Wirtschaft

Mi

02

Sep

2020

Unternehmensnachfolge frühzeitig regeln

© jirsak – Adobe Stock
© jirsak – Adobe Stock

Bis Ende 2021 planen die Inhaber von 152.000 mittelständischen Unternehmen ihren Rückzug und suchen deshalb einen Nachfolger – das geht aus dem aktuellen repräsentativen KfW-Nachfolge-Monitoring hervor (Vorjahresbefragung: 227.000 Unternehmer bis Ende 2020). Somit zeichnet sich bei den kurzfristig anstehenden Unternehmensnachfolgen im deutschen Mittelstand eine leichte Entspannung ab. 

 

Der Anteil finalisierter Übergaben liegt aktuell nochmals höher als im Vorjahr: 58 Prozent der nachfolgesuchenden Mittelständler haben die Übergabe bereits jetzt unter Dach und Fach. Das Bewusstsein bei den Altinhabern für die Notwendigkeit, die Nachfolge frühzeitig zu finalisieren, steigt weiter. Für rund 32.000 Mittelständler wird jedoch die Zeit knapp. Sie wollen innerhalb der kommenden zwei Jahre an einen Nachfolger übergeben, haben bisher aber noch nichts unternommen. 

Dass die Zahl der offenen Nachfolgewünsche im Mittelstand zurückgeht, lässt sich unter anderem mit Blick auf die Existenzgründungsdynamik erklären. Im Jahr 2018 haben sich etwa 72.000 Neugründer durch eine Übernahme selbständig gemacht. Das ist die höchste Zahl seit sechs Jahren – gegenüber dem Vorjahr 2017 ist sie um fast ein Viertel gestiegen. Trotz dieser positiven Entwicklung bleibt der Generationenwechsel im Mittelstand eine strukturelle Herausforderung – und der zentrale Engpass bei der Unternehmensnachfolge wird in erster Linie die zu gering besetzte nachrückende Gründergeneration bleiben. Das Gründungsinteresse in Deutschland lässt generell nach: Die Anzahl der Existenzgründer ist von 1,5 Millionen im Jahr 2002 auf zuletzt 547.000 gesunken. 

Parallel schreitet die Alterung der Altinhaber voran, sodass der bereits hohe Bedarf an Nachfolgern weiter zunehmen wird. Gegenwärtig sind 44 Prozent aller Unternehmensinhaber 55 Jahre oder älter. Zum Vergleich: Im Jahr 2002 waren es lediglich 20 Prozent. Damit hat aktuell beinahe die Hälfte aller Unternehmenslenker ein Alter erreicht, in dem Erwerbstätige allmählich Gedanken über ihren Ruhestand nachgehen. In absoluten Zahlen ausgedrückt sind das etwas über 1,5 Millionen Unternehmensinhaber. Spiegelbildlich dazu hat sich der Anteil junger Inhaber (unter 40 Jahren) im selben Zeitraum von vormals 28 Prozent auf gegenwärtig 14 Prozent halbiert. 

„Die Zahl der offenen Nachfolgewünsche im deutschen Mittelstand geht aktuell zwar etwas zurück“, sagt Dr. Michael Schwartz, Mittelstandsexperte bei KfW Research. „Allgemeine Entwarnung kann hinsichtlich des anstehenden umfassenden Generationenwechsels aber nicht gegeben werden. Die Demografie wird die Nachfolgesuche künftig mehr denn je erschweren.“ Besonders zwischen 2025 und 2035 werde dies stark spürbar werden, wenn die geburtenstarke Nachkriegsgeneration aus dem Erwerbsleben ausscheiden. Die nachrückenden Geburtenjahrgänge sind aber kleiner besetzt, die Zahl potenzieller Nachfolger sinkt. „Mit anderen Worten: Demografisch bedingt wird einer wachsenden Zahl übergabewilliger Inhaber eine schrumpfenden Zahl potenzieller Übernehmer gegenüberstehen.“

www.kfw.de

Mo

17

Aug

2020

Praktisches Hygieneschutz-Rollo

© Luxaflex
© Luxaflex

Die Welt verändert sich gerade nachhaltig. Nichts ist mehr, wie es einmal war – und vermutlich wird es über einen langen Zeitraum hinweg noch Einschnitte und Veränderungen im Alltag geben. Durch das Coronavirus entwickeln sich für manche Unternehmen jedoch auch neue Geschäftsfelder. So hat die Anfrage eines Klinikums den Traditionshersteller von Sonnenschutz, Germania Rollo KG, auf die Idee gebracht, ein transparentes Hygieneschutz-Rollo zu entwickeln, das zuverlässig vor Tröpfchen schützt und desinfiziert werden kann. Das neue Hygieneschutz-Rollo ist ganz flexibel und vielseitig einsetzbar. Es schützt nicht nur im Empfangsbereich einer Arztpraxis oder als Trennwand im Krankenhaus – auch im Tresen- und Kassenbereich des Einzelhandels sowie in der Gastronomie kann es optimal als Raum- beziehungsweise Tischabtrennung verwendet werden. Sollte es eine Zeit lang nicht benötigt werden, kann es wie jedes andere Rollo einfach geschlossen werden, indem es hochgefahren wird. Das ist ein großer Vorteil gegenüber fest installierten Plexiglaswänden. Hygieneschutz und Technik gehören zusammen: Dank der Motorisierung kann das Hygieneschutz-Rollo auch per App, Tablet und Sprachsteuerung bedient werden. 

Nähere Infos und Anfragen (Fertigung als Eilauftrag im Werk in Altenholz möglich): www.germania-kg.com

www.luxaflex.de mvc   

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Mo

13

Jul

2020

Müll vermeiden mit Kassenbon-Apps

© FOTOWAWA - stock.adobe.com
© FOTOWAWA - stock.adobe.com

Die neue Belegausgabepflicht ärgert Unternehmen und Verbraucher gleichermaßen. „Aktuell wird meist ein Papierbon ausgedruckt“, sagt Ulrich Binnebößel, Experte für Zahlungssysteme beim Handelsverband Deutschland (HDE). Der Verband rechnet mit mehr als zwei Millionen Kilometern zusätzlicher Länge an Kassenbons im Jahr. 

 

Große Handelsketten machen vor, dass es anders geht. Rewe ermöglicht die digitale Belegausgabe über das Bonusprogramm Payback, bei Real und Edeka kommt der Bon auf Wunsch über die Deutschlandcard. Auch für kleine und mittlere Unternehmen gibt es Lösungen. Aktuell arbeiten mehrere Start-ups an Smartphone-Apps zur Digitalisierung der Belege.

Die technische Umsetzung erfolgt meist über das Kassensystem. Nutzer müssen an der Kasse nur einen QR-Code auf ihrem Handy scannen lassen. Die Apps sind meist kostenlos. Händlern stehen unterschiedliche Preismodelle zur Auswahl: Wunderbon etwa verlangt je nach Firmengröße und Servicepaket eine Grundgebühr plus 19 Cent pro Kunde pro Monat. Die App Greenbill soll 49 Euro im Monat kosten, plus eine einmalige Einrichtungsgebühr von derzeit 79 Euro. Neben der Digitalisierung von Belegen bieten die Apps weiteren Nutzen: digitale Haushaltsführung etwa, Spesenmanagement und Buchführung.

Handelsexperte Binnebößel hält Apps für eine gute Idee, gibt aber zu bedenken: „Es muss geprüft werden, ob sie die rechtlichen Vorgaben erfüllen.“ Wer sich für eine App entscheidet, dem rät der HDE-Experte zu einer Lösung, die Kundenbindungsmöglichkeiten anbietet. Ganz wichtig: „Mit dem Anbieter klären, was mit den Daten passiert und ob die Anwendung rechtskonform ist.“ Eine EHI-Umfrage zeigt Potenzial für die Anwendungen: Rund 40 Prozent der Händler planen demnach künftig den Einsatz digitaler Kassenbons. ak

www.einzelhandel.org

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Mo

25

Mai

2020

Hund im Büro? Stress lass nach!

Bürohund Hugo. © Madeline Lindhorst
Bürohund Hugo. © Madeline Lindhorst

Im Homeoffice: Ich sitze vor dem Rechner, Zeitdruck, mein Kopf schwirrt, rote Flecken machen sich auf meinem Hals breit. Da kommt mein Setter heran und legt mir sanft seinen Kopf auf den Oberschenkel. Sein Blick sagt: Frauchen, wird es nicht mal wieder Zeit, um kurz nach draußen zu gehen? Wie Recht er hat! Ich streiche ihm übers Ohr, stehe auf und gehe mit ihm an die frische Luft. Der Stress kann warten. Zwar ist der Termindruck nach dem Spaziergang immer noch da, aber man selber ist wieder voller Elan und neuer Ideen. 

 

Luxus für Freiberufler, die von zu Hause aus arbeiten können? Nicht unbedingt: Immer mehr Firmen erlauben ihren Mitarbeitern unter bestimmten Umständen, den Vierbeiner mit zur Arbeit zu nehmen. Denn wie mehrere Studien* zeigen, beeinflusst ein Bürohund das Arbeitsklima maßgeblich positiv. Das Streicheln, Spielen und Interagieren mit Hunden regt beim Menschen die Produktion des Glückshormons Oxytocin an. Dieses trägt im Gegenzug dazu bei, dass die Stresshormone Insulin und Cortisol reduziert werden. Die Mitarbeiter sind also psychisch ausgeglichener und so deutlich weniger anfällig für stressbedingte Erkrankungen wie Burn-out oder Depressionen. Aber auch das Image des Chefs wird durch das Erlauben von Vierbeinern am Arbeitsplatz aufpoliert, denn die Mitarbeiter bewerten nicht nur das Arbeitsklima besser, sondern schätzen auch ihre Vorgesetzten mehr. Dies wiederum wirkt sich auf den Erfolg der Firma aus, denn wenn die Firmenführung mehr auf ihre Arbeitnehmer eingeht, sind diese meist auch motivierter, engagierter und identifizieren sich mehr mit ihrer Firma.

Bei allen positiven Aspekten: Sicherheit geht natürlich vor. In einem Betrieb mit Maschinen hat ein Vierläufer in der Regel nichts zu suchen, zu groß ist die Gefahr, dass er sich selbst oder Mitarbeiter verletzt. Soll ein Hund ins Büro oder in ein Ladengeschäft mitgebracht werden, muss natürlich abgeklärt werden, ob der Kandidat verträglich und entspannt genug ist. Wichtig ist auch, zu klären, ob bei einem Mitarbeiter eine Allergie auf Hundehaare besteht. Da gibt es Unterschiede, nicht jeder Allergiker ist auf jeden Hund allergisch. Ist der Kollege gewillt, heißt es: ausprobieren! Falls nicht, bedeutet das die rote Karte für den Vierbeiner.

Was, wenn die halbe Belegschaft einen Hund zu Hause hat (das kann bei jagdlichen Firmen durchaus vorkommen) und auf einmal jeder seinen felligen Liebling mit zur Arbeit nehmen möchte? Entweder die Hunde verstehen sich alle wirklich gut miteinander und liegen brav unter Herrchens beziehungsweise Frauchens Schreibtisch. Oder aber alle müssen immer auf der Hut sein, dass sich die vierfüßigen Rivalen nicht in die Haare kriegen – in diesem Fall kann ein Machtwort des Chefs für ein Hundeverbot die logische Folge sein.

Spieleregeln für den Hund im Büro von www.vier-pfoten.de

  • Vorab überprüfen: „Passt“ mein Hund wirklich in ein Büro? Kann er sich auch eine Weile unauffällig und ruhig verhalten oder bellt er oft?
  • Nur gesunde Hunde sollten ins Büro mitgenommen werden.
  • Klare Absprachen erleichtern ein gutes Miteinander: Lässt sich der Hund von jedem streicheln? Wann sollte er lieber nicht gestört werden? Welche Erziehungsregeln gelten?
  • Vor Arbeitsbeginn braucht der Hund einen ausgiebigen Spaziergang sowie auch zwischendurch feste Gassigehzeiten. Fütterungszeiten einhalten und nicht unkontrolliert Leckerlis verteilen – das gilt vor allem für Kollegen. Der Wassernapf sollte immer bereitstehen.
  • Ein Hund im Büro braucht einen festen Platz, auf den er sich zurückziehen kann. Ideal sind Körbchen, Hundedecke oder spezielle Hundeboxen.
  • Kleine Spielpausen bringen für den Hund sowie für die Besitzer Abwechslung ins Büro. Konzentration und Arbeitsleistung dürfen aber nicht unter dem tierischen Kollegen leiden!
  • Auch im Büro müssen Hundedecke, Napf & Co. stets sauber sein!
  • Es gibt immer wieder Termine, zu denen der Hund nicht mitkommen kann. Für solche Fälle vorab schon nach Lösungen suchen.
  • Fühlt sich der Hund grundsätzlich wohl im Büro? Oder steht er aufgrund der vielen Leute unter Dauerstress und kann nicht abschalten? Dann sollte eine andere Lösung gesucht werden. ali

* Studien nachzulesen unter www.bv-bürohund.de/wissenschaftliche-untersuchungen

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Fr

24

Apr

2020

Wie wirbt es sich am besten

Erfolgreiches Sponsoring der Firma Anschütz. Hier wurde ein gut eingeführtes Format im JÄGER gesponsort. Die Wahrnehmung war über die gesamte Laufzeit gesichert und wurde durch die Preisübergabe auf der Jagd&Hund abgeschlossen. © Jahr Top Special Verlag
Erfolgreiches Sponsoring der Firma Anschütz. Hier wurde ein gut eingeführtes Format im JÄGER gesponsort. Die Wahrnehmung war über die gesamte Laufzeit gesichert und wurde durch die Preisübergabe auf der Jagd&Hund abgeschlossen. © Jahr Top Special Verlag

Märkte sind keine Einbahnstraße zum Kunden sondern ein komplexes Geflecht aus Bedürfnissen, Angeboten, Markenvertrauen und Emotionen. Darum ist unter Marketingexperten oft der Satz zu hören „Märkte sind Gespräche“. 

 

Alternativlose Spezialprodukte kommen ohne offensive Markenkommunikation aus.  Dagegen zählt bei diesen ein über Generationen gelerntes Herstellervertrauen das vom Meister zum Gesellen weitergegeben wird. Für die überwiegende Mehrheit der Produkte und Marken ist es von vitaler Bedeutung das über die Marke, ihr Image sowie ihre Produkte gesprochen wird. Im Gespräch sein heißt, in der Wahrnehmung der Käufer zu existieren. Im besten Fall sind solche Gespräche positiv konnotiert womit gleich das Ziel jeder Marketingkonzeption definiert ist: Werbung will eine positive Wahrnehmung in der Zielgruppe erzeugen.

 

B2B-Werbeformen

Jede Werbeform hat ihre Funktion, doch nicht jede Form ist für alle Marketingziele gleich gut geeignet. 

 

Anzeigen

Markenanzeigen

Die klassische Anzeige ist das Mittel um in der Zielgruppe wahrgenommen zu werden. Mit Markenanzeigen werden CI und Markenbotschaft transportiert. Je stärker und dominanter die Marke im Markt positioniert werden soll, desto größer müssen die Anzeigen sein. Die Wahl der richtigen Anzeigengröße sollte dabei immer im Verhältnis zur Anzahl der Schaltungen in einer Kampagne stehen. Um einen guten ROI für Anzeigenkampagnen zu generieren empfiehlt sich eine Jahresplanung die sicherstellt, dass die Markenbotschaft die Zielgruppe regelmäßig erreicht und einen Lerneffekt durch Wiedererkennen auslöst.

