Der VDB informiert

Mi

10

Apr

2019

Neue VDB-Mitglieder – Waffen Laux aus Dachsenhausen

© Waffen Laux
© Waffen Laux

Angefangen hat Kay-Sven Laux mit einer Werkstatt, die der Büchsenmachermeister nach seiner Ausbildung in Suhl im Jahr 2013 im rheinland-pfälzischen Dachsenhausen eröffnet hat. Auf rund 15 Quadratmetern kümmert er sich hier seitdem um die Belange seiner Kunden wie Kurz- und Langwaffentuning, Änderungen, Montagen, Anpassungen und Neufertigungen von Sport- und Jagdwaffen. Durch seine langjährige Tätigkeit in der Entwicklung für Militär- und Behördenmunition kann der 41-Jährige darüber hinaus vor allem umfassend beraten, wenn es um Munition, Schalldämpfer oder die Kombination mit Waffensystemen geht. 

 

© Waffen Laux
© Waffen Laux

 

Im Januar 2019 hat Kay-Sven Laux nun sein Geschäftsfeld erweitert und zusätzlich ein Ladenlokal eröffnet. Auf 90 Quadratmetern (inklusive Tresorraum, Lager, Kundentoilette und Büro) bietet der Sportschütze, der seit 2013 im Besitz des Jagdscheins ist und seit einigen Jahren auch den Befähigungsschein nach § 20 und § 27 SprengG für Nitro-, Schwarz- sowie Böllerpulver besitzt, Kurz- und Langwaffen für Sportschützen und Jäger, die dazugehörige Munition sowie freie Waffen aller Art zum Verkauf an. Das Portfolio umfasst außerdem Schützenbedarf vom Gehörschutz bis zur Zielscheibe sowie alles rund um die Waffenpflege. „Ich führe zudem Jagdliches vom Pirschstock bis zum Schweißriemen und vielerlei Helferlein im Revier – von der Taschenlampe in verschiedenen Ausführungen über Jagdmesser und Artikel für die Wildbrethygiene bis hin zur beheizten Kleidung für die kalte Jahreszeit“, erzählt der Geschäftsinhaber. Ersatzteile von der Schaftkappe bis zum Austauschschaft sowie verschiedene Montagen sind ebenfalls vorrätig. In den Vitrinen können Nachtsichttechnik, Entfernungsmesser und Zieloptiken angeschaut und direkt erworben werden. mvc

 

Kontakt

Waffen Laux 

Inhaber: Kay-Sven Laux

Im Rosberg 30

56340 Dachsenhausen

E-Mail: waffen-laux@arcor.de 

Die Homepage www.waffen-laux.de befindet sich derzeit im Aufbau.

 

 

Wir stellen vor …

Interessante Menschen und neue Gesichter – immer wieder ist es spannend zu sehen, wer sich mit einem Fachgeschäft für Waffen sowie Jagd- und Outdoorbedarf, einem Handelsunternehmen, einem Vertriebsbüro, einer Büchsenmacher-Werkstatt oder einem ähnlichen Handwerks- beziehungsweise Dienstleistungsbetrieb selbstständig gemacht hat. Die Branche zu vernetzen, das ist unter anderem das Anliegen unseres Business-Magazins. Daher entstand die Idee, Neumitglieder des Verbandes Deutscher Büchsenmacher und Waffenfachhändler (VDB) in WM-Intern vorzustellen. 

www.vdb-waffen.de


Fr

29

Mär

2019

Mit Augenmaß: VDB bei Innenminister Seehofer

Kritik am Waffenrechtsentwurf

Von links: Torsten Schill (Vizepräsident VDB), Minister Horst Seehofer, Britt Sieber und Dr. Hubert Koch (beide VDB/Koch Consulting). © Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI)
Von links: Torsten Schill (Vizepräsident VDB), Minister Horst Seehofer, Britt Sieber und Dr. Hubert Koch (beide VDB/Koch Consulting). © Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI)

Bei einem konstruktiven Gespräch mit Bundesinnenminister Horst Seehofer am Donnerstag legte Torsten Schill, Vizepräsident des Verbandes Deutscher Büchsenmacher und Waffenfachhändler e.V. (VDB) und stellvertretend für den Bundesinnungsverband für das Büchsenmacher-Handwerk (BIV), nochmals seine Kritikpunkte am Entwurf zur Waffengesetz-Novelle vor, die Seehofer als zuständiger Minister verantwortet. Ende Januar hatten die betroffenen Verbände nur sehr kurzfristig Gelegenheit zu einer schriftlichen Stellungnahme des neuen Gesetzes bekommen, das aus Anlass der in nationales Recht umzusetzenden EU-Waffenrichtlinie als Entwurf vorgelegt wurde. Dieser ginge aber weit über das eigentliche Ziel der EU, die Terrorismusbekämpfung, hinaus und würde vor allem den ohnehin zigfach überprüften Legalwaffenbesitzern wie auch Handel und Industrie zahlreiche Hindernisse in den Weg.

