG-Geschoss entstehen weder Splitter, noch können abgerissene Geschossfahnen den Jagdhund gefährden oder das Wildbrett verunreinigen.

Das DSG-Geschoss ist zu 100 Prozent bleifrei und wird aus einer der modernsten Messinglegierung hergestellt, da kein herkömmlicher Industriemessing verwendet wird.

Abschüsse von Rot-, Reh- und Schwarzwild haben gezeigt, dass dieses Jagdgeschoss in seiner Wirkung den Vergleich mit den derzeit am Markt befindlichen Jagdgeschossen nicht zu scheuen braucht.

Die positive Entwicklung der Verkaufszahlen sowie die ebenfalls positiven Rückmeldungen von Förstern und Jägern belegen das.

Bei Wi-La-Tech sind eine umfangreiche bleifreie DSG-Geschosspalette und Patronen verfügbar, die .22 Hornet bis .500 NE sowie drei DSG-Nachsuchengeschosse in den Kalibern .30, 8,2 mm IS, 9,3 mm umfassen.

Diese DSG-Geschosse sind auch als Nachsuchenpatronen, verladen in .308, 30-06, 8 x 57 IS und 9,3 x 62, verfügbar.

DSG-Patronen im Kaliber .375 H&H, .416 Rem. Mag. und .458 Win. Mag. befinden sich derzeit zum C.I.P.-Beschuss und sind somit ebenfalls kurzfristig ab Lager verfügbar!

 

Eine kurze Messeinformation

„Nachdem die wenigen großen Jagdmessen vorüber sind, möchten wir uns bei allen Besuchern für das Interesse an unseren DSG-Geschossen und Patronen bedanken. Wir konnten feststellen, dass sich auf dem Markt der bleifreien Jagdgeschosse wenig bis nichts verändert hat. Die Entwicklungsaktivitäten großer Munitionshersteller haben sich auf das Hinzunehmen bereits vorhandener bleifreier Jagdgeschosse anderer Hersteller beschränkt“, führt Wi-La-Tech-Geschäftsführer Volker Einhäuser aus. 

„Weitere Hersteller haben sich zusammengeschlossen und produzieren bekannte bleifreie, splitternde Jagdpatronen nun unter einem „Dach“, um überschüssige Produktionskapazitäten zu nutzen.

Wir, die Firma Wi-La-Tech, sind von solchen „strategischen Aktivitäten und Maßnahmen“ nicht betroffen und freuen uns, dass sich unsere DSG-Patronen und DSG-Geschosse weiterhin erfolgreich am Markt behaupten“, so Einhäuser weiter.

Die Firma Wi-La-Tech beabsichtigt, ihren Vertrieb zu erweitern; daher wird für jedes Bundesland ein Vertriebspartner gesucht. Bei Interesse bitte unter info@wi-la-tech.de melden. cj

www.wi-la-tech.de

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Mi

22

Jul

2020

Bresser spendet über 70.000 Atemschutzmasken

Von links: Helmut Ebbert von Bresser, Jürgen Puhlmann, Vorstand des DRK Kreisverbandes Borken e. V., Jürgen Rawe, Leiter des Rettungsdienstes des DRK Kreisverbandes Borken e. V., und Abou Alfe, ebenfalls vom DRK. © Bresser
Von links: Helmut Ebbert von Bresser, Jürgen Puhlmann, Vorstand des DRK Kreisverbandes Borken e. V., Jürgen Rawe, Leiter des Rettungsdienstes des DRK Kreisverbandes Borken e. V., und Abou Alfe, ebenfalls vom DRK. © Bresser