 

Produktanzeigen

Anzeigen für Produkte unterscheiden sich nach ihrer zeitlichen Komponente: Zur Einführung von Produktneuheiten eignen sich wenige, in den richtigen Ausgaben platzierte, Großanzeigen. Hier liegt der Fokus darauf, in jedem Fall aufzufallen. Produkte mit Bestseller- oder Dauerbrenner-Potenzial werden dagegen besser mit regelmäßig erscheinenden, kleineren Anzeigenformaten beworben. Hier ist der Lerneffekt der Zielgruppe im Fokus, ein wachhalten des Wissens über ein Produkt.

 

 

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Fr

03

Apr

2020

Buchtipps für die Arbeitswelt

© Trias
© Trias

Achtsamkeit im Job. 

Stress reduzieren, produktiv 

arbeiten und zufriedener sein

Autorin: Anna Black

Die meisten von uns halten Stress am Arbeitsplatz für normal und erleben das im Alltag oft. Wir fühlen uns von den digitalen Medien gehetzt, wir grübeln über viele Probleme nach, oft genug nehmen wir in Gedanken die Arbeit mit nach Hause, und kommen so viel zu selten zur Ruhe. Genau das aber macht auf Dauer krank. Wer mehr Achtsamkeit in sein Arbeitsleben bringt, erkennt die Warnzeichen von Stress früher und wird sich negativer Gedanken und Verhaltensweisen bewusster. Achtsamkeit hilft uns, gesund zu bleiben, nur so können wir unser volles Potenzial entfalten. Ob man im Großraumbüro sitzt, viel Zeit in Meetings verbringt, ein anspruchsvolles Telefonat vorbereitet oder eine komplizierte Aufgabe lösen will – Anna Blacks kurze und einfache Meditationen sind bestens dafür geeignet, um sie während des Arbeitstages zu machen. Sie stärken die Konzentration, verbessern die Arbeitsbeziehungen und erhöhen die Empathie. Das führt auch dazu, dass es uns leichter fällt, gute Leistungen zu erbringen und in kleinen oder größeren Krisen die Ruhe zu bewahren. 

Taschenbuch

144 Seiten

Trias im Georg Thieme Verlag

Stuttgart 2018, 

ISBN 978-3432108025 

www.thieme.de 

 

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Fr

20

Mär

2020

Neues Berufsbildungsgesetz in Kraft getreten

© Claudia Jahn
© Claudia Jahn

Seit dem 1. Januar 2020 ist das neue Berufsbildungsgesetz (BBiG) gültig. Ziel ist es, die Attraktivität einer Berufsausbildung zu erhöhen und die Abbruchquote zu verringern.

DIHK-Präsident Eric Schweitzer begrüßt die Zustimmung des Bundesrats zum Berufsbildungsmodernisierungsgesetz. „Nun können wir noch besser den Blick auf die berufliche Bildung lenken.“

Konkret sagt Schweitzer: „Das neue Berufsbildungsgesetz setzt wichtige Impulse, um die Berufliche Bildung attraktiver zu machen und zu stärken. Die neuen Abschlussbezeichnungen ,Bachelor Professional‘ und ,Master Professional‘ machen endlich auch sprachlich deutlich, dass berufliche und akademische Bildung gleichwertig sind. Sie unterstreichen zudem die Praxisnähe und besonderen Fähigkeiten von Industriemeistern, Fachwirten oder Bilanzbuchhaltern. Mit den neuen Begriffen als Klammer für die große Vielfalt der Höheren Berufsbildung können wir noch besser den Blick von Eltern, Lehrern und Schulabgängern auf die Berufliche Bildung lenken und sie als gute Alternative zum Studium bekannter zu machen. Das hilft letztlich den Unternehmen, ihren Bedarf an beruflich qualifizierten Fachkräften besser zu decken.

Wichtig ist es auch, einen Teil der Prüfungen künftig von zwei statt drei Prüfern abnehmen zu lassen, um die ehrenamtlichen Prüferinnen und Prüfer nicht unnötig zu belasten. Damit kann in Zukunft trotz Fachkräftemangel und Termindruck das erfolgreiche, ehrenamtliche Prüfungsmodell in der Beruflichen Bildung fortgesetzt werden. Dafür haben wir uns als DIHK stark gemacht. Noch besser wäre es allerdings, wenn diese Regelung für alle praktischen Prüfungen greifen würde.

Im neuen Gesetz gibt es aber auch Luft nach oben, insbesondere bei der Digitalisierung. Hier ist das künftige Recht noch nicht im 21. Jahrhundert angekommen. Es schränkt etwa die zeitgemäße und effiziente Kommunikation zwischen IHKs, Auszubildenden und Betrieben weiterhin ein und verhindert zum Beispiel die elektronische Übermittlung von Daten oder ein komplett digitales Berichtsheft. Ich setze darauf, dass die nötigen Anpassungen bald vorgenommen werden.“ ak

www.dihk.de  

 

Mi

18

Mär

2020

Studie: Deutschland ist die beliebteste Marke der Welt

© IPSOS
© IPSOS

Die Marke Deutschland genießt weltweit ein hohes Ansehen. Chinesen vertrauen dem Prädikat „Made in Germany“ dabei am meisten.

 

Deutschland hat zum dritten Mal in Folge die Spitzenposition im sogenannten „Nation Brands Index“ behauptet. Bei der Studie wird jährlich das Marken­-

image von insgesamt 50 Nationen weltweit ermittelt. Nach den Jahren 2008, 2014, 2017 und 2018 wurde das NBI-Ranking 2019 bereits zum fünften Mal von der „Marke Deutschland“ angeführt.

Der größte Vorteil der Bundesrepublik liegt in der konstanten Stärke über mehrere Kategorien hinweg. Vor allem der deutsche Arbeitsmarkt und die Qualität deutscher Produkte werden international sehr positiv wahrgenommen – in beiden Bereichen rangiert Deutschland auf Platz 1.

Das weltweit höchste Ansehen genießt die Bundesrepublik bei den Chinesen. In vier der sechs Oberkategorien (Exporte, Regierung, Menschen, Immigration und Investitionen) führt hier die Marke Deutschland die Rangliste an.

Frankreich rückt laut der Studie insbesondere durch Reputationsgewinne der französischen Regierung auf den zweiten Platz vor, Kanada belegt erstmals Rang 3. Das Vereinigte Königreich, das seit 2011 durchgängig den dritten Platz belegt hat, fällt in diesem Jahr auf den vierten Rang zurück. Japan verliert drei Positionen und rangiert nur noch auf Platz 5. Wie schon im vergangenen Jahr werden die Top 10 durch die USA, Italien, die Schweiz, Schweden und Australien komplettiert. ali

www.ipsos.com 

 

Mi

15

Jan

2020

Interview mit Tarik Schreivogel: Die HuntersMapp

Trarik Schreivogel (links), Simon Delkeskamp (Mitte) und Alexander Lechner von der Outlander LB. © Claudia Jahn
Trarik Schreivogel (links), Simon Delkeskamp (Mitte) und Alexander Lechner von der Outlander LB. © Claudia Jahn

Die JagdApp HuntersMapp verbindet viel bekannte Jagdfunktionen mit einer Messenger-App, was in der Kombination viele neue Möglichkeiten und Hightech-Funktionen wie beispielsweise die LiveHunt ermöglicht!

In der LiveHunt werden alle Jagdteilnehmer einer Gesellschaftsjagd live per GPSTracking mit ihrer aktuellen Position auf der gemeinsamen Jagdkarte und im Augmented-Reality-Modus (Einblendung in das Livebild der Handykamera) angezeigt.

In der Gratisversion der App kann der User folgende Funktionen nutzen:

  • Jagdnews (von Jagd und Waffenverbänden)
  • Wetter, Mond, Wind – Infos und Vorschau
  • Verwaltung eines Revieres mit Grenze, Ansitzen inklusive Windampel je Ansitz, sonstigen Landmarks, Strecken (zum Beispiel Wildwechsel), GPS Live-Tracking, Offlinekarten, Entfernungsmesser, Augmented-Reality-Funktion, KML- und KMZ-Datenimport /-export usw. 
  • Messenger – unser WhatsApp für Jäger (Text, GPS-Positionsdaten, Bilder, Revier, Tagebucheinträge, Ausrüstung verschicken)
  • Jagdtagebuch
  • Ausrüstungsmanager
  • SOS-Modul
  • eigenes Konto mit Profilbild und den Möglichkeiten der Einstellung und des manuelles Erstellens von Daten-Backups

Für Hersteller und Händler bietet die App auch Möglichkeiten, das Unternehmen und dessen Produkte und Dienstleistungen zu bewerben. Unter diesem Gesichtspunkt haben wir Tarik Schreivogel zur HuntersMapp interviewt.

 

Herr Schreivogel, Sie sind in der Outlander LB GmbH verantwortlich für die Media­daten der Outlander Apps. Wovon profitieren gewerbliche Anbieter, die auf der HuntersMapp Werbung schalten?

Die HuntersMapp verfügt derzeit über knapp 25.000 Downloads. Die Nutzer der HuntersMapp haben sich bewusst dazu entschlossen, sich die HuntersMapp auf ihr Handy zu laden und diese zu nutzen. Wir können somit behaupten, dass wir zu 99,9 Prozent Jagdscheininhaber, -anwärter und/oder Jagdinterressierte in der App haben. Dies stellt eine nahezu perfekte Zielgruppenansprache dar. 

 

Wie muss man sich die Werbeflächen in die HuntersMapp vorstellen?

Die Werbeflächen sind fester Bestandteil der Gratisversion der HuntersMapp. Die Flächen gibt es im Format 2:1 als große Werbefläche und 4:1 als kleine Werbefläche. Als Werbetreibender mietet man sich die gewünschte Fläche für eine festen Zeitraum, beispielsweise für sechs Monate. Die Werbeflächen können als Banner oder auch als Slider genutzt werden. Jeder Banner beziehungsweise jedes Slider­element kann unter anderem auf eine Webseite, ein PDF, auf ein Bild oder natürlich auch auf ein Video verlinkt werden. Selbstverständlich bieten wir auch an, die Banner oder Slider monatlich auszutauschen, damit mehrere Kampagnen über die gemieteten Werbeflächen geführt werden können.

Wo haben Sie in der HuntersMapp Werbeflächen vorgesehen?

Wir haben eine große Werbefläche auf dem Startscreen der HuntersMapp. Darunter folgen die aktuellen Jagdnews, zwischen denen ebenfalls Werbung platziert werden kann. Darüber hinaus gibt es in allen Modulen, die in der Gratisversion genutzt werden können, weitere Werbeflächen. So haben wir beispielsweise je zwei Werbeflächen im Wettermodul unter den Wind- und Mondinfos, im Jagdtagebuch, im Ausrüstungsmanger, drei Flächen im HuntersMapp Messenger und eine Fläche im Revier. Bei der Auswahl und Platzierung haben wir den Fokus auf die harmonische Integration der Flächen gelegt, sodass diese vom Nutzer nicht als störend empfunden werden. 

 

Inwiefern ist die Werbung von gewerblichen Anbietern auf der HuntersMapp messbar?

Durch ein Analytic-Programm ist genau mess- und analysierbar, wie viele Personen in welchen Zeiträumen in der App unterwegs sind und sich mit den Funktionen beschäftigen. Aktuell wird die HuntersMapp jährlich von über 15.500 Kunden, rund 700.000 Minuten frequentiert.

 

Gibt es neben den Werbeflächen in der HuntersMapp weitere Möglichkeiten für gewerbliche Anbieter, ihre Produkte zu positionieren?

Neben den Werbeflächen können wir für gewerbliche Anbieter auch direkt Jagdnews erstellen. Diese werden dann von dem Nutzer der HuntersMapp nicht als Werbung, sondern als Newa wahrgenommen. Unser Highlight im News-Bereich sind aber Push Notifications, die wir im Kundenauftrag aktuell an über 7.500 Mobiltelefone verschicken können. Voraussetzung für den Erhalt einer Push Notification ist, dass der Nutzer gerade eine aktive Internetverbindung hat und in der HuntersMapp dem Versand von Nachrichten an ihn zugestimmt hat. 

 

Ab wann kann man in der HuntersMapp Werbeflächen buchen?

Softwareseitig ist bereits alles implementiert. Wir können also sofort loslegen. Aktuell führen wir erste Gespräche mit Interessenten. Die ersten Buchungen ab 1. Januar 2020 liegen bereits vor.

 

Wie kann man sich an Sie wenden, wenn man Werbeflächen in der HuntersMapp buchen möchte?

Am besten per E-Mail an meine Adresse: tarik.schreivogel@outlander-lb.com. Ich schicke den Interessenten gerne unsere aktuellen Mediadaten zu und vereinbare dann auch einen Telefontermin, um offene Fragen zu beantworten und den Interessenten zu beraten, welche Werbemöglichkeit für ihn den größtmöglichen Erfolg verspricht. cj

www.outlander.com

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Mi

25

Dez

2019

Medienecke November 2019

Fürs Verkaufsregal

© Rowohlt
© Rowohlt

Ein „Prepper-Handbuch“ aus dem Rowohlt Verlag weckte in der Literaturempfehlung des Tactical-Gear Magazins mein Interesse. Diese Art von Literatur hätte ich von Rowohlt nicht erwartet und es ist tatsächlich bisher das einzige seiner Art. Der Autor Lewis Dartnell ist Astrobiologe und arbeitet für die britische Raumfahrtagentur. In verschiedenen Publikationen und Vorträgen vermittelt er wissenschaftliche Grundlagen leichtverständlich. Als Gastredner bei den bekannten TED-Talks referierte er über den Wiederaufbau der Zivilisation, basierend auf seinem Buch.

 

Zu Beginn des Buches beschreibt Darnell seine Grundannahmen eines möglichen Endzeit-Szenarios. Die Bevölkerung schrumpft auf einen Bruchteil ihrer aktuellen Größe und kann daher die bestehende Industrie und Infrastruktur nicht aufrechterhalten. Städte werden unbewohnbar und Menschen ziehen sich in ländliche Regionen zurück, um erst einmal von Landwirtschaft zu leben. Wissen über Technologie ist in der heutigen Gesellschaft dank des Internets zu allen möglichen Bereichen einfach zugänglich. Büchereien gibt es in jeder Stadt, Spezialisten sind in ihren jeweiligen Fachgebieten essenziell für die Entwicklung und Produktion von Gütern. Aber dadurch ist dieses Wissen gleichzeitig verstreut. Ohne Stromnetz gibt es keinen Zugang zu Computern oder Internet, mit Spezialisten stirbt ihr Wissen und Büchereien werden nur schwer zugänglich sein. 

Es folgt eine umfassende Sammlung von Beschreibungen für grundlegende Technologien – von Mühlen bis zur Herstellung von Glas. Dieses Kompendium soll es einer überlebenden Gesellschaft erleichtern, den technologischen Fortschritt zügiger zu durchlaufen. Letztlich wird der Leser durch die verschiedenen Stufen unserer technischen Evolution geführt: Wie ent­wickelte der Mensch Webstühle, Uhren, Dampfmaschinen, Glaslinsen oder das Radio? Unter Technologie versteht man umgangssprachlich oft mechanische oder elektrische Maschinen. Darnell veranschaulicht, dass Kenntnisse über chemische Prozesse sowie die Gewinnung und Herstellung großer Mengen synthetischer Chemikalien eine Grundvoraussetzung für den gesellschaftlichen Fortschritt sind. Seife reduziert das Risiko von Infektionen, chemischer Dünger erhöht landwirtschaftliche Erträge. 