 

Man habe den Eindruck, so mutmaßte der VDB Mitte März auf der Branchenleitmesse IWA OutdoorClassics in Nürnberg, dass alle im Bundesinnenministerium wie in einigen Bundesländern vorhandenen Restriktionen hineingepackt werden sollten, in der von der Wissenschaft lange wiederlegten Vorstellung, man könne über strengere Waffengesetze die Kriminalität eindämmen. So sollen etwa alle seit Jahrzehnten frei verkäuflichen Schwarzpulver-Nachbauten (die typische „Piratenpistole“ aus dem Balkanurlaub) und andere Dekowaffen nun bei der Behörde angemeldet werden, obwohl diese teilweise billigst hergestellten Kopien ohne das in Deutschland ohnehin erlaubnispflichtige Schwarzpulver gar nicht schießfähig sind. Auf die Behörden komme so eine offenbar völlig unterschätzte Antragsflut zu, zumal sich vom Waffengesetz bisher gar nicht betroffene Bürger bei Nichtkenntnis der neuen Regelung strafbar machen.

 

Regelmäßige Bedürfnisprüfungen auf Lebenszeit würden die teilweise wertvollen Jagd- und Sportwaffen in Leihgeräte verwandeln, weil die Behörden bei, etwa altersbedingter, Hobbyeinstellung die Abgabe anordnen können. Andere Nachbarländer haben die EU-Richtlinie deutlich praxisnäher umgesetzt, die Tschechen klagen gegen die Einschränkungen, der Schweiz (die auch zum Schengen-Raum zählt) steht noch ein Volksreferendum bevor. Schon bei einem Treffen mit Bayerns Innenminister Joachim Herrmann am Rande der IWA hatte der VDB betont, dass sich seine über 1300 Mitgliedsunternehmen loyal an die Gesetze halten und der VDB auch aktiv an einer alltagstauglichen Umsetzung des mit der Richtlinie verknüpften Nationalen Waffenregisters mitwirke. Immerhin hänge für die meisten die berufliche Existenz vom neuen Gesetz ab.

www.vdb-waffen.de

Mo

07

Jan

2019

JM Büchsenmacher Meisterwerkstatt

Stefan Müller (links) an der Fräsmaschine und Wolfgang Jaskulla, Büchsenmachermeister, beim Pistolentuning. © JM Büchsenmacher Werkstatt
Stefan Müller (links) an der Fräsmaschine und Wolfgang Jaskulla, Büchsenmachermeister, beim Pistolentuning. © JM Büchsenmacher Werkstatt

Die beiden Inhaber Wolfgang Jaskulla und Stefan Müller waren bis August 2017 gemeinsam bei einem Waffengeschäft in der Werkstatt tätig und spielten schon länger mit dem Gedanken, sich selbstständig zu machen. Die Idee war, eine reine Werkstatt ohne Ladengeschäft zu gründen, um Reparaturen für Privatpersonen auszuführen, aber auch Waffenhändler ohne eigenen Büchsenmacher bedienen zu können. Als Standort entschieden sie sich für Cham, da der Ort für das Einzugsgebiet eine optimale Lage hat. Ende letzten Jahres war es dann so weit: Nach Bau beziehungsweise Kauf der Einrichtung und der benötigten Maschinen sowie nach diversen Genehmigungen konnten Jaskulla und Müller ihren Betrieb eröffnen. Inzwischen existiert ein ordentlicher Kundenstamm, dem auf Bestellung alles sowohl rund um die Jagd als auch den Schießsport verkauft werden kann. Die Zusammenarbeit mit anderen Waffengeschäften für Auftragsarbeiten funktioniert ebenfalls gut. „Regional läuft es derzeit schon sehr erfreulich, doch wir möchten künftig auch verstärkt überregionale Kunden ansprechen“, so Stefan Müller. Die JM Büchsenmacher Meisterwerkstatt ist ein Zwei-Personen-Betrieb mit Hersteller- und Handelslizenz, ohne Angestellte. Die Leistungen decken den ganzen Büchsenmacherbereich ab. Öffnungszeiten: Di, Mi, Do 10:00 bis 12:00 und 13:00 bis 18:00 Uhr, Fr 12:00 bis 19:00 Uhr, Sa 9:00 bis 12:00 Uhr. 

 

Kontakt

JM Büchsenmacher Meisterwerkstatt

Inhaber: Wolfgang Jaskulla und Stefan Müller

Badermannweg 17 · 93413 Cham

Tel. 09971/8984300

Fax 09971/8984302

E-Mail: jm.waffenbuma@gmail.com

Internet: https://jm-waffenbuma.jimdo.com oder 

www.facebook.com/Büchsenmacher-Meisterwerkstatt-172326686712679 mvc

 

@ JM Büchsenmacher Werkstatt
@ JM Büchsenmacher Werkstatt

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Interessante Menschen und neue Gesichter – immer wieder ist es spannend zu sehen, wer sich mit einem Fachgeschäft für Waffen sowie Jagd- und Outdoorbedarf, einem Handelsunternehmen, einem Vertriebsbüro, einer Büchsenmacher-Werkstatt oder einem ähnlichen Handwerks- beziehungsweise Dienstleistungsbetrieb selbstständig gemacht hat. Die Branche zu vernetzen, das ist unter anderem das Anliegen unseres Business-Magazins. Daher entstand die Idee, Neumitglieder des Verbandes Deutscher Büchsenmacher und Waffenfachhändler (VDB) in WM-Intern vorzustellen. 