Nachtsicht-Spezialist Bresser besitzt gute Kontakte nach China. Dies kam nun dem DRK Kreisverband in Borken zugute, denn Bresser erhielt von seinem Geschäftspartner Jinghua Precision Optics Co. Ltd. unaufgefordert einige hundert Masken für die Rheder Belegschaft. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Bresser war es jedoch wichtiger, diese den Pflegekräften und Bediensteten im Rettungs- und Gesundheitswesen zur Verfügung zu stellen. Vom DRK kam daraufhin die vorsichtige Frage, ob Bresser Zugang zu weiteren Masken hätte. Die Firma Jinghua sagte daraufhin zu, weitere 20.000 Masken zu spenden. Weitere chinesische Kooperationspartner von Bresser, allesamt private inhabergeführte Optikhersteller, folgten und spendeten Tausende von Masken. Bresser selbst verdoppelte die Anzahl durch Zukäufe. Auf diese Weise kamen über 70.000 Masken zusammen, zum großen Teil sogenannte Alltagsmasken sowie einige Tausend partikelfiltrierende FFP2-Masken für den medizinischen Bedarf. Diese wurden zum großen Teil als Spende an den DRK-Kreisverband Borken e. V. übergeben, sowohl für den Eigenbedarf als auch zur Verwendung in Wohlfahrtsverbänden und Pflegeheimen. Die Städte Rhede und Bocholt freuten sich über insgesamt 17.000 Schutzmasken. Weitere 48.000 FFP2-Masken, 2.000 Schutzbrillen und 2.000 Nitrilhandschuhe wurden besorgt und zum Beschaffungspreis an das DRK Borken übergeben. An ein Hospital in Madrid, wo die Engpässe noch extremer waren, gingen zudem 2.000 FFP2-Masken. „Wir sind überwältigt und gerührt über die Hilfe unserer langjährigen Geschäftsfreunde. Ganz besonders freuen wir uns, dass wir einen kleinen Beitrag in dieser Notlage leisten konnten,“ so Helmut Ebbert, geschäftsführender Gesellschafter der Bresser GmbH. www.bresser.de

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Fr

03

Jul

2020

IWA-Leitung zu zweit

NürnbergMesse
NürnbergMesse

Seit dem 1. Mai 2020 ist Luisa Seibt Marketingleiterin für die IWA OutdoorClassics. Somit wird die IWA von einer erfahrenen Doppelspitze mit Rebecca Schönfelder, Veranstaltungsleiterin der IWA OutdoorClassics, und Luisa Seibt koordiniert und geleitet.

Luisa Seibt war die vergangenen Jahre für einen der größten Aussteller der Fachmesse im Bereich Digital Marketing Hunting & Sports tätig. In gemeinsamen Projekten rund um die IWA OutdoorClassics sammelte sie bereits Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit dem Veranstaltungsteam der Fachmesse. In den Bereichen Social Media und Blogger Relations konnte sie ihre Expertise bereits einbringen. Luisa Seibt ist mit den Themen, der Entwicklung und den Abläufen der IWA OutdoorClassics vertraut. 

„Coronabedingt starte ich in einer Zeit, die nicht nur uns als Messeunternehmen, sondern die gesamte Branche vor bis dato unbekannte Herausforderungen stellt. Doch es liegen auch Chancen in der Situation“, ist Seibt überzeugt. „Gemeinsam mit dem Veranstaltungsteam der IWA OutdoorClassics haben wir als Marketingteam einen starken und gut vernetzten Partner an der Seite. Teamübergreifend werden wir Potenziale, allen voran auch im Bereich der Digitalisierung, identifizieren und dafür Sorge tragen, dass die IWA OutdoorClassics die Leitmesse der Branche ist und bleibt“, so Seibt weiter. 

Schönfelder richtet den Blick ebenfalls nach vorne. „Wir schauen der Veranstaltung 2021 sehr erwartungsvoll entgegen. Der Rücklauf der Aussteller­ anmeldungen zur IWA OutdoorClassics 2021 innerhalb kurzer Zeit bestärkt unser positives Gefühl. Luisa Seibt ist für uns ein Glücksgriff: Eine Marketingexpertin mit Branchenwissen, noch dazu passionierte Jägerin sowie jung und agil mit Lust auf Herausforderungen – ich freue mich sehr auf die enge Zusammenarbeit“, so Schönfelder abschließend. 

IWA OutdoorClassics 2021 findet vom 12. bis 15. März statt. cj 

www.iwa.info  

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Mi

01

Jul

2020

SIG Sauer - Drama oder Kalkül?