Zum Ende gesteht der Autor ein: „Dieses Buch kann lediglich flüchtige Blicke auf das gigantische Wissens-und Technikgebäude unserer Zeit vermitteln.“ Mancher mag technische Zeichnungen und präzise Anleitungen vermissen, die man von einem „Handbuch“ erwarten würde. Betrachtet man jedoch das Handbuch eher als eine Begleitschrift, die den Forschern nach dem Kollaps die Wiederentdeckung von Technologien erleichtern soll, findet man hier einen Leitfaden. ah

www.rowohlt.de

www.lewisdartell.com

www.the-knowledge.org

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Mo

07

Okt

2019

Medienecke – September 2019

Fürs Verkaufsregal

© Verlag Angelika Hörnig
© Verlag Angelika Hörnig

Das große Buch vom Bogensport

Autorin: Urte Paulus

Mit diesem Buch bekommen Bogenschützen jeden Levels und jeder Disziplin das Werkzeug an die Hand, mit dem sie selbst ihr eigenes Schießen verbessern können. Egal ob Anfänger, Hobbyschütze, Leistungsschütze oder Trainer, egal ob traditionell oder modern: Aus diesem wirklich umfassenden Grundlagenwerk kann sich jeder genau das herausziehen, was er gerade braucht. Vom ersten Kennenlernen der Aus­rüstung über das Erlernen einer gesunden, kraftsparenden und erfolgreichen Schusstechnik bis hin zum sinnvollen Training und einer optimalen Wettkampfvorbereitung. 

Die Autorin Urte Paulus ist Trainerausbilderin, Trainerin und Leistungsschützin mit dem traditionellen Langbogen und mit dem modernen Recurve­bogen. Sie präsentiert hier ihre umfangreichen Erfahrungen, wie man das Bogenschießen lernen und wie man mit Spaß und Freude daran besser werden kann. Dazu beschreibt und begründet sie hier einen Standardschussablauf, der für alle Bogenklassen geeignet ist. Und sie bietet mehr als 1.000 Übungen zum Lernen und Verbessern des Schießens, für mentale Stärke, Kondition, Koordination und Anpassungsfähigkeit. Mehr als 850 Fotos sowie zahlreiche Grafiken und Tabellen präsentieren die Inhalte sehr anschaulich und leicht verständlich und machen dieses Buch absolut praxis­tauglich. Ein unverzichtbares praxisorientiertes Grundlagenwerk für alle Bogenschützen, welches sie über viele Jahre hinweg begleiten und unterstützen wird. 

Broschur, 568 Seiten, Verlag Angelika Hörnig, Ludwigshafen 2019, 

ISBN 978-3-938921-65-4 

www.bogenschiessen.de  

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Mi

28

Aug

2019

Medienecke Juli-August 2019

Fürs Verkaufsregal

Das kleine Dutch Oven Buch

Autor: Carsten Bothe

Ob in der Prärie über prasselndem Lagerfeuer, auf der heimischen Terrasse im Kugelgrill oder als Beilagen-Spender beim großen Familien-BBQ – der Dutch Oven ist ein Multitalent und Must-have für jeden Glutjünger. Mit seinem Prinzip von Ober- und Unterhitze kann man fast alles zubereiten: gefüllte Datteln im Speckmantel, Pulled Pork, Suppen, köstliche Beilagen, frisches Brot und vieles mehr. Lagerfeuer-Koch und Outdoor-Profi Carsten Bothe erklärt den Alleskönner von Anfang an: Was ist ein Dutch Oven? Woher kommt er? Welche Größe sollte man kaufen? Und was genau macht man damit? Wie wird er gepflegt? Welches Zubehör wird benötigt? Diese und viele weitere Fragen beantwortet der Dutch-Oven-Pionier in diesem kompakten Einsteiger-Buch mit jeder Menge Grundlagenwissen, Tipps, Tricks sowie zahlreichen tollen Rezepten. 

Broschur, 80 Seiten, zahlreiche Farbfotos, Heel Verlag, Königswinter 2019, ISBN 978-3-95843-867-5

www.heel-verlag.de 

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Mo

22

Jul

2019

Medienecke Juni

Welcher Baum ist das?

Autoren: Margot und Roland Spohn

Der Kindernaturführer „Welcher Baum ist das?“ stellt 85 Bäume und Sträucher vor und wird vom Nabu empfohlen. Welche Bäume und Sträucher wachsen in unserer Umgebung? Pro Art werden mehrere Bilder und Zeichnungen mit vielen Details gezeigt. Zusätzlich gibt der Kindernaturführer nützliche Tipps und Tricks rund ums Bestimmen, Erkennen, Selbermachen und gibt Anregungen für Spiele im Wald. Durch einen Farbcode wird die Orientierung im Buch erleichtert. Die Kosmos-Plus-App mit Erklärfilmen direkt aus der Natur und Expertentipps für eine noch einfachere Bestimmung gibt es gratis zum Buch dazu.

Ab 8 Jahren. Taschenbuch, 256 Seiten mit 848 Farbfotos und 

872 Farbzeichnungen, 3. Auflage 2017, Kosmos Verlag, 

ISBN 978-3-440-15181-5

www.kosmos.de

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Fr

19

Jul

2019

Zack und weg – Taschendiebstahl in Deutschland

© Daniel Guthannß
© Daniel Guthannß

Die Anzahl der registrierten Fälle von Taschendiebstahl ist laut den aktuellen Zahlen des BKA offiziell rückläufig. Doch darf dies bei Weitem nicht als Entwarnung gelten. 

Noch im Jahr 2015 registrierte die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS)* 168.142 Fälle von Taschendiebstahl im gesamten Bundesgebiet. Diese sank bis 2018 auf 104.196. Jedoch ist hierbei von einer weitaus höheren Dunkelziffer auszugehen. Zudem kommt es auch auf die Region an. So schlagen beispielsweise in dem urban geprägten Bundesland Berlin rund 20.000 derartiger Fälle zu Buche, während ganz Bayern in der PKS nicht einmal auf 5.000 Taschendiebstähle kommt. Doch selbst wenn die Zahlen zurzeit rückläufig sind, Grund zur Freude ist das nicht. All dem steht nach wie vor die deutschlandweit schlechte Aufklärungsquote von 5,7 Prozent (2015: 6,4 Prozent) gegenüber, der entstandene Schaden belief sich auf 34,2 Millionen Euro. 

Opfer eines Taschendiebstahls – größtenteils übrigens Frauen – werden daher eher selten ihr Gestohlenes zurückbekommen. Besser ist es, sich von vornherein gegen Taschendiebe zu wappnen. An erster Stelle ist es dabei wichtig zu wissen, wo Taschendiebstahl in der Regel vorkommt und wie die Diebe vorgehen. Menschengedränge jedweder Art schaffen den Tätern Gelegenheit. Tatorte können Stadt- und Einkaufszentren oder Märkte ebenso sein wie diverse Veranstaltungen, Flughäfen und Bahnhöfe oder die öffentlichen Verkehrsmittel selbst – insbesondere zu Urlaubs- und Stoßzeiten. Die Täter gehen dabei gelegentlich allein vor. Oft sind es organisierte Gruppen, die in Teamarbeit mithilfe diverser Tricks** versuchen, (vorläufig) unbemerkt ihrem Opfer die Wertsachen zu entwenden. Häufig wird dabei ein künstliches Gedränge erzeugt, doch die Methoden sind mannigfaltig. Durchschnittlich sind über zwei Drittel der Tatverdächtigen über 21 Jahre alt (und zu 75 Prozent nichtdeutscher Herkunft), doch auch Kinderbanden schlagen vermehrt zu. 

Allein durch erhöhte Aufmerksamkeit ist aber längst niemand vor Langfingern gefeit. So rät unter anderem die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK), es den Tätern in erster Linie nicht zu leicht zu machen. Prävention beginnt damit, nicht mehr Bargeld oder Wertgegenstände mit sich zu führen als nötig. In oben genannten Situationen gilt stets: Augen auf! Handtaschen oder Jacken sollte man weder im Zug noch im Restaurant außerhalb des Blicks über die Sitzlehne hängen, erst recht nicht im Straßencafé. Außerdem sollte man die Wertsachen wie Geld, Kreditkarten und Handy an verschiedenen Stellen am Körper verteilen: Eine verschließbare Innentasche, ein Brustbeutel oder sogenannter Geldgürtel können hierbei hilfreich sein. Gesäß- oder äußere Jackentaschen sind für Geldbeutel und Co eine ausgesprochen schlechte Wahl. Handtaschen sollten stets verschlossen vor dem Körper getragen werden. Und generell ist eine gesunde Prise Misstrauen angebracht, wird man in der Öffentlichkeit angesprochen, angerempelt, „versehentlich“ beschmutzt oder sonst wie bedrängt. 

Der Markt bietet eine Vielzahl an Produkten: angefangen von einer einfachen Kellnerkette am Geldbeutel bis hin zu ausgetüftelten Reise-Lösungen inklusive RFID-Blocker, wie sie beispielsweise das Unternehmen PacSafe bietet (www.pacsafe.com). Und sollte man trotz allem einmal bestohlen werden, ist es ratsam, unverzüglich die Polizei zu informieren sowie die Kreditkarten zu sperren (Sperr-Notruf: 116 116). dg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

*Datenquelle: PKS Bundeskriminalamt, Jahresbericht 2018, zuletzt eingesehen am 2. April 2018 unter: www.bka.de/DE/AktuelleInformationen/StatistikenLagebilder/PolizeilicheKriminalstatistik/PKS2018/pks2018_node.html

**Die gängigen Taschendiebstahl-Tricks kann man einsehen unter www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/diebstahl-und-einbruch/taschendiebstahl oder unter www.bundespolizei.de/Web/DE/02Sicher-im-Alltag/01Vorsicht-Taschendiebstahl/06Tricks-der-Taschendiebe/tricks-der-Taschendiebe_anmod.html 


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Fr

24

Mai

2019

Medienecke Mai

Fürs Verkaufsregal

© Verlag OPTIMUM Medien & Service GmbH
© Verlag OPTIMUM Medien & Service GmbH

Im-Wald-Sein. Die natürliche Antwort auf Psychostress und Zivilisationskrankheiten

Autorin: Dr. Melanie H. Adamek

Unser hektischer Lebensstil fordert seinen Tribut: Smog, Großstadtlärm und der damit verbundene Stress führen immer häufiger zu Zivilisationskrankheiten. Der Mensch hat seine Beziehung zur Natur verloren, die im Leben vieler Großstädter*innen zu einem Nebenschauplatz verkommen ist. Dabei ist gerade der Wald ein heilsamer Ort, der sich positiv auf den gesundheitlichen Zustand von Körper und Geist auswirkt. In Japan, dem Geburtsland des Shinrin Yoku (Waldbaden) wird die regenerative Kraft des Waldes bereits seit Generationen genutzt. Mit ihrem neuen Sachbuch will Melanie Adamek das Bewusstsein für die heilsame Wirkung des Waldes neu erwecken.

„Im-Wald-Sein“ zeigt den aktuellen Stand der Forschung, nimmt seine Leser mit auf einen von der Autorin konzipierten, wissenschaftlich inspirierten Praxistest von zwölf Menschen. Es räumt mit falschen Vorstellungen auf und macht Vorschläge, wie sich das Im-Wald-Sein in die Angebote gesundheitlicher Prävention integrieren lässt. Namhafte Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis kommen zu Wort, wie der „Urvater“ des Waldbadens, der Umweltmediziner Prof. Dr. Qing Li aus Japan, und der ehemalige südkoreanische Forstminister und Mitinitiator der südkoreanischen Forest Healing Policy, Prof. Dr. Won Sop Shin. Das mit zahlreichen Illustrationen und Fotografien angereicherte Buch zum heilsamen Konzept des Im-Wald-Seins wird ergänzt durch einen Audioguide für das Waldbaden sowie ein Erlebnistagebuch.

Hardcover

382 Seiten

Verlag OPTIMUM Medien & Service GmbH

München 2018

ISBN 978-3-936798-17-3

www.im-wald-sein.de

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Mo

29

Apr

2019

Medienecke

Fürs Verkaufsregal

Harris Hawk

Faszination Wüstenbussard

Autor: Claas Niehues

Dieses Buch über den Harris Hawk soll sowohl die Falkner ansprechen, die bereits seit Längerem einen Harris Hawk fliegen, als auch die Falkner, die sich mit dem Gedanken tragen, von einem solitärjagenden Beizvogel (Habicht, Falke oder Adler) zu einem sozialen, rudeljagenden Greifvogel zu wechseln. Sie finden in diesem Buch notwendiges Wissen, Anregungen und auch eigene Erfahrungen des Autors, damit sie ihren neuen Harris Hawk besser verstehen und ihm gerecht werden können. Es wendet sich aber auch an die Falkner, die sich nicht vorstellen können, einen dieser „neumodischen“ Harris Hawks zu fliegen, sich aber dennoch mit ihnen beschäftigen möchten. Hier soll es dazu beitragen, einige Vorurteile ab- und Verständnis für die Beizjagd mit dem Wüstenbussard aufzubauen.

Claas Niehues, der seit fast 20 Jahren mit Greifvögeln jagt, inzwischen seinen dritten Harris Hawk fliegt und darüber hinaus mehrere Vögel eingeflogen und eingejagt hat, hat Wissen und Informationen zusammengetragen und um eigene Erfahrungen erweitert, um auf diese Art und Weise die Faszination, die den Harris Hawk ausmacht, deutlich zu machen.

Hardcover, 304 Seiten, zahlreiche Abbildungen, Verlag J. Neumann-Neudamm, Vertrieb über JANA Jagd + Natur, Melsungen 2018

ISBN 978-3-7888-1930-9

www.neumann-neudamm.de

 

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Mi

17

Apr

2019

Medienecke

Fürs Verkaufsregal

Rehwild. Vom Lebewesen zum Lebensmittel

Autor: Fabian Grimm / haut-gout.de

Das Reh lebt frei und artgerecht in Wald und Feld, bis ein gezielter Schuss es unvermittelt tötet. Aufgebrochen, ohne Decke und Knochen, bleiben vom Reh etwa sechs Kilo Wildbret von höchster Qualität. Ein Tier zu zerteilen, ist eine der ältesten Aufgaben des Menschen. Jäger erleben sie noch Tag für Tag, wenn sie Beute gemacht haben, und können sich so beim Erlegen, Verarbeiten, Aus-der-Decke-Schlagen und Zerwirken ganz intensiv mit dem Leben, dem Tod und der eigenen Ernährung auseinandersetzen. Mit der Jagd, der Aufbereitung und Vermarktung des Wildbrets leisten sie einen wichtigen Bestandteil der nachhaltigen Naturnutzung. Dieses Buch ist die Anleitung, um aus dem Lebewesen Reh ein Lebensmittel zu machen. In Schritt-für-Schritt-Anleitungen geht es vom erlegten Stück bis zum vakuumierten Braten, wobei die reichhaltige Bebilderung und die nachvollziehbare Erklärung jeden Schnittes alle Schritte auch für Anfänger leicht nachvollziehbar machen. Ein Praxisbuch, das in keiner Wildkammer fehlen darf. 