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Mi

05

Sep

2018

DEKA Handelsges. für Ausrüstung und Bekleidung mbH

Im Mai 2017 hat Torsten Eger das Fachgeschäft mit seinen ca. 80 m2 Ladenfläche im Gewerbegebiet Eching, direkt an der A 9 eröffnet – zunächst als reinen 5.11 Tactical Shop mit strapazierfähiger Ausrüstung und Bekleidung für unter anderem Polizei und Security. Doch nach und nach hat sich das Sortiment vergrößert und neben dem Hauptlieferanten befinden sich weitere Marken im Produktportfolio, wie etwa von Pentagon, Snugpak, Mechanix oder Nitecore. 

Mit der Waffenhandelserlaubnis (WHE) im November 2017 kamen außerdem noch Waffen und Munition hinzu. Schwerpunkte sind hier Glock, Walther, Oberland Arms, Umarex und Zoraki. Der Geschäftsinhaber – selbst Jäger und außerdem Leiter einer Prüfungskommission für die staatlich anerkannte Ausbildung und Prüfung zur Waffensachkunde – und sein Mitarbeiter bieten somit diverse Produkte für behördliche und private Sicherheitskräfte sowie für Outdoor, Jagd und das Sportschießen an. Kurzwaffen können nach Terminvereinbarung in einem nahe gelegenen Schießstand getestet werden. Die Öffnungszeiten des Ladenlokals sind montags bis freitags von 10 bis 17 Uhr oder nach Vereinbarung. Voraussichtlich im Juli soll darüber hinaus ein Online-Shop an den Start gehen. mvc

 

© DEKA
© DEKA

 

Kontakt

DEKA Handelsges. für Ausrüstung und Bekleidung mbH

Inhaber: Torsten Eger

Erfurter Str. 29 · 85386 Eching

Tel. | Fax 07000 511Shop (07000 5117467) Mobil +49 172 159 43 38

 

torsten.eger@deka-ausruestung.de

www.deka-ausruestung.de

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© DEKA
© DEKA
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Mi

14

Mär

2018

Spartan Arms – Jungels GmbH

Im Jahr 1993 gegründet, ist die Jungels GmbH in Eppstein (Main-Taunus-Kreis) seither bekannt für den Vertrieb qualitativ hochwertiger Systeme im Bereich Brandschutz und Sicherheitstechnik. Doch das Unternehmen hat sein Angebot im Jahr 2017 erweitert: Hinzugekommen ist der Waffenhandel und somit lautet dieser Geschäftsbereich künftig Spartan Arms – Jungels GmbH. 

Das Produktportfolio des 40 Quadratmeter großen Ladenlokals (direkt an der A3 Abfahrt Niedernhausen gelegen, Parkplätze sind auf dem Gelände vorhanden) umfasst nunmehr also auch Schusswaffen, Munition, Optik, Messer und Ausrüstung. „Dabei haben wir uns auf Selbstladegewehre und Waffen zur Long-Range-Anwendung spezialisiert“, berichtet Geschäftsinhaber Patrick Mula. „Weiterhin Kurzwaffen aller Art: Aktuell stehen wir kurz vor Abschluss eines Vertriebsvertrages als Generalimporteur der Firma SPS (Handguns) aus Spanien.“ Selbstverständlich führt Spartan Arms ebenfalls Jagdwaffen und sonstige Ausrüstung. Kunden erhalten von den zwei für den Waffenbereich zuständigen qualifizierten Mitarbeitern stets eine individuelle Beratung und auf Wunsch auch fertig montierte sowie eingeschossene Systeme. „Wir legen großen Wert auf sinnvolle und nutzbare Produkte. Alle Artikel wurden von uns in der täglichen Anwendung getestet. Probeschießen ist auf Wunsch in einem nahe gelegenen Schießstand möglich.“ Seit dem 1. Januar 2018 ist die neu gestaltete Webpage fertig und zudem ein Onlineshop. Hier einige der Lieferanten: Hera Arms, Oberlandarms, DAR, Schmeisser, Heckler & Koch, Accuracy International, Unique Alpine, Remington, Victrix, Tikka, Sako, Rößler, Ruger, Tanfoglio, SIG Sauer, CZ, Korth, Walther, Glock, GSG, Steiner, Schmidt & Bender, Swarovski, Kahles. (mvc)

 

 

Kontakt

Spartan Arms

Jungels Feuerschutz & Sicherheit GmbH

Inhaber: Patrick Mula

Am Quarzitbruch 1a

65817 Eppstein

Tel.: 06198 / 58838-23

Fax: 06198 / 58838-29

 

info@spartan-arms.de

www.spartan-arms.de

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So

04

Mär

2018

VDB-Seminarreihe ADR: Mehr als 700 Zertifikate überreicht

Das Thema „Umgang mit Gefahrgut“ geht jeden Waffenfachhändler und Büchsenmacher etwas an, denn, so Ingo Meinhard, Geschäftsführer des VDB, „die Kontrolleure verstehen keinen Spaß. Da können schnell dreistellige Bußgelder verhängt werden“. Entsprechend hoch war die Resonanz auf die ADR-Seminare, die der VDB im Dezember 2017 und im Januar 2018 in ganz Deutschland veranstaltete (WM-Intern 9-12/2017). Insgesamt 700 Teilnehmer ließen sich von Monika Gerhards-Thormann, Gefahrgutbeauftragte, in das komplexe Themengebiet einweisen.