© SIG Sauer
© SIG Sauer

Wie eine Schockwelle gingen die Meldungen von der „SIG-Sauer-Pleite“ durch die sozialen Medien. Sollte hier wirklich eine Traditionsmarke vor dem Aus stehen? Wir haben in Eckernförde nachgefragt, denn pleite oder nicht, die Zukunft von SIG SAUER und deren Produkte betrifft auch den Fachhandel insgesamt.

Im Kontakt mit Tim Castagne, dem Geschäftsführer der SIG Sauer GmbH & Co. KG in Eckernförde, bekommen wir zunächst eine gute Nachricht für den Fachhandel: „Die Produktion läuft auf vollen Touren, wir werden alle offenen Bestellungen ausliefern und auch noch weitere Lieferungen ermöglichen ...“ Ob es wirklich so glimpflich kommen wird, ist mittlerweile fraglich. Seit 2019 schwebt eine Forderung in Höhe von rund sieben Millionen Euro im Raum, zu der SIG Sauer wegen illegaler Waffenlieferungen nach Kolumbien verurteilt worden ist. Die Meldung über die Aufgabe des Firmenstandortes hat jetzt dazu geführt, dass die Staatsanwaltschaft Vermögenswerte vor Ort sichern ließ, bevor diese durch die Schließung außer Reichweite der Justiz gelangen können. Bisher hatte das Landgericht Kiel auf die Vollstreckung des Urteils verzichtet, sicher auch um die rund 150 Arbeitsplätze nicht zu gefährden. 

Offiziell hat das Unternehmen mitgeteilt, dass eine wirtschaftlich erfolgreiche Weiterführung des deutschen Standortes nicht möglich sei. Dabei klingt auch die Enttäuschung durch, trotz deutschem Standort keine erfolgreiche Zuteilung von Behördenaufträgen erreicht zu haben. Damit konnte SIG SAUER Deutschland offensichtlich nicht an die Erfolge der SIG Sauer Inc. mit Sitz in New Hampshire, USA anknüpfen. z

www.sigsauer.de

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Fr

26

Jun

2020

Neue VDB-Mitglieder – Wir stellen vor: Die Waffenbrüder

© Die Waffenbrüder
© Die Waffenbrüder

 

Online-Waffenhandel aus Leidenschaft: „Die Waffenbrüder“ sind ein bisschen anders als man das von herkömmlichen Waffengeschäften her kennt. Das Team um Geschäftsführer Stefan Plomitzer ist seit Jahren im Onlinehandel beheimatet und weiß um die Bedürfnisse und Wünsche der Kunden, die an eben diesen gestellt werden: erstklassiger Service, schnelle Bestellabwicklung, eine breite Produktbasis und vor allem Transparenz. Gerade in puncto Verfügbarkeit ist das so eine Sache, denn oftmals hängen an Waffen bestimmter Hersteller sehr lange Lieferzeiten. „Was mich hierbei schon häufig selbst geärgert hat, sind die meist schwammigen Aussagen nach getätigter Bestellung, die den Kunden lieber fünfmal vertrösten, anstatt klipp und klar zu sagen, dass man den Liefertermin nicht nennen kann“, so Stefan Plomitzer. Eine ehrliche Auskunft sei die Basis auch für eine dauerhafte Geschäftsbeziehung, so wolle man bei „Die Waffenbrüder“ schnell eine zufriedene Bestandskundschaft aufbauen. Den Onlinehandel könne man zwar nicht neu erfinden, doch wird bei „Die Waffenbrüder“ sicherlich ein neuer, frischer Wind in der Branche wehen, freut sich der Geschäftsinhaber. Der Onlineshop www.diewaffenbrüder.de bietet aktuell zum Start Anfang Mai dieses Jahres schon über 70 namhafte Marken in den Bereichen Lang- und Kurzwaffen, Munition und Zieloptiken. Dazu noch ausgewähltes Zubehör wie Waffentaschen, Rucksäcke und Accessoires. Das Sortiment soll stetig erweitert werden. Für Regionalkunden bietet das junge Unternehmen außerdem den „Munition-on-demand Service“. So kann häufig bestellte Munition auf Wunsch bevorratet werden – für eine schnelle Verfügbarkeit. mvc