Hardcover, 176 Seiten mit zahlreichen Abbildungen, Verlag J. Neumann-Neudamm, Vertrieb über JANA Jagd + Natur, Melsungen 2018, 

ISBN 978-3-7888-1947-7 

www.neumann-neudamm.de 

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Mi

03

Apr

2019

Aus einer Hand – Softwarelösungen von ShotLine

© Inosys
© Inosys

Die kaufmännische Software-Lösung ShotLine, welche von Inosys speziell für den Waffenfachhandel entwickelt wurde, ist laut Herstellerangaben die meist genutzte Lösung der Branche. ShotLine ist als Client- und/oder Server-Version mit lokaler SQL-Datenbank erhältlich. Laut Inosys ist die Software-Lösung dank ihrer modernen Oberfläche sehr anwenderfreundlich, intuitiv bedienbar und flexibel erweiterbar. Wirtschaftsvorfälle können komplett elektronisch, effizient und strukturiert abgewickelt werden. Behördenmeldungen werden schnell und einfach erstellt sowie versendet.

Die ShotLine-Editionen werden zur IWA in der neuesten Version 2019 vorgestellt. Gänzlich neu entwickelt wurde von Inosys das Meldecenter. Im Zuge der NWR-Anbindung ist dies ein neuer Hauptbestandteil der Software. Webshop-Systeme und Schnittstellen rund um ShotLine können von Inosys „aus einer Hand“ geliefert werden.

Besonders stolz ist Roland Ehry auf den bereits angekündigten ShotLine-Marktplatz, welcher zur IWA erstmalig dem Kundenstamm als Demonstration zur Verfügung stehen wird. ShotLine-Lizenzen können sowohl im Kaufmodell als auch im Nutzungsmodell erworben werden.

Mit dem Datenübernahme-Service von Inosys ist ein Umstieg auf die Shotline-Software mit geringem Aufwand umzusetzen. Nutzern von ShotLine steht der Inosys-Support von Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr zur Verfügung. Die Beratung von Interessenten erfolgt unverbindlich, zum Beispiel im Rahmen einer Präsentation. Terminvereinbarungen werden gern sowohl telefonisch unter 0931-35286-54 als auch per E-Mail an ehry@inosys.de angenommen. cj 

www.shotline.de  

Mo

14

Jan

2019

Medienecke

Fürs Verkaufsregal

Krav Maga

Effektive Techniken der Selbstverteidigung

Autor: Carsten Draheim

Von der israelischen Armee entwickelt und früher als Geheimtipp bei der militärischen Ausbildung gehandelt, boomt dieses Nahkampfsystem weltweit. Anders als bei herkömmlichen Kampfsportarten benötigt man bei Krav Maga kein jahrelanges Training, um sich und andere effektiv gegen einen oder mehrere Angreifer verteidigen zu können. Schließlich geht es in einer realen Kampfsituation nicht um Regeln, Punkte oder sportliche Fairness, sondern einzig und allein darum, eine gewalttätige Auseinandersetzung möglichst unbeschadet zu überstehen. 

Vor Angst starr zu sein und nichts zu tun, ist keine Option, wenn es für eine Flucht zu spät ist, weiß Carsten Draheim genau. Der 41-jährige Kölner Autor ist einer der erfahrensten und erfolgreichsten Krav-Maga-Ausbilder sowie Inhaber einer der größten Krav-Maga-Schulen in Europa und zudem Gründungsmitglied des international agierenden KRAVolution Krav-Maga-Verbands. Als vom Verteidigungsministerium bestellter Nahkampfausbilder für Soldaten der Bundeswehr unterstützt er mit seinem Ausbilderteam Polizisten und militärische Anwender. In seinem Buch werden nicht nur über 100 Krav-Maga-Techniken zur Selbstverteidigung vorgestellt, sondern auch anhand der Prinzipien, die dieses System so erfolgreich machen, methodisch erklärt. Es richtet sich an alle Krav-Maga-Trainierende.

Taschenbuch

256 Seiten

200 Farbfotos

Format: 16,5 x 24 cm

Meyer & Meyer Verlag

Aachen 2018, ISBN 978-3-8403-7581-1

www.dersportverlag.de 

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Mi

26

Dez

2018

Taktische Medienecke

Helicopters in Special Operations

Hubschrauber im Spezialeinsatz

Autor: Dipl.-Pol. (Univ.) Christian Rastätter

Herausgeber: Sören Sünkler

Bei diesem großformatigen Bildband geht es um Einsatz-Helikopter und darum, in welchen Ländern welche Modelle für welche Zwecke genutzt werden. Das teils exklusive Material dokumentiert dabei nicht nur die jeweiligen Spezialkräfte und Militärs bei der Nutzung der Helikopter in spannenden, lebhaften Bildern. Vielmehr erfährt der Leser zu jedem Hubschrauber interessante Details, sei es zu den Einsatzzwecken, der Einheit, zur Technik oder der Bewaffnung. Dabei ist das Buch alphabetisch nach Ländern geordnet: von A wie Afghanistan bis U wie USA. Ergänzt wird die Lektüre durch diverse Einsatzschilderungen. Ein Muss für alle technisch interessierten Fans von Hubschraubern, die auch aussagekräftiges Bildmaterial nicht missen möchten. 

Hardcover

256 Seiten

zahlreiche farbige Abbildungen

Format: 

30 x 21,4 cm

S.Ka.Verlag

Nürnberg 2017

ISBN 978-3-9815795-5-0

 

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Fr

07

Dez

2018

Kalender 2019

Bald ist das Jahr zu Ende! Zeit über Kalender nachzudenken. Wie wär's mit folgenden Exemplaren?

 

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Mi

05

Dez

2018

Der Klassiker: das Buchgeschenk

Heißt es nicht immer, es wird zu wenig gelesen? Dabei sind Bücher doch optimale Geschenke zu Weihnachten! Hier einige Tipps für den Gabentisch.

 

Scots wha hae. Die schottischen Unabhängigkeitskriege

Autor: Dr. Johann Baier

„Scots wha hae“, das bekannte Gedicht von Robert Burns, war für lange Zeit so etwas wie die inoffizielle Nationalhymne Schottlands. In der Form einer Rede von Robert the Bruce vor der Schlacht von Bannockburn 1314 feiert es den Freiheitswillen und den Mut der Schotten, die in dieser Schlacht ein erheblich größeres englisches Heer besiegten. Es ist auch der Titel des neuen Buches von Dr. Johann Baier, selbst langjähriger Bogenschütze mit dem Englischen Langbogen. Nach „Die Schlacht bei Agincourt“, „Krähen über Crécy“ und „Der Schwarze Prinz und die Schlacht bei Poitiers“, die den erfolgreichen Einsatz des Englischen Langbogens auf den Schlachtfeldern Frankreichs schildern, erzählt er hier auf der Basis zeitgenössischer Quellen vom wechselhaften Verlauf der schottischen Unabhängigkeitskriege. 

„Scots wha hae“ verspricht bestes Infotainment in literarischer Form. Während erzählende Passagen mit ihren lebendigen Schilderungen die eigentliche Handlung voranbringen, bieten kommentierende und erläuternde Einschübe dem Leser das notwendige historische, kulturelle und waffentechnische Hintergrundwissen. Wer sich für die geschilderten Begebenheiten interessiert, wer selbst Bogenschütze ist und wer wissen möchte, wie es zu dem Mythos Englischer Langbogen kam, der wird sich bei der Lektüre ebenso gut informiert wie gut unterhalten fühlen. 

Hardcover

274 Seiten mit S/W-Zeichnungen

Verlag Angelika Hörnig

Ludwigshafen am Rhein 2018

ISBN 978-3-938921-57-9

www.bogenschiessen.de

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Mi

14

Nov

2018

SPURLAUT unterwegs

 

Was lange währt, wird endlich gut. Dieser Sinnspruch könnte auch auf das neue Wissensmagazin Spurlaut zutreffen. Fast ein Jahr lang wurde das Konzept entwickelt, diskutiert, im Online-Bereich schon mal ausprobiert und nun ist es da!

 

Per Definition ist „spurlaut“ die gewünschte Eigenschaft eines Jagdhundes, die vom Wild hinterlassene Spur Laut gebend zu verfolgen. Verfolgen möchte das frische Autorenteam jagdlich spannende Themen, seien es neueste wissenschaftliche Erkenntnisse oder wirtschaftliche Entwicklungen in der Branche.

Spurlaut, das Wissensmagazin des bekannten Melsunger Verlages Neumann-Neudamm, richtet sich besonders an Jungjäger und Jagdscheininteressierte. Dafür werden unter anderem innerhalb der Rubriken Jagdpraxis, Waffen und Technik, Internet, Handmade, Inside Hunting Business und Wissen kompakt je nach Saison aktuelle Themen derart aufgearbeitet, dass jeder Artikel sowohl für Jagdneulinge verständlich ist, als auch für bereits praktizierende Jäger informativen Mehrwert bietet. Wer jetzt an trockene Informationslektüre denkt, liegt falsch. Visuell abwechslungsreich aufgemacht, überzeugt das Heft auch mit hochwertiger Bildauswahl und kurzweiligem Schreibstil.

Das Wichtigste zum Schluss: Spurlaut ist crossmedial und somit als Print- und Online-Version zu bekommen. Das Maß der Dinge bleibt jedoch die 

Printausgabe, die mit 

64 Seiten im handlichen 

17 x 24-Format erscheint und alle zwei Monate zur Monatsmitte zu ihren Leserinnen und Lesern kommt. Der Stückpreis liegt pro Heft bei 3,90 Euro, im Abonnement gibt es alle sechs jährlichen Ausgaben plus Online-Zugriff auf die Artikel samt Bonusmaterial, wie Videoclips und Hintergrundmaterial, bereits für 20 Euro. Den Vertrieb übernimmt der hausinterne Shop www.jana-jagd.de. Besonders interessant für Werbepartner wird die Erstausgabe im September sein, denn diese wird mit dem Jagdkatalog auf den vorweihnachtlichen Jagdmessen als Teaser verteilt werden. 

www.spurlaut.com

www.neumann-neudamm.de

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Mi

07

Nov

2018

Medienecke

Wild Kitchen Project 2.0: Wild und Weide

Autoren: Jana Rogge, Stephan Berghaus

Das Wild Kitchen Project ist ein Zusammenschluss von einigen BBQ- und Dutch-Oven-Teams aus ganz Deutschland, die sich gemeinsam zum Grillen und Kochen treffen und für ihr Projekt einen Blog betreiben. Nachdem das erste Kochbuch „Wild Kitchen Project: Rezepte und Erfahrungen für Liebhaber von Wild, BBQ und Outdoorküche“ ein voller Erfolg wurde und von Jägern, BBQ-Fans sowie von Outdoorfreunden einen unerwartet großen Zuspruch erfahren hat, sahen sich die Projekt-Teams angespornt, ihren Weg weiterzuverfolgen. 

Nun ist Band 2 erschienen und wieder dreht sich alles um die Outdoorküche in ihren vielen Facetten. Doch hier geht es neben dem Wildbret auch um Weidefleisch aus artgerechter Haltung, denn gerade die Herkunft des Fleisches ist in den Augen der Autoren weit mehr als nur „Geschmackssache“. Diesmal holte sich das Team mit „Don Marco“ Greulich, World Barbecue Champion und mit über 40 Titeln einer der erfolgreichsten Griller Europas, prominente Unterstützung und viele neue kreative Ideen ins Boot. Unter dem Motto „from nose to tail“ werden alte Rezepte neu interpretiert und Grillklassiker auf andere Tierarten übertragen. 

Hardcover, 176 Seiten

Format: 17,9 x 25,2 cm

Eckhaus Verlag

Weimar 2018

ISBN 978-3-945294-21-5

www.eckhaus-verlag.de

www.wild-kitchen-project.de 

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Mi

29

Aug

2018

Teambildung – im Dialog gemeinsam ans Ziel

Wie bereits in der letzten Ausgabe von WM-Intern (6/2018) erörtert, ist ein gut eingespieltes und aufeinander abgestimmtes Team auch im Einzelhandel von großer Bedeutung. Ein harmonisches und faires Miteinander der Kollegen sorgt für ein gutes Betriebsklima und wirkt sich zusätzlich noch verkaufsfördernd aus. 

 

Während es im ersten Teil unseres Beitrags zur „Teambildung“ in erster Linie um den Aspekt des gemeinschaftlichen Erlebens und Handelns als Team ging – also darum, sich bei gemeinsamen Aktivitäten aufeinander verlassen zu können und zusammen Aufgaben zu lösen –, soll es in diesem Beitrag explizit um den verbalen Austausch, also den Dialog gehen. Denn ohne entsprechende Gespräche, ohne Kommunikation ist ein freundliches und konstruktives Miteinander wohl doch eher schwierig.

Zugegeben, es ist nicht immer ganz leicht, die meist sehr unterschiedlichen Charaktere auf einen Nenner zu bringen. Umso wichtiger ist daher der stetige Dialog – als eine der wichtigsten teambildenden Maßnahmen im Unternehmen. So können sowohl Streitereien und Unstimmigkeiten bereits in einem frühen Stadium idealerweise geklärt und beseitigt, als auch neue Erkenntnisse, Ideen und Vorschläge untereinander ausgetauscht werden. Nicht zuletzt bietet ein regelmäßiger Austausch im Dialog die Chance, gemeinsame Ziele zu formulieren und bessere Ergebnisse zu erreichen. Das Sprichwort „Reden ist Silber, Schweigen ist Gold“ gilt in diesem Zusammenhang in der Regel jedenfalls nicht. 

„Das hat mir aber keiner gesagt!“ – „Ach, die neue Kollektion wurde schon geliefert und steht bereits im Lager?“– „Wer hat denn das wegsortiert, ohne Bescheid zu geben?“ – „Wieso weiß ich nichts von dieser neuen Regelung?“ – Das fängt schon mit solchen Kleinigkeiten an, die jedoch leider recht häufig im (beruflichen) Alltag vorkommen. Werden wichtige Informationen an Mitarbeiter oder Kollegen – versehentlich oder absichtlich – nicht weitergegeben, führt das nachvollziehbar zu Missstimmung. 

Handeln Vorgesetzte nach dem Motto: „Du darfst zwar alles essen, aber nicht alles wissen“, gewinnen sie vermutlich nicht gerade das Vertrauen ihres Personals. Und enthalten sich Kollegen untereinander notwendiges Wissen für den erfolgreichen Verkauf vor, grenzt das fast schon an Mobbing. Selbst wenn dies aus Gedankenlosigkeit und nicht aus Absicht geschieht, sollte darüber gesprochen werden, um die Abläufe im Betrieb oder Ladenlokal künftig zu optimieren. 

 

Daher bieten sich beispielsweise sogenannte Qualitätszirkel an, um etwa den Teamgedanken zu unterstützen. „Qualitätszirkel sind innerbetriebliche Arbeitskreise, die die Erfahrung und Verantwortungsbereitschaft der Mitarbeiter aktivieren sollen. Dadurch lassen sich neben der Qualität der Produkte und Dienstleistungen auch die Leistungspotenziale der Mitarbeiter und möglicherweise das Betriebsklima verbessern“, bringt es Wikipedia  zur Begriffserklärung „Qualitätszirkel“ recht treffend auf den Punkt. Bei dieser moderierten Form der Teamarbeit handelt es sich um ein Instrument zur Förderung der Eigeninitiative von Mitarbeitern. 