Ergänzt wurde das Seminar noch durch zwei Gastvorträge von zwei Kooperationspartnern des VDB. Mark Wolf und Manuel Unger, Z&K GmbH, Chemnitz, stellten „ZUKOS“ vor. Das Unternehmen erstellt für jeden Kunden ein individuelles Konzept, um sicherheitsrelevante Bereiche und Gegenstände zu schützen. Die Cronbank ist die jüngste Kooperation des VDB. Thorsten Pontow nahm die Gelegenheit wahr, sein Dienstleistungsangebot, unter anderem Absatzfinanzierung, den Seminarteilnehmern vorzustellen. 

Für alle, die an der aktuellen Seminarreihe nicht teilnehmen konnten, werden Mitte des Jahres noch ein einige Ersatztermine angeboten.

Aufgrund der großen positiven Resonanz der Seminarteilnehmer wird der VDB zukünftig in einem zweijährigen Turnus die erforderlichen Nachschulungstermine anbieten. 

www.vdb-waffen.de

Monika Gerhards-Thormann, Gefahrgutbeauftragte, informierte die Seminarteilnehmer zum Thema „Umgang mit Gefahrgut“.
Monika Gerhards-Thormann, Gefahrgutbeauftragte, informierte die Seminarteilnehmer zum Thema „Umgang mit Gefahrgut“.
Die Teilnehmer folgten konzentriert den Ausführungen der Referentin. Sie gaben ein positives Feedback zu den Veranstaltungen. © VDB
Die Teilnehmer folgten konzentriert den Ausführungen der Referentin. Sie gaben ein positives Feedback zu den Veranstaltungen. © VDB

Fr

20

Okt

2017

VDB-Seminarreihe ADR: Gefahrgut im Waffenfachhandel

Das Thema ADR/Gefahrgut betrifft jedes Unternehmen der Branche, welches beispielsweise mit Munition, Abwehrsprays oder Waffenpflege-Ölen (Gefahrgut) im Ladengeschäft handelt, diese versendet oder zur Vernichtung annimmt.

Das Thema Gefahrgut ist existenzbedrohend, da Verstöße im schlimmsten Fall in Verbindung mit § 328 Abs. 3 Nr. 2 StGB mit bis zu fünf Jahren Freiheitsstrafe oder einer Geldstrafe belegt werden können.

Deshalb hat der VDB eine Gefahrgut-Unterweisung speziell für den Waffenfachhandel und Büchsenmacherbetriebe konzipiert. Hier bekommt der Fachhandel Wissen vermittelt, das auf seine Bedürfnisse zugeschnitten und im Berufsalltag anwendbar ist. Damit schützen Sie ihr Unternehmen bei behördlichen Kontrollen vor hohen Bußgeldern, denn jede Person, die im Unternehmen mit Gefahrgut in Berührung kommt (zum Beispiel Absender, Beförderer, Empfänger [Paketannahme], Verlader, Verpacker, Befüller, Entlader) muss diese Unterweisung nachweisen.

Inhalte des Seminars

1. Basiswissen ADR, Gefahrstoffverordnung, Gefahrgutverordnung

2. Pflichten, Anforderungen, Ausnahmen der Beteiligten

3. Dokumentationspflichten, Prozesse, Versand: Gefahrgut vs. LQ, Gefahrgutunfälle, Beförderungspapiere, Sicherheitsdatenblätter.

Die Kosten belaufen sich für VDB-Mitglieder auf 129 Euro. Nichtmitglieder können zum Preis von 249 Euro teilnehmen. Detaillierte Informationen und das Anmeldeformular stehen unter folgendem Link zum Download bereit: 

http://tinyurl.com/ycwhhbou

www.vdb-waffen.de

© VDB
© VDB

Fr

13

Jan

2017

Nordic-Jagd Handels GmbH

Nachdem Richard Richardsen gemeinsam mit seinem Bruder Martin 2008 den Onlineshop Nordic-Jagd GbR mit dem Schwerpunkt im Bereich der Lockjagd gegründet hatte, hat er sich nun Anfang des Jahres mit der Firma Nordic-Jagd Handels GmbH selbstständig gemacht und Ende Juni 2016 im nordfriesischen Stadum sein Ladengeschäft für den Verkauf von Waffen und Munition sowie Zubehör für die Jagd und das Sportschießen eröffnet. Montags bis freitags von 13.30 Uhr bis 18.30 Uhr sowie jeden 1. und 3. Samstag im Monat von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr wird hier auf rund 100 Quadratmetern Verkaufsfläche zudem eine große Auswahl an Bekleidung, Schuhen, Jagdhundeartikeln, Optiken und vieles mehr zu fairen Preisen angeboten – beispielsweise von Swarovski (Jagdoptik), Deerhunter (Bekleidung), RWS (Munition), Blaser und Browning (Waffen). 