Wir stellen vor …

Interessante Menschen und neue Gesichter – immer wieder ist es spannend zu sehen, wer sich mit einem Fachgeschäft für Waffen sowie Jagd- und Outdoorbedarf, einem Handelsunternehmen, einem Vertriebsbüro, einer Büchsenmacher-Werkstatt oder einem ähnlichen Handwerks- beziehungsweise Dienstleistungsbetrieb selbstständig gemacht hat. Die Branche zu vernetzen, das ist unter anderem das Anliegen unseres Business-Magazins. Daher entstand die Idee, Neumitglieder des Verbandes Deutscher Büchsenmacher und Waffenfachhändler (VDB) in WM-Intern vorzustellen. 

www.vdb-waffen.de


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Mo

22

Jun

2020

Neue VDB-Mitglieder – Wir stellen vor: Jagd & Outdoor Hölscher

„Herzlich willkommen in der Hölscher-Familie“ – so lautet die Maxime des freundlichen Fachgeschäfts für die Jagd- und Outdoorbranche, das im Jahr 1992 gegründet wurde. Zentral gelegen, in der Innenstadt von Dülmen, mit über 100 Parkplätzen direkt gegenüber, finden Kunden hier auf rund 100 qm ein umfangreiches Produktportfolio an Jagd- und Sportwaffen, eine sehr große Optikwelt, Jagdtextilien und -zubehör sowie Outdoortextilien und Hardware. Dabei besteht das Ladenlokal in der Münsterstraße schon wesentlich länger: Bereits seit etwa 100 Jahren ist es in Familienbesitz, hat zunächst den Handel mit Stahlwaren und dann mit Waffen betrieben. Seit dem letzten Umbau im Jahr 2015 hat „Jagd & Outdoor Hölscher“ einen der Schwerpunkte auf die „skandinavische Ausrichtung“ mit Herstellern wie Bergans und Fjällräven gelegt, ist beispielsweise der erste (und einzige) Fjällräven Stützpunkthändler „Hunting“ in Deutschland. Außerdem wurden einige langjährige Geschäftsbeziehungen – etwa zu Beretta/Alberts GmbH – intensiviert. 

Die Hölscher-Familie – allen voran Büchsenmachermeister Erwin Hölscher und sein fünfköpfiges Team – legt großen Wert darauf, ihre „Familienangehörigen“ (wie die Kunden liebevoll genannt werden) bei der Ausübung ihrer Leidenschaft bestmöglich zu unterstützen. Etwa mit dem richtigen Handwerkszeug von Partner wie unter anderem Blaser, Benelli, Sako, Sauer, Steel Action oder Tikka. Aber auch mit entsprechenden Ausbildungen, zum Beispiel für Jungjäger, sowie mit (Flinten-)Schulungen. Für die Komplettausstattung von Jägern, Sportschützen und Naturliebhabern sorgen neben Bergans und Fjällräven auch Hersteller wie Woolpower, Hestra, Waldkauz, Somlys und Hanwag. Im Optikbereich besteht das Sortiment vor allem aus Produkten von Carl Zeiss Sports Optics, Swarovski Optik, Leica, Steiner, 

Minox und Bauer. mvc

Wir stellen vor …

Interessante Menschen und neue Gesichter – immer wieder ist es spannend zu sehen, wer sich mit einem Fachgeschäft für Waffen sowie Jagd- und Outdoorbedarf, einem Handelsunternehmen, einem Vertriebsbüro, einer Büchsenmacher-Werkstatt oder einem ähnlichen Handwerks- beziehungsweise Dienstleistungsbetrieb selbstständig gemacht hat. Die Branche zu vernetzen, das ist unter anderem das Anliegen unseres Business-Magazins. Daher entstand die Idee, Neumitglieder des Verbandes Deutscher Büchsenmacher und Waffenfachhändler (VDB) in WM-Intern vorzustellen. 

www.vdb-waffen.de


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Fr

12

Jun

2020

Wechsel in der Geschäftsführung CARL MERTENS

© Carl Mertens
© Carl Mertens

Mehr als vier Jahrzehnte lang stand Curt Mertens an der Spitze der Manufaktur Carl Mertens. Unter seiner Ägide wandelte sich der 1919 gegründete Solinger Traditionsbetrieb zur internationalen Designmarke. Seit Ende April steht nun die Entscheidung, Rolf He, einen chinesischen Vertreter der Gesellschafterfamilie, als Geschäftsführer der Carl Mertens International GMBH einzusetzen. 