Zu festen Terminen trifft sich eine feste Gruppe von Teilnehmern freiwillig, um unter anderem mit ihrem Wissen und ihrem Ideenreichtum zur Problemlösung beziehungsweise zur Qualitätsverbesserung und Produktivitätssteigerung des Unternehmens beizutragen. Durch diesen regelmäßig stattfindenden Austausch können Schwachstellen im Unternehmen relativ frühzeitig analysiert und bestenfalls schnell behoben werden. Wichtig ist, dass die Arbeit des Qualitätszirkels protokolliert und in regelmäßigen Abständen eine Ergebniskontrolle durchgeführt wird, um die Akzeptanz und die Effektivität der Arbeit zu prüfen. Darauf weist etwa www.business-wissen.de hin. 

 

Laut des Online-Fachmagazins für Betriebswirtschaft und Management dienen solche im Vorfeld festgelegten Regeln dazu, zielorientiert zu arbeiten. Weiter werden hier recht anschaulich Rollen und Aufgaben im Qualitätszirkel aufgelistet sowie die Struktur der Arbeit erläutert: So gibt es einen Leiter, der die Treffen des QZ-Teams organisiert, leitet und für diverse Aufgaben zuständig ist, unter anderem für das Aufstellen eines Arbeits- und Terminplans für das ganze Jahr. Außerdem bestimmt er aus seinem Team je einen Mentor pro Projektgruppe – dem „Herzstück“ des Qualitätszirkels. Denn die Projektgruppen, die das QZ-Team zuvor zusammengestellt und ihnen klare Aufträge erteilt hat, kümmern sich um die eigentliche Lösung von Problemen, recherchieren selbstständig deren Ursachen und setzen nach Genehmigung dann die notwendigen Maßnahmen um.

Der Projektgruppen-Mentor ist dabei für die Überwachung der Umsetzung zuständig und für die Abgabe eines schriftlichen Ergebnisberichts an das QZ-Team nach dem Ende des Projekts. Die Arbeit im Qualitätszirkel, die innerhalb der Projektgruppen auf einzelne Personen verteilt wird, sollte durch klare Arbeitsmittel und eine nachvollziehbare Struktur bestimmt sein. Dies wird in dem Fachartikel sehr übersichtlich in einzelnen Prozessschritten zusammengefasst. (Quelle: „Teamarbeit – Aufgaben und Funktion von Qualitätszirkeln“ von Dr. Jürgen Fleig, www.business-wissen.de/artikel/teamarbeit-aufgaben-und-funktion-von-qualitaetszirkeln) 

Doch auch ohne solch einen „professionellen“ Qualitätszirkel mit seinen strukturierten Prozessschritten sollte ein regelmäßig stattfindender Dialog zwischen den Mitarbeitern angestrebt werden. Ob sich das Team mit oder ohne Chef, montagsvormittags in der Gemeinschaftsküche oder freitagsabends im Biergarten trifft, ist sicherlich eine sehr individuelle Entscheidung. Idealerweise sollte der Dialog im Team jedoch anfangs „geprobt“ werden, denn es geht um „Dialog“ im wahrsten Wortsinn, nicht um eine Diskussion oder eine Debatte. 

 

Es geht nicht darum, sich durchzusetzen und mit seiner Meinung zu gewinnen, sondern es geht um einen Gewinn für alle Beteiligten durch neue Einsichten und Erkenntnisse. Dabei ist es natürlich in erster Linie wichtig, sich – selbst in Konfliktsituationen – nicht im Ton zu vergreifen. Darum ist es auch hier sinnvoll, ein paar Regeln aufzustellen. Das beinhaltet vor allem, sich ausreden zu lassen, wirklich zuzuhören und über das Gesagte zu reflektieren. Um sich ausführlicher mit der Thematik zu beschäftigen, empfiehlt sich die Lektüre der „Zehn Kernfähigkeiten für den Dialogprozess“ (in: „Die Kunst des Dialogs – Kreative Kommunikation entdecken“ von Johannes F. & Martina Hartgemeyer, Klett-Cotta, Stuttgart 2005). Sie lauten wie folgt: 

- Eine lernende Haltung einnehmen

- Radikalen Respekt zeigen

- Von Herzen sprechen

- Generativ zuhören

- Annahmen und Bewertungen „suspendieren, in der Schwebe halten“ 

- Erkunden

- Produktiv plädieren

- Offenheit

- Verlangsamung zulassen

- Die Beobachterin beobachten.

 

Auch auf Ebene der Vorgesetzten gibt es ein Instrument, um sich auszutauschen – was mitunter sehr hilfreich ist. Denn im Alltag sind Ladeninhaber beziehungsweise Geschäftsführer doch eher „Einzelkämpfer“ und mit ihren betriebswirtschaftlichen Anliegen oder möglichen Problemen im Unternehmen (etwa mit dem Personal, dem Sortiment, der Technologie oder gar den Konsumenten) allein. Ein Austausch von Erfahrungen in regelmäßigen Abständen kann daher nur von Nutzen sein, weil in den Erfahrungsaustausch-Gruppen (kurz: Erfa-Gruppen) nicht zuletzt durch die Bildung von Netzwerken dauerhaft wechselseitige Unterstützung existiert und auch langfristige Freundschaften entstehen können – und das alles im Sinne der Umsatzsteigerung. 

Erfa-Gruppen gibt es in nahezu allen Branchen und ihre Zahl wächst stetig. Dabei handelt es sich in der Regel um Geschäftsinhaber nicht unmittelbar miteinander konkurrierender Einzelhandelsunternehmen. „Sie stellen ihre betriebswirtschaftlichen Zahlen für einen gruppeninternen Betriebsvergleich und zur Entwicklung von zukünftigen Strategien zur Verfügung. Die Themen gehen von der Warenpräsentation und Sortimentsaufteilung über Lieferanalyse, Entwicklung eines Einkaufs- oder eines Marketingplanes bis hin zur gemeinsamen Diskussion von zukunftsfähigen Unternehmensstrategien. Häufig ist ein teilnehmendes Unternehmen Ausrichter und Gastgeber der Jahrestagung und stellt sein Unternehmen für eine Betriebsbegehung und für im Kollegenkreis konstruktiv zu übende Kritik zur Verfügung. Die Teilnahme an einer Erfa-Gruppe setzt Offenheit und gegenseitiges Vertrauen voraus.“ (Wikipedia, Artikel: „Erfa-Gruppe“)  Solch eine Erfa-Tagung hält beispielsweise der Bundesverband Schneidwarenfachhandels-Betriebe e. V. (BSB) im Rahmen ihrer jährlich stattfindenden Verbandstagung regelmäßig erfolgreich ab (WM-Intern 12/2017). 

Der Erfolg von Qualitätszirkeln, Erfa-Gruppen und ähnlichen „dialogorientierten Arbeitskreisen“ liegt mit Sicherheit darin, dass die Fähigkeiten jedes Mitglieds zusammengetragen und für alle erschlossen werden. Denn jeder Einzelne hat zwar enorme individuelle Potenziale, aber keiner ist so gut und klug, dass er nicht von den Erfahrungen der anderen Teilnehmer profitieren könnte. Das gilt für Chefs genauso wie für Angestellte, für Geschäftsinhaber genauso wie für ihre Mitarbeiter sowie auch die Kollegen untereinander – also für das ganze Team.

mvc

Buchtipps

Talk-Box Vol. 11 – Für Teams – 

Kommunikation, Motivation, Teamgeist

Autoren: Claudia Filker und Hanna Schott

Metalldose, 120 Impulskarten, mit 16-seitigem Booklet, Format: 11,0 x 16,0 cm, Neukirchener Verlag, 2016, 

ISBN 978-3-7615-6312-0 

www.neukirchener-verlage.de

Dialogische Führung: 

Grundlagen – Praxis – 

Fallbeispiel: dm-drogerie markt

Autoren: Dr. Karl-Martin Dietz und 

Dr. Thomas Kracht

Hardcover, 136 Seiten, Format: 15,6 x 23,3 cm, Campus Verlag, 4. Auflage 2016, 

ISBN 978-3-593-50600-5

www.campus.de

Der Team-Entwickler: 

Gemeinsam gewinnen lernen

Autoren: Jens Corssen, Stefan Gröner und 

Stephanie Ehrenschwendner

Hardcover, 288 Seiten, Format: 13,4 x 20,8 cm Knaur, 2017, ISBN 978-3-426-21428-2

www.droemer-knaur.de


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Mi

22

Aug

2018

Gesund am Arbeitsplatz: Recht dynamisch, bitte!

© Claudia Jahn
© Claudia Jahn

„Sitzen ist das neue Rauchen!“, behauptet der Arzt und Entertainer Dr. Eckhard von Hirschhausen. Wobei eine einseitige Belastung immer schädlich für unseren Körper ist, sei es das Stehen im Verkaufsraum oder an der Werkbank oder eben das Sitzen vor dem Rechner. Das Ende vom Lied sind im besten Fall schmerzende Füße oder ein verspannter Nacken. Aber auch schwere Schäden am Bewegungsapparat können das Ergebnis von sturem Stehen oder Sitzen sein.

16,5 Millionen Menschen gehen einer vorwiegend stehenden beruflichen Tätigkeit nach. Laut Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) bringt es jedoch ein Großteil der Deutschen auf bis zu 15 Stunden Sitzen am Tag – Arbeit plus Freizeit. Eine Studie der BAuA belegt außerdem, dass 80 Prozent der deutschen Büroangestellten über körperliche Beschwerden während oder nach ihrer Arbeitszeit klagen.

Wenn diese aufgrund von langem Sitzen entstehen, kann das sogenannte dynamische Sitzen helfen. Dies bedeutet, möglichst häufig die Sitzposition zu wechseln. Und zwar nicht mit dem Büronachbarn, sondern im eigenen, ergonomischen Bürostuhl, dessen Rückenlehne auf die individuellen Körpermaße eingestellt ist und jede Position des Körpers unterstützt. Idealerweise hält man den Oberkörper dabei gerade, das Becken aufgerichtet und wechselt zwischen einer leicht nach vorn geneigten, einer aufrechten und ausbalancierten und einer zurückgelehnten Sitzhaltung. Der stetige Wechsel zwischen den unterschiedlichen Sitzpositionen gewährleistet eine natürliche Be- und Entlastung der Muskeln. Außerdem fördert es die Nährstoffversorgung der Bandscheiben sowie die Durchblutung der Muskulatur. 

Das Pendant zum dynamischen Sitzen ist das dynamische Stehen. Hierbei wird das Gewicht langsam von der Ferse auf den Ballen und wieder zurück verlagert. Wichtig dabei ist die deutliche Aktivierung der Wadenmuskulatur.

Ob Stehen oder Sitzen: Ein Bewegungsausgleich in der Freizeit ist unerlässlich. Mit Blick auf die Gesundheit lautet das Motto: je vielseitiger, desto effektiver! Heute Schwimmen oder Joggen, übermorgen eine Stunde Rückenfit oder Faszientraining, am Wochenende Fußball oder Tennis. So werden das Herz-Kreislauf-System und auch die verschiedenen Muskelgruppen flexibel beansprucht. 

Netter Nebeneffekt: Nicht nur Ihr Körper wird es Ihnen danken, auch Ihr Kopf. Denn beim Sport wird Stress viel besser abgebaut als beispielsweise beim Fernsehen oder Handyzocken. Und wenn Sie sich mal so gar nicht aufraffen können, tut es auch ein Spaziergang – aber bitte ohne dabei die ganze Zeit aufs Smartphone zu starren. Blicken Sie in den Horizont und schwingen Sie locker mit den Armen mit. Auf diese Weise lösen sich Verspannungen im Rücken und im Schultergürtel, die frische Luft tut ihr Übriges.

www.baua.de

ali 

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Mi

25

Jul

2018

Lektüre für den Sommer

Bücher fürs Verkaufsregal

© Kosmos-Verlag
© Kosmos-Verlag

Artgerecht

13 Thesen zur Zukunft des Homo sapiens

Autor: Dr. Markus Strauß

Der Mensch hat sich im Lauf der Jahrhunderte so weit von einem artgerechten Leben entfernt, dass es höchste Zeit wird gegenzusteuern. Markus Strauß, einer der bekanntesten Experten für essbare Wildpflanzen und Selbstversorgung, zeigt auf, wie sehr sich vor allem im 20. Jahrhundert unsere Lebensweise, Nahrung und die Qualität von Landschaft und Boden verändert haben. Was wir brauchen, ist eine „natürliche Revolution“. In 13 Thesen macht er deutlich, wie wir den Wandel konkret einleiten und in ein neues, grünes Jahrtausend finden können. Denn nur so wird unsere Umwelt zu einem Raum der Natürlichkeit, der Freiheit des Einzelnen und des Miteinanders. Also heißt es: aus der Steinzeit lernen.

Hardcover, 320 Seiten, 4 Farbzeichnungen, Format: 14 x 22,3 cm, Kosmos, Stuttgart 2018, ISBN 978-3-440-15970-5

www.kosmos.de 

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Mo

02

Jul

2018

Bücher fürs Verkaufsregal

© Deutscher Bogensportverlag
© Deutscher Bogensportverlag

Richtig schießen mit dem Compoundbogen

Von Anfang an – mit vielen praktischen Trainingstipps 

Autoren: Bert Mehlhaff & Martina Berg

Das Bogenschießen ist in den letzten Jahren fast schon Trend geworden. Kinofilme, aber auch Erfolge deutscher Athleten bei Olympischen Spielen lenken das Interesse vieler Menschen auf diese faszinierende Sportart. Das neu erschienene Buch der Bogensportprofis Bert Mehlhaff (Trainer des DSB und Deutscher Meister mit dem Recurvebogen) und Martina Berg (Fachhändlerin für Bogensportartikel und Trainerin des DFBV) möchte gerade Bogensport-Einsteigern beim Start in das Bogenschießen begleiten. 

Die Vermittlung und ausführliche Darstellung der Schießtechnik nach dem Positionsphasenmodell bildet den thematischen Schwerpunkt. Zahlreiche Fotos illustrieren die einzelnen Schritte. Gezeigt wird der Schussablauf mit einem Compoundbogen. Diese Grundtechniken lassen sich aber auch problemlos auf olympische Recurvebögen und traditionelle Bögen übertragen. Ergänzt wird das Buch durch viele praktische Tipps: kleine Compoundbogenkunde, Bau eines Nullbogens für das Techniktraining, fünf gute Trainings­tipps, Aufbau einer Trainingseinheit, Trainingsinhalte mit Unterstützung von Lernhilfsmitteln, Lernhilfsmittel für das Bogensporttraining und Begriffsdefinitionen (Glossar, Literaturverzeichnis). 