Der Inhaber der neu gegründeten Nordic-Jagd Handels GmbH, selbst Vollblutjäger, hat somit für die Jägerschaft der Region an altbekannter Stelle – verkehrsgünstig gelegen, direkt an der Bundesstraße 199, mit eigenen und ausreichenden Parkmöglichkeiten – den Geschäftsstandort als Komplettausstatter rund um die Jagd erhalten. Er ist dabei stets bestrebt, das Sortiment nach und nach zu erweitern. Was nicht vorrätig ist, wird nach Möglichkeit auf Kundenwunsch besorgt. Zudem wird viel Wert auf die entsprechende individuelle Beratung gelegt. Eine eigene Werkstatt für Reparaturen, Umbauten und Montagen sowie ein unterirdischer 50-Meter-Schießtunnel runden das Angebot des Fachhandels ab. (mvc)

 

 

 

 

 

 

Kontakt

Nordic-Jagd Handels GmbH

Inhaber: Richard Richardsen

Nordstadum 9

25917 Stadum

Tel. 04662/5100

Fax 04662/5110

 

stadum@nordic-jagd.de

www.nordic-jagd.de 

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Mo

14

Nov

2016

Bastian Klausing freut sich über volles Haus

Uwe Wenzel und Geschäftsführer Bastian Klausing im Waffenraum. © WM-Intern
Uwe Wenzel und Geschäftsführer Bastian Klausing im Waffenraum. © WM-Intern

 

Mitte Juli eröffnete Bastian Klausing im idyllischen Söhrewald in Nordhessen sein Waffengeschäft, dessen Fokus auf hochwertigen Gebraucht- und Neuwaffen im Jagd- und Sportsektor zu einem fairen Preis-Leistungs-Verhältnis liegt. 

Ob Kurzwaffen, Repetierer, Flinten oder alte Schätze: Im begehbaren Waffenraum des VDB-Mitgliedsgeschäftes wird jeder fündig – egal ob Jäger, Sportschütze oder Sammler! Mit dem Einstieg in den Waffenfachhandel erfüllte sich der ursprünglich in der Versicherungsbranche tätige Bastian Klausing einen lange gehegten Berufswunsch. So kauft er Waffen aller Art unter anderem aus Nachlässen, Sammlungen und Geschäftsauflösungen und kümmert sich um die komplette Abwicklung, sodass die Verkäufer sich nicht mit den bürokratischen Hindernissen befassen müssen.

Zudem können Kunden ihre Waffen von der Firma Waffen Klausing einschießen lassen, beispielsweise bei Umstellung auf bleifreie Munition, der Verwendung neuer Einsteckläufe oder Zielfernrohre. 

Im Interview mit WM-Intern gab der langjährige Jäger und Sportschütze Bastian Klausing an, vor allem Jungjäger und diejenigen erreichen zu wollen, die nicht ständig Unsummen für ihre Ausrüstung ausgeben wollen oder noch nicht wissen, welches Kaliber ihnen liegt. Bezahlbare, solide Produkte für die alltägliche Ausübung der Jagd sollten es sein. Zudem bietet der nahezu familiäre Rahmen die Möglichkeit, im Beratungsgespräch alle Waffen in die Hand zu nehmen und die persönlich optimale Lösung zu finden. Mit einem Treuepunktesystem, das über eine Kundenkarte läuft, die gleichzeitig als Gutscheinkarte verwendet werden kann, wird die Kundenbindung gefördert.

Neben dem Vertrieb im Ladengeschäft können die Gebrauchtwaffen auch über die Internetplattform eGun ersteigert werden. 

Zusätzlich zum An- und Verkauf von Neu- und Gebrauchtwaffen bietet Waffen Klausing ein Angebot an Bekleidung und Ausrüstung im Mittelpreissektor. Vor allem AKAH und Shooterking stehen auf dem Programm.

 

Kontakt

Waffen Klausing

Welleröderstraße 50

34320 Söhrewald

Telefon: 05608-6583420

www.waffen-klausing.de

 

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Dieser Artikel ist in der September-Ausgabe 2016 in WM-Intern erschienen.


Mi

02

Nov

2016

Waffenhandel J. Wicklein

 

Mit der Eröffnung seines Ladenlokals Anfang September verfolgt Jens Wicklein das Ziel, seine Kunden stets individuell und sehr persönlich zu beraten. Bereits seit Dezember 2015 besitzt der Jäger und Sportschütze die benötigte Waffenhandelslizenz, nun kann er in seinem Geschäft in Grevenbroich auf rund 30 Quadratmetern Verkaufsfläche Neu- und Gebrauchtwaffen anbieten. Hinzu kommen Munition, Wiederladeartikel sowie Optiken für Jagd und Sport aller bekannten namhaften Marken. „Hierzu arbeiten wir mit Unternehmen wie Akah, Frankonia, Helmut Hofmann, Waffen Schumacher oder Waimex zusammen. Ware, die wir nicht vorrätig haben, versuchen wir für unsere Kunden schnellstmöglich zu besorgen“, erklärt Jens Wicklein. Durch die Zusammenarbeit mit Büchsenmachern sind auch Reparaturen, Umbauten oder individuelle Wünsche realisierbar. Er möchte trotz relativ kleiner Verkaufsfläche eine große Auswahl möglich machen, frei nach dem Motto: Anbieten, was der Kunde wünscht und nicht das, was man selbst gern verkaufen möchte. Daher ist sein Portfolio auch stark am Kunden ausgerichtet. Es umfasst zudem Selbstschutzartikel, beispielsweise Pfefferspray, sowie Messer und Werkzeuge für jeden Anwendungsbereich, unter anderem von Böker und Haller Stahlwaren, außerdem Produkte zur Aufbewahrung, Sicherung und zum Transport, beispielsweise Tresore mit Fingerprint und abschließbare Koffer, etwa von Zarges oder Peli, sowie Artikel für den Arbeitsschutz und die Erste Hilfe. Diese sowohl für den Menschen aber auch und besonders für den geliebten Jagdhund. Es kommen noch weitere, branchenspezifische Artikel wie etwa Bekleidung und Schuhe, unter anderem von der Firma Haix, hinzu, denn das Geschäft in der Industriestraße 24 – günstig gelegen an der Autobahnauffahrt zur A46, mit behindertengerechten Parkmöglichkeiten vor der Tür – bietet die Möglichkeit der Erweiterung. „Welche Artikel sinnvoll sind und welche zusätzlich noch hinzukommen, das wird sich künftig zeigen. Mir ist der persönliche Service wichtig und daher möchte ich auf die Wünsche und Bedürfnisse meiner Kunden entsprechend reagieren können. Dafür habe ich mehrere kompetente Partner an der Hand.“