Der Grund für den Wechsel in der Geschäftsführung sind unterschiedliche strategische Ansätze im Hinblick auf die künftige Ausrichtung der Marke: Der chinesische Mehrheitsgesellschafter setzt auf Handel und Internationalisierung – ohne Produktion in Deutschland, ohne „Made in Solingen“. Curt Mertens sieht die Zukunft der Solinger Manufaktur in der technischen Weiterentwicklung und im Ausbau der Produktion. Die jetzige Krise hält er für den richtigen Zeitpunkt, um Innovationen und die stufenweise Digitalisierung der Geschäftsabläufe umzusetzen. Darüber konnte keine Einigung gefunden werden, sodass der Wechsel in der Geschäftsführung eine logische Konsequenz ist. 

 

Curt Mertens leitete in letzter Zeit eine Neupositionierung der Marke ein. Neben Besteck und Küchenhelfern kamen zunehmend mehr Kochmesser-Serien ins Programm der Manufaktur: „Als Verfechter der Solinger Schneidwaren-Tradition war es mir immer ein besonderes Anliegen, die Fertigung am Standort Solingen zu erhalten. Mit unserer Neupositionierung hin zu hochwertigen, in Solingen handwerklich gefertigten Kochmessern hat Carl Mertens meiner Meinung nach einen wichtigen Schritt erfolgreich vollzogen. Im Zuge der Coronakrise ist das Interesse der Verbraucher am Kochen zu Hause noch gestiegen. Im Hinblick darauf ist die Marke richtig positioniert und gut für die Zukunft aufgestellt. Ich bin froh, dass ich das Unternehmen über vier Jahrzehnte an der Spitze begleiten und weiterentwickeln konnte. Allen Mitarbeiten und Handelspartnern, die mich in dieser Zeit mit ihrem Rat und Einsatz unterstützt haben, danke ich von Herzen und wünsche ihnen für die Zukunft alles Gute.“ 

 

Curt Mertens prüft zurzeit das Angebot des Gesellschafters, das Unternehmen weiter zu beraten. Er bleibt der Schneidwaren-Branche verbunden, unter anderem über seine ehrenamtliche Tätigkeit in Berlin, wo er im DIHK für die Bergische Außenhandels-Wirtschaft spricht. mvc

 

www.carl-mertens.com 

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Mi

10

Jun

2020

Liemke bei Blaser

In einer Pressemitteilung gibt die Blaser Group bekannt, dass die Wärmebildprodukte der Firma Liemke ab jetzt das Blaser-Produktportfolio ergänzen.

 

Pressemitteilung:

Blaser Group jetzt mit Wärmebild-Kompetenz

 

Isny, Juni 2020. Die Blaser Group mit den Marken Blaser, Mauser, Minox, Rigby und Sauer wird zukünftig durch den Wärmebildspezialisten Liemke verstärkt. Auf diese Weise kann die Unternehmensgruppe ihre Position als einer der weltweit führenden Hersteller weiter ausbauen. Der Bielefelder Spezialist für Wärmebildoptiken ist seit 2008 auf dem Markt tätig und entwickelt seit 2014 eigene Optiken: Qualität, Innovation und Service – made in Germany. 

 

Für die Kunden bietet die Zusammenarbeit einmalige Vorteile, denn „durch die Bündelung des Knowhows in der Gruppe, können wir neue Produkte für den Jagd- und Naturbereich entwickeln, die perfekt auf Waffe und Optik abgestimmt sind,“ sagt Blaser Group CEO, Dr. Jens Uwe Drowatzky. „Das kann kein anderer Hersteller“, ergänzt Gründer Gerd Liemke. Neben neuen Produkten möchte der Liemke-Geschäftsführer die zukünftigen Synergien nutzen, um die Nähe zu seinen Kunden zu erhöhen und die Reaktionszeiten des Service zu verbessern.