Taschenbuch, 116 Seiten, zahlreiche Fotos und Abbildungen, 

Format: 15,5 x 22 cm, Deutscher Bogensport Verlag, Bad Pyrmont 2018, 

ISBN 978-3-7460-4447-7

www.deutscher-bogensportverlag.de 

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Mi

20

Jun

2018

100 % Bestform im Business – Mentaltraining mit Thomas Schlechter

© Blue Wing Verlag
© Blue Wing Verlag

Thomas Schlechter ist der führende Experte für punktgenaue Bestform. In seinem Motivationsbuch „100 % Bestform im Business“ dreht sich alles um die Frage: Welche mentalen Geheimnisse machen Chefs und Mitarbeiter nachhaltig erfolgreich? Es entlarvt blockierende Motivationsmythen, die sich negativ auf die Leistungsfähigkeit auswirken und zum Versagen führen können. Reale Fallbeispiele von Unternehmerinnen und Managern zeigen, wie sie mit Psychotricks schwierige berufliche Situationen spielend bewältigen und sogar ihre Umsätze verdoppeln. WM-Intern sprach mit dem Autor über seinen beruflichen Werdegang, das Buch – und seine Hobbies.

 

Wie oder wann kamen Sie dazu, Mentaltrainer zu werden?

Bei meiner beruflichen Tätigkeit als Personal Fitness Coach hat sich sehr schnell herausgestellt, dass viele meiner Klienten auch mentale Probleme haben, beispielsweise sich selbst für Sport zu motivieren. So habe ich während des Studiums an der Kölner Sporthochschule den Schwerpunkt stark auf Sportpsychologie gelegt, um mehr über die mentalen Aspekte zu lernen.

 

Wie hat sich Ihre Tätigkeit im Laufe der Jahre entwickelt? 

Wie gesagt: Das Mentaltraining hat während der Zeit als Personal Fitness Coach stark an Bedeutung gewonnen, sodass ich – abgesehen von einer kurzen Unterbrechung und einem „Abstecher“ in das journalistische Fach – seit 2003 rein als Mentaltrainer arbeite. Ich bin damals der Liebe wegen nach München gegangen, habe mich wieder auf meine Wurzeln besonnen und biete seither regelmäßig Mental-Schulungen an, coache und trainiere die Menschen. Vier- bis fünfmal pro Monat mache ich Seminare, doch vor allem das Online-Mentaltraining nimmt immer mehr zu. 

 

Online-Mentaltraining: Wie muss ich mir das vorstellen? 

Dabei berate ich meine Klienten über Skype. Das hat den Vorteil, dass man nirgends extra hinfahren muss. Ich habe viele Klienten aus dem Sport, aber auch Unternehmer oder Manager aus dem gesamten deutschsprachigen Raum. Die finden es wunderbar, dass ich sie etwa alle zwei Wochen oder einmal im Monat auf diesem Weg coachen kann. 

 

Zu Ihren Büchern: Wie viele haben Sie bereits veröffentlicht?

 

Ich habe vier Bücher veröffentlicht, zuletzt „100 % Bestform im Business“. Es sind noch weitere „Bestform“-Bücher geplant, denn ich selbst bin sehr leistungsorientiert, versuche stets meine Bestform zu optimieren und mein Lebensglück zu verwirklichen. Es hat sich herauskristallisiert, dass das bei den Klienten sehr gut ankommt. 

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Mo

04

Jun

2018

Jagd ohne Hund ist Schund! Ohne Humor auch.

Platz 3 beim Jagdbuch des Jahres 2018 – Kategorie Belletristik

Auf den Knien durch die Eifel

Autor: Ulrich Umbach

 

Nein, dies ist nicht die Geschichte eines Raumpflegers, Fußballtorwartes oder auf den Knien arbeitenden Handwerkers. Es ist die Geschichte eines Försters, Jägers und Schweißhundführers, dessen Lebensinhalt bestimmt wurde durch Wald, Wild, Hunde und die Sorge um einen anständigen Umgang mit den uns anvertrauten Tieren, sowohl den Haus- als auch den Wildtieren.

Geboren in eine bis ins 18. Jahrhundert zurückgehende Jäger- und Försterdynastie, waren diese Dinge ausschlaggebend in der Prägung der vorliegenden Geschichten. Im Laufe der Jahre kamen über 7.000 Nachsuchen und der Umgang mit ungezählten Jägern und Jagdscheininhabern zusammen. Es sind viele Geschichten, die erzählenswert sind und den nachfolgenden Generationen Wissen und Werte um weidmännisches Jagen und Handeln vermitteln.

 

Verlag Neumann-Neudamm

3. Auflage

Hardcover

208 Seiten

zahlreiche Schwarz-Weiß-Abbildungen

Format: 13,2 x 21 cm

ISBN 978-3-7888-1863-0

www.neumann-neudamm.de

 

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Fr

01

Jun

2018

Kinder, draußen ist es besser!

© moses-Verlag
© moses-Verlag

Unter dem Motto „Raus in die Natur“ bietet der Moses-Verlag eine umfassende Palette an Sachbüchern und Wissenskarten für Eltern und Kinder. Die verschiedenen Titel geben einen schönen Überblick zu Wissens- und Erlebenswertem in der Natur und vermitteln so spielerisch Naturwissen an Kinder. Der deutsche Spielwarenhersteller HABA bietet seit über 10 Jahren unter der Marke „Terra Kids“ Spielzeug und Outdoorbedarf für kleine Entdecker.

 

Mit dem Buch Gärtnern in Beet, Topf und Kasten von Moses ziehen Kinder ihre ersten Pflanzen auf dem Balkon, der Terrasse oder im Garten. Weitere Kapitel zu Upcycling-Projekten, leckeren Rezepten und Bastelanleitungen für Bruthilfen sorgen für ein abwechslungsreiches Gartenjahr und für frisches Obst und Gemüse zu Hause.

Ab 8 Jahren

96 Seiten

Spiralbindung mit Gummiband zum Verschließen

Format: 17,3 x 22 cm, 

ISBN 978-3-89777-965-5

www.moses-verlag.de

 

© moses-Verlag
© moses-Verlag

50 heimische Tiere in Stadt & Garten und 

50 heimische Garten- & Feldpflanzen

Autorin: Carola von Kessel

 

Die erfolgreiche Reihe der Expedition-Natur-Kartensets wird um zwei neue Themen zu heimischen Tieren und Pflanzen in Stadt und Garten ergänzt. Jedes der kompakten Wissenspakete umfasst 50 Karten mit einem ausführlichen Übersichtsfaltblatt. 

50 heimische Tiere in Stadt & Garten

Illustrationen: Thomas Müller, Arno Kolb, Johann Brandstetter, Julie Sodré

50 heimische Garten- & Feldpflanzen

Illustrationen: Christine Henkel, Arno Kolb, Angelika Neiser

www.moses-verlag.de/kollektionen/fuer-kinder/expedition-natur.html

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Mo

21

Mai

2018

Buchempfehlungen

Fürs Verkaufsregal

Richtig schießen mit dem Recurvebogen

Von Anfang an – mit vielen praktischen Trainingstipps

Autoren: Bert Mehlhaff & Martina Berg

 

Bogenschießen gilt als die technisch zweitschwierigste Sportart der Welt. 54 Dinge gilt es zu beachten, um den perfekten Schuss abzugeben. Das schafft man laut erfahrener Bogensportler nur, wenn man diesen Bewegungsablauf irgendwann einmal völlig seinem Unterbewusstsein überlässt. Dazu muss man das Bogenschießen jedoch von Anfang an richtig lernen. Und das funktioniert am besten mit dem Positionsphasenmodell, nach dem der Deutsche Schützenbund und der deutsche Bogensport-Nationaltrainer ausbilden.

Das Buch der Bogensportprofis Bert Mehlhaff (Trainer des DSB und Deutscher Meister mit dem Recurvebogen) und Martina Berg (Fachhändlerin für Bogensportartikel und Trainerin des DFBV) erläutert kurz und knapp, aber verständlich diese Technik des Bogenschießens. Zahlreiche Fotos illustrieren die einzelnen Schritte. Gerade für Bogensport-Einsteiger soll dieser Ratgeber ein praktischer Begleiter beim Start in das Bogenschießen sein. Gezeigt wird der Schussablauf mit einem olympischen Recurvebogen. Diese Grundtechniken lassen sich aber auch problemlos auf Compoundbögen und traditionelle Bögen übertragen. Ergänzt wird das Buch durch viele praktische Tipps: Bau eines Nullbogens für das Techniktraining, die richtige Bogensport-Ausrüstung für den Anfang, fünf gute Trainingstipps, Aufbau einer Trainingseinheit, Trainingsinhalte mit Unterstützung von Lernhilfsmitteln und Lernhilfsmittel für das Bogensporttraining. 

 

Taschenbuch

92 Seiten

zahlreiche Fotos

Format: 15,5 x 22 cm

Deutscher Bogensportverlag

Bad Pyrmont 2015

ISBN 978-3-7448-9484-5 

www.deutscher-bogensportverlag.de 

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Mo

30

Apr

2018

Frühjahrsexkursionen – Buchtipps für Abenteurer

© riva-Verlag
© riva-Verlag

Viele Menschen werden das Frühjahr nutzen, um ihre guten Vorsätze für das neue Jahr umzusetzen. Im Kampf gegen den Winterspeck stürzen sie sich in das Hamsterrad namens Fitnessstudio. Mangels Abwechslung wird dies schnell langweilig und die Jahresmitgliedschaft wird zur Karteileiche. Wer wirklich etwas erleben möchte und Bewegung an der frischen Luft sucht, plant kleine oder große Exkursionen. Neben der richtigen Ausrüstung helfen hier Bücher mit Anregungen und Tipps für das nächste Abenteuer.

 

Lost Places in Deutschland

Ein merkwürdiges Bilderbuch längst vergessener Orte

Autoren: Bernhard Hoëcker, Erik Haffner, Tobias Zimmermann

 

Auf der Suche nach den letzten Abenteuern der zivilisierten Welt machen Hobbyfotografen und Entdecker Jagd auf sogenannte „Lost Places“. Das sind verlassene Gebäude, die ihre ursprüngliche Funktion nicht mehr erfüllen und langsam verfallen. Alte Kasernen und Fabrikgebäude, aber auch Gebäude, deren Zweck längst vergessen wurde, werden zur Kulisse für unvergessliche Bilder und spannende Momente. Solche zeigt Bernhard Hoëcker in seinem Buch „Lost Places in Deutschland“. Auf der Suche nach weißen Flecken in der googlebaren Zone dringt der bekannte Komiker mit seinen Weggefährten in unbekanntes Gebiet vor.

riva Verlag

Softcover

256 Seiten

ca. 300 Farbbilder

Format: 17 x 21 cm

ISBN 978-3-7423-0419-3

www.m-vg.de

 

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Mo

23

Apr

2018

Mythen, Schrecken und der Glanz der Vergangenheit

Platz 3 beim Jagdbuch des Jahres 2018 – Kategorie Sachbuch

Rominten – Carinhall – Bialowiecza

Das Fotoalbum des Grafen Eric von Rosen 1937

Autoren: Wolfgang Rothe und Daniela Wiemer

 

Der schwedische Graf Carl Gustaf Bloomfield Eric von Rosen (1878–1948) wird beschrieben als Globetrotter, Forschungsreisender und Entdecker des zentralafrikanischen Batwa-Stammes, als Ethnologe, Ägyptologe, Großwildjäger und Bergsteiger sowie als Schöpfer privater Naturparks, Komponist und Schriftsteller, der in Schwedisch, Englisch und Deutsch publizierte – wahrlich ein vielseitiger, weltoffener Mann.

Graf von Rosen widmete sein Fotoalbum dem OFM Walter Frevert als Dankgeschenk für die Betreuung während eines Jagdaufenthalts im September/Oktober 1937 in Rominten. Es enthält Fotodokumente, die bisher nicht veröffentlicht worden sind – aus Rominten, aus Carinhall und auch aus Białowieża.

Hardcover

120 Seiten

zahlreiche Abbildungen

Format: 21 x 20 cm

ISBN 978-3-7888-1683-4

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Fr

16

Feb

2018

Fachliteratur

Pfeil und Bogen in der römischen Kaiserzeit

Autor: Holger Riesch

Archäologische Funde und antike Bild- und Textquellen beweisen: Reflexbogen, Langbogen, Pfeile, Köcher und Zubehör gehörten zum Bogenschießen in der Römerzeit dazu. Zwar gibt es gute Detailanalysen und Fundbeobachtungen, auch erste praktische Erfahrungen mit ernsthaften rekonstruierenden Nachbildungen. Insbesondere für den interessierten Laien waren fundierte Informationen jedoch nur schwer und oft nur stückweise zugänglich. Mit diesem Band liegt nun erstmals ein Werk vor, das nicht nur die entsprechenden Funde und Belege versammelt und den aktuellen Stand der Forschung präsentiert. Es fügt darüber hinaus die verschiedenen Mosaiksteine zu einem Gesamtbild zusammen. Dieses Übersichtswerk bedient den wissenschaftlichen Anspruch der historischen Forschung ebenso wie den Wissendurst von Bogenschützen, Bogenbauern sowie Geschichtsdarstellern und vermittelt den Leserinnen und Lesern viele neue und oftmals überraschende Erkenntnisse. 

Pfeil und Bogen in der römischen Kaiserzeit. 300 Seiten, 200 Abbildungen. Verlag Angelika Hörnig, Ludwigshafen 2017, ISBN 978-3-938921-50-0

www.bogenschiessen.de

 

Selbstverteidigung für Frauen

Autoren: Jürgen Höller, Axel Maluschka, Stefan Reinisch

Die Fähigkeit zur optimalen Selbstverteidigung geht weit über Kampftechniken hinaus. Geht es um Leib und Leben ist eben alles erlaubt – auch kratzen, beißen und spucken. Dieses Buch zeigt die Möglichkeiten auf, schon im Vorfeld einer gefährlichen Situation präventiv zu agieren. Speziell für Frauen ist es aufgrund ihrer physischen Voraussetzungen extrem wichtig, ihre Aufmerksamkeit zu schulen und die psychologischen Möglichkeiten bei einem (drohenden) Angriff einzusetzen. Dafür nennt das Buch zahlreiche authentische Fallbeispiele, die grundlegende Verhaltensweisen in gefährlichen Situationen vorstellen. Ist eine Auseinandersetzung nicht mehr zu vermeiden, helfen die aufgeführten Techniken, sich effektiv zu verteidigen.

Selbstverteidigung für Frauen. 2., überarbeitete Auflage, 208 Seiten, Meyer & Meyer Verlag, Aachen 2016, ISBN 978-3-8403-7500-2

www.dersportverlag.de

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Mo

05

Feb

2018

Firmen im Visier von Hackern

Eine Umfrage zeigt: Die Zahl der von Cyberkriminellen attackierten deutschen Unternehmen steigt rasant.

 

Einer aktuellen Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach für die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte zufolge sind Deutsche Unternehmen immer häufiger von Cyberattacken betroffen. 27 Prozent der Führungskräfte von 400 mittleren und großen Unternehmen gaben an, ihre Firma sei täglich IT-Angriffen ausgesetzt. Vor einem Jahr waren es 22 Prozent, im Jahr 2013 lediglich zwölf Prozent. 20 Prozent der Befragten erfahren laut Studie einmal oder mehrmals pro Woche einen Angriff.

Eine Befragung von 450 Unternehmen durch die Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY (früher Ernst & Young) schlägt ebenfalls Alarm. 44 Prozent der Firmen wurden nach eigenen Angaben in den vergangenen drei Jahren ausspioniert, gut dreimal so viele wie noch vor zwei Jahren. Die Dunkelziffer sei jedoch höher.