 

Kontakt

Inhaber Jens Wicklein 

Industriestraße 24

41516 Grevenbroich 

Telefon: 02182/88 60 66

Telefax: 02182/88 63 438

info@waffenhandelwicklein.de

www.waffenhandelwicklein.de

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Mi

05

Okt

2016

Die Jägerei Waffenhandelsgesellschaft mbH

Die Geschäftsführer Andreas Müller (links) und Gerhard Lemm. © Die Jägerei,
Die Geschäftsführer Andreas Müller (links) und Gerhard Lemm. © Die Jägerei,

 

Mit einem Shop-in-Shop-Konzept haben Andreas Müller und Gerhard Lemm Mitte März dieses Jahres ihr Fachgeschäft am Stadtrand von Nürnberg eröffnet. Die Jägerei bietet auf 300 Quadratmetern reiner Verkaufsfläche hochwertige Produkte für Jagd und Outdoor – sowohl im oberen Preissegment als auch für den schmaleren Geldbeutel. „Während einige große Marken über ein eigenes Shop-System verfügen, haben wir für andere selbst etwas Vergleichbares konzipiert“, erzählt Andreas Müller. So ist Blaser auf rund 50 Quadratmetern vertreten, Pinewood auf 40 Quadratmetern und Beretta auf 25 Quadratmetern, des weiteren Merkel, Sauer, Browning, Tikka, F.A.I.R. und Sako. Bei den Schuhen haben sich die beiden Branchenkenner auf die Hersteller Meindl und Aigle konzentriert und bieten auf 30 Quadratmetern deren Warensortiment an. In Vitrinen beziehungsweise auf Schautischen finden Kunden Optiken von Leica, Zeiss, Minox und Steiner. Das Produktportfolio umfasst außerdem freie Waffen wie Luftgewehre (hauptsächlich von Weihrauch), Messer (u.a. Böker, Glock) und Pfefferspray, außerdem Taschenlampen (u.a. Ledlenser) und Kurzwaffen (u.a. CZ, Glock, SIG Sauer, Smith & Wesson, Walther). Darüber hinaus ist auf der übrigen Verkaufsfläche jede Menge Zubehör erhältlich – wie beispielsweise Reinigungsutensilien oder Gehörschutz – sowie Hundeartikel. „Wir möchten eine Anlaufstelle sein, wo der passionierte Jäger alles findet, was er braucht. Dabei haben wir uns auf die Marktführer konzentriert und möchten, dass die Kunden möglichst nur positive Erfahrungen machen“, so Müller. Die Jägerei bietet zudem den An- und Verkauf von Gebrauchtwaffen. Hinzu kommen weitere 300 Quadratmeter Lager sowie eine eigene Büchsenmacherwerkstatt. Derzeit werden die beiden Geschäftspartner von ihren Frauen unterstützt. Ab August wird ein weiterer Mitarbeiter im Verkauf ausgebildet. Die Jägerei ist über die Schnellstraße gut zu erreichen und verfügt über ausreichend Parkmöglichkeiten vor dem Haus. 

 

Kontakt

Die Jägerei Waffenhandelsgesellschaft mbH

Geschäftsführer: Andreas Müller und Gerhard Lemm

Juvenellstraße 27 · 90419 Nürnberg

Telefon: 0911/37 75 20-22 · Telefax: 0911/37 75 20-21

info@diejaegerei.com · www.diejaegerei.com

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Dieser Artikel ist in der Juli-August-Ausgabe 2016 in WM-Intern erschienen.


Di

03

Mai

2016

Expertenrunde zu halbautomatischen Langwaffen

Verunsicherung hält an

Verbände fordern öffentliche Klarstellung

(Berlin, 3. Mai 2016) Ende April trafen sich die für Waffenrecht zuständigen Experten aus der Bundes- und Landespolitik zu einer Dringlichkeitssitzung: Beendet werden sollte die Hängepartie um den Einsatz halbautomatischer Langwaffen mit Wechselmagazin für die Jagd, den das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) verursacht hat. Bedauerlicherweise sind bis heute keine greifbaren Ergebnisse veröffentlicht worden, legalen Waffenbesitzern droht weiter die Kriminalisierung. Bund der Militär- und Polizeischützen (BdMP), Bund Deutscher Sportschützen (BDS), Bundesinnungsverband für das Büchsenmacher-Handwerk, (Deutscher Jagdverband (DJV), Deutsche Schießsport Union (DSU), Deutscher Schützenbund (DSB), Forum Waffenrecht (FWR), Verband der Hersteller von Jagd-, Sportwaffen und Munition (JSM) und Verband Deutscher Büchsenmacher und Waffenfachhändler (VDB) halten diesen Zustand für untragbar. 