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Mi

10

Jun

2020

Zum 90. Geburtstag von Dieter Anschütz

© Anschütz
© Anschütz

Dieter Anschütz – ein Urgestein unserer Branche – feierte am 22. April seinen runden Geburtstag. Ein guter Anlass, seinen Werdegang in Wort und Bild zusammenzustellen.

 

Geboren im thüringischen Zella-Mehlis absolvierte er erst eine Lehre als Feinmechaniker und schloss daran ein Studium zum Ingenieur der Feinwerktechnik an. Begleiten wir ihn durch die Jahre in seinem Unternehmen.

www.anschuetz-sport.de

 

1955: Dieter Anschütz zusammen mit der Boxlegende Max Schmeling, der die Weiterentwicklung des Firmenzeichens anregte und konkretisierte.

Im Januar 1957 ging Dieter Anschütz in die USA, um dort, wo Waffen eine außerordentliche Stellung genießen, Erfahrung zu sammeln, um für die zukünftigen Aufgaben in der Firma Anschütz gewappnet zu sein.

Dieter Anschütz in seiner Büchsenmacherwerkstatt in Washington DC im Jahr 1957.

© Anschütz
© Anschütz

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Mo

08

Jun

2020

Neuer Meister bei Oberlandarms

© Oberland Arms
© Oberland Arms

Seit dem 1. April ist Matthias Schulzendorf als Büchsenmachermeister bei Oberlandarms angestellt. Hier ist er für die Produktion und Konstruktion zuständig. Zuvor war der 41-jährige Jäger und Sportschütze für Carl-Walther in der Meister-Manufaktur tätig. „Der Wechsel hat mich aufgrund der sehr unterschiedlichen Produkte vor neue Herausforderungen gestellt. Das freundschaftliche Verhältnis zu Geschäftsführer Matthias Hainich ist eine gute Grundlage für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Gerade jetzt in Zeiten von Corona kommt es auf ein gutes Miteinander an!“ Matthias Schulzendorf ist seit vielen Jahren in der Waffenbranche zu Hause. 2001 hat er seine Büchsenmachermeisterprüfung in Suhl absolviert. ali

www.oberlandarms.com    

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Mi

03

Jun

2020

Was wurde aus Franz-Josef Zimmermann? …

© Franz-Josef Zimmermann
© Franz-Josef Zimmermann

… dem Gesicht der Hartmann Tresore AG. Nach 13 Jahren als Vertriebsleiter und Prokurist wurde es Zeit, die Tapeten zu wechseln und neue Herausforderungen zu suchen. 

Nach so langer Zeit eine erfolgreiche Firma zu verlassen, ist nicht einfach sagt Franz-Josef. Es waren interne strukturelle Veränderungen, die keine befriedigende Herausforderung mehr darstellten. „Da habe ich für mich gemerkt, dass es Zeit wird, den eigenen Weg weiterzugehen. So haben wir uns im besten Einvernehmen getrennt.“ 

Natürlich gab es ein Leben vor Hartmann. So war Franz-Josef Zimmermann unter anderem in führender Position bei der Varta Batterie AG und auch davor war es immer der Vertrieb, der ihn gereizt und in dem er sich zu Hause gefühlt hat. 

Zukünftig ist er für unterschiedliche Auftraggeber als Berater in den Bereichen Vertriebsstrategie und -optimierung tätig und will weiter daran arbeiten, seine reiche Erfahrung in allen relevanten Vertriebstätigkeiten im B2B- und B2C-Bereich neuen Geschäftspartnern nutzbar zu machen. Ohne Zweifel, wir werden noch von ihm hören. z

 

Kontakt

info@zimmermann-paderborn.de

Mobil: +49 171 7252694    

Fr

29

Mai

2020

Messer und Kleiner Waffenschein

Thomas Laible, Redaktion Messer Magazin. © Wieland Verlag
Thomas Laible, Redaktion Messer Magazin. © Wieland Verlag

Messer und Kleiner Waffenschein

Mit dem neu geschaffenen § 42 Abs. 6 gewinnen waffenrechtliche Erlaubnisse wie der Kleine Waffenschein (KWS) eine ganz neue Relevanz zu Führen von Messern. Wir sprachen dazu mit Thomas Laible, Redakteur vom Messer Magazin.