Der IT-Sicherheitsdienstleister Nexus hat fünf „todsichere Tipps” zusammengestellt, um sich vor Hackerangriffen zu schützen:

 

Zwei-Faktor-Authentifizierung 

Ein Passwort mit weniger als acht Zeichen zu knacken, dauert in der Regel keine Minute. Längere Passwörter sind zwar sicherer, ratsam ist jedoch die Kombination mit einer weiteren Authentifizierungsmethode – beispielsweise einer Smartcard. Eine solche Zwei-Faktor-Authentifizierung bietet einen zuverlässigen Schutz und hilft, Sicherheitsrisiken zu vermeiden.

 

Ein „Schlüssel” für alles

Wer sämtliche Zugänge auf einer geschützten Karte speichert, hat nicht nur eine bessere Übersicht über seine Datenträger, sondern muss sich bei Verlust nur um die Sperrung einer einzigen Karte kümmern.

 

Blacklists vs. Whitelists

Sogenannte Blacklists mit gefährlich eingestuften Webseiten sind kein Ersatz für Anti-Viren-Scanner. Deshalb setzen viele Unternehmen lieber auf Whitelists, die die erlaubten Applikationen im Firmennetzwerk und vertrauenswürdigen E-Mail-Adressen enthalten.

 

 

Vorsicht vor fremden Links

Wer unbekannte Links anklickt, lädt Erpresser geradezu ein. Entdeckt wird eine Infektion mit „Ransomware” (Schadsoftware) jedoch meist erst, nachdem das Programm die Daten des Nutzers verschlüsselt und unzugänglich gemacht hat. Um wieder auf die Daten zugreifen zu können, muss der Nutzer ein Lösegeld zahlen.

 

Regelmäßig updaten

Software sollte regelmäßig aktualisiert werden. Softwarehersteller geben Updates nicht nur aus, wenn es neue Features und Verbesserungen gibt, sondern auch, um Sicherheitslücken zu schließen. Wer die Wartung und das Aktualisieren von Plug-ins ignoriert und sich auf Instandhaltungsarbeiten alle drei Jahre verlässt, macht sich selbst zur Zielscheibe für alle, die Geheimnisse stehlen wollen. www.bdb.de

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Mo

08

Jan

2018

Lesestoff für harte Zeiten

© Paul Pietsch Verlage
© Paul Pietsch Verlage

Was gibt es Besseres als ein gutes Buch vor einem warmen Kamin, während von draußen eiskalter Regen gegen die Fensterscheibe peitscht? Man vergisst leicht, welche Annehmlichkeiten man genießt. Gleichzeitig sehnt sich mancher nach Abenteuer und einer Rückkehr zur Natur. Wie man sich auf sein nächstes, vielleicht auch unfreiwilliges Abenteuer am besten vorbereitet, erklären die folgenden Bücherneuheiten.

www.paul-pietsch-verlage.de

 

Urban Prepper 

Krisen überleben in der Stadt

Autor: Walter Dold

Unter Berücksichtigung verschiedener Lebenssituationen gibt der neue Ratgeber von Walter Dold Handlungsanweisungen, wie man sich als Städter mit beschränktem Platzangebot auf eine bevorstehende Krise vorbereiten kann. 

Für den Krisenfall baut das Buch nicht auf dem Szenario auf, dass man mit einem Fluchtrucksack das Weite sucht, sondern zeigt Wege für die Umgestaltung der eigenen Wohnsituation und für die nachhaltige Lebensmittelversorgung auch bei lange anhaltender Krise. Der Autor geht von der Tatsache aus, dass das eigene Heim Sicherheit und Geborgenheit bietet und zeigt, wie man dies verbessern kann. Er gibt Planungshilfen und Beispiele, anhand derer sich die notwendigen Maßnahmen an die eigene Situation anpassen lassen.

Softcover, 192 Seiten; ca. 300 Abbildungen, 

Format: 170 x 240 mm, ISBN 978-3-613-50848-4

 

Outdoor-Survival für echte Kerle 

Der ultimative DMAX Pocket-Guide

Autoren: Rich Johnson, Edward T. Nickens

Auch im neuen DMAX Pocket-Guide widmet sich ein Kapitel dem Thema „Wenn’s in der Stadt ungemütlich wird“. Weitere Kapitel umfassen „Clever draußen unterwegs“, „Du und dein Werkzeug“, „Feuer machen“, „Knoten und Seile“, „Rund um dein Lager“, „Mit dem Fahrzeug“, „Auf dem Wasser“, „Draußen essen und trinken“, „Wenn’s hart auf hart kommt“ und „Wenn kein Arzt greifbar ist“.

Softcover, 272 Seiten, ca. 450 Abbildungen, 

Format: 120 x 170 mm, ISBN 978-3-613-50849-1

 

Überleben ohne Flatrate und Coffee to go 

Vom Hinterhof-Beet bis zum Bunkerbau

Autor: Tim MacWelch

Outdoor-Experte Tim MacWelch gibt seine Erfahrungen seit fast 20 Jahren in der Earth Connection School of Wilderness Survival weiter. In seinem neuen Handbuch schildert er das Überleben in post-modernen Zeiten auf eine flapsige Art und Weise. Das Werk ist aufgeteilt in drei Themenbereiche und erklärt dem Leser darin in Kapiteln mit Namen wie „Den Claim abstecken“, „Die Zicke im Haus“ oder „Sein eigener Arzt“ alles, was er zum Thema

„autark leben“ wissen muss.

Softcover, 224 Seiten, ca. 450 Abbildungen, 

Format: 190 x 240 mm, ISBN 978-3-613-50850-7

 

Pure Drinks für echte Kerle

Der ultimative Genuss-Guide 

Autor: Rolf Deilbach

Was gehört in die perfekt eingerichtete Hausbar und was kann man mit Whisky, Rum und Co. sonst noch machen? Rolf Deilbach nimmt den Leser mit auf eine unterhaltsame Reise durch die Welt der Spirituosen – von Trinkstärken über Fasslagerung bis hin zu populären Irrtümern wird hier jede Menge spannendes Wissen zum Thema des klugen, maßvoll dosierten Trinkgenusses geboten. 

Der Autor ist begeisterter Jäger und Angler. 

Softcover, 256 Seiten, ca. 250 Abbildungen, 

Format: 170 x 240 mm, ISBN 978-3-275-02104-8

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Mi

01

Nov

2017

Ich back dir den Hirsch

 

Das Jägerbackbuch

Autoren: Wolfgang Angsten & Claudia Diewald

Das Kochbuch für alle, die nicht mehr nur grüne Socken, Manschettenknöpfe oder Gürtel verschenken bzw. langweilige Hochsitzbrote einpacken wollen. Das Jägerbackbuch bietet endlich zahlreiche Möglichkeiten, um den Jäger zu beschenken, der schon alles hat. Dazu gibt es für alle Backbegeisterten die Chance, Jagderfolg zu haben, denn egal ob Büffelbrötchen, Bambi oder kapitale Sau – alles landet im Handumdrehen in der Röhre! Je schärfer dabei geschossen wird, umso schwieriger ist die Zubereitung, denn anhand der Anzahl der Patronen lässt sich der Schwierigkeitsgrad ablesen.

Ob süß oder herzhaft, für den heimischen Keksteller oder das nächste Schüsseltreiben – mit diesen selbst gebackenen Leckereien kann man nicht nur Jäger ködern! 

Softcover, 64 Seiten, zahlr. Abb., Format: 14,8 x 21 cm

ISBN 978-3-7888-1510-3, Verlag Neumann-Neudamm

Alle Neumann-Bücher erhalten Sie bei JANA Jagd + Natur. Händlern bieten wir attraktive Einkaufsrabatte: Sprechen Sie uns an!

www.jana-jagd.de

Fr

06

Okt

2017

„Ich back Dir den Hirsch!“

© Felix Verlag
© Felix Verlag

 

Das Jägerbackbuch

Autoren: Wolfgang Angsten & Claudia Diewald

 

Das Kochbuch für alle, die nicht mehr nur grüne Socken, Manschettenknöpfe oder Gürtel verschenken bzw. langweilige Hochsitzbrote einpacken wollen. Das Jägerbackbuch bietet endlich zahlreiche Möglichkeiten, um den Jäger zu beschenken, der schon alles hat. Dazu gibt es für alle Backbegeisterten die Chance, Jagderfolg zu haben, denn egal ob Büffelbrötchen, Bambi oder kapitale Sau – alles landet im Handumdrehen in der Röhre! Je schärfer dabei geschossen wird, umso schwieriger ist die Zubereitung, denn anhand der Anzahl der Patronen lässt sich der Schwierigkeitsgrad ablesen.

Ob süß oder herzhaft, für den heimischen Keksteller oder das nächste Schüsseltreiben – mit diesen selbst gebackenen Leckereien kann man nicht nur Jäger ködern! 

Softcover, 64 Seiten, zahlr. Abb., Format: 14,8 x 21 cm

ISBN 978-3-7888-1510-3, Verlag Neumann-Neudamm

Alle Neumann-Bücher erhalten Sie bei JANA Jagd + Natur. Händlern bieten wir attraktive Einkaufsrabatte: Sprechen Sie uns an! hb

www.jana-jagd.de 

Mi

27

Sep

2017

Das große Buch vom Messer

© Wieland Verlag
© Wieland Verlag

 

Autor: Oliver Lang-Geffroy

Das Messer ist das wichtigste Werkzeug der Menschheitsgeschichte und ein Kulturgut, das auch aus unserer modernen Welt nicht wegzudenken ist. Bei vielen täglichen Arbeiten ist es ein hilfreicher Begleiter, in Notsituationen kann es zum Lebensretter werden. 

Wer sich mit Messern beschäftigt, stößt auf einen spannenden Mikrokosmos. Es gibt unzählige Messertypen, Stahlsorten und Konstruktionsweisen. Doch worin unterscheiden sich all die Messer? Wie bezeichnet man die Bauteile korrekt? Welche Eigenschaften muss ein leistungsfähiger Messerstahl besitzen? Welche Klingenform und welcher Schliff passen zu welcher Aufgabe? Wie funktionieren die unterschiedlichen Arretierungen für Klappmesser? Wie schärft man Messer richtig? Zu diesen und vielen weiteren Fragen findet man in diesem umfangreich bebilderten Buch fundierte Antworten. 

 

Reaktionen

Der CEO eines der weltweit bekanntesten Messerunternehmen, der das Buch vorab bekam, meinte dazu: 

„Das umfangreiche Wissen und die professionell geschliffenen Texte machen das Buch zu einem Nachschlagwerk, das immer wieder helfend zur Seite steht, wenn es um Fachwissen geht…für Neueinsteiger in die faszinierende Messerwelt genauso wie für den Fachmann.“

 

Das Buch ist im Wieland Verlag erschienen, 216 Seiten, Format: 20 x 26 cm, Hardcover, ISBN 978-3-938711-84-2


Der Fachhandel kann das Buch versandkostenfrei und mit einem Rabatt von 40 Prozent direkt beim Verlag bestellen.

www.wieland-verlag.com cj

Mi

30

Aug

2017

Crash-Kurs Waffenrecht

 

für Jagdschüler und Jäger 

Autor: Mark G. v. Pückler

 

Alle Paragraphen zu kennen, ist für Jagdscheinanwärter eine große Herausforderung, denn das Waffenrecht ist umfangreich und vielschichtig und immer wieder Gesetzesänderungen unterworfen. Jäger müssen also stets auf dem Laufenden bleiben. Kein Problem mit Mark G. v. Pücklers „Crash-Kurs Waffenrecht“. 

Kurz, knapp und mit klarer Sprache sowie übersichtlichen Grafiken wird hier die neueste Rechtsprechung inklusive der zwischenzeitlich ergangenen Gesetzesänderungen der für die Jäger wichtigen Paragraphen vorgestellt. Erwerben, Besitzen, Führen und Aufbewahren von Schusswaffen und Munition, elementare Sicherheitsbestimmungen im Umgang mit der Waffe, ferner Schießen und Beschießen, verbotene Waffen, Munition und Zielgeräte sowie besonders wichtige Verwaltungsvorschriften zum Waffengesetz und andere Themen sind Bestandteil der Broschüre. Dazu gehören natürlich auch die wichtigsten Unfallverhütungsvorschriften und das korrekte Verhalten im Bezug auf den Umgang mit der Waffe auf Bewegungsjagden und Schießstätten dazu. 

2., erw. und aktual. Aufl.

Broschur

56 Seiten

Format: 14,8 x 21 cm

Bezug nur per Direktvertrieb über Dr. Neinhaus Verlag AG

www.neinhaus-verlag.de

Mo

07

Aug

2017

Axt, Messer, selber machen

Workshop Messermachen für Anfänger

Schritt für Schritt zum eigenen Messer

 

Autoren: Dirk Burmeister und Stefan Steigerwald

Die Autoren zeigen hier, wie ein feststehendes Messer gebaut wird. Vom Entwurf auf Papier über alle Schritte der Bearbeitung der Klinge bis zu Montage und Feinschliff wird mit vielen Abbildungen und Beschreibungen das Vorgehen erklärt.

Die Herstellung von zwei unterschiedlichen Typen, Flachangelmesser und Steckangelmesser, wird von A bis Z anschaulich dargestellt.

Dieses Buch eignet sich hervorragend für Einsteiger in die Messermacherei, da es zum Nachmachen keiner Vorbildung bedarf und lediglich eine kleine Auswahl an Werkzeugen benötigt wird.

Wieland Verlag, 128 Seiten, zahlr. Farbfotos, broschiert, Format: 17,9 x 23,3 cm, ISBN 978-3-938711-81-1 www.wieland-verlag.com

 

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Mo

24

Jul

2017

Zeitmanagement – So organisieren Sie Ihren Tag

Der Begriff „Zeitmanagement“ erklärt sich eigentlich von selbst: Er bezeichnet den „[strukturierten] Umgang mit der zur Verfügung stehenden Zeit“ (Duden) oder ausführlicher: „Unter Zeitmanagement versteht man im Rahmen des Selbstmanagements alle Maßnahmen, die zur Verfügung stehende Zeit möglichst produktiv zu nutzen“ (Wikipedia). Doch was genau verbirgt sich dahinter? Was heißt schon „strukturiert“? Wie kann ich die zur Verfügung stehende Zeit des Tages „produktiv nutzen“? Und was heißt überhaupt „produktiv“? 

 

„Mein Tag bräuchte eigentlich 48 Stunden, bei dem, was ich alles zu tun habe …“, stöhnt so mancher. Aber das Problem sind häufig nicht zu viele Aufgaben, sondern es liegt scheinbar viel eher an einer schlechten Zeiteinteilung, also schlechtem Zeitmanagement. Gern verzettelt man sich oder nimmt sich einfach zu viel vor. Das gilt sowohl im Beruflichen als auch im Privaten. Dabei kommt der Begriff „Zeitmanagement“ aus der Wirtschaft und findet vor allem dort Anwendung, wo es gilt, mit dem „Einsatz von Arbeitstechniken und Arbeitsmethoden zur effizienten Planung, Durchführung und Überwachung von Arbeiten und Aufgaben die zur Verfügung stehende Zeit optimal einzuteilen und zu nutzen“ (www.wirtschaftslexikon24.com). Doch auch im privaten Umfeld spielt Zeitmanagement eine große Rolle, noch dazu, wo gerade für Sie als Händler eine Trennung zwischen Privatem und Beruflichem so schwer zu realisieren ist. Aber genau darauf kommt es an, um nicht auszubrennen beziehungsweise an Burnout zu erkranken. 