"Bundesminister Christian Schmidt muss offiziell klarstellen, wie die juristische Unsicherheit rund um halbautomatische Jagdgewehre mit der geplanten Bundesjagdgesetz-Novelle konkret ausgeräumt wird. 2-Schuss-Wechselmagazine müssen für die Jagd erlaubt bleiben", sagte DJV-Präsidiumsmitglied Helmut Dammann-Tamke. Nur so lasse sich verhindern, dass Behörden willkürlich Entscheidungen treffen, die sich auch noch innerhalb Deutschlands widersprächen. Da eine Verabschiedung der geplanten Novelle des Bundesjagdgesetzes frühestens Ende 2016 zu erwarten ist, fordern die Verbände eine praktikable Zwischenlösung. Wegen der Verunsicherung, die das BVerwG-Urteil hervorgerufen hat, sollten Jäger, die eine betroffene Langwaffe besitzen, diese derzeit nicht auf der Jagd führen oder auf dem Schießstand verwenden, von Dritten erwerben sowie Dritten überlassen. 

Die Verbände-Allianz betont, dass Länderbehörden auch nach der Einzelfallentscheidung des BVerwG nicht verpflichtet sind, die waffenrechtliche Erlaubnis für halbautomatische Jagdgewehre mit Wechselmagazin zu entziehen. Sie beruft sich dabei auf Paragraf 45, Absatz 3, des Waffengesetzes. "Sollten Behörden tatsächlich den Besitz legal erworbener Waffen widerrufen, werden wir uns juristisch wehren. Wir dulden keine weiteren Einschnitte und werden uns dann an den Kosten für Musterklagen beteiligen", so Dammann-Tamke. Falls Behörden Jäger zur Anhörung für den Widerruf der Erlaubnis auffordern, sollten die Verbände umgehend benachrichtigt werden. 

Vereinzelt lehnen Behörden derzeit die Eintragung von Revolvern oder Pistolen mit Bezug auf das BVerwG-Urteil ab. Dies sei völlig haltlos, so die Verbände-Allianz. Bereits Mitte April stellte Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt in einer Pressemeldung klar: „Nach meiner Auffassung bezieht sich das Urteil nicht auf Revolver und Pistolen, deren Bedürfnis für begrenzte jagdliche Zwecke im Bundesjagdgesetz explizit beschrieben ist.“ 

Halbautomatische Jagdwaffen sind eine Fortentwicklung der gängigen Repetierbüchse, die bereits Ende des 19. Jahrhunderts entwickelt wurde. Weiterentwicklungen in der Waffentechnik sowie in der Zieloptik bieten immer Potenzial für einen verbesserten Tierschutz. Dies dürfe nicht durch fragwürdige juristische Entscheidungen und Behördenwillkür abgewürgt werden, fordern die Verbände. Es sei zudem nicht nachvollziehbar, dass eine Waffe, die legal für die Jagd erworben wurde, plötzlich illegal sein solle. 

www.jagdverband.de

www.bdmp.de

www.bdsnet.de

www.d-s-u.de

www.dsb.de

www.fwr.de

www.jsm-waffen.de

www.vdb-waffen.de

Mo

25

Apr

2016

Verbände-Allianz: Halbautomatische Langwaffen

Chaos bei den Waffenbehörden untragbar

Verbände-Allianz fordert Übergangsregelung bis zur Gesetzesnovelle

 

(Berlin, 25. April 2016) Eine Übergangsregelung für den Einsatz von halbautomatischen Langwaffen ist dringend notwendig, insbesondere für die effektive Bejagung von Wildschweinen: In den nächsten Tagen wird bereits die Maissaat ausgebracht, die Wildschadensabwehr hat dann im Feld bis in den Herbst höchste Priorität. Wildschweine können in Raps und Mais erhebliche Schäden verursachen, ihre Bejagung ist mit halbautomatischen Waffen besonders effektiv. "Waffen sind für uns Jäger ein Werkzeug und mehr nicht. Unsere Arbeit darf nicht darunter leiden, dass Behörden durch ein widersprüchliches Gerichtsurteil verunsichert werden", sagte Helmut Dammann-Tamke, Präsidiumsmitglied des Deutschen Jagdverbands (DJV). " Wir fordern umgehend eine praktikable Übergangslösung, bis der Gesetzgeber Klarheit geschaffen hat." 

Getragen wird diese Forderung von insgesamt acht Verbänden, die mehr als zwei Millionen Bürger vertreten: Bund der Militär- und Polizeischützen (BdMP), Bund Deutscher Sportschützen (BDS), Deutscher Jagdverband (DJV), Deutsche Schießsport Union (DSU), Deutscher Schützenbund (DSB), Forum Waffenrecht (FWR), Verband der Hersteller von Jagd-, Sportwaffen und Munition (JSM) und Verband Deutscher Büchsenmacher und Waffenfachhändler (VDB). 