 

Was hat sich mit dem neuen Gesetz bei Messern verändert?

Die ursprünglich geplanten Verbote – das Totalverbot von Springmessern und das Führverbot von Klingen über 6 cm – konnten durch den hartnäckigen Protest der Messerfreunde abgewendet werden. Um die Verbotszonen aber noch komplett zu verhindern, war der politische Druck aus den Landesinnenministerien einfach zu groß.

 

Was bedeuten die Verbotszonen?

Zusätzlich zu den bisherigen Verbotszonen können nach dem neuen § 42 Abs. 6 WaffG die Länder nun praktisch überall Verbotszonen einrichten. In diesen Zonen ist neben dem Führen von Waffen auch das Führen von feststehenden und feststellbaren Messern über 4 cm Klingenlänge verboten. Mit ausdauerndem Protest konnten wir aber verhindern, dass nicht-feststellbare Messer – wie die meisten Schweizer Taschenmesser – auch unter das Verbot fallen. Und es gibt weitere Ausnahmen.

 

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Fr

22

Mai

2020

Neue VDB-Mitglieder – Wir stellen vor: Tec Target Schneider GmbH

© Tec Target Schneider GmbH
© Tec Target Schneider GmbH

 

Die Firma Tec Target Schneider GmbH wurde im April 2017 von Hubert Schneider gegründet. Die wesentlichen Geschäftszwecke des Unternehmens sind die Herstellung und der Vertrieb von Präzisionsgewehren für den zivilen und behördlichen Bereich. Denn diese sind die Fachgebiete des ambitionierten Sportschützen, der in der Branche bekannt ist für seine Erfahrungen in der Konstruktion und Entwicklung von Jagd- und Sportwaffen, die eines gemeinsam haben: Präzision auf allerhöchstem Niveau. So hat Hubert Schneider bei der Firma Rheinmetall umfangreiche militärische Projekte begleitet und in Serie gebracht. Er war unter anderem Entwicklungskonstrukteur bei Mauser sowie an der Fertigung von 300 m-Präzisionsgewehren für viele Sportschützen, die auch für die deutsche Nationalmannschaft erfolgreich sind, beteiligt. Das im Laufe der Jahre erarbeitete fundierte Wissen und die Kompetenz setzt Hubert Schneider nun in seinem eigenen Unternehmen mit neu eingerichteter Werkstatt und modernem Montageraum um und leitet bei TTS ein kleines, aber feines Team aus Spezialisten. Entstanden ist dabei das Präzisionsgewehr „TTS Xceed“ – eine Waffe, in die sein gesamtes Know-how im technischen Bereich eingeflossen ist und bei der er zudem seinen Anspruch an ein außergewöhnliches und überzeugendes Design verwirklichen konnte. Das TTS Xceed – ein Sniper-System mit reichhaltigen technischen Features, modularem Aufbau und umfangreichen Einstellmöglichkeiten – sollte eigentlich erstmals zur IWA 2020 im März auf dem Gemeinschaftsstand für junge innovative Unternehmen vorgestellt werden. Jetzt bleibt vorerst (nur) die Möglichkeit, sich über das innovative Produkt auf der neu eingerichteten Webseite zu informieren. mvc

Wir stellen vor …

Interessante Menschen und neue Gesichter – immer wieder ist es spannend zu sehen, wer sich mit einem Fachgeschäft für Waffen sowie Jagd- und Outdoorbedarf, einem Handelsunternehmen, einem Vertriebsbüro, einer Büchsenmacher-Werkstatt oder einem ähnlichen Handwerks- beziehungsweise Dienstleistungsbetrieb selbstständig gemacht hat. Die Branche zu vernetzen, das ist unter anderem das Anliegen unseres Business-Magazins. Daher entstand die Idee, Neumitglieder des Verbandes Deutscher Büchsenmacher und Waffenfachhändler (VDB) in WM-Intern vorzustellen. 

www.vdb-waffen.de


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