 

Bestes und einfachstes Beispiel: der Umgang mit E-Mails, Telefonaten oder Kurznachrichten, also mit den heutzutage überwiegend verwendeten Kommunikationswegen. Einen Brief nicht sofort zu öffnen, fällt wesentlich leichter – vermutlich auch, weil die Post in der Regel ja nur einmal am Tag gebracht wird –, als E-Mails nicht zu lesen oder einen Anruf zu ignorieren. Sei es in der verdienten Mittagspause oder dem von der Familie herbeigesehnten Feierabend – dank Smartphone wird die digitale Post inzwischen immer und überall „mal eben schnell“ gelesen oder selbst in der Freizeit ein dienstliches Telefonat geführt. Dabei wird häufig vergessen, dass man dann auch genötigt ist, zu reagieren, zu antworten, eben einfach tätig zu werden. Wenn man dies nicht tut, plagt einen das schlechte Gewissen. Daher lautet ein nicht oft genug zu gebender Rat: Lesen Sie E-Mails lediglich zu bestimmten Zeiten, die Sie vor allem mit sich selbst vereinbaren sollten. Eine besondere Herausforderung: Schalten Sie Ihr Mobiltelefon einfach mal aus. Auch das Bürotelefon darf in der Mittagszeit ruhig klingeln. (Sie haben doch sicherlich einen Anrufbeantworter?!) Sie machen schließlich Pause! (Oder etwa nicht?) Die ist wichtig, um übermäßigem Stress vorzubeugen und dadurch häufig bedingte Krankheiten zu verhindern, wie nicht nur Mediziner immer wieder betonen. 

 

Der Autor und Zeitmanagement-Experte Lothar Seiwert gibt beispielsweise regelmäßig in dieser Hinsicht nützliche Ratschläge (z. B. „Wie Sie die schier endlose Flut an täglichen E-Mails in den Griff bekommen“ Quelle: Huffington Post oder www.lothar-seiwert.de/newsroom/single/article/wie-sie-die-schier-endlose-flut-an-taeglichen-e-mails-in-den-griff-bekommen/). „Von den über 100 E-Mails, die ich pro Tag bekomme, erledigen sich die meisten von selbst – andere sind zwar dringend und interessant, aber nicht wirklich wichtig“, ist hier unter anderem zu lesen. Das kommt Ihnen bestimmt bekannt vor. Sein Vorschlag: „Vormittags, wenn das Leistungsvermögen am höchsten ist, sollte man sich abschotten und die wichtigen Dinge erledigen. Mails lesen und beantworten kann man am Nachmittag, wenn man schon etwas müde wird.“ Dazu rät er außerdem, nicht nur zwischen „wichtig“ und „unwichtig“ zu unterscheiden, sondern Angelegenheiten auch nach dem Grad ihrer Dringlichkeit einzustufen und danach Prioritäten zu setzen. Beispiel: Es gibt durchaus Dinge, die eher unwichtig sind, aber sofort erledigt werden müssen. Solche Zeitfresser lassen sich prima delegieren. Dabei betont Seiwert, dass man sich beim Sortieren der anstehenden Termine nach Prioritäten nicht lediglich nach deren Dringlichkeit richten sollte, sondern idealerweise selbst entscheiden, wie viel Zeit man dem jeweiligen Termin tatsächlich einräumt. Denn das Gefühl, „gearbeitet zu werden“, verstärkt ihm zufolge den Termindruck. Besser ist es, wenn wir über unser zu erledigendes Arbeitspensum „mitbestimmen“. Schließlich arbeiten wir, um zu leben, und leben nicht, um zu arbeiten. 

 

Den Tag effizient zu planen und zu gestalten, ist also nicht ganz einfach. Effektives Zeitmanagement beinhaltet zudem, sich nicht durch Anrufe, E-Mails, Kollegen oder Kunden ablenken zu lassen, sondern fokussiert zu bleiben. Multitasking ist ein Trugschluss. Wer mehrere Aufgaben gleichzeitig erledigt oder dies zumindest versucht, scheitert in der Regel. Einerseits werden alle Dinge vermutlich mehr schlecht als recht bearbeitet, andererseits leidet die Gesundheit unter dem permanenten Druck, alles auf einmal schaffen zu wollen. Man verrennt sich schnell und braucht für die einzelnen Arbeiten in der Summe viel länger, weil man unkonzentriert handelt, zwischen den Themen hin- und herwechselt. Das bedeutet: Rufen Sie den Anrufer zurück, wenn Sie das Gespräch gerade nicht entgegennehmen konnten, weil Sie in einer wichtigen Besprechung mit Ihrem Mitarbeiter waren. Erklären Sie dem Kunden im Geschäft höflich, dass Sie sich schnellstmöglich um ihn und sein Anliegen kümmern werden, aber erst noch diese eine dringliche Aufgabe zu Ende erledigen müssen. Er kann sich zwischenzeitlich in Ruhe umschauen, bevor Sie ihn dann ausführlich und mit voller Aufmerksamkeit beraten können. 

 

Was können Sie sonst noch berücksichtigen, um Ihrem Tag eine Struktur zu geben? Um sich nicht atemlos und völlig erschöpft abends ins Bett fallen zu lassen – mit sorgenvollen Gedanken an den nächsten prall gefüllten Tag? Ein entscheidender Tipp ist, wichtige Arbeiten nicht aufzuschieben, denn diese „Aufschieberitis“ – aus Angst, mangelnder Lust oder Desinteresse – ist sehr beliebt und weit verbreitet. Sie bewirkt allerdings nur, dass der „Berg“ an zu bewältigenden Aufgaben immer größer wird. Machen Sie sich lieber am Vortag schriftlich einen (Zeit-)Plan – am besten gleich für die ganze Woche – und halten Sie sich dann auch daran. Stopfen Sie die Tage dabei nicht zu voll und planen Sie Pufferzeit ein, sonst geraten Sie wieder unter (Zeit-)Druck. Wichtig ist in diesem Zusammenhang aber auch, am Abend zu überprüfen, inwieweit Sie die an sich selbst gestellten Aufgaben erledigt haben. Das sollte Ihnen im Idealfall ein gutes Gefühl geben, um am folgenden Tag genauso effizient fortzufahren. mvc

www.lothar-seiwert.de

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Mi

05

Jul

2017

Das DEVA Wiederladebuch in 6. Auflage

Das DEVA-Wiederladebuch wird sehnsüchtig erwartet: Heiko Schwartz von der J. Neumann-Neudamm AG lässt sich von Ingo Rottenberger, Geschäftsführer der DEVA, ein Exemplar zeigen. © WM-Intern
Das DEVA-Wiederladebuch wird sehnsüchtig erwartet: Heiko Schwartz von der J. Neumann-Neudamm AG lässt sich von Ingo Rottenberger, Geschäftsführer der DEVA, ein Exemplar zeigen. © WM-Intern

 

1991 erschien die erste Auflage des DEVA-Wiederladebuches. Seit dieser Zeit hat es sich zum Standardwerk für Wiederlader im In- und Ausland entwickelt. 

Neben technischen Inhalten, einem rechtlichen Teil und wichtigen Hinweisen zum Wiederladen von Kurz- und Langwaffenpatronen finden Sie mehr als 500 geprüfte Ladedaten für 66 Kaliber sowie 

u. a. eine große Auswahl von bleifreien Laborierungen. 

ISBN 978-3-00-055724-8

www.deva-institut.de

Fr

13

Mai

2016

Wie geht es dem Handwerk?

Die Creditreform Wirtschafts- und Konjunkturforschung veröffentlicht jährlich im Frühjahr die Studie „Wirtschaftslage Handwerk“. Die Ergebnisse für 2015/2016 liegen nun vor: 

Demnach hat das deutsche Handwerk weiter Hochkonjunktur. Im Vergleich zum Vorjahr – mit 61,8 Prozent – bezeichneten diesmal 66 Prozent der 1272 befragten Handwerksbetriebe die aktuelle Geschäftslage als „sehr gut“ bzw. „gut“. Vor allem im Ausbau- und im Bauhauptgewerbe gab es überdurchschnittlich viele positive Bewertungen – sicherlich bedingt durch die anhaltenden Niedrigzinsen und der ungebremsten „Flucht“ der Deutschen in Immobilien und Sachwerte. Entsprechend positiv entwickelten sich laut Studie die Umsätze im Handwerk. Die Betriebe profitierten dabei vor allem von der kräftigen Binnennachfrage. 29,6 Prozent erzielten ein Umsatzplus. Mit 12,7 Prozent waren weniger Betriebe als im Vorjahr von Umsatzrückgängen betroffen. 

Erfreulich: Der Beschäftigtenaufbau im Handwerk hat sich weiter fortgesetzt. Nahezu jeder vierte Betrieb (23,7 Prozent) hat den Personalbestand im Verlauf des Winterhalbjahres erhöht. Flexible Minijobs (450 Euro) wurden von den Betrieben stärker nachgefragt als in den Vorjahren. 

Dabei blicken die befragten Handwerksbetriebe weitgehend positiv in die Zukunft: 32,4 Prozent rechnen mit steigenden Umsätzen (Vorjahr: 31,8 Prozent). Bei den Erträgen erwarten 28,8 Prozent der Befragten einen Zuwachs – ähnlich wie im Vorjahr. 

Die guten Auftrags- und Umsatzerwartungen werden die Betriebe nur bei entsprechenden Kapazitätserweiterungen realisieren können. So will jeder fünfte Befragte (20,5 Prozent) die Belegschaft aufstocken und nur einer von zwanzig Betrieben (4,6 Prozent) hat einen Stellenabbau angekündigt. Zudem kletterte die Investitionsbereitschaft auf einen neuen Rekordwert: 58,8 Prozent der befragten Betriebe haben vor, in den kommenden Monaten zu investieren (10-Jahres-Durchschnitt: 53,3 Prozent). 

Weiter entspannt zeigt sich die Liquiditätslage im Handwerk: Nur jeder zehnte Befragte (10,5 Prozent) musste Ausfälle von mehr als 1,0 Prozent seines Gesamtumsatzes hinnehmen (Vorjahr: 13,2 Prozent). Auch die Zahl der Insolvenzen ist im Handwerk weiter gesunken. 2015 wurden 4.820 Insolvenzen verzeichnet. Das war ein Rückgang um 3,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. mvc www.creditreform.de

   

Mi

11

Mai

2016

Plagiarius 2016

Alle Fotos zeigen jeweils links das Original und rechts das Plagiat. © Aktion Plagiarius e.V.


Mitte Februar wurden auf der Konsumgütermesse ambiente in Frankfurt die Preisträger des Plagiarius-Wettbewerbs 2016 offiziell bekannt gegeben. Der Negativ-Preis „Plagiarius“ wird jährlich an Hersteller und Händler besonders dreister Nachahmungen verliehen. Ziel der Aktion Plagiarius e.V. ist es, die unseriösen Geschäftspraktiken von Nachahmern ins öffentliche Bewusstsein zu rücken und Industrie, Politik und Konsumenten für die Problematik zu sensibilisieren. Die Preisträger 2016 zeigen wieder einmal die enorme Bandbreite der von Nachahmungen betroffenen Branchen: Den 3. Platz belegt der Pfannkuchen-Wender mit Teigverteiler „Delicia“ (Original von Tescoma aus Tschechien, Plagiat: Herstellung in VR China, Vertrieb durch Dobry aus Tschechien), der 2. Platz geht an den Tortreibriegel „DENI Plano” (Original von Niederhoff & Dellenbusch, Plagiat: Steinbach & Vollmann, beide Heiligenhaus, Deutschland). Um in laufende gerichtliche Verfahren nicht einzugreifen, wird der 1. Platz bis zur rechtskräftigen Entscheidung ausgesetzt. 

Ein Sonderpreis „Fälschung“ ging unter anderem an die Wälzlager FAG-Rillenkugellager „FAG 6012.2ZR.C3“ und INA-Schrägkugellager „INA 30/8-2RS“ (Originale von Schaeffler Technologies, Herzogenaurach, Deutschland; Fälschungen: Yakang Bearing Supplies, Beijing, VR China. Vertrieb durch ein deutsches Handelsunternehmen, das bei Yakang im guten Glauben FAG- und INA-Wälzlager geordert und weiterverkauft hat. Eine Grenzbeschlagnahme und darauffolgende einstweilige Verfügung offenbarten die Produkte als Fälschungen. Das Handelsunternehmen hat sich mit der Vernichtung der Fälschungen einverstanden erklärt und sich bei Schaeffler entschuldigt.) 

Grundsätzlich sagt die Auszeichnung mit dem „Plagiarius“ nichts darüber aus, ob die jeweilige Nachahmung im juristischen Sinne erlaubt oder aber rechtswidrig ist. Die Aktion Plagiarius kann und will kein Recht sprechen, darf aber auf die Probleme betroffener Firmen aufmerksam machen und die Meinung äußern, „dass plumpe 1:1 Nachahmungen einfallslos und moralisch verwerflich sind und zu Stillstand führen. Jedes Plagiat hat zwei Seiten – eine juristische und eine moralische“. In dem Zusammenhang betont der Verein auch, „dass legale Wettbewerbsprodukte, die einem Trend folgen, sich aber optisch und technisch ausreichend vom Original unterscheiden und somit fairen Wettbewerb beleben, ausdrücklich erwünscht sind“. Bevor die Plagiarius-Jury aus allen Einsendungen die Preisträger wählt, werden die vermeintlichen Plagiatoren jeweils schriftlich auf ihre Nominierung hingewiesen und erhalten die Möglichkeit zur Stellungnahme. Neben allgemeinen fallbezogenen Informationen fließen auch diese Reaktionen – sofern genutzt – mit in die Bewertung ein. Weitere Informationen und Preisträger unter www.plagiarius.de

mvc  

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Fr

20

Sep

2013

Bücher von draußen oder über das Leben draußen

Einsames Ziel YUKON 

Autoren: Andreas Hutter und Franz Six

Welcher richtige Outdoor-Fan träumt nicht von der unberührten Wildnis Kanadas? Für wen klingt das Wort „Yukon“ nicht wie Musik in den Ohren? Der Autor hat mit zwei Freunden und 16 Schlittenhunden gewagt, woran die kanadische Polizei – die RCMP – gescheitert ist. Er hat das Yukon-Gebiet und die Mackenzie-Mountains auf einer Strecke von über 1.800 Kilometern mit Hundeschlitten durchquert.

 Dieses Buch schildert – bei aller Dramatik – humorvoll die Geschichte der Expedition und zeigt auf atemberaubend schönen Fotos den Alltag im wilden, rauhen Land in Eis und Schnee. 52 Grad unter Null, in Bildern festgehalten. Zum Staunen, Träumen und für das kleine Fernweh zwischendurch. 

(Bestellnummer: NN0772 · www.neumann-neudamm.de)

Auf den Spuren Livingstones

Autor: Conrad Philipps

Nach vier Jahren Vorbereitungszeit verwirklichen drei Deutsche einen langgehegten Traum: Getreu der Reiseroute des Reporters Hendry Morten Stanley überqueren sie von der Insel Sansibar mit einer Dhau den Indischen Ozean und fahren dann mit einem Jeep längs der alten Karawanenstraße über ausgetrocknete Salzsümpfe und durch unwegsame Miombowälder …

Auf den Spuren David Livingstons ist eine fesselnd beschriebene, real erlebte Abenteuerreise in unserer Zeit! 

(Bestellummer: NI4837 · www.neumann-neudamm.de


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