Zeitnahe Übergangslösung notwendig

Die Verbände-Allianz richtet sich mit ihrer Forderung direkt an die für Waffenrecht zuständigen Experten aus Bund und Ländern, die sich Ende April zu Beratungen treffen wollen. Demnach muss der Schwebezustand möglichst schnell beendet werden, den das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwG) verursacht hat. Hierzu braucht es zeitnah eine eindeutige Klarstellung im Bundesjagdgesetz zugunsten des Einsatzes halbautomatischer Langwaffen für die Jagd. Doch selbst wenn die Novelle des Bundesjagdgesetzes zügig verläuft, dauert sie mehrere Monate. Um Willkür und Chaos bei den Waffenbehörden schnell zu unterbinden und Rechtssicherheit herzustellen, müssen die Innenministerien der Länder deshalb umgehend konstruktive Lösungen für eine Übergangsregelung finden.

Klarstellung gefordert

Der Einsatz der bereits vorhandenen, legal erworbenen halbautomatischen Langwaffen muss für die Jagd kurzfristig gewährleistet sein, ebenso der Neuerwerb, fordert die Verbände-Allianz. Waffenbehörden sollten sich ausschließlich auf den tatsächlichen Inhalt des Rechtsstreits - die Eintragung einer Begrenzung der Magazinkapazität in die Waffenbesitzkarte -  konzentrieren. Die Behörden sollten klarstellen, dass sie eine Verwendung von halbautomatischen Langwaffen mit Wechselmagazin für die Jagd weiterhin für zulässig halten. "Dass nur Magazine verwendet werden dürfen, in die 2 Patronen passen, steht schon im Bundesjagdgesetz", betonte Dammann-Tamke. Daran müsse sich auch nichts ändern.

Behördenwillkür bei Pistolen beenden

Trotz der zwischenzeitlichen schriftlichen Klarstellung aus dem Bundeslandwirtschaftsministerium, dass Pistolen als halbautomatische Waffen von dem schwelenden Rechtsstreit nicht betroffen sind, lehnen einige Waffenbehörden deren Eintragung weiterhin ab. Ein unhaltbarer Zustand, urteilen die Verbände und fordern die Ministerien auf, die Behördenwillkür endlich zu beenden.

Verbände-Allianz unterstützt Klageweg 

An Jäger appelliert die Allianz: Sollten Waffenbehörden die Eintragung von halbautomatischen Waffen ablehnen oder sogar zurücknehmen, bitte umgehend die Verbände informieren. Gegenüber den vor dem BVerwG unterlegenen Klägern bekräftigten die acht Verbände ihre Zusage, den Gang vor das Bundesverfassungsgericht finanziell zu unterstützen. Bereits kurz nach Bekanntwerden des BVerwG-Urteils wurden intensive Gespräche zwischen den Verbänden und den Klägern zum weiteren Vorgehen geführt. Auf Initiative der Kläger wurden zwischenzeitlich auch private Spendengelder gesammelt, um die Klage zu unterstützen. „Wir sind dankbar für die breite Unterstützung“, zeigte sich einer der beiden Kläger erfreut.

www.jagdverband.de

www.bdmp.de

www.bdsnet.de

www.d-s-u.de

www.dsb.de

www.fwr.de

www.jsm-waffen.de

www.vdb-waffen.de

Mo

29

Feb

2016

Der Marktplatz der Büchsenmacher

 

Auf der IWA OutdoorClassics konnten die Fachbesucher 2015 zum ersten Mal den Marktplatz der Büchsenmacher I Gunmaker Market besuchen.

Auch 2016 wird Büchsenmachern wieder die Möglichkeit geboten, ihr Handwerk und das eigene Unternehmen zu präsentieren. Im Übergang zwischen der neuen Halle 3A und der Halle 4A hat die Sonderfläche seinen neuen Standort gefunden. 

Der Marktplatz der Büchsenmacher ist ein Projekt der NürnbergMesse in Kooperation mit dem Verlag Neumann-Neudamm (WM-Intern – Business Magazin der Branche) und dem Verband der Deutschen Büchsenmacher und Waffenfachhändler (VDB).

 

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Marktplatz der Büchsenmacher

 

Auf der IWA OutdoorClassics konnten die Fachbesucher 2015 zum ersten Mal den Marktplatz der Büchsenmacher I Gunmaker Market besuchen.

Auch 2016 wird Büchsenmachern wieder die Möglichkeit geboten, ihr Handwerk und das eigene Unternehmen zu präsentieren. Im Übergang zwischen der neuen Halle 3A und der Halle 4A hat die Sonderfläche seinen neuen Standort gefunden. 

Der Marktplatz der Büchsenmacher ist ein Projekt der NürnbergMesse in Kooperation mit dem Verlag Neumann-Neudamm (WM-Intern – Business Magazin der Branche) und dem Verband der Deutschen Büchsenmacher und Waffenfachhändler (VDB).

 

Weitere Informationen zum Marktplatz der Büchsenmacher und der Präsentationsmöglichkeiten auf der Sonderfläche gibt es hier.

VDB Broschüre 2017.pdf
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